Die deutsche Franchisewirtschaft - Unsere Infografik

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Die deutsche Franchisewirtschaft boomt! Heute möchten wir den Erfolg und die aktuellen Trends im Franchising genauer vorstellen. Sollten Sie überlegen, als Franchisenehmer den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen, dann wird dieser Artikel Sie sicherlich von dem lukrativen Geschäftsmodell überzeugen! Heutzutage gibt es zahlreiche Franchisesysteme in den unterschiedlichsten Branchen, so dass Ihnen alle Türen offenstehen. Erfahren Sie hier alles über die entscheidenden Facts und Figures der deutschen Franchisewirtschaft!

Artikel Deutsche Franchisewirtschaft Infografik

Die deutsche Franchisewirtschaft in Zahlen

Bereits im vergangenen Jahr haben wir über die Rekordumsätze und die Positiventwicklung des Franchising im Jahr 2017 berichtet. Die Franchisestatistik 2018 verspricht ein weiterhin dynamisches Wachstum der bundesdeutschen Franchisewirtschaft. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Wachstumstrend der letzten Jahre weiter fortgesetzt hat: Beim Systemumsatz konnten mit einem Umsatzplus von 9,4 Prozent Rekordraten verzeichnet werden und immer mehr Gründungswillige haben sich in den letzten Jahren als Franchisenehmer selbstständig gemacht. Allein im letzten Jahr hat die Anzahl der Franchisenehmer um 3,6 Prozent zugenommen und 1,2 Prozent mehr Mitarbeiter wurden in den deutschen Franchisestandorten beschäftigt.

Der dynamischer Wachstumstrend hält an!

Auch im vergangenen Jahr hat sich die deutsche Franchisewirtschaft durch ihr Wachstum profilieren können. Der Gesamtumsatz belief sich auf 122,8 Milliarden Euro, was einen Anstieg um 9,4 Prozentpunkte zum Vorjahr ausmacht, wo der Umsatz bei 112,2 Milliarden Euro lag. Dieses Umsatzplus liegt vor allem auch daran, dass die Franchisesysteme eine erfolgreiche Partnergewinnung verzeichnet haben. Insgesamt setzten rund 4.500 neue Existenzgründer auf das Erfolgsmodell Franchising, wodurch sich der Umsatz der Systeme so überproportional und positiv entwickeln konnte.

Bundesweit gibt es aktuell 993 aktive Franchisesysteme, die von mehr als 128.000 Franchisenehmern in 168.961 Betrieben ausgeführt werden. Verglichen zum Vorjahr gibt es nun 3,5 Prozent mehr Franchisebetriebe. In diesen Betrieben sind 715.362 Mitarbeiter angestellt, was ein Plus von 1,2 Prozent zum Vorjahr ausmacht. Die Zunahme an Franchisepartnern, Beschäftigten, Betrieben und dem höheren Gesamtumsatz spricht eine klare Sprache: Der Wachstumstrend hält an und setzt sich fort!

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Die Branchenverteilung in der deutschen Franchisewirtschaft

Wie gehabt führt der Dienstleistungssektor in unserer Dienstleistungsgesellschaft die Branchenverteilung mit 40 Prozent an. Dienstleistungen sind nun einmal die top Branche im Franchising! Die Gastronomie und der Handel teilen sich nun den zweiten Platz mit je 24 Prozent. Verglichen zum Vorjahr konnte der Handel also wieder aufholen, während die Gastronomie ein paar Prozentpunkte verloren hat. Es kommt also auf die Entwicklung der nächsten Jahre an, wie sich die beiden Branchen entwickeln werden. Überraschend ist allerdings auch, dass das übliche Schlusslicht, das Handwerk, um zwei Prozent zum Vorjahr zulegen konnte: In 2018 waren 12 Prozent der Handwerksbetriebe zu arbeitsteilig organisierten Franchisesystemen zusammengeschlossen. Die Entwicklung 2017 vs. 2018 zeigt also: Vor allem in der Mitte und am Ende hat sich was getan. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt!

Warum mit Franchising gründen?

Wer sich als Franchisenehmer selbstständig macht, der ist rechtlich gesehen ein eigenständiger Unternehmer, der das volle finanzielle Risiko für seinen eigenen Betrieb trägt. Der besondere Vorteil am Franchising ist, dass die Existenzgründer keine eigene Geschäftsidee benötigen, sondern sich stattdessen mit dem etablierten Konzept eines erfahrenen Franchisegebers selbstständig machen, was sich bereits in der Praxis bewähren konnte. Wer Teil einer Franchisemarke wird, hat sich jedoch an die Vorgaben des Franchisegebers zu halten, da man sich einer Marke anschließt, die von einem einheitlichen Marktauftritt profitiert. Nichtsdestotrotz managt der Franchisenehmer seinen eigenen Betrieb und trägt die volle Verantwortung dafür.

