Innovation im Franchising – ein absolutes Muss!

26.02.2018 08:05 | Ein Unternehmen gründen

innovation im franchising

Innovatives muss nicht weltbewegend oder umwerfend sein, oft genügt ein winziger Kniff, um sich im Bewusstsein der geneigten Kundschaft tiefgreifend zu verankern. Sie zeigt sich dankbar dafür, dass etwas fortan leichter fällt, was bislang mit Umständlichkeiten verbunden war. Eine im Vergleich zu anderen Dingen verschwindend gering anmutende Kleinigkeit ist plötzlich in aller Munde, doch sie bewegt, und darauf kommt es an. Fatal dagegen könnte es sein, lange nichts von sich hören zu lassen und lediglich weiterhin so zu verfahren wie gehabt.

Die Innovation ist der Antrieb im Franchising

Es muss deutlich werden, dass sich etwas tut und man ständig darum bemüht ist, es noch besser zu machen. Wenn dabei ab und zu etwas ein wenig entgleisen sollte, wird das immer noch eher verziehen als offensichtliche Untätigkeit, die darauf schließen lässt, dass man sich bequem eingerichtet hat. Jeder muss sich anstrengen, und wenn einer sich den Anschein gibt, es nicht mehr nötig zu haben, hat er auch keine Anerkennung verdient. Dann nimmt man bestenfalls in Kauf, auf was man nicht verzichten möchte, doch echte Begeisterung sieht anders aus. Wer viele mit sich ziehen will, muss Überdurchschnittliches zu bieten haben, notfalls saugt er es sich halt aus den Fingern. Das ist immer noch besser, als die Hände in den Schoß zu legen.

Ohne Innovation dämmert das Franchising ein

Was einmal für gut befunden worden ist, muss deswegen nicht so bleiben. Die Konkurrenz schläft nicht, sie gibt alles dafür, den Spitzenreiter von seinem Stammplatz zu verdrängen. Deshalb

  • ruhen Sie sich niemals auf verdienten Lorbeerblättern aus, sondern
  • sorgen Sie dafür, dass daraus ein Kranz wird.

Er gehört zwar in die Vitrine und muss entsprechend gewürdigt werden, doch damit ist es nicht getan. Schon warten weitere Ehrungen darauf, sich an seine Seite zu gesellen, zur Ruhe kommt man so schnell nicht. Wer immer nur auf Geleistetes verweist, das womöglich schon Jahrzehnte zurückliegt, lebt in der Vergangenheit, anstatt die Zukunft zu gestalten. Ja damals, heißt es dann – und was ist heute?

Bei Widerstand nicht in Passivität verfallen

Gerade das gelieferte Paket des rundum Sorglosen verleitet dazu, für den Moment Perfektes in seinem Zustand zu belassen. Hinzukommt, dass die Initiative in erster Linie vom Franchisegeber ausgeht und alles zunächst überwältigend neu aussieht. Doch dabei kann man es nicht belassen, und wenn man einsteigt, fällt Änderbares umso deutlicher auf. Es ist freilich nicht sogleich von Grund auf umzuwälzen, doch sich Gedanken darüber zu machen muss erlaubt sein. Stammkunden lassen auf sich warten, wenn nicht weitere ihre Reihen verstärken. Sie sind mit anderen Mitteln zu locken als bislang gewohnt, nichts schleift sich schneller ab als ein wirksamer Anreiz von gestern. Bedürfnisse wandeln sich, und wer das nicht rechtzeitig erkennt, verpasst den Anschluss.

