Krisenmanagement in Unternehmen: So erstellen Sie Ihren Notfallplan

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Krisen wie die aktuelle Corona-Krise kündigen sich in der Regel nicht an. Daher sollten Sie als Franchise-Unternehmer immer für alle Fälle vorbereitet sein. Erfahren Sie wie Sie sich als Unternehmen auf Krisensituationen vorbereiten können.

Computer mit Taste für den Notfall in Krisenzeiten


Inhaltsverzeichnis:

  1. Gründe für einen Krisenplan: Deshalb ist ein Notfallplan so wichtig!
  2. In 7 Schritten zu einem Krisen- und Notfallplan!
  3. Fazit: Notfall- und Krisenmanagement für Unternehmen

Auf das richtige Krisenmanagement kommt es an, weshalb wir Ihnen heute Tipps geben möchten, um einen Krisen- und Notfallplan für Ihr Business aufzustellen – das stellt sicher, dass Sie das Beste aus der aktuellen Situation in der Corona-Krise machen und besser für zukünftige Krisen gewappnet sind!


Gründe für einen Krisenplan: Deshalb ist ein Notfallplan so wichtig!

Wenn eine wirtschaftliche Krise zuschlägt, dann ist es meist zu spät, um Vorkehrungen zu treffen. Leider ist dies etwas, was diese Tage zahlreiche Unternehmer am eigenen Leib erfahren müssen! Verfügt Ihr Betrieb über einen Krisen- und Notfallplan, so können Sie besser auf wirtschaftliche Krisen reagieren, da Sie wissen, welche Auswirkungen Krisen auf Ihr Business haben. Sie wissen, wie sich Krisen auf Ihr Unternehmen, die Services und Produkte, Ihre Belegschaft, die Lieferanten und Ihre gesamte Wertschöpfungskette auswirken können.

Ein Krisen- und Notfallplan schützt Ihr Business!

Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute 7 essentielle Schritte aufzeigen, wie Sie Franchise-Business in der aktuellen Corona-Krise stärken sowie für zukünftige Krisen besser schützen können.

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In 7 Schritten zu einem Krisen- und Notfallplan!

Beim Krisenmanagement kommt es vor allem darauf an, dass Ihr Notfallplan klare Ziele hat. So ist es in der Corona-Pandemie oberstes Ziel, diejenigen in der Gesellschaft zu schützen, die am stärksten von dem Virus gefährdet sind. Außerdem ist es wichtig, dass Sie mit Ihren Kunden trotz Schließung Ihres Standortes in engem Kontakt bleiben, damit diese wissen, woran sie sind! Ein Krisenplan braucht Ziele und eine klare Ausrichtung, um die Krise durchzustehen und hoffentlich sogar gestärkt aus ihr hervorzugehen!

1. Die Risikobewertung

Zu allererst geht es darum, das Risiko einer Krise zu bewerten, d.h. zu ermitteln, welche Auswirkungen eine Krise auf Ihr Franchise-Business hat. Wie wirkt sich eine Naturkatastrophe, eine technologische Cyber-Katastrophe oder aber eine Finanzkrise auf Ihr Franchise-Business aus? Welche Art von Krise hat welche Folgen auf Ihren Standort? Sei es in Form von unzufriedenen Kunden, krassen Umsatzeinbußen, höheren Ausgaben oder aber einem angeschlagenen Ruf als Marke. Bedenken Sie unterschiedliche Szenarien und schenken sich auch möglichen Konsequenzen Ihre Aufmerksamkeit, um bestmöglich selbst für das Worst Case Scenario vorbereitet zu sein.

2. Definieren Sie klare Action Steps!

Das Krisenmanagement lässt sich in drei Bereiche einordnen: Je nach dem, ob man das Schlimmste abwenden, Ihr Franchise-Unternehmen wieder auf Kurs bringen oder sich einfach nur vorbereiten möchten.

  1. Das reaktive Krisenmanagement ist auf unterschiedliche Arten von Krisen vorbereitet und kann dementsprechend auf die gegebene Krisensituation reagieren.
  2. Beim proaktiven Krisenmanagement erwartet ein Unternehmen bereits eine Krise und stellt sich darauf ein, indem es proaktiv und vorausschauend Maßnahmen einleitet, um diese möglichst abwenden zu können.
  3. Das erholende Krisenmanagement kommt zum Tragen, wenn eine Krise zuschlägt, ohne dass man darauf vorbereitet war und nun das Business wiederherstellen muss. Solch eine Krise kann ein simpler Crash der unternehmenseigenen Software sein, ein Daten Leak oder aber die Corona-Krise.