>>> Lesen Sie hier mehr zum Thema: Franchising – uneingeschränkt selbstständig? Und nutzen Sie unsere Checkliste, um Ihr passendes Franchise zu finden!

Franchisenehmer erhalten allerdings auch umfassende Unterstützungen von den Franchisegebern und der Systemzentrale: Sie werden umfassend auf ihre neue Geschäftstätigkeit vorbereitet und geschult und zahlreiche Arbeiten werden ihnen abgenommen, so dass sich die Franchisenehmer voll und ganz auf ihr Tagesgeschäft und ihre Kunden fokussieren können. So überrascht es nicht, dass 93 Prozent der Franchisenehmer zufriedener mit ihrem Leben als andere Unternehmer sind. Viele Existenzgründer entscheiden sich für die Selbstständigkeit, da sie eigenverantwortlicher arbeiten möchten, neue berufliche Herausforderungen suchen oder aber flexiblere Arbeitszeiten wünschen.

Wer sind die Gründer von Morgen?

Die neuen Franchisenehmer sind vor allem Angestellte sowie Fach- und Führungskräfte, aber immer mehr neue Franchisenehmer werden aus den eigenen Reihen akquiriert. So gibt es immer mehr Franchisepartner, die zunächst in einem Franchisebetrieb als Mitarbeiter tätig waren und dann einen Seitenwechsel gewagt haben. Außerdem stellt das Franchising eine interessante Alternative für bisherige Unternehmer dar, die einen goldenen Mittelweg zwischen Selbstständigkeit und Festanstellung gehen möchten. Denn wer erst einmal den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, für den gibt es meist kein Zurück mehr in eine herkömmliche Festanstellung. Der Gründermarkt im Franchising hat sich also leicht verändert, so dass immer mehr Franchisesysteme auf neue Konstellationen bei ihrer Partnerstruktur setzen.

Welche Trends zeichnen sich in der deutschen Franchisewirtschaft ab?

Aktuell haben sich vor allem zwei Trends in der Branche abgezeichnet: Das Multi-Unit-Franchising sowie das Social Franchising haben stark an Bedeutung gewonnen.

Der Franchisenehmer wird zum Manager

Beim Multi-Unit-Franchising führt ein Franchisenehmer mehrere Standorte desselben Franchisesystems. Der Franchisenehmer baut im Zuge dessen also sein eigenes Filialnetz in einem Gebiet auf, was fest für ihn reserviert wurde. Der Vorteil daran ist, dass die Franchisenehmer die lokalen Marktbedingungen und das räumliche Umfeld einer Region meist besser kennen, so dass sie das Gebiet auch nachhaltiger entwickeln können. Der besondere Vorteil vom Franchising ist bekanntlich, dass ein Franchisegeber das Erfolgskonzept nutzen kann, um seinen Absatzmarkt auszuweiten – Multi-Unit-Franchising macht daher eine noch intensivere Expansionsform möglich! Franchisegeber sollten also das Multi-Unit-Franchising aktiv fördern und ihr Konzept entsprechend strategisch ausrichten. Multi-Unit-Franchisenehmer übernehmen komplett neue Arbeitsaufgaben auf der reinen Management-Ebene. Anstatt, dass sie das Tagesgeschäft eines einzelnen Standortes betreuen, koordinieren Sie mehrere Standorte und wagen den nächsten Schritt einer Management-Karriere.

Das gesellschaftliche Wohl steht im Vordergrund

Beim Social Franchising geht es primär um das Erreichen gemeinnütziger Ziele. Man nutzt die Techniken des kommerziellen Franchising und setzt diese ein, um das Gemeinwohl zu steigern. Soziale Konzepte setzen sich für eine gelebte Integration und Gleichberechtigung ein, aufklärende Tätigkeiten stehen im Vordergrund. Der finanzielle Aspekt der Gewinnmaximierung ist hier außen vor, Social Franchising promotet Non-Profit-Projekte! Der Clou am Social Franchising ist, dass man dank Erfolgsmodell Franchising das soziale Vorhaben an mehreren Standorten umsetzen und verbreiten kann. Da wir uns hier im Non-Profit-Bereich bewegen ist das Investitionsrisiko meist sehr gering. Beim Franchisegeber handelt es sich in der Regel um einen sozialen Träger, eine Stiftung oder aber einen Verein, dem primär am Herzen liegt, das Konzept an möglichst vielen Standorten ausführen zu können.

Franchising ist bunt und vielfältig – und genau das belegt auch unsere Infografik über die deutsche Franchisewirtschaft (s.o.) !

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