Kleinunternehmen & Großunternehmen - Franchising verbindet die Vorteile beider Formen!

01.04.2018 09:20 | Ein Unternehmen gründen

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Wenn Sie sich mit dem Erfolgskonzept Franchising selbstständig machen, sind Sie zwar rechtlich und finanziell selbstständig, Sie haben aber trotzdem einen starken Franchisegeber im Rücken. So sind Sie zu gewissen Teilen wie ein Kleinunternehmen am lokalen Markt auf sich allein gestellt, profitieren aber von den umfassenden Services Ihres Franchisegebers. Sie kommen in den Genuss gewisser Vorteile, die mit denen eines Großunternehmens vergleichbar sein. Hier klären wir Sie im Detail darüber auf!

Franchising: Als Franchisenehmer kombinieren Sie das Beste!

Bei einer Franchisepartnerschaft ergibt sich im Idealfall eine Win-Win-Situation für beide Geschäftspartner, so dass beide von der Partnerschaft profitieren. Die Idee beim Franchising ist, dass der Franchisegeber von den Vorteilen eines Großunternehmens profitieren kann und zeitgleich in den Genuss der Vorteile eines Kleinunternehmens kommt.

Die Tatsache, dass der Franchisegeber dem Gründer seine am Markt bewährte Geschäftsidee zur Verfügung stellt und dieser auf die Bekanntheit der Marke zurückgreifen kann, ergeben sich die Vorteile eines Großunternehmens. Der Franchisenehmer profitiert direkt von einer gewissen Marktmacht.

Nichtsdestotrotz ist der Franchisenehmer am lokalen Markt und besitzt seinen eigenen Kundenstamm, so dass er über eine gewisse Marktnähe verfügt. Der Franchisenehmer kann sich an seinem Standort voll und ganz um das Tagesgeschäft kümmern, seinen bestehenden Kundenstamm in Eigenregie nach den Standards und Vorgaben seines Franchisegebers betreuen und der Neukundenakquise nachgehen.

Die Vorteile vom Franchising im Detail – aus Sicht des Franchisenehmers:

Hier stellen wir Ihnen anhand ein paar Punkte vor, warum Franchising in gewissen Aspekten an ein Kleinunternehmen erinnert, aber letztlich ein starkes Großunternehmen hinter sich stehen hat.

  • Eigener Unternehmergeist gefordert!

Das Besondere am Franchising ist, dass der Franchisenehmer ein erprobtes Geschäftskonzept übernimmt und sich auf den Support seines starken Franchisegebers verlassen kann. Dieser ist per Franchisevertrag daran gebunden, ihm all das für das Franchisesystem relevante Wissen und Know-How zu vermitteln. Dank dieses Wissens ist der Franchisenehmer in der Lage, seinen eigenen Franchisebetrieb zu führen. Oft werden von Franchisegebern Quereinsteiger rekrutiert. Denn wichtiger als die Branchenerfahrung ist oft, ob der zukünftige Franchisepartner einen Unternehmer Spirit hat und betriebswirtschaftlich denken kann. Denn der Franchisenehmer führt in Eigenregie nach den Vorgaben des Franchisegebers sein eigenes Ladenlokal. Er ist derjenige, der den Kontakt zu den lokalen Kunden aufbaut, sie betreut und bei Problemen zur Stelle ist. Der Franchisenehmer kümmert sich um seinen Betrieb, um das Verhältnis zu den Kunden und den lokalen Markt. Wie bei einem Kleinunternehmen fuchst er sich in die lokalen Marktbedingungen, zeigt Initiative und Engagement vor Ort und pflegt das Image seines Franchisesystems und seines Betriebes auf der lokalen Ebene.

  • Selbstständigkeit

Der Franchisenehmer übernimmt zwar das schlüsselfertige Geschäftskonzept des Franchisegebers, er ist aber selbstständig. Denn er geht seiner Tätigkeit als Franchisenehmer im eigenen Namen und auf eigene Rechnung nach. Auch wenn er die Geschäftsidee an seinem Standort nach den Standards und Vorgaben des Franchisegebers ausführt, so trägt er hierfür selbst das volle unternehmerische Risiko. Er hat sich also an gewisse Regeln und Vorschriften von oben zu halten, diese stellen allerdings meist sicher, dass er in seinem Betrieb diesen hohen Qualitätsstandards wie auch die anderen Geschäftspartner einhält und das Markenkonzept an jedem Standort eins zu eins reproduziert wird. Dies garantiert den essentiellen Wiedererkennungswert für den Kunden. Davon abgesehen führt der Franchisenehmer seinen eigenen Standort allerdings wie ein Kleinunternehmen, da ihm natürlich eine gewisse unternehmerische Entscheidungsfreiheit zukommt.

