Franchise-Manager: Nehmen Sie am IHK-Lehrgang des Deutschen Franchise Instituts teil!

13.02.2019 16:00 | Ein Unternehmen gründen

franchise manager workshop

In der Franchisezentrale eines Franchisesystems gibt es viele Jobs für all diejenigen, die als normaler Angestellter im Franchising tätig sein möchten. Eine sehr wichtige Stelle ist hier der Franchise-Manager und genau aus diesem Grund möchten wir Ihnen in unserem heutigen Artikel diese Position genauer vorstellen und Sie auf den IHK-Lehrgang zum Franchise-Manager hinweisen, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Franchise Institut entwickelt wurde.

Was macht eigentlich ein Franchise-Manager?

Der Franchise-Manager kümmert sich primär um die Franchisepartner. Er nimmt die Leads – sprich die Anfragen von interessierten Franchisenehmern – auf, stellt den Interessenten das Konzept genauer vor und zielt darauf ab, die Franchisepartner für sich zu gewinnen, die optimal zum Konzept passen. Sein oberstes Ziel ist daher, die Partnergewinnung, die mit der Unterzeichnung des Franchisevertrages Form annimmt. Im Anschluss daran, ist der Franchise-Manager, der oft auch als Partner-Manager bekannt ist, für deren Betreuung zuständig und erster Ansprechpartner. Er kümmert sich daher auch um eine nachhaltige Partnerbindung und sorgt dafür, dass das Franchisesystem wachsen und expandieren kann.

Ein Franchisegeber sollte daher darauf Wert legen, dass er einen pfiffigen Franchise-Manager im Hause hat, auf den er sich verlassen kann und der beste Arbeit leistet. Denn nur, wenn der Franchise-Manager top Arbeit leistet, kann auch das System optimal funktionieren. Aus diesem Grund stellt ein Franchise-Manager, der den IHK-Zertifikatslehrgang absolviert hat, einen großen Mehrwert für einen jeden Franchisegeber dar.

Erfahren Sie hier mehr über den Inhalt des Lehrgangs!

Darum sollte auch Ihr Franchise-Unternehmen auf den Lehrgang vom Deutschen Franchise Institut setzen!

Der IHK-Zertifikatslehrgang zum Franchise-Manager stellt eine bundesweit einzigartige Ausbildung für die fachlichen Mitarbeiter in den Franchisezentralen dar. Bei dem Lehrgang handelt es sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung, die in sechs Modulen auf 160 Seminarstunden verteilt stattfindet. Im Fokus des Lehrganges stehen die Grundlagen des Franchisings, das Partnermanagement, Strategien und das Management, digitale Prozesse, rechtliche Grundlagen sowie die Kommunikation und das Konfliktmanagement. Inhaltlich bildet der Lehrgang die Mitarbeiter für alle wichtigen Aufgaben aus, auf die es in der Franchisesystemzentrale ankommt.

Wer steckt hinter dem IHK-Lehrgang zum Franchise-Manager?

Die IHK Erfurt hat gemeinsam mit dem Deutschen Franchise Verband den Lehrgang entwickelt und dieser findet am Deutschen Franchise Institut statt. Der Lehrgang stellt sicher, dass die Mitarbeiter in den Systemzentralen eine runde Ausbildung genießen, um sich alle wichtigen Kompetenzen anzueignen, die für eine erfolgreiche Karriere in der Franchisewirtschaft relevant sind.

Die Seminarinhalte des IHK-Zertifikatslehrgangs

Exemplarisch bieten wir Ihnen eine Übersicht, über die Inhalte des Lehrgangs im letzten Jahr. So bekommen Sie eine erste Idee darüber, was Sie generell in dem IHK-Lehrgang erwartet.

Modul 1: Das Grundlagenseminar

Wer Franchise-Manager werden möchte, der sollte zunächst einmal das erste Modul mit den Basics zum Franchising absolvieren. In diesem Jahr ist es bereits die „63. Schule des Franchising.“ Dieses viertägige Intensivseminar geht vom 17. bis zum 20. Juni. Es stellt die Grundlage für angehende Franchisegeber, Mitarbeiter in Systemzentralen und Franchise-Manager dar. Auf diesem Seminar baut später dann der Lehrgang auf. Der Grundlagenkurs ist sehr praxisorientiert und gibt gerade auch Neulingen einen umfassenden Einblick in die Erfolgsfaktoren und Strukturen von Franchisesystemen. Dieses Grundlagenseminar findet zwei Mal jährlich statt und stellt das Einstiegsmodul für den berufsbegleitenden IHK-Zertifikatslehrgang zum Franchise-Manager dar.