3. Delegieren Sie Aufgaben und Verantwortungen an unterschiedliche Mitarbeiter

In Zeiten von Krisen ist es wichtig, dass Sie ein sogenanntes Response Team haben, was den Rahmen und die strategische Führung für das Krisenmanagement bietet. Dieses Team sollte idealerweise aus Mitarbeitern aus den Bereichen Recht, Human Resources sowie Marketing und Kommunikation stammen, um all das relevante Wissen abzudecken. Abgesehen von Job-Positionen sollten Sie außerdem die Fähigkeiten, Kompetenzen und das Wissen einzelner Mitarbeiter beachten, wenn Sie das Response Team zusammenstellen.

Je nach Ausmaß der Krise sollten Sie zusätzlich externe Berater, Anwälte und Experten miteinbeziehen, um auf der sicheren Seite zu sein.

4. Entwickeln Sie einen Plan zur Krisenlösung!

Um diesen Plan entwickeln zu können, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten:

  • Geben Sie eine zeitliche Einschätzung ab, wie lange Sie vermutlich benötigen, um die Krise lösen und abwenden zu können
  • Überlegen Sie sich, welche Methoden, Werkzeuge und Mittel zur Lösung der Krise nötig sind
  • Legen Sie fest, wen Sie zur Lösung der Krise ins Boot holen möchten
  • Erstellen Sie einen Plan, wie Sie das Problem auf Kunden-Level ansprechen und lösen können
  • Überlegen Sie sich, wie Sie das Schlimmste abwenden oder ähnliche Krisen in Zukunft gar rechtzeitig vermeiden können!

5. Legen Sie einen Unternehmenssprecher fest!

Gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, dass Unternehmen stark nach außen auftreten. Um Mitarbeiter, Kunden und die Öffentlichkeit nicht zu sehr zu verwirren oder zu verunsichern, sollten Sie einen Wortführer als Unternehmenssprecher festlegen, der für das gesamte Unternehmen beziehungsweise für die gesamte Franchisemarke nach außen auftritt und als Pressesprecher fungiert. Achten Sie darauf, dass der Unternehmenssprecher vor allem in Krisensituationen klar, ehrlich und widerspruchsfrei ist, um den Ruf Ihres Unternehmens oder aber die Beziehung mit den Kunden zu gefährden.

6. Gehen Sie offen und ehrlich mit Kunden und Lieferanten um!

Sollte Ihr Franchise-Unternehmen schwerwiegend von einer Krise betroffen sein, so ist es essentiell, dass Sie selbst Ihre Kunden und Zulieferer darüber informieren und diese es nicht zuerst von den Medien erfahren. Aus diesem Grund spielt die richtige Kommunikation in Krisensituationen eine sehr große Rolle! Sie sollten einen Plan oder zumindest eine Idee davon haben, wie Sie beide Parteien auf dem Laufenden halten möchten.

7. Bereiten Sie Ihre Belegschaft auf Krisen vor!

Informieren Sie Ihre Mitarbeiter, wer welche Rolle in Krisensituationen einnimmt und stellen Sie sicher, dass sich ein jeder wohl mit einer Aufgabe fühlt. Auch diejenigen Mitarbeiter, die nicht Teil des Response Teams sind, sollten Klarheit darüber, was sie in Krisensituationen zu tun haben!



Fazit: Notfall- und Krisenmanagement für Unternehmen

Natürlich stellt eine Krise eine enorme Gefahr für die Wirtschaftlichkeit und den Cash Flow eines Unternehmens dar. Allerdings sollten Sie sich als Franchise-Unternehmer darüber bewusst sein, dass das Wohl der Mitarbeiter und Kunden, deren Gesundheit und Sicherheit, immer höchste Priorität hat. Als Unternehmer und Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, Antworten zu haben und Führung zu übernehmen. Ein Krisen- und Notfallplan hilft Ihnen, um das Schlimmste in der aktuellen Corona-Krise abzuwenden und zukünftig krisensicher auftreten zu können.


______

Wir hoffen, dass wir Ihnen hilfreiche Tipps rund um das Krisenmanagement geben konnten. Sollten Sie bereits erfolgreich neue Wege in der aktuellen Corona-Krise beschritten haben, dann erzählen Sie uns gerne in den Kommentaren davon! Gemeinsam meistern wir die Corona-Krise!

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