IKEA Gründer Ingvar Kamprad für Sie im Unternehmerportrait

04.11.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

ikea gründer ingvar kamprad

Wer kennt es nicht, das schwedische Möbelhaus mit dem Elch als Emblem, in dem Franchisenehmer nur als vielleicht einflussreicher Bestandteil einer begeisterten Kundschaft etwas zu suchen haben? Der das in die Wege geleitet und beständig weiter ausgebaut hat, muss ein Millionär sein. Ingvar Kamprad ist indes längst eine Klasse oder gar zwei höher aufgestiegen, bleibt dabei jedoch im Einklang mit seiner Produktpalette der Bescheidenheit verpflichtet. Darüber hinaus ließ er so manches von sich hören.

IKEA Gründer mit einem immensen Nachlass

Bis er zu Anfang des Jahres verstarb. Ingvar Feodor Kamprad hinterlässt zwei Ehefrauen und vier Kinder, die sich ein gewaltiges Vermögen teilen müssen, außerdem ein Buch, das sein Erfolgsgeheimnis für die Nachwelt konserviert. Dabei wird sicher nicht alles preisgegeben, rätselhaft mag auch sein, wo dieser oder jener Batzen abgeblieben ist. Doch das geht Außenstehende, vor allem Franchisegeber als mögliche Nachahmer einer Idee nichts an, die das Möbelwesen zu revolutionieren wusste. Was steckt dahinter? Köttbullar landestypisch zubereiten, das können viele, doch kaum jemandem würde es einfallen, die leckeren Fleischbällchen mit unverdaulichen Einrichtungsgegenständen auf eine und dieselbe Stufe zu stellen. Da lässt man sich einen Billy schon eher gefallen.

Schalten und walten wie der IKEA Gründer

Einige mögen es sich im Franchising wünschen, derart berühmt zu werden, dabei war Ingvar Kamprad doch stets ein scheuer Mensch, der viel für Unbeteiligte getan hat. Von ihm Erwirtschaftetes kommt großteils wohltätigen Zwecken zugute, wie sich auch sein berufliches Wirken beurteilen lässt, wenn man von gelegentlich gescholtenen Produktionsweisen und bestimmten Arbeitsbedingungen absieht. Nun ja – das Geld liegt nicht immer auf der Straße, ein überdimensionales Wachstum hat seinen Preis. Dennoch kann sich die junge Familie freuen, wenn sie ihr Heim einigermaßen behaglich und vor allem ohne großen Aufwand einzurichten vermag. Die besondere Note verschafft ein gewisser Ulk, der auf wundersame Weise am mitunter leicht sperrigen Mobiliar haftet.

Mit Bestellung nach Abbild erfolgreicher als mancher andere

Man könnte ja auch meinen, dass einer büßen möchte, der unwahrscheinlich viel verdient hat, was ihm quasi in die Wiege mitgegeben war. Schon im zarten Alter wusste der Abkömmling einer Familie, die es aus dem Altenburger Land gegen Ende des 19. Jahrhunderts nordwärts trieb, aus Zündhölzern und Schreibgeräten Kapital zu schlagen, er war noch nicht volljährig, als sein Unternehmen entstand.

  • Dessen Kürzel steht für den Gründernamen,
  • den elterlichen Hof und für sein Heimatdorf.

Es sollte aber noch vier Jahre dauern, bis Möbelstücke Aufnahme in das Sortiment fanden und das gleich mit einem Paukenschlag: Sie wurden über den Kataloghandel im ganzen Land vertrieben. Das hatte es noch nie gegeben, wurde aber bis in die Neuzeit beibehalten.

Diverse Schwierigkeiten auf einer ganz persönlichen Ebene

Und es hat sich bezahlt gemacht. Die Expansion folgte beinahe der Generationen zuvor eingeschlagenen Route in umgekehrter Richtung und kennzeichnete die Stationen eines Lebens, das von Geiz, Alkohol und dem Kampf mit Buchstaben geprägt war. Öffentlichkeitswirksam gab IKEA sich ja immer schon, doch dieses gereifte Bekenntnis wühlte dann doch mächtig auf. Es ist nicht zu verhehlen, dass man unter solchen Bedingungen ab und an ein wenig Hilfe braucht, wenn man wiederholt zum Manager des Jahres gekürt werden will. Gezeigt hat sich auch, dass man selbst als Beladener ein nahezu biblisches Alter erreichen kann.

