Kampagnenplanung: Der richtige Mix macht’s!

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Egal welche Ziele Sie mit einer Kampagne verfolgen - funktionieren kann diese nur, wenn Sie bereit sind, sich intensiv mit der Planung zu beschäftigen. Gerade im Zeitalter des Internets, wo jedes Unternehmen die Möglichkeit hat, Kampagnen nur mit kleinem Geld als Marketingstrategie anzuwenden, muss man herausstechen. Das Ziel ist nicht nur Neukunden für das eigene Produkt zu begeistern, sondern auch Kunden langfristig an Ihre Firma zu binden.

Wann ergibt eine Kampagne Sinn?

Kampagnen werden zwar generell eingesetzt, um Neukunden oder das Interesse bereits bestehender Kunden zu gewinnen, finden allerdings bei genauem Hinblick aus unterschiedlichen Gründen statt.

  • Oft werden sie genutzt, um den Bekanntheitsgrad einer Marke zu steigern. Das kann beispielsweise im Rahmen einer Existenzgründung der Fall sein, um Kunden erstmalig mit Ihrem Unternehmen zu konfrontieren.
  • Auch wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, ergeben Kampagnen Sinn.
  • Sie werden zudem genutzt, wenn Verkaufszahlen eines bestehenden Produkts erhöht werden sollen.
  • Einige Unternehmen nutzen Kampagnen, um auf diverse Rabattaktionen hinzuweisen.
    Planen Sie eine Kampagne, ist es also erst einmal wichtig zu wissen, was Sie damit erreichen wollen. Daran lässt sich die effektivste Strategie festmachen.

Zur effektiven Marketingkampagne in 5 Schritten

1. Legen Sie Ihr Ziel fest

Warum planen Sie diese Kampagne? Was wollen Sie damit erreichen? Diese Fragen gilt es gleich zu Anfang zu beantworten. Damit ist es aber noch nicht getan, denn Sie sollten vermeiden, Ziele zu allgemein zu formulieren.
Überlegen Sie sich zudem, wie Ihre Marke von dieser Kampagne profitiert. Inwiefern bringt sie Ihr Franchise weiter?

2. Entscheiden Sie sich für messbare Ziele

Innerhalb des Franchisings kann sich dieser Punkt stark von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden. Wo einige Firmen mehr Likes auf ihren Social Media Plattformen möchten, wollen andere ganz einfach mehr verkaufen. Dabei lassen sich die Ziele auch unterschiedlich messen:

  • Die Vermarktung eines neuen Produktes lässt sich zum Beispiel mit Vorbestellungen oder Verkäufen berechnen
  • Ob sich Ihre Bekanntheit steigert, können Sie daran sehen, wie oft Sie in sozialen Medien oder in der Presse erwähnt werden
  • Feedback der Kunden zeigt sich ebenfalls in Erwähnungen auf Netzwerken, sowie Kommentaren unter Ihren Posts
  • Betreiben Sie Werbung für eine anstehende Veranstaltung, sollten Sie darauf achten, wie viele Tickets verkauft werden oder ob Leute darüber sprechen

Enthält Ihre Kampagne verschiedene Marketingziele, ist es wichtig zu wissen, wie Sie jedes einzelne davon messen.

3. Legen Sie Ihre Zielgruppe fest

Nun geht es darum, sich zu entscheiden, welche Art von Kunden Sie erreichen möchten. Versuchen Sie, neue Kundschaft in Ihre Filiale zu locken? Möchten Sie Rückmeldung von Kunden, die bereits bei Ihnen eingekauft haben?

Die Nachricht, die Sie in Ihrer Marketingkampagne überbringen, ist zum großen Teil von Ihrer Kundschaft abhängig, und ob diese bereits von Ihrem Produkt weiß. Natürlich kann eine Kampagne dabei auch mehrere Zielgruppen erreichen und Neukunden generieren, obwohl der Fokus auf Ihrer bisherigen Kundschaft liegt.

Ist dieser Schritt getan, sollten Sie die Interessen Ihrer Zielgruppe identifizieren. Finden Sie heraus, welche Hobbys sie haben, wie sie ihre Zeit online verbringt oder aus welchen Gründen sie Online-Netzwerke benutzt. Ihre Zielgruppe zu kennen kann Ihnen im Laufe der Kampagne helfen, aufkommende Fragen zu beantworten.

