Investieren in Immobilien: 7 Wege zum Erfolg!

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investieren in immobilien


Start-up Gründung, Franchising, Investition. Die Möglichkeiten, sich heute auch außerhalb des Angestelltenverhältnisses Geld dazu zu verdienen sind sehr vielfältig. Dabei stößt auch die Investition in Immobilien auf viel Beliebtheit. Warum? – Der Immobilienmarkt ist zurzeit am Boomen und bietet auch in Deutschland viele Möglichkeiten, zu investieren. Die Investition in Immobilien wirkt auf viele Menschen ansprechend, weil sie sich konkret etwas darunter vorstellen können und es einfach ist, sich mit Immobilien auch ein wenig auszukennen. Wer dagegen in Aktien investieren möchte, steht schnell vor einem abstraktem Konzept, das am Anfang verwirrend und abschreckend wirken kann.

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Ob Eigenheim, Einkaufszentren oder Büroräumlichkeiten, Immobilien bieten für die verschiedensten Zielgruppen verlockende Investitionsmöglichkeiten. Man muss hier kein Millionär sein, um sein Geld sinnvoll anlegen zu können. Doch was genau sind eigentlich Ihre Optionen? Im Folgenden werden Ihnen 7 Wege nähergebracht, mit Immobilien erfolgreich zu werden.

1. Eigenheim
2. Vermieten
3. Geschlossene Immobilienfonds
4. Offene Immobilienfonds
5. Immobilienaktien
6. Aktive Immobilienaktienfonds
7. Passive Immobilienaktienfonds
1. Eigenheim

Dies ist eine Variante, die viele Menschen vorerst gar nicht als Investition im herkömmlichen Sinne sehen. Gerade in Deutschland ist der Gedanke, ein eigenes Haus oder eine Wohnung zu besitzen, sehr beliebt. Die Möglichkeit, monatlich Miete zu sparen, sich alles selbst gestalten zu können und ein Zuhause zu haben, das man sein Eigen nennen kann, lässt viele Menschen vom Eigenheim träumen. Doch auch als Investition kann es eine kluge Entscheidung darstellen. Oft lohnt sich der Kauf nach einigen Jahren, und man kann einiges an Kosten sparen, die bei einer Mietwohnung oder einem Miethaus anfallen.

Doch sollten Sie sich hier vorher genau fragen, was Sie eigentlich wollen. Als reine Investitionsmöglichkeit muss die Option des Eigenheims immer individuell abgeklärt werden, denn nicht in jedem Fall zahlt es sich aus. Die meisten Menschen nehmen einen Kredit auf, um sich das Haus oder die Wohnung kaufen zu können, und dieser muss dann auch zurückgezahlt werden. Dies birgt Risiken, derer Sie sich von vornherein bewusst sein sollten. Verlieren Sie Ihren Job, müssen Sie die Rückzahlung dennoch fortsetzen. Wer sein Geld anderswo investiert, kann im Notfall die Zahlungen stoppen. Wenn Sie also flexibel bleiben wollen, und nicht ortsgebunden, sollten Sie sich ein Eigenheim gut überlegen. Wenn Sie sich permanent wo niederlassen wollen, und sich an ein eigenes Zuhause binden wollen, kommt die Investition viel eher für Sie in Betracht.

2. Vermieten

Eine weitere Investition, die sich für Privatpersonen eignet, ist das Erwerben und Vermieten von Immobilien. Was sollten Sie hier mitbringen?

• Stabiles Arbeitsverhältnis
• Guter Lohn
• Interesse
• Zeit
• Risikobereitschaft

Auch diese Option ist nicht für jeden etwas. Sie müssen bereit sein, Zeit und Aufwand in das Unterfangen zu investieren. Nur so können Sie an die perfekten Immobilien kommen. Sie sollten außerdem über ein zuverlässiges, gutes Einkommen verfügen. Zu Beginn werden Sie Schulden machen müssen, um die Immobilien zu kaufen. Hier müssen Sie also die Banken von Ihrer Kreditwürdigkeit überzeugen können. Sie sollten darüber hinaus auch bereit sein, ein gewisses Risiko auf sich zu nehmen, denn es kann auch sein, dass Sie einmal keinen Mieter finden.