Auch der Chef braucht ab und an Zuwendung

Ob das an der fürsorglichen Umgebung liegt? Vielleicht bekommt man ja auch irgendwie zurück, was man vielfältig gibt. Was wirklich wahr ist und was weniger, wird man kaum ergründen können, dem IKEA Gründer angedichtet wurde einiges. So schob man den erblich wohl nicht Unvorbelasteten auch spektakulär in die braune Ecke, wiewohl er selbst das locker sah. Er konnte es sich erlauben und den Kämpfern für Wohlverhalten und Gerechtigkeit eine lange Nase drehen. Gemunkelt hat man viel, Fakt ist die Verleihung der Ehrendoktorwürde zweier schwedischer Universitäten, aufschlussreich ganz sicher, was Insider zu berichten haben.

Nicht nur in einer Hinsicht Maßstäbe gesetzt

Doch auch damit wird man einem Menschen nur bedingt gerecht, der sich womöglich einen feuchten Kehricht darum scherte. Souveränität erlangt man dadurch, dass man sich an die Spitze stellt. Ein stattlicher Platz auf der Forbes-Skala ging beizeiten verlustig, es kann mit der Umschichtung von Geldern in einen Stiftungsfonds zusammenhängen, aber auch darin begründet sein, dass man einfach keinen Wert mehr darauf legte. Immerhin wurde Ingvar Kamprad theatralisch als schwedisches Wunder gefeiert, und Literaten haben überlegt, was wohl wäre, wenn man ihn entführte.

In seiner Einzigartigkeit nicht wiederholbar

Da hat jemand seine Spuren in den frisch gefallenen Schnee gezeichnet, der alles zudeckt, sich aber oft nicht lange hält. Das wird umso deutlicher, je weiter man in den Süden kommt. Daheim herrscht mitunter Monate währendes Schweigen im Walde, wenn es nicht von hellen Klängen oder eher Dröhnendem unterbrochen wird. Demgegenüber gibt nicht jeder sich mit Spartanischem zufrieden. Manche wollen Designermöbel zu bezahlbaren Preisen, andere ausschließlich Handgefertigtes, viele brauchen eine neue Küche.

Für all das und noch viel mehr finden sich im Bereich des Franchisings zahlreiche lohnende Aussichten auf Erfolg, hier und da muss man einiges berappen, doch nicht unbedingt. Es lässt sich ebenso mit einem schmalen Budget starten, wenn man etwa als Schreiner oder Tischler gut vernetzt sein möchte. Auch Restauratoren bieten sich Betätigungsfelder, und wer eher zum Handel tendiert, braucht nicht gleich mit großen Stückzahlen aufzuwarten.

Dem Kolonialstil wird eine gloriose Zukunft geweissagt, auf dem kuscheligen Feld der Bettenlandschaften ist ein lukrativer Mittelweg zwischen Fachberatung und Discount zu beschreiten. Entdecken Sie ungeahnte Möglichkeiten von der Produktion bis zum Verkauf, fördern Sie Ihr Talent nach dem spezifischen Bedarf und mithilfe von Profis, die Ihnen Hinderliches aus dem Weg zu räumen bereit sind.

Sicher müssen Sie allzeit tun, was Sie können, doch das fällt leichter, wenn es währenddessen nicht am Nötigsten fehlt. Stellen Sie Ihre Zukunft auf eine gesicherte Grundlage, profitieren Sie von dem, was sich bereits bewährt hat. Es liegt an Ihnen, mehr daraus zu machen als bisher. Chancen dazu sind geben, Mittel bereitgestellt.

Es gilt eigentlich nur noch, die Initiative zu ergreifen und aus einem breiten Spektrum das Richtige für sich herausfiltern. Fangen Sie baldmöglichst, aber auch bedächtig damit an.

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