Das ist Chefsache: Studie über das Arbeiten von Zuhause veröffentlicht

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chefsache home office

Überall heißt es, dass Home Office voll im Trend liegt. Zahlreiche Angestellte schwärmen davon, bequem von zu Hause aus zu arbeiten. Die Digitalisierung sorgt für viele Veränderungen, sie macht aber auch eine Flexibilisierung der Arbeit möglich, wozu natürlich auch das Home Office gehört. Interessanterweise hat eine Umfrage nun aber ergeben, dass das Home Office jedoch vor allem Chefsache ist. Soll heißen: Vor allem die Führungskräfte nutzen das angesagte Arbeitsformat. Heute machen wir einen Reality Check für Sie: Wer fragt das Home Office nach? Wer nutzt es? Und wie können Sie es auch in Ihrem Franchise-Unternehmen implementieren? Hier erfahren Sie mehr!

Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Home Office – alles Chefsache oder was?

Mitte Juni wurde eine Studie vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung zum Thema Home Office veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Menschen, die manchmal von zu Hause aus arbeiten, zugenommen hat. Während 2013 19 Prozent der Beschäftigten in größeren Betrieben hin und wieder von zu Hause arbeiteten, waren es 2017 bereits 22 Prozent. Außerdem zeigte die Studie, dass vor allem Führungskräfte gerne im Home Office arbeiten würden – und zwar ist hier die Zahl doppelt so hoch wie bei Mitarbeitern ohne Personalverantwortung. Home Office scheint Chefsache zu sein: Denn der Anteil der Führungskräfte im Home Office lag sowohl in 2013 als auch in 2017 konstant bei einem Drittel.

Home Office: Wunschdenken oder erfüllter Wunsch?

Die Ergebnisse wirken überraschend, da das Home Office in aller Munde ist und es anscheinend das Arbeitsmodell ist, was sich alle Arbeitnehmer wünschen. Allerdings malt sich in der Realität ein anderes Bild: Denn der Umfrage zu Folge wollen rund zwei Drittel der Beschäftigten auch gar nicht im Home Office arbeiten, sie lehnten dieses Modell grundsätzlich für sich ab. Lediglich jeder neunte Beschäftigte würde gerne hin und wieder von zu Hause aus arbeiten. Auch wenn der Wunsch nach Home Office in der öffentlichen Diskussion oft sehr gehypt wird, so wird leider übersehen, dass dies für den Großteil der Beschäftigten gar nicht zutrifft.

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Wie gestaltet sich der Alltag im Home Office?

Auch wenn die Arbeit von zu Hause so klingt, dass sich Privatleben und Beruf besser vereinbaren ließen, da schließlich auch der lästige Anfahrtsweg wegfallen würde, so darf man nicht vergessen, dass es genau deshalb vielen mitunter sehr schwer fallen kann, Beruf und Privatleben voneinander zu trennen. Man arbeitet von zu Hause – der Lebensraum wird zum Büro! Es gibt keine räumliche Trennung mehr. Anders sieht es dagegen bei denjenigen aus, die nur stundenweise von zu Hause aus tätig sind. Allerdings gibt es auch zahlreiche Menschen, die ganztägig von zu Hause aus arbeiten. Der Nachteil hieran ist eine starke Isolation vom Rest des Teams, sollte man Teil eines Unternehmens sein: Es fallen nicht nur die lockeren Kaffeepausen mit den Kollegen, aber auch neuste Tratsch über Unternehmensentwicklungen weg und eine tatsächliche Integration in die Unternehmenskultur ist meist nur schwer möglich. Das Arbeiten im Home Office hat also ganz klar zwei Seiten der Medaille!

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Das Potential der Digitalisierung: Was ist beim Home Office möglich?

Die digitale Transformation wird von vielen ängstlich beäugt: Der technische Fortschritt bedeutet zahlreiche Veränderungen für den Arbeitsmarkt aber auch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugleich. Eine stärkere Automatisierung in der Industrie, dem Bau und im Handel sorgt natürlich dafür, dass zahlreiche Arbeitsplätze wegfallen. Je einfacher Tätigkeiten sind, desto leichter kann man sie schließlich auch ersetzen. Zeitgleich sorgen unsere gesellschaftlichen Entwicklungen wie der demografische Wandel dafür, dass zusätzliche Arbeitskraft benötigt wird. Durch die steigende Lebenserwartung wird die Seniorenpflege immer wichtiger. Nutzen Sie daher den aktuellen Bedarf an Pflegekräften für eine lukrative Gründung als Franchisenehmer mit einem Pflege Franchise!

