Health and Fitness: Der Trend der Mini-Fitnessstudios

26.09.2018 07:30 | Branchen im Fokus

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Unsere Gesellschaft befindet sich im ständigen Wandel. Trends kommen und gehen wieder und formen somit ein sich ständig änderndes Konsumverhalten. Die Wirtschaft muss auf diese Entwicklungen entsprechend reagieren und das Angebot auf die Nachfrage anpassen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf das Leben des Einzelnen, sondern sogar auf das gesamte Stadtbild! Im Jahr 2009 hatten sich rund 5.900 Fitnessanlagen in Deutschland angesiedelt. Diese Zahl ist innerhalb von neun Jahren auf eine unglaubliche Zahl von 9.300 Fitness Center angestiegen.

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Wie kommt es zu diesem extremen Anstieg der Anzahl der Fitnessstudios in Deutschland?

Im Zuge des globalen Wandels ist den Menschen nicht nur klar geworden, dass man mit der Welt besser umgehen muss, sondern auch mit seinem eigenen Körper. Es werden vermehrt Artikel aus nachhaltiger Herstellung gekauft, Bioprodukte erleben ihren Comeback und Bauern erfreuen sich über mehr Kundschaft. Die Deutschen wollen gesund leben und dazu gehört nun mal auch der Sport.

Das vermehrte Streben nach körperlicher Bewegung und Gesundheit zeigte sich auch deutlich in den angestiegenen Mitgliederzahlen der Fitness Center. Auf rund 11 Millionen Mitglieder kamen die deutschen Fitnessstudios im Jahr 2018. Zwei von drei Sportlern gaben in einer Umfrage sogar an, dass sie mehrmals die Woche trainieren. Den Fitnessstudios ist es natürlich wichtig, dass sie ihre Mitglieder halten können. Jahresverträge verpflichten die Kunden nun schon dazu, für mindestens zwölf Monate den Mitgliedsbeitrag zu zahlen.

Wird der Kündigungstermin verpasst, verlängert sich der Vertrag automatisch. Dies ist sicherlich eine bewährte Methode, um einige Kunden noch etwas länger an sich zu binden, doch Unternehmen suchten nach einer Möglichkeit, damit dies auf freiwilliger Basis geschah.

Woran liegt es jedoch zunächst, dass viele Kunden die Fitnessbranche nach einem Jahr wieder verlassen? Schuld sind oftmals die guten Vorsätze fürs neue Jahr.

Abnehmen, Sport treiben, mehr auf sich achten – dies sind die häufigsten Ziele.

Der Vertrag im Fitnessstudio ist auch schnell abgeschlossen, doch der Sport macht sich dann doch nicht von allein

Geht man vielleicht in den ersten Wochen oder sogar Monaten noch regelmäßig in das Fitness Center, nehmen die Besuche schon sehr bald danach rapide ab. Gründe sind fehlende Motivation, Zeitmangel und Unbeholfenheit. Die herkömmlichen Fitnessstudios bieten ihren neuen Mitgliedern zu Beginn des Vertrages ein kostenloses Probetraining an und eine kurze Einführung. Danach müssen die Kunden ihr Training selbst gestalten.

Viele kennen sich jedoch nicht gut genug mit den Geräten aus, oder ihnen fehlt es schlichtweg an Kreativität. Dadurch breitet sich schnell Unmut aus und der nächste Gang ins Fitnessstudio wird schnell auf die folgende Woche verschoben. Anderen Mitgliedern ist das Muskeltraining zu zeitaufwendig. Eine Stunde Training mit anschließendem Duschen – das raubt Zeit. Zeit, die so mancher nicht gewillt ist, nach dem verdienten Feierabend zu opfern. Eine Alternative für genau diese Zielgruppe nennt sich das Mini-Fitnessstudio.

Hier kommt es weniger auf die Quantität und große Auswahl der Geräte an, sondern eher auf die Qualität des Trainings.

Dementsprechend überzeugen die Studios nicht mit einer enormen Fläche, die zur körperlichen Betätigung genutzt werden soll. Die Mini-Fitnessstudios sind minimalistisch gehalten. Mit einer optimalen Nutzung des Platzes soll auf die Wünsche der Kundschaft eingegangen werden. Hier zählt jeder Einzelne und nicht die Masse.