4. Erstellen Sie ein Konzept

Haben Sie Ihre Ziele sowie Ihre Zielgruppe festgelegt, ist es nun an der Zeit, das Konzept Ihrer Kampagne zu kreieren. Jetzt liegt es an Ihnen, kreativ zu sein. Vor allen Dingen als Franchisegeber kann es sein, dass Strategien erst getestet werden müssen. Aber auch Brainstorming kann hier weiterhelfen, beispielsweise mit Franchisenehmern oder anderen Partnern.
Marketingkampagnen funktionieren dabei wie eine eigene Marke. Sie brauchen eine Mission, eine Vision und eine visuelle Identität, bleiben der darüberstehenden Marke aber stets treu.

Muss nun also ein Konzept erstellt werden, greifen viele Unternehmen auf das eigene Team zurück, wobei andere Firmen die Hilfe spezieller Agenturen oder Freelancer in Anspruch nehmen. Hier empfiehlt es sich, erst einmal mit dem hauseigenen Team zu starten, da dieses Ihr Business schließlich am besten kennt. Vor allem das Social Media Team sollten Sie hier zurate ziehen – das beschäftigt sich tagtäglich damit, welche Posts sich im Internet gut machen und welche eher ignoriert werden.
Dieser Schritt wird vermutlich am längsten dauern – vor allen Dingen, wenn Sie ein Konzept komplett von vorne entwickeln.

5. Erstellen Sie einen Zeitplan

Eine Kampagne kann erst richtig starten, wenn es einen konkreten Zeitplan gibt. Das ist vor allen Dingen wichtig, um nicht in Verzug zu geraten und eine bessere Einschätzung über die Planung zu haben.

Ihr Zeitplan sollte dabei folgende Dinge beinhalten:

  • Planung: Wann werden Sie brainstormen? Wann geht es an die ersten Entscheidungen?
  • Produktion: Wie lange wird es dauern, Inhalte zu generieren? Wer wird an welchem Produkt arbeiten?
  • Produktion: Wie lange wird die Kampagne laufen? Wann wird was veröffentlicht?
  • Messung: Wie läuft die Kampagne? Wie oft wird ihr Erfolg gemessen? Welche Anpassungen werden gemacht, falls Sie die gewünschten Zahlen nicht erreichen?

Die richtige Marketingplattform: Die Mischung macht’s

Digital oder Print? Welche Art eignet sich für meine Kampagne am besten? Auch wenn es offensichtlich ist, gibt es einige nennenswerte Unterschiede zwischen digitalen und analogen Strategien, wobei jede seine Stärken und Schwächen hat. Druck-Erzeugnisse können beispielsweise in Zeitungen oder Flyern verwendet werden und unterschiedliche Elemente in sich vereinen: Grafiken, Bilder oder vielleicht auch Karten. Hier muss man sich keine Gedanken um Ladezeiten machen.

Eine Website oder Anzeigen auf Social Media sind vielmehr darauf ausgelegt, die Aufmerksamkeit des Lesers innerhalb der ersten paar Sekunden zu erreichen und ihn dann dazu zu bringen, einen Artikel zu lesen und so mehr über Sie zu erfahren.

Im Druck geht es also darum, die Augen auch einmal wandern zu lassen, wobei der online Bereich dafür geeignet ist, auf etwas zu klicken, um so mehr Informationen zu bekommen.

Gerade aufgrund dieser Unterschiede sehen Kampagnen dieser beiden Varianten auch selten gleich aus. Wenn Sie beide Arten vermischen, sollten diese dennoch Schlüsselelemente aufweisen und so ein rundes Bild ergeben.
Generell kann es sich durchaus lohnen, sowohl auf Print- als auch auf Onlinekampagnen zu setzen. Wen Sie im Internet vielleicht nicht erreichen, können Sie möglicherweise durch Zeitungen dazu bringen, sich über Ihr Unternehmen zu informieren. Dabei sollten Sie lediglich darauf achten, verschiedene Werbungen nicht zu stark voneinander abzuheben und so konsistent in der Anwendung von Bildern oder Typografie zu sein.

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