Jobsuche Tipps: Von der Arbeitslosigkeit ins Franchising?

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Arbeitslosigkeit Loesung Franchise

Viele Arbeitslose erhoffen sich große berufliche Perspektiven, indem sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und zum Existenzgründer werden. Doch aus dem Trott der Arbeitslosigkeit auszubrechen ist oft ein herausfordernder Prozess und viele Unternehmer scheitern bereits innerhalb weniger Jahre. Hauptgrund hierbei ist vor allen Dingen die fehlende Finanzierung, da viele Franchisegründer nicht über das nötige Eigenkapital verfügen. Doch sollten Sie sich darin wiedererkennen, können Sie aufatmen – Tatsächlich ist es auch mit geringem Kapital möglich, ein Franchise zu gründen oder zum Franchisenehmer zu werden. Wie das geht und welche Dinge Sie beachten sollten, haben wir Ihnen zusammengefasst.

Durchstarten mit staatlicher Unterstützung

Die eigene Existenzgründung ist keine Entscheidung, die man überstürzen sollte. Zu hoch ist das Risiko, ohne entsprechende fachliche Kompetenzen zu scheitern. Ganz zu schweigen von potenziellen Finanzierungsproblemen. Dieser Herausforderung hat sich auch die Bundesagentur für Arbeit angenommen, die Existenzgründern unterstützend zur Seite steht.

So haben Sie beispielsweise die Option, unter bestimmten Voraussetzungen einen Gründungszuschuss zu beantragen, wenn Sie Empfänger von Arbeitslosengeld sind. Hierfür ist es nötig, dass eine fachkundige Stelle Ihr Gründungsvorhaben begutachtet und dessen Tragfähigkeit bestätigt. Empfangen Sie Arbeitslosengeld II, können Sie ebenfalls einen Zuschuss erhalten. Über dieses Einstiegsgehalt entscheidet Ihr Ansprechpartner bei der Agentur für Arbeit.

Doch wie bereits angesprochen sind es nicht bloß die finanziellen Mittel, die sich oftmals als Herausforderung herausstellen. Vielmehr fehlt es angehenden Franchisegründern am nötigen fachlichen Wissen, um mit dem eigenen Unternehmen durchzustarten. Auch in diesem Fall sollten Sie den Kontakt zur Agentur für Arbeit nicht scheuen, denn die bietet Ihnen Förderungsmöglichkeiten in Form von Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen zum Thema Existenzgründung an.

Erfolgreiches Franchising: Von der Arbeitslosigkeit zum Arbeitgeber

Menschen, die sich in der Arbeitslosigkeit wiederfinden, spielen nicht selten mit dem Gedanken, sich etwas Eigenes aufzubauen – trotz Arbeitslosigkeit strotzen sie vor Ideen und Leidenschaft, die sie in ihrem eigenen Unternehmen einbringen wollen. Gerade das Prinzip des Franchisings kann sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen und bewegt jährlich Tausende von Menschen zur Gründung eines Unternehmens. Ein Franchising zeichnet sich im Wesentlichen durch folgende Merkmale aus:

  • Bei allen Filialen herrscht ein einheitliches Erscheinungsbild.
  • Sowohl der Franchisegeber wie auch der Franchisenehmer sind rechtlich selbstständige Unternehmer.
  • Franchising folgt dem Absatzsystem, wobei der Vertrieb nicht vom Franchisegeber, sondern von den jeweiligen Franchisenehmern gesteuert wird.
  • Es herrschen vertikale Kooperationen, was bedeutet, dass der Franchisegeber dem Franchisenehmer Vorgaben machen darf, die dem Schutz und einem einheitlichen Erscheinungsbild dienen.

Vergleicht man Franchising mit einer herkömmlichen Existenzgründung, lassen sich eine Reihe unterschiedlicher Vorteile ausmachen. So kommen Ihnen als Franchisegeber wichtige Faktoren zu Gute:

  • Ihre Expansionsrate ist enorm hoch. Dank Franchisepartner können Sie Ihre Ideen schnell in neuen Städten umsetzen, was zugleich die Bekanntheit der Marke steigert.
  • Da Ihre Partner das gesamte System durch Gebühren und Investitionen unterstützen, müssen Sie keine großen Summen an Kapital vorhalten.
  • Sie können sich die Expertise und Motivation Ihrer Franchisenehmer zu Nutzen machen. Diese sind nicht nur nah am Kunden dran, sondern zeigen zumeist auch hohen Einsatz – schließlich soll sich die Investition auch für sie lohnen.

