How to start a business: 6 Dinge, die Sie unbedingt über Franchising wissen sollten

15.12.2018 14:30 | Ein Unternehmen gründen

how to start a business

Eine Gründung geschieht definitiv nicht über Nacht. Wer sich mit Franchising selbstständig machen möchte, der sollte seine Existenzgründung sehr sorgfältig planen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute 6 sehr weise Tipps an die Hand geben, damit Ihre Gründung ein voller Erfolg wird. Denn selbst wenn man zum Thema how to start a business zahlreiche Tipps online bei seinen Recherchen finden kann, einige Informationen lassen sich nicht im Netz finden. Hier verraten wir Ihnen mehr.

Informationen sind kostbar! Was gibt es bei einer Gründung mit Franchising zu beachten?

All diejenigen, die im Begriff sind, sich mit was Eigenem oder einem Franchisesystem selbstständig zu machen, durchforsten sicherlich das gesamte Netz, um möglichst viele Informationen zu sammeln. Und auch wenn das Internet unser Recherche-Instrument Nummer eins ist, so gibt es gewisse Informationen, die Sie dort nicht finden können.

1. How to start a business – nicht das gesamte Wissen steht im Netz!

Gewisse Dinge, die mit einer Gründung zu tun haben, können Sie nur herausfinden, wenn Sie Ihren Blick vom PC abwenden. Stattdessen hilft es, den Blick auf sich selbst oder das Projekt richten. Ebenso ist es sinnvoll, das Gespräch mit anderen zu suchen, sprich: Dem Franchisegeber oder aber bestehenden Franchisenehmern. Die Informationen, die Sie so erhalten, sind Gold wert!

2. Passen Sie und die Franchisemarke zusammen?

Es ist eine durchaus schwierige Angelegenheit, wenn Sie herausfinden möchten, ob Sie und ein Franchisesystem zusammenpassen. Natürlich beschreiben Franchisegeber auf ihren Websites die Anforderungen, die sie an ihre zukünftigen Geschäftspartner stellen, allerdings werden diese Voraussetzungen oft gerne relativ vage formuliert, so dass viel Interpretationsspielraum für die Interessierten besteht. Und zwar geschieht das ganz einfach aus dem Grund, da man so möglichst interessant für eine möglichst breite Masse an Bewerbern ist. Denn das sorgt dafür, dass man von vornherein einen größeren Talentpool anspricht. Und dies führt unweigerlich zu Unklarheiten, was die tatsächlichen Qualitäten und Skills angeht, die ein Franchisenehmer für die Marke mitbringen sollte.

Zukünftige Franchisenehmer können in vielerlei Hinsicht gut zu einem System passen. Aber zunächst kommt es erst einmal primär darauf an, dass die Kandidaten auch die entsprechenden Skills mitbringen, um Franchisenehmer zu werden. Hier handelt es sich um akademische Qualifikationen aber auch praktische Erfahrungen in der entsprechenden Branche. Im nächsten Schritt geht es darum, dass die zukünftigen Franchisenehmer auch die relevanten unternehmerischen Skills besitzen, so dass sie ein gut laufendes Business aufbauen können. Und letztlich kommt es auch auf die Sozialkompetenzen an: Als Franchisenehmer muss man sich gut in ein bestehendes Netzwerk integrieren und mit den unterschiedlichsten Arten von Menschen umgehen können.

3. Können Sie sich überhaupt mit einem Standort in Ihrer favorisierten Gegend selbstständig machen?

Bevor man sich an großartige Recherchen zum Thema how to start a business macht, sollte man vielleicht vorher direkt abklären, ob in der Wunschregion überhaupt aktuell Lizenzen zu vergeben sind. Denn leider nutzen die wenigsten Franchisesysteme ihre Websites, um hier über die unterschiedlichen Gebiete und noch verfügbaren Standorten aufzuklären. So kann es sein, dass man sehr viel Zeit in die Recherche investiert, nur um letztlich herauszufinden, dass in der Region keine weiteren Lizenzen vergeben werden – und das wäre natürlich sehr ärgerlich! Dies ist sehr frustrierend, da auf unnötige Art und Weise sehr viel Zeit verschwendet wurde, die man besser in die Vorbereitung einer tatsächlichen Bewerbung für ein Franchisesystem hätte stecken können.