Modul 2: Partnermanagement in Franchisesystemen

Im Anschluss daran werden in diesem Modul alle wichtigen Instrumente vermittelt, die für eine langfristige Partnerschaft mit Franchisenehmern wichtig sind. Auch die richtige Integration von Franchisenehmern, ihre Betreuung und die wichtigen Systemleistungen, die von der Zentrale angeboten werden sollten stehen hier im Fokus. Nur wenn Franchisenehmer das Gefühl haben, dass sie gut umsorgt werden, sind sie auch gerne ein Teil des Netzwerkes. Und hier kommt es auf eine gute Beziehung zum Franchise-Manager an! Er sollte in der Lage sein, zu spüren, wenn sich Partner vom System entfernen und im Begriff sind, sich abzuwenden. Denn Teil der Partnerbindung ist es auch, sich um die Franchisenehmerzufriedenheit zu kümmern und gegenzusteuern, sollten sich Franchisenehmer vom System entfernen wollen.

Modul 3: Strategieentwicklung, Verkauf und Systemaufbau

Ein Franchisesystem kann sich nur stark am Markt behaupten, wenn es sich seiner Stärken und Schwächen wie auch seinen Alleinstellungsmerkmalen bewusst ist. Denn nur wer diese Informationen kennt, der kann sich auch passend am Markt platzieren und auf unternehmerischen Erfolgskurs gehen. Ebenso geht es in diesem Modul darum, ob und wie sich ein Konzept franchisieren lässt. Denn nur, wenn die betriebliche Organisation stimmt, kann ein Franchisesystem auch erfolgreich sein!

Modul 4: Digitale Prozesse und das Franchising

Die Themen Big Data und künstliche Intelligenz spielen in unserer heutigen Wirtschaft eine wichtige Rolle. Sie treffen auch auf das Franchising zu und sollten von den einzelnen Franchisemarken größere Beachtung finden, wenn sich diese erfolgreich am Markt behaupten möchten. Denn die Digitalisierung schafft einen Mehrwert für Kunden und Partner zugleich, so dass es sich anbietet, die Prozesse zu verschlanken – Stichpunkt: Lean Management – und effizienter zu gestalten, mehr Fokus auf das Online Marketing gelegt wird und das Unternehmen generell auf eine innovationsfreudige Unternehmenskultur setzt.

Modul 5: Rechtliche Grundlagen und Richtlinien

Als Franchise-Manager gerät man außerdem mit rechtlichen Themen in Kontakt. Schließlich zielt die Partnergewinnung darauf ab, dass die Interessenten einen Franchisevertrag unterzeichnen. Hier gilt es gewisse Richtlinien einzuhalten! Dieses Modul lehrt den Teilnehmern, worauf es bei rechtlichen Themen ankommt. Es bietet sich bei diesem komplexen Thema allerdings darüber hinaus an, sich hierzu explizit mit Juristen und Rechtsanwälten auszutauschen.

Modul 6: Kommunikation und Konfliktmanagement

Final erhalten die Lehrgangsteilnehmer dann noch ein Kommunikationstraining. Denn bei der Partnergewinnung und -betreuung kommt es durchaus auf kommunikativen Feinheiten an. Vor allem auch, wenn Konflikte aufkommen, ist ein gewisses Empathievermögen notwendig, um angespannte Situationen zu entschärfen. Als Franchisegeber und Franchise-Manager ist ein korrekter Umgang in kommunikativer Hinsicht mit den Franchisenehmern entscheidend für eine erfolgreiche Geschäftspartnerschaft.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem Multiple-Choice-Test mit 50 Fragen. Für das Examen werden den Teilnehmern 90 Minuten eingeräumt. Für jedes Franchisesystem bietet es sich an, dass sie ihren Franchise-Manager umfassend und professionell ausbilden, da dieser Position eine wichtige Rolle im Unternehmen zukommt. Je besser der Franchise-Manager ausgebildet ist, desto besser kann er zum Erfolg der Franchisemarke beitragen. Denn er ist es letztlich, der die neuen Partner gewinnt, an das System bindet und betreut. Stellen Sie sicher, dass dieser Mitarbeiter umfassend ausgebildet ist und zahlreiche Kompetenzen zum Thema Franchising beherrscht! In Bildung und Ausbildung sollte man selbst als Franchisegeber nicht sparen!

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