Sensibler werden für das, was wirklich zählt

Gehen Sie keinesfalls wie die Axt im Walde vor, aber bleiben Sie wachsam und spitzen die Ohren vom ersten Tage an. Unbekannte Vorschläge umzusetzen, bedarf des diplomatischen Geschicks, vor allem müssen sie begründet sein. Beobachten Sie jene, die Ihnen ihre Gunst erweisen, genau und fühlen sich in ihre Seelen ein. Sie können sie natürlich auch befragen, doch erhaltene Antworten müssen nicht glaubwürdig sein. Mancher fühlt sich einfach genervt angesichts der beständigen Analyse seiner vermeintlichen Motive, besonders dann, wenn anscheinend keine Reaktion darauf erfolgt. Gescheiter ist es, wenn man ahnt, was die Kunden brauchen und es ihnen freundlich lächelnd serviert. Eine gewisse Zielsicherheit ist dabei allerdings nicht zu verachten.

Verantwortlichkeit ist schwer abzuschieben

Doch wer nur offensichtlich rätselt, zeigt nichts als Unsicherheit und müsste sein Geschäft doch besser verstehen als irgendjemand sonst. Zu behaupten, man wäre immer nur für andere da, nützt wenig, wenn sie kein Interesse daran haben. Es gilt jedoch, mitten ins Herz zu zielen, und damit es gelingen kann, muss man sich darin auskennen. Wagen Sie erste zaghafte Versuche und intensivieren sie, sobald Sie auf Gegenliebe stoßen. Belästigt wird man schon genug von aufschreiender Werbung und permanenten Aufforderungen, dies zu tun und jenes zu unterlassen. Es ist gewiss nichts Leichtes, sich einerseits treu zu sein und andererseits wirksame Veränderungen anzustoßen. Dazu braucht es Gelassenheit und keinesfalls den blinden Aktionismus aus dem Gefühl heraus, jetzt aber endlich mal etwas bewegen zu müssen. Lassen Sie es laufen, solange alles gut verläuft, passen Sie den entscheidenden Augenblick geduldig ab.

Die Gunst der Stunde zuversichtlich nutzen

Doch wenn es so weit ist, sollten Sie etwas vorbereitet haben. Man kann sich natürlich auch ganz der Spontaneität überlassen und sehen, wie man damit zurande kommt. Manchmal ist es vorteilhafter, auf alle Fälle dann, wenn man sich ansonsten zu verkrampfen droht. Und sollte Ihnen am Abend der Kopf rauchen, dann versuchen Sie in der Gewissheit zu entspannen, dass der nächste Morgen Überraschendes mit sich bringen kann. Plötzlich fällt Ihnen das, worauf Sie schon lange gewartet haben, wie Schuppen von den Augen. Es kann jedoch nicht geschehen, wenn Sie verbissen danach suchen und ihre Mitstreiter routiniert antreiben, während einem von ihnen gerade etwas ganz Geniales einfallen wollte. Die Kreativität ist mitunter ein empfindliches Pflänzchen, das auch gehätschelt werden möchte. Werfen Sie sich nicht in die Brust, wenn Sie Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen, sorgen Sie eher dafür, dass sie es bereitwillig geben.

Ein ständig herausfordernder Balanceakt

Bleiben Sie nüchtern, wenn Sie Ihre Fantasie walten lassen, verpassen Sie dem, was währen soll, ab und zu einen frischen Anstrich. Sie müssen stets abwägen zwischen dem Nutzen des Systems und Ihrem eigenen Vorteil. Nur, wenn beides zu seinem Recht kommt, kann die Entwicklung weitergehen. Unternehmen Sie auch mal einen mutigen Schritt, den Sie aber zurückziehen können, wenn er offensichtlich in die falsche Richtung führt. Grundsätzlich geht der Bestand vor, doch er ist nur zu erhalten, wenn er ausreichend belebt wird. Mit neuen Maßstäben ist das so eine Sache, sie sind nur dann anzulegen, wenn die alten Latten nicht mehr taugen. Man kann nicht abwarten, bis es sich ergeben hat, aber auch keine Bäume ausreißen, in denen noch genügend Saft steckt. Es kommt einem Tanz auf dem Drahtseil gleich, das Bewahrenswerte mit modern und nützlich erscheinenden Akzenten zu versehen.

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