Konzeptionelle Fähigkeiten: Was es ist und wofür Sie es brauchen!

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Konzeptionelle Fähigkeiten: Was es ist und wofür Sie es brauchen!

Wenn man sich für eine Existenzgründung entschieden hat, kommt eine spannende, aber auch aufgabenreiche Zeit auf einen zu. Viele Dinge müssen vorher durchdacht werden, die Geschäftsidee muss konkretisiert werden und ein Businessplan erstellt werden. Auch in einem Franchiseunternehmen kommen diese Punkte auf einen zu. In diesem speziellen Fall betreffen die meisten Punkte allerdings den Franchisegeber und nicht den Franchisenehmer. Der Franchisegeber hat eine Geschäftsidee und baut das Unternehmen von Grund auf auf. Er testet in einem Pilotbetrieb die Geschäftsidee und baut dann sein Franchiseunternehmer weiter aus, indem er sich passende Franchisenehmer sucht und somit expandiert. Dabei sind Franchisenehmer und Franchisegeber eigenständige Unternehmer. Allerdings muss sich der Franchisenehmer an einige Vorgaben des Franchisegebers halten, damit die einzelnen Betriebe trotzdem ein einheitliches Auftreten haben. Somit bleiben dem Franchisegeber alle Freiheiten offen. Der Franchisenehmer hat auch unternehmerische Freiheiten, allerdings nicht in dem Ausmaß wie der Franchisegeber. Man übernimmt sowohl als Franchisegeber als auch als Franchisenehmer eine Führungsposition, und zwar bereits von der Gründung an.

Aufgaben einer Führungsposition

In einer Führungsposition muss man einige Managementaufgaben übernehmen und durchführen. Man muss seine Mitarbeiter leiten können und das gesamte Unternehmen stets im Blick haben. Der Vorteil beim Franchising für Franchisenehmer ist, dass sie bereits die Geschäftsidee und das Konzept vorgegeben bekommen. Sie müssen sich hier keine eigenen Gedanken machen und können trotzdem auf diese Weise ein Unternehmen gründen. Sie gehen mit einem geringeren finanziellen Risiko in die Gründung, da die Marke bereits bekannt ist und am Markt etabliert. Auf den Franchisegeber kommen zu Beginn allerdings genau die Aufgaben zu, die auch auf andere Gründer zukommen. Dennoch müssen sowohl Franchisegeber als auch Franchisenehmer ihre Führungspositionen ausüben. Dazu gehört unter anderem, dass man

  • Technische Kompetenzen
  • Soziale Kompetenzen
  • Konzeptionelle Kompetenzen

hat. Es gibt also bestimmte Fähigkeiten, die man in einer Führungsposition mitbringen sollte, beziehungsweise sich aneignen sollte. Aber was genau sind denn konzeptionelle Fähigkeiten?

Was sind konzeptionelle Fähigkeiten?

Als Gründer hat man viele Freiheiten und muss das Unternehmen planen. Dabei muss man sich vieles vorstellen können, damit man es theoretisch planen kann. Bei der konzeptionellen Kompetenz hat man die Fähigkeit Probleme, aber damit gleichzeitig auch Chancen zu erkennen. Dafür muss man natürlich das Gesamtkonzept des Unternehmens verstehen und das gesamte Unternehmen im Blick haben. Entsteht ein Problem, gehört es aber auch zu der konzeptionellen Fähigkeit, dieses Problem aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Wie kann das Problem gelöst werden? Nimmt es in jeder Perspektive andere Formen an? Daraufhin muss natürlich eine allgemeine Lösung für das Problem gefunden werden, trotz unterschiedlicher Sichtweisen. Man muss also sehr theoretisch denken können und weitere Schritte bereits beachten.

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Wozu braucht man konzeptionelle Fähigkeiten?

In einem Unternehmen müssen viele Aufgaben bewältigt werden. Für einige Punkte gibt es bestimmte Vorgehensweise, an die man sich halten muss. Für folgende Punkte können in einem Unternehmen schon Vorgehensweisen vorgegeben sein.

