Karriereplanung für Franchisepartner Schritt für Schritt – So geht's!

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Manche nehmen sie als wichtigen Schritt zum Erfolg wahr, manche finden, dass man sie nicht braucht: die Karriereplanung. Berufseinsteiger wie auch erfahrene Manager fragen sich gleichermaßen, wie sie bei ihrer professionellen Karriere vorankommen und wie sie durch den Job glücklich werden. Eine Musterlösung für alle gibt es sicherlich nicht. Doch wir sagen Ihnen, wie Sie als Franchisepartner durch clevere Planung Ihre berufliche Zukunft schon jetzt mitbestimmen können.

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg“ – so ein Sprichwort, das angeblich vom chinesischen Philosophen Laotse stammt. In gewisser Weise trifft dieser Spruch auf die Karriereplanung zu: Um Ihren beruflichen Weg wirklich vorzeichnen zu können, so müssen Sie sich Ihren Zielen bewusst sein. Diese Ziele können sehr unterschiedlichen Charakter haben: Der eine nimmt sich ein bestimmtes Gehalt vor, der andere setzt sich als Ziel einfach „nur“ einen erfüllenden Job, ein Dritter möchte möglichst viel Verantwortung übernehmen. Falsch ist sicher keines dieser Ziele – Sie selbst müssen sich mit Ihren Zielen identifizieren können und Sie selbst werden den Nutzen darin sehen.

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Der eigene Wille entscheidet über Ziele und Richtung

Bei der Karriereplanung sollten Sie sich daher auch niemals komplett von der Meinung anderer leiten lassen. Klar, familiärer Rückhalt oder die Unterstützung eines erfahrenen Kollegen oder Beraters können nützlich sein, doch im Endeffekt zählt Ihr eigener Wille. Dabei sollten Sie ehrlich mit sich selbst bleiben; diese Fragen können dabei helfen, die Richtung in Ihrer Karriere vorzugeben:

  • Was kann ich überhaupt?
  • Welche Ziele habe ich?
  • Was ist mir im Leben wichtig?

Klar: Diese Fragen sind wenig konkret und viele von Ihnen werden ad hoc keine Antwort parat haben. Für Ihre Karriereplanung sind solche Fragestellungen allerdings eminent wichtig. Die eigenen Fähigkeiten zu kennen, ist schon einmal die Basis für das Setzen von Zielen. Sie sollten sich also selbst bewusst werden, wo Ihre Stärken liegen und welche Ziele angesichts dessen realistisch sind. Es bringt nämlich nichts, sich Ziele à la „in 10 Jahren will ich auf den Mond fliegen“ zu stecken. Das hat nichts mit seriöser Karriereplanung zu tun. Geben Sie lieber Ziele vor, die erreichbar sind – so behalten Sie wirklich den Fokus.

Karriereplanung im Einklang mit dem Privatleben

Bei Ihren Zielen sollten Sie ebenso Ihre Interessen im Privatleben mit einkalkulieren. Wenn Sie beispielsweise ein Familienmensch sind, aber für Ihren Traumjob hunderte Kilometer weg von Ihren Liebsten wohnen müssten, so würde Sie das wahrscheinlich eher unglücklich machen – trotz Erreichen des beruflichen Ziels. Es sollte also immer vernünftig zwischen Karriereplanung und Privatleben abgewogen werden. Genau diese angesprochene Abwägung sollten Sie auch als Franchisepartner durchführen. Berufliche Ziele und eigene Interessen müssen unter einen Hut gebracht werden, um möglichst glücklich durchs Leben zu gehen.

Wie sieht beruflicher Erfolg für Sie aus?

Beruflichen Erfolg angesichts der von Person zu Person unterschiedlichen Ziele genau zu definieren, fällt schwer. Doch die Karriereforscherin Madeleine Hänggli gibt in einem Interview mit der Zeit gute Anhaltspunkte: Demnach setzt sich der berufliche Erfolg aus

  • Wissen/Kompetenzen,
  • Aktivitäten,
  • Motivation und
  • Umfeld
    zusammen.

Auch diese Punkte sollten Sie also in Ihrer Karriereplanung beachten. Dabei können Sie zum Beispiel eine Mindmap erstellen, um sich darüber klar zu werden, wie diese Punkte für Sie im Optimalfall aussehen. Anhand dieser Mindmap und Ihren Zielen können Sie sich bei Ihrer Karriereplanung orientieren, schränken sich gleichzeitig auch nicht zu sehr ein.