Geben eigentlich alle Jobs eine Flexibilisierung her? Ist Home Office in allen Sparten und Berufen möglich?

Selbstverständlich ist die Möglichkeit zur Flexibilisierung und zum ortsunabhängigen Arbeiten jeweils vom Beruf abhängig. Manche Berufe können (aktuell) nur dann ausführt werden, wenn der ausführende Arbeitnehmer auch anwesend ist. Dies ist beispielsweise als Frisör oder Busfahrer der Fall. In anderen Jobs sieht es da durchaus anders aus, dort gibt es eine geringe Bindung zum Arbeitsplatz, so dass rund 40 Prozent der Jobs auch teilweise im Home Office ausgeübt werden könnten. Jedoch ist das Arbeiten im Home Office sowohl für die Beschäftigten als auch für die Arbeitnehmer mit Veränderungen verbunden.

Von welchen Veränderungen ist die Rede?

Für die Arbeitnehmer bedeutet das Home Office natürlich nicht, dass man nebenbei den wöchentlichen Hausputz erledigen und sich um die Kinder kümmern kann. Wenn Beschäftigte im Home Office arbeiten möchten, dann dürfen sie sich letztlich nicht so leicht von der häuslichen Umgebung ablenken lassen. Wobei viele Mitarbeiter oft dazu tendieren, dass sie von zu Hause aus produktiver arbeiten als im Büro: Man möchte schließlich nicht als Faulpelz gelten, der sich zu Hause einen Lenz macht, weshalb man das Telefon stets im Blick behält und einkommende Mails sofort beantwortet.

Aber auch für Sie als Franchisegeber oder Franchisenehmer ist das Home Office mit Veränderungen verbunden. Schließlich haben Sie das Gefühl, dass Sie die Kontrolle über Ihre Mitarbeiter verlieren. Es fühlt sich an, als wäre die Kontrolle der Anwesenheitszeit wie auch die Kontrolle der Arbeitsleistung nicht mehr möglich. Sollten Sie in Folge dessen vorziehen die Arbeitsleistung überprüfen zu wollen, so können Sie davon ausgehen, dass sich die Produktivität in jedem Fall erhöhen wird.

Chefsache: Wie können Sie am besten eine Kultur für mehr Home Office in Ihrem Franchise-Unternehmen integrieren?

Anbei möchten wir Ihnen 3 wertvolle Tipps geben, wie Sie das Home Office erfolgreich in den Strukturen Ihres Franchise-Unternehmens verankern können. Nehmen Sie das Zukunftsthema als Chefsache aktiv in die Hand und bieten Sie Ihren Angestellten mehr Flexibilität: Denn neben Full-Time-Job müssen viele noch ihre kleinen Kinder erziehen oder aber die alternden Eltern pflegen:

1. Vereinbaren Sie klare Regeln!

Für viele Mitarbeiter sind Arbeitstage im Home Office ein wichtiges Privileg, so dass sie das ihnen entgegengebrachte Vertrauen oft mit einer noch höheren Produktivität belohnen. Sie lassen sich kaum ablenken und arbeiten noch fokussierter! Allerdings gibt es sicherlich auch diejenigen, die nebenbei gerne anderen Tätigkeiten in den eigenen vier Wänden nachgehen. Fakt ist: Das Arbeiten im Home Office beruht auf gegenseitigem Vertrauen. Aus diesem Grund sollten Sie als Führungskraft klare Regeln zum Thema Erreichbarkeit und Pausenzeiten festlegen und vereinbaren, welche Aufgaben erledigt werden sollen.

2. Legen Sie Präsenztage fest!

Sorgen Sie als Franchisegeber oder Franchisenehmer dafür, dass die Mitarbeiter, die primär im Home Office tätig sind, nicht den Anschluss verlieren. Da sie für sich alleine arbeiten, sind sie meist außen vor und haben wenig Kontakt zum Rest des Teams. Um hier gegenzusteuern, kann es helfen, wenn Sie fixe Präsenztage festlegen, damit sie den Anschluss zum Team nicht komplett verlieren.

3. Sorgen Sie für eine gute Integration der Mitarbeiter im Home Office!

Auch hier kann man sich die Digitalisierung zu Nutze machen: Binden Sie die Mitarbeiter mithilfe von Instant Messengern mehr ein und nutzen Sie Videotelefonie, um sie in Konferenzen mit einzubeziehen. Achten Sie darauf, dass das Personal, was im Home Office tätig ist, nicht vergessen wird – auch das ist ganz klar Chefsache!

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