Das Training ist jedoch auch eher auf ein kurzes, aber intensives Intervall ausgelegt.

Der Kunde soll folglich mit geringem Zeit- und Arbeitsaufwand an seine individuellen Ziele gelangen. Dadurch kann der Gang ins Fitness Center besser mit dem Arbeits- und Familienleben vereinbart werden und soll dadurch Sportmuffel anlocken, die dennoch etwas für ihren Körper und ihre Gesundheit tun wollen. Sehr beliebt auf dem deutschen Fitnessmarkt ist daher im Moment das EMS-Training.

Hier werden dem Kunden für ungefähr 20- 30 Minuten Stromstöße zugeführt.

In Verbindung mit den passenden Übungen wird die Muskulatur im EMS-Training so stimuliert, dass es nach kurzer Zeit schon zu den ersten sichtbaren Erfolgen kommt. Dies liegt vor allem auch darin begründet, dass der Reizstrom auch tief liegende Muskelgruppen erreicht. Dementsprechend können die Sportler pro Sitzung leicht die doppelte Kalorienanzahl verbrennen als beim herkömmlichen Training. Die Fitnessstudios bieten ihren Kunden dennoch meistens noch viel mehr:
• Personaltraining
• Ernährungsberatung
• Massagen
• Sauna
• Ultraschallbehandlungen

Diese Methode überzeugt jedoch auch Unternehmer mit stichhaltigen Argumenten:

• Durch die kleineren Studios spart man sich enorme Mietkosten
• Überschaubare Investitionskosten
• Je kleiner das Studio, desto weniger Personal ist nötig
• Reduzierte Personalanforderungen, da die EMS-Gerätschaften nur für das erste Training auf den Kunden eingestellt werden müssen

Sind Sie selbst an einer Existenzgründung in der Fitnessbranche mit einem Fitness Franchise interessiert, Ihnen fehlt jedoch noch der nötige Mut, um sich allein in die Selbstständigkeit zu trauen? Es gibt einige Unternehmen, die auf der Suche nach Franchisenehmern sind.

Vielleicht ist das Richtige ja für Sie dabei:

Bodystreet

Das Unternehmen Bodystreet wurde nicht nur 2018 von F&C -Award Gold für seine Partnerzufriedenheit ausgezeichnet, sondern verfügt zusätzlich auch noch über die meisten Fitnessstudios auf Basis des EMS-Trainings in Europa.

Die Zahl beläuft sich nämlich mittlerweile bereits auf 285 Standorte mit rund 40.000 Mitgliedern. Franchisenehmer, die lediglich auf der Suche nach einer passenden Investitionsmöglichkeit sind, oder sich noch ein zweites Standbein aufbauen wollen, sind bei Bodystreet herzlich willkommen. Die Investitionskosten für den Existenzgründer halten sich in Grenzen: Bodystreet verlangt eine Eintrittsgebühr von 14.900 Euro und ein Eigenkapital zwischen 10.000 und 15.000 Euro. Jeden Monat wird eine Lizenzgebühr von 7,50 % gefordert. Durch die vielen Standorte des Franchisegebers wird offensichtlich, dass Bodystreet einiges an Erfahrung gesammelt hat. Davon und von dem etablierten Namen des Unternehmens können Sie als Franchisenehmer direkt profitieren. Bodystreet ermöglicht es seinen Franchisepartnern außerdem, ein eigenes Filialnetz innerhalb des ihm zugeteilten Gebiets zu betreiben.

BIZZFIT

Das von Carl Nehls geführte Unternehmen wirbt mit effektivem Training mit einem minimalen Aufwand. Die Mitglieder müssen das Fitnessstudio lediglich einmal die Woche für 20 Minuten besuchen, um sichtbare Erfolge festzustellen. Des Weiteren spart man sich das Mitbringen von Sportkleidung und Duschutensilien, da BIZZFIT so konzipiert ist, dass die Sportler nicht ins Schwitzen geraten. Und 20 Minuten pro Woche sind ja für jeden möglich, oder? Durch den Verzicht auf Umkleiden und Duschkabinen reduziert sich die sowieso schon geringe Größe des Fitnessstudios nochmals extrem. Interessierte Franchisenehmer sparen sich dadurch einiges an Kosten!25MINUTES25 MINUTES wurde 2010 in Hamburg gegründet und ist ein Fitnessstudio mit einem ganz besonderen Konzept. Es verbindet drei Trainingsaspekte miteinander, die dem Kunden in nur 25 Minuten wöchentlich zur Traumfigur verhelfen sollen:

• Ein personalisiertes EMS-Training zum Muskelaufbau
• Ausdauertraining auch auf Basis des Elektrostimulationstrainings

• Ernährungspläne mit geringem Zeitaufwand

Das Fitnessstudio steht unter dem Motto Premium. Dies wird an der hochwertigen Trainingsausstattung, dem qualifizierten Personal und den Sanitäranlagen deutlich. Der Kunde soll sich während der 25 Minuten im Fitness Center wohlfühlen und das angenehme Ambiente genießen.

Dies garantiert des Weiteren auch ein abgetrennter Trainingsbereich, um die Sportler vor unerwünschten Blicken zu schützen. Überdies lockt 25 MINUTES seine Kunden mit einer größeren Auswahl an Geräten an. Diese können von dem Franchisenehmer gemietet werden, wodurch man sich gleich zu Anfang einiges an Kosten spart. Die Eintrittsgebühr für zukünftige Franchisepartner beträgt 5.900 Euro und das benötigte Eigenkapital beläuft sich auf eine Summe von mindestens 15.000 Euro. Als Lizenzgebühr hat der Geschäftsführer Carsten Pachnicke auf 7,50 % monatlich festgelegt. Der Betrag sollte sich jedoch mindestens auf 500 Euro belaufen.

Fitbox

Das Unternehmen, das 2011 von Ingo Huppenbauer in München gegründet wurde, verfügt mittlerweile über mehr als 70 Fitnessstudios. Wie die Konkurrenz wirbt Fitbox seine Kunden mit einer effektiven Zeitnutzung an, um angestrebte Trainingsziele so schnell wie möglich zu erreichen. Die Anzahl der Kunden, die sich zur gleichen Zeit an den EMS-Gerätschaften betätigen können, ist jedoch auf zwei bis sechs Kunden beschränkt. Dadurch möchte das Unternehmen die individuelle Betreuung durch Personal Trainer garantieren. Kunden können das einzigartige Trainingserlebnis noch mit einem darauf abgestimmten Ernährungs-programm ergänzen. Entwickelt wurde dies von Spezialisten in den Gebieten Ernährung und Gesundheit. Die Fitnessstudios selbst messen nur rund 60 m², wodurch man sich als Franchisenehmer extreme Mietkosten spart. Auch sonst ist das Angebot des Franchisegebers vielversprechend:
• Keine Eintrittsgebühren
• Kein Eigenkapital
• Premium Lizenzgebühr für 890 Euro im Monat oder
• Pure Lizenzgebühr für 790 Euro monatlichEin Angebot, das man kaum ausschlagen kann, oder?

Fazit

Es steht außer Frage, dass sich in unserer heutigen Zeit eine Investition in der Fitness- und Gesundheitsbranche lohnt. Der Drang nach körperlicher Betätigung hat in den letzten Jahren sehr zugenommen und die Prognosen für die Zukunft sind vielversprechend. Wer über nicht allzu viel Eigenkapital verfügt und sich noch nicht traut große Summen zu investieren, hat mit den Mini-Fitnessstudios eine gute Alternative zu den herkömmlichen Fitness Centern gefunden.

Die Franchiseunternehmen haben eine Marktlücke entdeckt, deren Umsätze überzeugen und zur Expansion einladen. Da es bei jeder Existenzgründung genau abzuwägen gilt, wem Sie Ihr Vertrauen und Ihr Geld schenken, ist es unumgänglich, Ihre Möglichkeiten genau durchzaugehen. Lassen Sie sich nicht nur von Quantität und Masse anziehen. Viele Franchiseanbieter im Bereich des EMS-Trainings befinden sich auf dem aufsteigenden Ast und wollen noch höher hinaus! Diese Pläne scheinen durch das gute und vor allem kosteneffiziente Konzept in naher Zukunft schon aufzugehen. Eine Industrie also, die sich auf die Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen angepasst hat. Zögern Sie nicht allzu lange und sichern Sie sich Ihren Platz als Franchisepartner in einem renommierten und rentablen Mini-Fitnessstudio.

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