Sich zeitlich festlegen?

Sich bei Ihrer Karriereplanung feste Deadlines zu setzen, kann sicherlich hilfreich sein. Zu Zeitpunkt X möchte ich Führungsverantwortung übernehmen, in diesem Jahr möchte ich mehr als 4.000 Euro brutto verdienen, nach fünf Jahren in diesem Job möchte ich etwas anderes sehen, und und und… Bei Ihren Vorstellungen sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich sollten Sie die zeitlichen, selbst gesetzten Fristen nicht als Pflicht ansehen, sondern eher als Anhaltspunkt – ob Sie nun einen Plan ein paar Monate früher oder später umsetzen können, macht angesichts einer jahrzehntelangen beruflichen Karriere kaum einen Unterschied.

Die Situation bei Franchisepartnern: Meilensteine setzen

All die vorangegangen Tipps sind prinzipiell für jeden Arbeitnehmer anwendbar. Doch wie sieht die Situation konkret bei Franchisepartnern oder solchen, die es werden wollen, aus? Zunächst einmal ist es klar, dass eine Existenzgründung zu Ihrer Karriereplanung passen sollte. Zu gründen, obwohl Sie gar nicht die nötigen Kompetenzen und die Motivation dazu haben, ergibt wenig Sinn. Wenn Sie sich allerdings bereits das Ziel „mehr Verantwortung übernehmen“ gesteckt haben, so lässt sich das schon eher mit einer Gründung in Einklang bringen – schließlich sind Sie dann Ihr eigener Chef.

Auch die von Madeleine Hänggli als so entscheidend empfundenen Punkte „Wissen/Kompetenzen“, „Aktivitäten“, „Motivation“ und „Umfeld“ lassen sich durch Franchising recht gut steuern. Die von Ihnen bevorzugten Aktivitäten lassen sich durch Franchising & Co. relativ einfach realisieren: Quasi in jeder Branche gibt es Angebote von Franchisegebern, die Sie als motivierten Gründer gewinnen möchten. Die Motivation ist ein ebenso ausschlaggebendes Argument für Ihre Karriereplanung, und wo wäre die Motivation höher als im eigenen Unternehmen? Schwierig, auf diese (rhetorische) Frage eine Antwort zu finden. Beeinflussen können Sie als Franchisenehmer auch das Umfeld, in dem Sie die nächsten Jahre Ihre Karriere voranbringen. Geschäftspartner, Geschäftsräume und Ihre Mitarbeiter können Sie sich dank Existenzgründung (mehr oder weniger) frei aussuchen, das trägt zu Ihrer gelungenen Karriereplanung bei.
Als Franchisepartner können Sie sich auch Meilensteine setzen. Ein solcher, erster Meilenstein kann es sein, sich detailliert über Franchising zu informieren und einen Franchisegeber zu suchen. Als zweiten Schritt können Sie die Gründung selbst ansehen, als dritten die Eröffnung Ihrer Franchise-Filiale, vierter Meilenstein könnte das Knacken einer bestimmten Umsatz-Marke sein, und so weiter. So setzen Sie sich immer wieder neue Ziele, die Ihrer Karriere Orientierung geben.

Es muss nicht der klassische Karriereplan sein

Sie sehen also: Selbst, wenn Sie sich nur Ihre ausschlaggebenden Argumente für „Wissen/Kompetenzen“, „Aktivitäten“, „Motivation“ und „Umfeld“ notieren, kann daraus in Kombination mit Ihren Zielen oder Meilensteinen schon ein gelungener Karriereplan werden. Natürlich ist auch das mehr oder minder klassische Schema möglich:

1. Berufseinstieg in einem interessanten Job
2. Sich noch einmal weiterbilden
3. Befördert werden oder Arbeitgeber wechseln nach X Jahren
4. Führungsverantwortung übernehmen und mehr Geld verdienen nach Y Jahren

Aber auch bei diesem Schema kommt es nicht darauf an, dass Sie sich Punkt für Punkt exakt an das Geschriebene halten – im Job kommt vieles anders, als man denkt, und oft ändern sich im Laufe der Zeit die Prioritäten. Bleiben Sie deshalb flexibel, sehen Sie Ihren Karriereplan als Anhaltspunkt an und passen Sie Ihren Karriereplan im Laufe der Jahre an. Und eines ist auch klar: Nicht immer lassen sich Ihre Ziele realisieren – lassen Sie sich davon nicht entmutigen, bleiben Sie dran oder setzen Sie sich andere Ziele.

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