Investieren in Startups und Franchise-Unternehmen

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Wer ordentlich Kapital auf der hohen Kante hat, der kann dies gewinnbringend investieren und so dafür sorgen, dass es sich perspektivisch vermehrt. Neben den klassischen Anlagen am Finanzmarkt gibt es darüber hinaus auch andere Möglichkeiten, wie man gerade auch als kleinerer Anleger sein Geld smart investieren kann. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ihr Kapital in Start-ups zu stecken? Hier können Sie entweder zum Kreditgeber oder aber zum Miteigentümer für die jungen Start-ups werden. Denn wer träumt nicht davon, beim nächsten Erfolgs-Unternehmen wie Apple, Facebook oder Google direkt von Anfang an, dabei gewesen zu sein? Wir möchten Ihnen heute aufzeigen, wie Sie als Anleger richtig investieren – in Start-ups oder aber Franchise-Unternehmen.

Vorbei sind die Zeiten von klassischen Anlagen! Investieren Sie in Start-ups und Franchisesysteme!

Wer als Anleger neue Wege gehen möchte, der kann sein Geld auch anderweitig investieren. Neben Aktien und Fonds könnten Sie stattdessen als Kreditgeber für junge Start-ups auftreten oder aber durch Crowdinvesting sogar Miteigentümer eines Start-ups werden. So können Sie erfolgreiche Businesskonzepte unterstützen, selbst wenn Sie nicht das Gründergen in sich tragen oder aber über keine eigene, zündende Geschäftsidee verfügen. Heutzutage gibt es schließlich so viele Möglichkeiten und Wege, um sein Kapital gewinnbringend zu investieren! Wichtig ist, dass Sie sich bewusst machen, dass auch bei dieser Art der Geldanlage die altbekannten Grundgesetze der Finanzwirtschaft zu beachten sind: Je höher die zu erwartende Rendite, desto höher ist auch das Risiko! Hohe Risiken und hohe Renditen beeinflussen sich nun einmal gegenseitig.

So investieren Sie in Start-ups und Franchise-Unternehmen:

Wer sein Kapital gewinnbringend anlegen möchte und aufstrebende Start-ups fördern möchte, dem werden zwei Investitions-Möglichkeiten geboten. So können Sie zum einen dem Start-up für eine gewisse Zeit Ihr Kapital als Darlehen zur Verfügung stellen – und im Gegenzug davon ausgehen, dass Sie einen hohen Zins erhalten – oder aber Sie treten als Investor auf und beteiligen sich direkt am Unternehmen – das bedeutet, dass Sie zum Miteigentümer des Start-ups werden.

So investieren Sie in Start-ups als Gläubiger

Wenn Sie als Gläubiger, also als Kreditgeber, auftreten möchten, dann stellen Sie einem Start-up Kapital zur Verfügung, damit dieses seine Idee umsetzen kann. Sie spielen also eine wichtige Rolle für die erfolgreiche Gründung, da Sie dem Start-up das Kapital zur Verfügung stellen, was es für seine Umsetzung und seine Durchsetzung am Markt bedarf. Wer als Gläubiger auftritt, der leiht einem Unternehmen für eine gewisse Zeit Geld und profitiert im Gegenzug von einer vergleichsweise hohen Verzinsung, die mitunter sogar 15 Prozent betragen kann!

Investieren in Start-ups: Das gilt es zu beachten!

Als zukünftiger Gläubiger geht es vor allem darum, darauf zu achten, dass das Start-up, in das investiert wird, letztlich auch das Darlehen inklusive des Zinses bezahlen kann. Hier ist es entscheidend, dass das junge Unternehmen möglichst schnell Umsätze und Gewinne erzielt und in finanzieller Hinsicht liquide ist, um die Rückzahlung des Darlehens angehen zu können. Prüfen Sie also vor dem Tätigen Ihrer Investition, wie es um das Start-up und die brillante Geschäftsidee bestellt ist! Wird sich das Unternehmen mit seinem Geschäftskonzept am Markt behaupten können und in der Lage sein, das Darlehen plus vereinbarten Zins zurück zu zahlen?

Tipp: Nicht alles auf eine Karte setzen!

