Kommunikation in der Corona-Krise: Kunden und Mitarbeiter richtig informieren

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Gerade während der Corona-Krise können Sie sich als Unternehmen von anderen abheben, indem Sie mit der richtigen Kommunikation die Krise meistern. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie mit Kunden und Mitarbeitern richtig umgehen.

Kommunikation in Krisenzeiten von Corona


Inhaltsverzeichnis:

  1. Homeoffice wenn möglich
  2. Kommunikation von Schutzmaßnahmen
  3. Kommunizieren Sie eventuelle Hilfsmaßnahmen
  4. Bleiben Sie in ständiger Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern
  5. Online-Kommunikation mit Ihren Kunden
  6. Kunden trotz Corona-Krise erreichen: Seien Sie erfinderisch
  7. Fazit

In diesen Tagen ist die Unsicherheit größer denn je, denn nichts ist mehr, wie es vor ein paar Wochen noch war. Jetzt sind Ihre Arbeitgeberfähigkeiten mehr denn je gefragt. Erarbeiten Sie einen genauen Schlachtplan und geben Sie konkrete Anweisungen, damit Ihre Mitarbeiter und Kunden genau wissen, wie Sie sich als Unternehmen in der aktuellen Corona-Krise verhalten. Das schafft Sicherheit auf allen Seiten. Informieren Sie Ihre Kunden, ob und wie Sie Ihren Betrieb fortführen und dass Sie ggf. weiterhin für sie da sind, um Umsatzeinbußen entgegenzuwirken.


Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern

Mitarbeiter müssen als erstes mit ins Boot geholt werden, wenn es darum geht, wie es in der Corona-Krise mit dem Unternehmen weitergeht. Mitarbeiter wollen Fragen zum Thema Homeoffice, Schichtdienst, Schutzmaßnahmen bei Kundenkontakt und Arbeitszeiten sowie gegbenenfalls zu Kurzarbeit beantwortet wissen. Seien Sie als Arbeitegeber für alle Fragen Ihrer Mitarbeiter da. Seien Sie transparent und schüren Sie Ihr individuelles Krisenpaket für Ihre Firma.



Homeoffice wenn möglich

Wenn es Ihnen möglich ist, arbeiten Sie und Ihre Mitarbeiter von zuhause aus. Verlegen Sie Kunden- und Mitarbeiter-Meeting ins Netz und arbeiten Sie mit den passenden Online-Programmen im Team zusammen.

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter ins Homeoffice schicken können, dann sagen Sie ganz konkret was Sie im Bezug auf die Arbeitszeit - und Verfügbarkeit erwarten, wie sie als Team miteinander kommunizieren wollen und welche Online-Tools genutzt werden sollen. Nichts ist frustrierender als zusätzliche Unsicherheit in diesen Tagen.

Zeigen Sie dennoch Verständnis für Ihre Mitarbeiter, die sich erst an die Arbeit im Homeoffice gewöhnen müssen und besonders für diejenigen, die zuhause zusätzlich Kinder betreuen müssen. Bringen Sie Verständnis auf, dass nicht immer die reguläre Arbeitszeit geschafft werden kann. In dieser Situation können Sie sich als krisenbeständiger und dennoch einfühlsamer Arbeitgeber beweisen, was Ihre Mitarbeiter zu schätzen wissen.

Lesen Sie außerdem unsere Tipps zum Thema Home Office:


Kommunikation von Schutzmaßnahmen

Sollte es Ihnen und Ihren Mitarbeitern nicht möglich sein von zuhause zu arbeiten oder Sie führen Ihr Geschäft alternativ mit Lieferungen oder über einen Onlineshop weiter, dann achten Sie auf spezielle Schutzmaßnahmen für Sie und Ihre Mitarbeiter. Kommunizieren Sie alle Maßnahme zum Schutz gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus in einem Schreiben an Ihre Mitarbeiter.

