Interne Unternehmenskommunikation: Das A und O im Franchising

07.04.2018 13:55 | Ein Unternehmen gründen

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Die Kommunikation ist entscheidend. Über die interne Unternehmenskommunikation können Sie die Stimmung in einem Unternehmen aufhellen und die Motivation Ihrer Mitarbeiter positiv beeinflussen. Dies wirkt sich auch indirekt auf Ihr Standing nach außen aus, auf das Verhältnis zu Ihren Kunden. Und genauso kann eine nicht ausreichende interne Unternehmenskommunikation nachteilig sein. Beim Franchising kommt zudem die Kommunikationsebene zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer hinzu. Lernen Sie hier alle wichtigen Basics über die interne Unternehmenskommunikation und worauf Sie beim Franchising achten sollten.

Was macht die interne Unternehmenskommunikation aus?

Als interne Unternehmenskommunikation wird vor allem die Verständigung zwischen Mitarbeitern und Kollegen bezeichnet. Sie gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Personalführung. Denn eine gute Kommunikation kann die Arbeitsatmosphäre positiv beeinflussen. Darüber hinaus können Sie so sicher stellen, dass alle Ihre Mitarbeiter ein gleiches Unternehmensbild haben. Mitarbeitergespräche, Meetings, E-Mails oder das Intranet stellen hilfreiche Instrumente dar, um die interne Kommunikation zu optimieren.

Eine gute interne Unternehmenskommunikation ist wichtig für die Mitarbeitermotivation. Stellen Sie sicher, dass Sie mit Ihren Mitarbeitern aber auch die Mitarbeiter untereinander sich regelmäßig austauschen. So können Sie erfahren, wo es noch zusätzlichen Handlungsbedarf gibt und wo noch versteckte Potentiale liegen.

Zudem kann die interne Unternehmenskommunikation auch als Teil der Corporate Identity Ihres Unternehmens betrachtet werden. So können Sie über die Kommunikation das „Wir-Gefühl“ beleben und die Unternehmenskultur stärken. Dies äußert sich noch intensiver, wenn damit ein Katalog von Verhaltensmustern und Normen einhergeht. So kann eine förderliche interne Kommunikation ein ganz bestimmtes, einheitliches Selbstverständnis nach außen tragen. Dies kann sich als durchaus hilfreich erweisen, wenn Sie Ihr Unternehmen strategisch positionieren wollen.

Deshalb ist eine interne Unternehmenskommunikation so entscheidend:

  • Wichtiges Instrument für die Personalführung
  • Arbeitsatmosphäre positiv beeinflussen und „Wir-Gefühl“ stärken
  • Ein guter, regelmäßiger Austausch regt an
  • Versteckte Potentiale und zusätzlichen Handlungsbedarf entdecken
  • Als Teil der Corporate Identity
  • Fördert ein einheitliches Selbstverständnis

In welchen Formen gibt es die interne Unternehmenskommunikation?

Die interne Kommunikation lässt auf drei Ebenen aufteilen:

  • Unternehmensebene
  • Abteilungsebene
  • Teamebene

Die wichtigsten Instrumente für die interne Kommunikation:

  • Mitarbeiterzeitung

In vielen Unternehmen stellt eine Mitarbeiterzeitung ein wichtiges Kommunikationsinstrument dar. Für das Herausbringen einer Mitarbeiterzeitung sollten Sie nur im Hinterkopf behalten, dass diese in der Herstellung doch recht zeitintensiv ist. Aus diesem Grund ist dieses Instrument meist nur für größere Unternehmen relevant, da dafür oft extra Personal eingestellt wird.

  • Intranet

Das Intranet ist eine wichtige Plattform. Je größer ein Unternehmen ist, desto effizienter können Informationen von und für Mitarbeiter übermittelt werden. Wenn Sie sich für die Kommunikation über das Intranet entscheiden, dann gilt hier: Es sollte stets gepflegt werden und up-to-date sein – sonst verliert es seinen Zauber.

  • Schwarzes Brett

Dies ist ganz klar der bewährte Klassiker. Sie können wichtige Informationen am Schwarzen Brett aushängen und so von einer zentralen Stelle mehrere Mitarbeiter erreichen und informieren. Diese Methode eignet sich eher für kleinere Unternehmen, wenn sich das Schwarze Brett an einer zentralen Stelle befindet. Ansonsten ist die Erreichbarkeit der Mitarbeiter zu stark eingeschränkt.

Was genau gilt es beim Franchising bei der internen Unternehmenskultur zu beachten?