  • Die Leistungen und Eigenschaften des Franchisenehmers:

Der Franchisenehmer benötigt gewisse Eigenschaften, um seinen eigenen Standort auch gut und sicher führen zu können. Wie bei einem Kleinunternehmen benötigt er natürlich erst einmal ausreichend Kapital, um sein Ladenlokal aufzubauen und die Rechte für die Nutzung der Schutzmarke seines Franchisesystems nutzen zu dürfen. Abgesehen von einer ausreichenden Kapitalisierung ist seine unternehmerische Kreativität gefordert: In seinem Marktgebiet obliegt ihm die Markterschließung. Er hat natürlich die Expertise und das Wissen seines erfahrenen Franchisegebers in seinem Rücken, aber für die Eröffnung und Führung seines eigenen Franchisebetriebes liegt es an ihm: Wie bei der Eröffnung eines Kleinunternehmens muss er zunächst einmal eine ausreichende finanzielle Liquidität und Bonität aufweisen und die Erschließung seines lokalen Gebietes unterliegt seinem eigenen Unternehmerscharfsinn.

  • Übernahme eines schlüsselfertigen Geschäftskonzeptes

Natürlich kommt der zukünftige Franchisenehmer auch in den Genuss vieler Vorteile, die an ein Großunternehmen erinnern. So muss er sich beispielweise kein eigenes Marken- und Geschäftskonzept ausdenken, die gesamte Corporate Identity inklusive Markenlogo wird ihm vorgegeben. Das nimmt ihm viel Arbeit ab, so kann er sich direkt um seinen Geschäftsaufbau können – wobei der Franchisegeber oft auch sogar die Ladengestaltung inklusiver Inneneinrichtung vorgibt. Der Franchisegeber gibt ihm sogar die Produkte und Services vor. Darüber hinaus gibt er ihm effiziente Arbeitsabläufe an die Hand, so dass das operative Tagesgeschäft möglichst reibungslos ablaufen kann. Weitere wichtige Vorteile, die an ein Großunternehmen erinnern, sind oft auch die Weitergabe von Einkaufsvorteilen, wenn der Einkauf über die Zentrale stattfindet, und natürlich die Zurverfügungstellung von Marketingkonzepten und Werbemitteln. Wie bei einem Großunternehmen übernehmen viele andere Abteilungen für den Franchisenehmer gewisse Kernaufgaben beziehungsweise kann er von der Marktmacht seines Franchisesystems profitieren. All diese Services begleicht er durch die Zahlung der einmaligen Eintrittsgebühr sowie durch monatliche Franchisegebühren.

Fazit: Eine Win-Win-Situation für beide Franchisepartner

Beide Franchisepartner profitieren also vom Franchising: Der Franchisegeber kann seine Marktmacht ausbauen, sich weitere Marktanteile sichern und nachhaltiger – ohne großes eigenes Risiko – wachsen. Der Franchisenehmer wiederum zahlt den Franchisegeber für die Nutzung der Rechte seiner Schutzmarke und kann als rechtlich selbstständiger Unternehmer die bewährte Geschäftsidee an seinem eigenen Standort umsetzen. Er führt sein eigenes Ladenlokal wie ein Kleinunternehmen. Der Vertrieb vor Ort und der Ausbau seines Kundenstammes ist sein Kernanliegen.

Während sich der Franchisenehmer auf seinen Betrieb konzentriert und das Konzept des Franchisegebers im kleinen Stil betreibt, behält der Franchisegeber stets das große Ganze im Blick. Der Franchisegeber ist für die Weiterentwicklung und die Vermarktung seines Geschäftskonzeptes zuständig. Er hat sorgsames Auge auf den Markt und nimmt gegebenenfalls Änderungen am Konzept den veränderten Marktbedingungen entsprechend vor. Ebenso ist er auch für Innovationen zuständig.

Genau dies macht den Erfolg beim Franchising aus. Die Aufgabenteilung zwischen dem Kleinunternehmen des Franchisenehmers mit seiner Marktnähe vor Ort und die große Marktmacht und Schlagkraft des großen Franchisegebers machen solche eine erfolgsversprechende Existenzgründung möglich.

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