Regel Nummer Eins ist hier immer noch: regelmäßiges Händewaschen, desinfizieren und bei den geringsten Krankheitssymptomen zuhause bleiben. Ärzte stellen seit Beginn der Corona-Krise Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen schnell und unbürokratisch über das Telefon aus und schicken es später per Post. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter, dass Sie Abstand zueinander wahren sollen und sorgen Sie dafür, dass genutzte Gemeinschaftsräume ebenfalls desinfiziert werden. Sollten Sie und Ihre Mitarbeiter immer noch viel Kontakt mit Kunden haben, sorgen Sie für einen bestmöglichen Schutz Ihrer Mitarbeiter, wie beispielsweise mit einer Glasscheibe an der Kasse mit. Teilen Sie Schutzhandschuhe und Desinfektionsmittel aus und fordern Sie Ihre Mitarbeiter auf, auf Abstand mit den Kunden zu gehen.



Kommunizieren Sie eventuelle Hilfsmaßnahmen

Falls Ihr Unternehmen bereits von der Corona-Krise so gebeutelt ist, dass ein normales Arbeiten nicht mehr möglich ist, können die Maßnahmen der Rettungspakete von der Bundesregierung helfen. Tauschen Sie sich als Franchisenehmer mit Ihrem Franchisegeber aus, welche Maßnahmen aktuell die richtigen sind.

Egal ob Sie Solo-Selbständiger, kleiner Unternehmer mit wenigen Mitarbeitern oder ein großes gestandenes Unternehmen sind. Für jeden hat die Bundesregierung Maßnahmen zur Soforthilfe erarbeitet. In unserem separaten Artikel über Corona-Sofortmaßnahmen der Bundesregierung finden Sie alle Hilfsmöglichkeiten für Unternehmen.

Damit Sie Ihre Mitarbeiter aufgrund der Corona-Krise nicht entlassen müssen, sollten Sie Maßnahmen, wie Kurzarbeitergeld in Erwägung ziehen. Wenn Sie Kurzarbeit einführen wollen, dann informieren Sie Ihre Mitarbeiter so schnell wie möglich. Außerdem brauchen Sie das Einverständnis der von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter, um den Antrag zu stellen. Wir haben Ihnen einen extra Artikel erstellt, wo Sie erfahren, wie Sie Kurzarbeit beantragen können.

Erklären Sie Ihren Mitarbeitern ganz offen, wie es um das Unternehmen und die Finanzen bestellt ist und warum Kurzarbeit zwar Lohneinbußen bedeuten, aber Sie nur so Ihre Mitarbeiter halten können. Dieser Moment ist auch eine gute Gelegenheit den Mitarbeitern zu erklären, wie wichtig Ihnen ihr Know-how ist.


Bleiben Sie in ständiger Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern

Sollten Ihre Arbeitnehmer im Homeoffice arbeiten, kann es hilfreich sein eine wöchentliche Videokonferenz mit verschiedenen Teams abzuhalten und Sie über die wichtigsten Ereignisse in der Firma zu informieren und die Aufgabenverteilung für die einzelnen Tage zu besprechen. Auch ein Aperitif-Videocall mit allen Mitarbeitern kann eine gute Initiative von Ihnen als Arbeitergeber sein, wo sich alle miteinander austauschen können, wie Sie die Situation gerade empfinden und meistern. Da Homeoffice für viele am Anfang einsam wirkt, hilft der regelmäßige Kontakt, um mit Kollegen und Mitarbeitern im Austausch zu bleiben.


Kommunikation mit Kunden

Nicht nur die Mitarbeiter brauchen in der Corona-Krise konkrete Ansagen, auch Kunden freuen sich, wenn Sie wissen, wie Sie und Ihr Unternehmen in Zeiten von Corona funktionieren. Neben der Information am Geschäft selbst, sollten Sie alle Möglichkeiten der Online-Kommunikation ausschöpfen, um Ihre Kunden zu informieren oder mit Ihnen in Verbindung zu bleiben.

