Pizza Hut Franchise - Zentrale Franchise Informationen

16.01.2019 17:30 | Ein Unternehmen gründen

pizza hut franchise

Wer an Pizza denkt, dem kommt direkt Italien in den Sinn. Auch das Pizza Hut Franchise ist bekannt für seine Pizzen – wenn auch im US-amerikanischen Stil. In den Staaten bevorzugt man einen saftigen Pizzaboden oder aber einen mit Käse gefüllter Rand, die Cheesy Crust – genauso lieben es die Amis. Die US-Amerikaner haben die Pizza zu einem wichtigen Nationalgericht gemacht. Das Pizza Hut Franchise hat diese Variante dann rund um den Globus populär gemacht. Der heutige Artikel klärt Sie über die Entwicklung des Franchisesystems auf.

Der Pizza-Gigant aus den USA: Das Pizza Hut Franchise

Pizza Hut wurde 1958 im Mittleren Westen in den USA gegründet. Die Brüder Dan und Frank Carney gründeten mit 600 Dollar Startkapital in Wichita, Kansas, ihr erstes Restaurant. Die Mutter lieh ihren zwei Söhnen das Startkapital, die Arbeitsgeräte wurden gebraucht gekauft und das Interieur des Restaurants war nur sehr bescheiden eingerichtet. So eröffneten die zwei Collegestudenten an einer belebten Kreuzung in Wichita ihr Lokal mit dem Namen Pizza Hut – da es sich bei dem Gebäude tatsächlich um eine Art hut handelte: Es war so einfach, dass der englische Begriff Hütte treffend war.

Von der Pizza Hütte in Wichita zum weltweiten Konzern

Die Brüder hatten sich für ein italienisch-amerikanisches Menü entschieden, was zunächst nur aus Pizza. So setzten die zwei Gründer ein Gastronomiekonzept um, was ein Familienfreund ihnen empfohlen hatte. Und wie wir heute wissen, haben die Brüder den richtigen Riecher gehabt: Mehr als 60 Jahre später gibt es die Franchisemarke in über 100 Ländern. Mit knapp 17.000 Restaurants handelt es sich um die weltweit größte Pizza-Kette.

Das Restaurant erfreute sich starker Beliebtheit, so dass die Brüder Pizza Hut als Markenzeichen eintragen ließen und via Franchising expandierten. In gerade einmal zehn Jahren nach der Eröffnung in Kansas wurden in 310 Lokalen mehr als eine Millionen Gäste begrüßt. Das Wachstum ging einher mit einer internationalen Expansion: Das erste Restaurant außerhalb der USA wurde in Kanada eröffnet.

Mit der Erweiterung des Absatzmarktes ging auch eine Ergänzung des Menüs einher: Als das Unternehmen 1972 an die Börse ging, zählte die Kette bereits über 1.000 Lokale und das Menü war bereits unlängst um Pasta und Desserts ergänzt worden. Ebenfalls wurde eine starke Internationalisierungsstrategie in den 70er Jahren gefahren: Das Pizza Hut Franchise strömte nach England in Europa, Japan in Asien und Australien in Ozeanien, so dass die Anzahl der Restaurants schnell die 2.000 erreichte.

Das Pizza Hut Franchise in Deutschland

Die Marke schaffte es 1983 dann endlich auch nach Deutschland. Der deutsche Hauptsitz befindet sich in Düsseldorf. Hierzulande werden 72 Filialen mit 2.600 Mitarbeitern beschäftigt. Alle deutschen Standorte werden von Franchisenehmern betrieben. Die Restaurants werden vor allem in Ballungsräumen betrieben. Neben den Dine-In-Restaurants gibt es auch sogenannte Express-Stores mit wenigen Sitzgelegenheiten, die primär auf Laufkundschaft oder aber den Lieferservice ausgerichtet sind. Mit Franchising soll auch bei uns der Markt weiter eingenommen werden. Hier möchte man vor allem weitere Delivery- und Express-Filialen eröffnen, um den Bedürfnissen der Kunden bestens gerecht zu werden.