Wer in Start-ups investieren möchte, der sollte sich im Internet auf Portalen informieren, welche Start-ups sich aktuell in der Gründungsphase befinden oder aber welche Start-ups bereits die Anfangsphase überstanden haben und sich nun im kritischen Wachstum befinden, wofür sie weitere finanzielle Mittel bedürfen. Als Kreditgeber können Sie hier durchaus hohe Renditen erwirtschaften, Sie sind jedoch auch hohen Risiken ausgesetzt! Aus diesem Grund bietet es sich an, dass Sie Ihre Investition möglichst diversifizieren und so nicht alles auf eine Karte setzen. Gerade bei risikoreichen Investitionen bietet es sich an, eher mehrere kleinere Beträge in unterschiedliche Start-ups zu investieren, um so Ihr Risiko ein wenig zu minimieren.

Als Investor können Sie sich als Miteigentümer an einem Start-up beteiligen!

Wer sich an einem Start-up und dessen Geschäftsverlauf beteiligen möchte, der kann auch als Investor zum Miteigentümer werden. In diesem Fall beteiligen Sie sich aktiv an dem jungen Unternehmen – und zwar zu 100 Prozent. Soll heißen: Wenn es rund läuft, dann profitieren Sie so richtig, im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass Sie bei einer unerfreulichen Geschäftsentwicklung leer ausgehen. Als Investor tragen Sie das volle Risiko! Außerdem sollten Sie sich bewusst sein, dass Ihr Kapital gegebenenfalls für mehrere Jahre an das Start-up gebunden ist, so dass Sie sich gedulden müssen, was die Dividende angeht. Meist wird der Gewinn der ersten Geschäftsjahre in Start-ups für Investitionen reinvestiert und für das weitere Unternehmenswachstum genutzt.

Die neuen Investoren am Finanz-Firmament:

Gerade Start-ups mit neuen, disruptiven Geschäftsideen haben es meist schwer, von den klassischen Geldhäusern die Bewilligung eines Kredites zu erhalten. Die Kreditgeber scheuen das Risiko, dass die neuartigen Konzepte scheitern und die Kreditnehmer ihre Schuld nicht begleichen können. Aus diesem Grund haben sich in den letzten Jahren neue Arten der Investition in der Start-up-Welt aufgetan: So können Sie als Business Angel auftreten oder in den Bereich des Venture Capital einsteigen. Als Business Angel würden Sie neben finanzieller Hilfe, das Start-up auch durch Ihre Expertise und Ihr Know-How unterstützen. In diesem Fall ist es daher entscheidend, dass Sie selbst über umfassende unternehmerische Erfahrung verfügen und somit einen essentiellen Beitrag zum Wachstum des Start-ups beitragen können. Eine weitere Möglichkeit stellt das sogenannte Crowdinvesting dar, wo sich viele Investoren mit kleinen Beträgen an jungen Start-ups beteiligen können. Auch hierzu finden Sie im Netz hilfreiche Portale, wo Sie interessante Start-ups kennen lernen können, die auf der Suche nach Geldgeber sind.

Investieren in Start-ups: Wägen Sie Ihre Chancen und Risiken ab!

Bevor Sie Ihre Investition tätigen, sollten Sie sich darüber klar werden, welche Chancen und Risiken damit einhergehen. Bei Investitionen in Start-ups gilt vor allem eines: Je früher Sie in ein Start-Up investieren, desto höher ist auch das Potential, wobei dies auch bedeutet, dass Sie ein größeres Risiko eingehen. Wie wir bereits weiter oben angemerkt haben, greift auch hier das Rendite-Risiko-Prinzip!

3 wichtige Tipps, um das richtige Investment tätigen zu können:

  • Machen Sie sich des Risikos bewusst: Sollte das Start-up scheitern, inwieweit können Sie diesen finanziellen Totalverlust verkraften?
  • Wie steht es um Ihre Risikotoleranz? Hier gilt: Je früher die Investitionsphase, desto risikoreicher das Investment. Und wie viel Kapital können und möchten Sie locker machen?
  • Warum möchten Sie investieren? Möchten Sie primär einen hohen Zins oder aber einen hohen Wertzuwachs erwirtschaften?
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