Online-Kommunikation mit Ihren Kunden

Ob Geschäftsschließung, veränderte Öffnungszeiten, alternative Onlineangebote, Möglichkeiten von Lieferungen nach Hause, Verkauf per Onlineshop. Lieferengpässe bei bestimmten Produkten oder wenn auch bei Ihnen alles beim Alten bleibt: informieren Sie Ihre Kunden nicht nur im Geschäft darüber, sondern nutzen Sie alle Onlinekanäle:

  • E-Mail Newsletter: Wenn Sie eine Datenbank an Kunden-Email-Adressen haben, dann nutzen Sie diese um sie über Ihre Geschäftstätigkeiten in Corona-Krisenzeiten zu informieren
  • Webseite aktualisieren: Informieren Sie Ihre Kunden über Öffnungszeiten, Schließungen oder alternative Angebote auf Ihrer Website
  • Social Media: Facebook, Twitter oder Instagram. Vielen von Ihnen haben bestimmt schon einen Account zur Unternehmenskommunikation. Nutzen Sie Social Media zur Kommunikation und zum Austausch mit den Kunden. Gerade jetzt sind Austausch und Solidarität besonders wichtig. Vielleicht wollen Sie wissen, was sich Ihre Kunden gerade von Ihnen wünschen würden? Über Social Media können Sie ganz einfach viele Leute erreichen.
  • Google My Business aktualisieren: Wenn Sie Ihr Geschäft auf Google eingetragen haben, dann aktualisieren Sie am besten die Öffnungszeiten.

Kunden trotz Corona-Krise erreichen: Seien Sie erfinderisch

Obwohl es so scheint, als läge das öffentliche Leben lahm und als ob Sie das eigene Geschäft für ungewisse Zeiten nicht betreiben könnten: think out of the box! Seien Sie kreativ und versuchen Sie dennoch Wege zu finden, um Ihr Business auch in der Corona-Krise voranzutreiben.

Können Sie als Fitnessstudio oder Bildungseinrichtung vielleicht passende Onlineangebote schüren, die Ihre Kunden online abrufen können? Kann Ihr Imbiss oder Restaurant To-Go-Gerichte oder Lieferungen anbieten oder können Sie im Einzelhandel Ihren Onlineshop ausbauen? Kinoketten und Filmverleiher arbeiten jetzt beispielsweise mit Streaming-Diensten zusammen und teilen sich die Einnahmen - wenn das nicht Zusammenarbeit in Krisenzeiten ist!

Erfahren Sie in einem ausführlichen Artikel über Marketing in der Corona-Krise, welche Möglichkeiten Sie außerdem haben mit Kunden in Kontakt zu bleiben.

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Fazit

Nutzen Sie die Corona-Krise, um Ihr Unternehmen auch in Krisenzeiten von der besten Seite zu zeigen. So können Sie sich ein positives Unternehmensimage bei Mitarbeitern und Kunden aufbauen, denn diese verrückten Zeiten werden vielen noch lange in Erinnerung bleiben und Ihr Handeln wird dies maßgeblich beeinflussen. Ehrliche und klare Kommunikation ist in einer Krise, wie der Corona-Pandemie das A&O und verantwortungsbewusstes Handeln wichtig für den Schutz des Personals.

Sorgen Sie für alle erforderlichen Schutzmaßnahmen und informieren und halten Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden. Nutzen Sie außerdem die Online-Möglichkeiten, um entweder mit Mitarbeitern im Homeoffice zu kommunizieren oder Ihre Kunden zu informieren. So meistern Sie auch diese Krise vorbildlich.



——

Wir hoffen Ihnen hat dieser Artikel gefallen und weitergeholfen. Haben Sie bereits besondere Herausforderungen in der Corona-Krise meistern müssen und welches Fazit können Sie bis jetzt aus Ihren Aktionen ziehen? Haben wir bestimmte Punkte bei der Krisenkommunikation vergessen, die Sie ergänzen möchten? Dann lassen Sie es uns gern in den Kommentaren wissen.

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