Als Franchisenehmer hingegen wissen Sie, dass Sie in eine Idee investieren, die Leute begeistert. Sie müssen nicht mit der Unklarheit kämpfen, ob Sie sich als Unternehmer auf dem Markt etablieren können. Stattdessen steigen Sie in ein Modell ein, das sich bereits bewährt hat und im besten Fall gute Gewinne einfährt. Darüber hinaus zeigen sich auch andere Faktoren als vorteilhaft:

  • Die Marke, in die Sie investieren, ist bereits bei Kunden bekannt. Zwar sollten Sie gewisse Kenntnisse im Bereich des Marketings besitzen, doch müssen Sie hier nicht bei Null anfangen.
  • Stehen Sie vor Fragen oder Problemen, haben Sie mit dem Franchisegeber einen kompetenten Partner, der Ihnen beratend zur Seite steht und von dessen Erfahrung Sie profitieren.
  • Auch Gründungsfehler können so geschickt vermieden werden. Problemen, auf die andere Unternehmer stoßen, können Sie dank Hilfe des Franchisegebers aus dem Weg gehen.

5 Tipps für eine erfolgreiche Franchisegründung

Schaffen Sie ein klares Konzept
Vielleicht gehören Sie zur Sorte Mensch, die sich auf ihre Intuition verlässt – beim eigenen Business hingegen sollten klare Ziele und Konzepte die Norm sein, anstatt dass Sie sich auf ihr Bauchgefühl verlassen. Solch ein Plan ist vor allem im Franchising wichtig, da nicht nur Sie, sondern auch Franchisenehmer wissen müssen, woran Sie sind. Als Franchisegeber sollten Sie einen klaren Überblick über Ihr Business haben. Schließlich können Sie nicht erwarten, dass Franchisenehmer Ihr Unternehmen verstehen, wenn Sie es nicht tun.

Investieren Sie in Schulungen und Weiterbildungen
Vom richtigen Training profitieren sowohl Sie wie auch Ihre Partner. Grundlegende Schulungen helfen Ihnen dabei, sich wichtiges Wissen zu Aufgaben anzueignen, denen Sie tagtäglich begegnen werden. Gerade wenn Sie neu im Geschäft sind, können diese Ihnen zu einem problemlosen Start verhelfen. Aber auch Franchisenehmer können sich durch Trainingseinheiten wichtige Skills aneignen, die Ihnen bei der Lösung verschiedener Probleme helfen.

Wählen Sie Ihre Branche weise
Franchisegeber, die sich in ihrer jeweiligen Branche zuhause fühlen, fahren in der Regel mehr Erfolge ein als solche, denen das Gebiet fremd ist. Aber woher weiß man, in welchem Bereich man sein Konzept ansiedeln soll? Diese Frage ist relativ leicht zu beantworten: Mögen Sie Kinder, siedeln Sie sich in einer Branche an, die es Ihnen erlaubt, mit den Kleineren zu arbeiten. Haben Sie eine Leidenschaft für Technologie, starten Sie ein Franchise, das Ihnen den Umgang mit Computern und anderen technischen Geräten erlaubt. Denken Sie dabei nicht nur an das Produkt oder die Dienstleistungen, die Sie vermarkten wollen, sondern an die Aufgaben, die täglich auf Sie zukommen werden.

Arbeiten Sie an Ihren Business Skills
Dieser Punkt betrifft nicht nur Franchisegründer, sondern vor allen Dingen auch Franchisenehmer, die darüber nachdenken, sich ein bestehendes Konzept zu Nutze zu machen. Die meisten Franchisegeber erwarten gewisse Vorkenntnisse von Ihnen, wenn Sie in deren Business einsteigen möchten. Sind Ihre Business Skills etwas eingestaubt, können entsprechende Kurse schnell dabei helfen, Ihr Wissen aufzupolieren.

Schützen Sie Ihre Marke
Als Franchisegründer sollten Sie alles daranlegen, sich eine starke Marke aufzubauen und diese zu schützen. Innerhalb eines Franchises geben Sie dabei auch Partnern die Möglichkeit, diese zu repräsentieren, was allerdings auch gewisse Risiken mit sich bringt. Franchisenehmer sollten sich an klare Richtlinien halten. Als Gründer sollten Sie niemandem erlauben, Ihre Marke in einer Art und Weise zu verwenden, die zuvor nicht mit Ihnen abgesprochen wurde.

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