Auch beim Franchising ist die interne Unternehmenskommunikation essentiell. Sie nimmt gerade in der Beziehung zwischen Franchisegeber sowie Systemzentrale und den Franchisepartnern eine sehr zentrale Rolle ein. Denn beim Franchising bindet sich der Franchisenehmer auf – meist sehr lange – Dauer an seinen Franchisegeber. Dadurch dass der Franchisegeber jegliche Vorgaben und Standards für seine Franchisepartner vorgibt, sollte das Stimmungsklima sehr gepflegt werden. Ebenso kann über eine gute interne Kommunikation die Identifikation mit dem Unternehmen gestärkt werden – das sollten Franchisegeber stets im Hinterkopf behalten. Eine hohe Bindungskraft und Identifikation mit dem Unternehmen machen letztlich ein starkes Franchisesystem aus. Ein starkes Franchisesystem überzeugt durch sein Charisma und entscheidende Wettbewerbsvorteile und Alleinstellungsmerkmale.

Die Partnerschaft zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer:

Als Franchisenehmer hängt das gesamte wirtschaftliche Schicksal von dem Erfolg seines Franchisebetriebes ab. Aus diesem Grund ist es meist verständlich, dass er sich einem gewissen Erfolgsdruck ausgeliefert sieht. Eine hohe Identifikation mit der Marke und dem Unternehmen sowie ein starker Teamgeist der Franchisenehmer untereinander sorgen für Begeisterung und Motivation. Aus diesem Grund sollten Sie als Franchisegeber stets eine offene, ehrliche und gute interne Unternehmenskommunikation mit Ihren Geschäftspartnern führen. Denn mit zahlreichen, motivierten Franchisenehmern am Verkaufsort bei den Kunden können so besser die übergeordneten Vertriebsziele erreicht werden.

Für’s Franchising gilt: Kommunikation ist ein wichtiger Motivationsfaktor!

Aus diesem Grund gilt: Die Kommunikation mit seinen Franchisepartnern gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines jeden Franchisegebers. Wichtige Kommunikationsinstrumente wären beispielsweise eine jährlich statt findende Tagung bei der alle Franchisenehmer sowie die Systemzentrale zusammenkommen. Diese Veranstaltung nimmt eine Schlüsselrolle ein, da Sie bei einer solchen Veranstaltung Ihre Geschäftspartner motivieren, wichtige Grundsätze Ihres Franchisesystems erneut vermitteln sowie eine höhere Identifikation mit Ihrem Unternehmen pushen können. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch aller im System beteiligten Mitarbeiter ist außerdem sehr wichtig und befruchtend: Durch einen regen Austausch bauen Sie die Basis für eine funktionierende Partnerschaft.

Franchisenehmer Events pushen die positive Atmosphäre und sind der Motivation sehr zuträglich: Die Franchisenehmer realisieren bei solchen Events nämlich, dass sie sich nicht wie die herkömmlichen Gründer vollkommen einsam im Kampf um Marktanteile behaupten müssen, sondern dass sie stattdessen ein großes Team an Mitstreitern um sich haben. In der Gemeinschaft von Franchisenehmer Events wird ihnen meist erst wieder bewusst, dass sie Teil eines großen Unternehmens und einer starken Marke sind. Franchisenehmer Events wie eine Jahrestagung oder ein Erfahrungsaustausch stärken das Teamgefühl und die Franchisenehmer wachsen enger zusammen!

Davon abgesehen sollten Sie sich stets die Zeit für persönliche Gespräche und Telefonate nehmen. Ebenso können Sie über regionale Treffen direkt mehrere Franchisepartner zusammenbringen und so auch deren Austausch anregen. Über Newsletter, Mails oder das Intranet können Sie auf digitaler Weise präsent bleiben und Ihren Geschäftspartnern ein offenes Ohr schenken.

Kommunikationsinstrumente für das Franchising:

  • Jahrestagung und Erfahrungsaustausch
  • Persönliche Gespräche
  • Telefonate
  • Regionale Treffen
  • Newsletter oder E-Mails
  • Intranet
  • Beirat

Die Aufgabe Ihrer Systemzentrale

Ihre Systemzentrale sollte über einen Partnermanager stets erreichbar sein. Dieser Mitarbeiter ist die wichtigste Kontaktperson im Tagesgeschäft der Franchisenehmer. Die Zentrale sollte stets transparent und ehrlich sein, so dass sich die Franchisepartner gut und vertrauensvoll behandelt fühlen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Franchisenehmer immer auf dem Laufenden sind: Denn nur gut informierte Franchisepartner sind auch motivierte Partner!

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