Yum! Brands – die Unternehmensgruppe in der Systemgastronomie

Seit 2002 gehört das Pizza Hut Franchise zu Yum! Brands, was die weltweit größte Unternehmensgruppe für den Bereich der Systemgastronomie darstellt. Der Hauptsitz des Konzerns befindet sich in Louisville, Kentucky. Zahlreiche bekannte Franchisemarken zählen zur Unternehmensgruppe – beispielweise auch die Franchise-Giganten KFC und Taco Bell. Im Jahr 2015 wies Yum! Brands einen Umsatz von 13,1 Milliarden US-Dollar auf, was es zu einem der umsatzstärksten Unternehmen in der Fast-Food-Branche macht.

Das bietet das Pizza Hut Franchise seinen Kunden

Die Marke Pizza Hut steht für hohe Qualität und Frische. Alle Speisen und Gerichte werden sorgfältig zubereitet, so dass die Kunden die Ofenfrische und Handarbeit schmecken können. Da Pizza und Pasta die Leidenschaft der Franchisemarke darstellen, kommen hier nur ausgewählten Zutaten auf die Pizza. So lässt man den Pizzateig nach seiner Zubereitung ruhen, damit er sich optimal entwickeln kann. Natürlich wird nur echter Mozzarellakäse als Topping für die Pizza verwendet, es werden stets die besten Rohstoffe in geprüfter Qualität verarbeitet. Den Unterschied schmeckt man in der bekannten Cheesy Crust und der legendären Pan Pizza, die das Unternehmen bekannt gemacht hat. Aber auch die Pastagerichte und frischen Salate finden guten Anklang bei den Kunden.

Das bietet das Pizza Hut Franchise seinen Geschäftspartnern

Wer von einer Gründung in der Gastronomie träumt und auf Pizza und Pasta steht, der könnte diese hochwertigen Speisen im Rahmen des Pizza Hut Franchise vertreiben. Pizza Hut zählt zu den fünf wertvollsten Restaurantmarken weltweit, was eine Gründung mit der Marke ganz besonders macht. Das Unternehmen blickt auf eine jahrzehntelange Geschichte zurück und hat sich in der ersten Hochphase des Franchisings in den USA entwickelt und konnte sein Konzept über 60 Jahre am Markt behaupten. Das Unternehmen hat sich stets an Marktveränderungen und Kundenwünsche anpassen und wieder erfinden können. Und genau das hat für die Erfolgsgeschichte der Marke Pizza Hut gesorgt.

Das Pizza Hut Franchise und seine drei Vertriebskanäle

Für Gründungswillige bietet das Pizza Hut Franchise drei verschiedene Vertriebskanäle an:

  • Dine-In-Restaurants:

Hierbei handelt es sich um ein Quick-Service-Restaurant mit 80 bis 200 Sitzplätzen. Aufgrund der Sitzmöglichkeiten sollte die Lokalität über mindestens 100 bis 140 Quadratmeter verfügen. Wer sich für diese größere Restaurant-Variante interessiert, der benötigt einen Eigenkapitalanteil von mindestens 200.000 Euro.

  • Express-Restaurants:

Die Express-Restaurants eignen sich vor allem für Hochfrequenzstandorte wie an Bahnhöfen oder lebhaften Straßen in den Innenstädten. Darüber hinaus passt diese Art von Restaurant mit einer Fläche von 50 bis 80 Quadratmetern bestens auf einen Foodcourt in Einkaufszentren. Für eine Gründung mit einem Express-Restaurant sind 60.000 Euro Eigenkapital nötig.

  • Delivery-Restaurans

Auch für die Variante im Delivery Bereich sind 60.000 Euro Eigenkapital nötig. Für dieses Konzept gilt diese Flächenanforderung wie für Express-Restaurants. Der Fokus dieses Restaurants liegt auf dem traditionellen Lieferservice.

Finanzielles: Diese Gebühren werden Ihnen als Franchisenehmer in Rechnung gestellt

Wie beim Franchising üblich werden Ihnen auch einmalige Lizenzgebühren sowie monatliche Gebühren in Rechnung gestellt. Für die Dine-In-Variante müssen Sie 51.000 US-Dollar entrichten, die Lizenzen für die anderen beiden Konzepte liegt bei 25.000 US-Dollar. Die laufende Franchise- und Werbegebühr liegt bei jeweils 6 Prozent vom Nettoumsatz. Franchisenehmer binden sich per Franchisevertrag meist auf 10 Jahre an das System.

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