  • Organisation von Meetings
  • Organisation von Konferenzen
  • Ablauf und Organisation von Projekten

In diesen und noch anderen Fällen hält man sich an die Vorgaben, die das Unternehmen einem gibt. Man hat also einen Leitfaden, an dem man sich entlang hangeln kann. Die Organisation bedarf also keiner neuen Konzeption und man kann das Meeting oder die Konferenz nach bewährten Mustern organisieren. Aber nicht bei allen Punkten gibt es diese Vorgabe. Vorgehensweisen sind nicht bei allen Aufgaben und Projekten übertragbar. Man muss also eine neue Strategie entwickeln, um die Aufgabe zu lösen. Und genau bei diesem Punkt greifen dann die konzeptionellen Fähigkeiten. Die Herangehensweise für eine bestimmte Aufgabe ist noch nicht definiert. Es liegt also quasi ein weißes Blatt Papier vor einem. Für das Problem oder die Aufgabe muss dann ein Gerüst konzipiert werden. Dabei stellt man sich folgende Fragen:

  • Welches Ziel soll erreicht werden?
  • Wie kann man dieses Ziel erreichen?
  • In welcher Zeit kann man das vorgegebene Ziel erreichen?

Zunächst muss man sich darüber klar werden, welches Ziel genau erreicht werden soll. Dieses muss klar definiert sein, damit man die Vorgehensweise wählen kann. Natürlich hat man dadurch, dass es keine Vorgaben gibt, viele Freiheiten beim Bau des Gerüstes. Dennoch muss die Konzeption logisch und effizient sein. Danach muss man entscheiden, wie das Ziel erreicht werden kann. Eventuell gibt es auch einen bestimmten Zeitraum, in dem das Ziel erreicht werden soll. Der spielt dann bei der Konzeption natürlich auch eine Rolle. Beim Franchising gibt es zwischen den Franchisenehmern und Franchisegebern hinsichtlich der Konzeption einige Unterschiede. Die Franchisegeber müssen das komplette Unternehmensnetzwerk im Blick haben und haben durch den Test im Pilotbetrieb schon einige Vorgaben gemacht. Das Unternehmensnetzwerk gehört übergeordnet den Franchisegebern. Die Marke muss einheitlich am Markt präsentiert werden. Deshalb müssen einige Vorgaben vorgenommen werden, an die sich die Franchisenehmer halten müssen. Deshalb müssen sich die Franchisegeber für bestimmte Vorgänge immer mal wieder neue Konzepte ausdenken und von ihren konzeptionellen Fähigkeiten Gebrauch machen. Der Franchisenehmer profitiert von den Vorgaben des Franchisegebers. Das ist der Vorteil beim Franchising. Man kann sein eigenes Unternehmen gründen, kann dafür aber eine bereits bekannte Marke und bewährte Konzepte nutzen. Trotzdem muss auch der Franchisenehmer konzeptionelle Fähigkeiten haben. Denn auch er ist ein eigenständiger Unternehmer. Natürlich muss er sich an die Vorgaben des Franchisegebers halten. Allerdings hat auch er unternehmerische Freiheiten und wird auch mit Problemen konfrontiert, die er in Verbindung mit Chancen sehen und für die er neue Konzepte entwickeln muss.

Konzeptionelle Fähigkeiten werden auch benötigt, wenn man eine Rede schreibt und halten möchte. Eine Rede, ein Vortrag oder Ähnliches verfolgt immer ein Ziel und soll somit einen bestimmten Zweck erfüllen. Also muss auch hier das Ziel klar definiert sein und man muss sich darüber Gedanken machen, wie man das Ziel am effizientesten erreicht. Eine Rede kann nur auf die Zuhörer wirken, wenn sie einen schlüssigen Aufbau hat und eine erkennbare Strategie verfolgt. Dies kann einen bei einer Mitarbeiterversammlung erwarten, wo man eine Rede halten muss, aber auch in einem normalen Meeting. Man sollte sich beispielsweise eine Strategie für die Lösung eines Problems überlegen und muss diese vortragen. Auch hier bedarf es einer guten Vorbereitung und Konzeption. Konzeptionelle Fähigkeiten spielen also eine wichtige Rolle für Führungspositionen, aber auch Mitarbeiter in einem Unternehmen.

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