3. Geschlossene Immobilienfonds

Dies ist eine indirekte Variante der Investition. Kapital von verschiedenen Investoren wird zusammengelegt und in größere Immobilienprojekte investiert. Für einige Jahre haben die Investoren keinen Zugang dazu. Beträge wie Mieten werden im Laufe der Jahre an die Investoren ausgezahlt. Nach einer gewissen Laufzeit werden die Immobilen verkauft und die Erlöse gehen an die Investoren zurück.

Für Privatpersonen eignet sich diese Investition jedoch aus folgenden Gründen nicht:

• Nicht an der Börse gelistet
• Geringe Transparenz
• Illiquidität
• Tiefgreifende juristische Kenntnisse notwendig
• Möglichkeit zur Nachschusspflicht bei Verlusten der Fonds

4. Offene Immobilienfonds

Auch offene Immobilienfonds sind eine Investitionsmöglichkeit am Immobilienmarkt. Sie haben einige Vorteile gegenüber den geschlossenen Immobilienfonds:
• Börsennotiert
• Mehr Transparenz
• Bessere Regulierung
• Weniger Kosten
• Möglichkeit zur Rückgabe der Anteile

Offene Immobilienfonds bieten im Vergleich zu geschlossenen ein höheres Maß an Transparenz und sind besser reguliert. Ein Vorteil ist hier, dass die Investoren ihre Anteile an die Fonds zurückgeben können. Problematisch ist jedoch, dass offene Immobilienfonds viel risikoärmer wirken, als sie tatsächlich sind. Denn es kann dazu kommen, dass viele Investoren auf einmal ihre Anlagen zurückgeben wollen. In solchen Fällen kann es passieren, dass den Fonds das notwendige Kapital fehlt und sie geschlossen werden müssen. Oft müssen dann die Immobilien schnell verkauft werden und dadurch wird meistens kein guter Preis erzielt. Auch die offenen Immobilienfonds eignen sich aufgrund der Risiken nicht für Privatpersonen.

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5. Immobilienaktien

Auch sogenannte REITs (Real Estate Investment Trusts) sind eine Möglichkeit in die Immobilienbranche zu investieren. Folgende Vorteile bringen sie mit:
• Börsennotiert
• Liquidität
• Transparenz
• Steuerliche Vorteile für die REITs
• Vorgeschriebene Ausschüttung der Gewinne
• Vielfältige Möglichkeiten
• Starke Reglementierung

Die REITs bieten weitaus mehr Transparenz als etwa die Immobilienfonds. Darüber hinaus müssen sie sich auch länderabhängig an bestimmte Vorgaben halten. In Deutschland etwa müssen 90 % der Gewinne an die Investoren ausgezahlt werden. Meistens handelt es sich bei den Investitionen um größere Bürokomplexe oder Einkaufszentren. Durch die hohe Liquidität bieten die Immobilienaktien eine gute Möglichkeit für Personen, die an Dividenden interessiert sind. Der Haken dabei ist, dass es in Deutschland momentan nur 3 REITs gibt. Wer sich also für diese Investitionsmöglichkeit interessiert, sollte sich auch im Ausland umsehen.

6. Aktive Immobilienaktienfonds

Hierbei handelt es sich um Immobilienfonds, die in REITs investieren. Die Entscheidung, in welche Immobilienaktien dabei investiert wird und in welche nicht, liegt beim Management, für das wiederum Kosten entstehen. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn nicht allen Immobilienaktienfonds gelingt es, den Vergleichsindex zu schlagen. Es fragt sich also immer, ob sie sich am Markt beständig halten können, oder nicht.

7. Passive Immobilienaktienfonds

Hier kaufen die Investoren einen sogenannten ETF (Exchange Traded Fund) also einen börsengehandelten Fond. Von diesem wird dann ein REIT Index abgebildet. Die ETFs können wie Aktien gekauft werden und bieten einige Vorteile:

• Weltweite Investition
• Kein Klumpenrisiko
• Hohe Gewinnausschüttungen
• Keine Kosten für Management

Wer in ETFs investiert, investiert gleich in ein Immobiliensortiment, das weltweit verstreut ist und hat somit ein sehr breit gefächertes Investment. Die Gewinnausschüttungen fallen vergleichsweise hoch aus und finden dabei regelmäßig statt. Das Ganze wird passiv gehandhabt, dadurch sparen sich die Investoren die Kosten für das Management.

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