4. Mit was für einer Work-Life-Balance rechnen Sie als Franchisenehmer?

Bei Ihren Recherchen zu den unterschiedlichen Systemen werden Sie sicherlich auch auf sehr übertriebene und ungenaue Informationen bezüglich der Work-Life-Balance stoßen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Natürlich gibt es einige Marken, die ihren Geschäftspartnern mehr Freiraum lassen als andere, so dass diese tatsächlich auch noch Zeit für andere Dinge und Verpflichtungen haben. Allerdings sollten Sie damit rechnen, dass Sie bei den meisten Systemen mehr Hingabe und Einsatz an den Tag legen müssen. Gerade am Anfang, wenn Sie Ihr Unternehmen aufbauen, kann es zu langen Arbeitstagen und kurzen Nächten kommen.

Behaupten lässt sich Vieles, wichtiger ist nur, dass es auch der Wahrheit entspricht. Hier empfiehlt es sich, mit dem Franchisegeber persönlich Rücksprache zu halten und der Wahrheit der Aussagen auf den Grund zu gehen. Mit was für einer Work-Life-Balance können Sie tatsächlich rechnen? Notfalls sind Sie besser angeraten, wenn Sie sich einer anderen Marke zu besseren Bedingungen anschließen?

5. Wie steht es um Ihre Profitabilität als Franchisenehmer?

Wenn ein Franchisesystem Informationen zu den Investitionskosten eines Franchisesystems gibt, dann handelt es sich dabei sicherlich um eine knifflige Angelegenheit. Auch wenn zahlreiche Systeme die Mindestsumme an Investitionen angeben, mit denen zukünftige Franchisenehmer rechnen müssen – so sollten diese Zahlen mit Vorsicht genossen werden, da hier nicht immer alle tatsächlichen Kosten aufgelistet werden. Versichern Sie sich, dass die Kostenpunkte auch die Franchiselizenz, das Leasen von speziellem Equipment und Informationen zu ausreichendem Startkapital beinhaltet. Verständlicherweise geben zahlreiche Systeme ungern zu viele Informationen zu den Investitionen öffentlich preis – es handelt sich ihrer Meinung nach schlichtweg um zu sensible Daten.

Um einen Überblick über die tatsächlichen Zahlen für den Beitritt zum Franchisesystem zu erhalten, muss der potentielle Franchisenehmer meist ein Non-Disclosure Agreement unterzeichnen. In diesem Dokument finden sich tiefergehende Zahlen wieder, die so nicht im Netz zu finden sind. Der Franchisegeber selbst erstellt dieses Dokument und trägt dafür Sorge, dass sich der interessierte Investor ein gutes Bild über sein Franchisesystem machen kann.

6. Was für eine Unternehmenskultur werden Sie im Franchisesystem erwarten können?

Jedes einzelne Business entwickelt seine ganz eigene Unternehmenskultur – auch wenn manche Unternehmen hier von anderen Businesses abkupfern. So hat die Unternehmenskultur bei Google, die von zufriedenen Arbeitnehmern und einer ausgeglichenen Work-Life-Balance geprägt ist, einen nachhaltigen Effekt auf viele Unternehmen weltweit gehabt. Auch wenn noch so viele Unternehmen versuchen den Google-Style zu imitieren, so werden sie dies niemals komplett übernehmen und umsetzen können. Die meisten Unternehmen setzen sich gewisse Ideen und Maßstäbe, allerdings geht es dann daran, diese auf die im Unternehmen selbst vorherrschenden Umstände anzupassen.

So übernehmen Unternehmen den Stil eines großen Players, allerdings wird sich dieser immer ein wenig vom Original unterscheiden. Auch wenn ein Franchisesystem eine gewisse Unternehmenskultur vorgibt, so muss das nicht bedeuten, dass es sich hierbei auch um gelebte Realität handelt! Finden Sie also vor Ihrem Beitritt zum Netzwerk heraus, wie es um die tatsächliche Unternehmenskultur eines Franchisesystems steht. Sprechen Sie hierzu mit bestehenden und ehemaligen Franchisenehmern, suchen Sie das Gespräch mit dem Franchisegeber und schauen Sie sich das Tagesgeschäft in einem Betrieb genauer an.

How to start a Business – noch Fragen?

Natürlich gilt das Internet als eine wichtige Informationsquelle, wenn Sie eine Gründung planen. Allerdings sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass es darüber hinaus auch bestimmte Aspekte zu bedenken gibt, worüber Sie im Netz wahrscheinlich keine genauen Informationen finden können. Stellen Sie sich darauf ein, dass Unternehmen nicht immer sämtliche Informationen der Öffentlichkeit zugänglich machen möchten, da es sich dabei oft auch um sensible Daten handelt. Aus diesem Grund sollten Sie auch andere Informationsquellen zu Rate ziehen. Nur so können Sie das Projekt Selbstständigkeit am besten angehen!

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