Anleitung: Lukrative Gewinne im Franchising

10.06.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

gewinne im franchising

Wenn ein Franchisegeber sein erfolgreiches Geschäftskonzept zu einem Franchisesystem weiterentwickelt, dann tut er dies, um seinen Absatzmarkt zu vergrößern und seine Umsätze zu steigern. Natürlich muss er für die Weiterentwicklung seines unternehmerischen Gesamtkonzeptes einiges an Geld in die Hand nehmen, um ein lukratives Franchisesystem aufzubauen, allerdings profitiert er davon auf lange Sicht gesehen aber auch. Beim Franchising können Franchisegeber wie auch ihre Franchisenehmer lukrative Gewinne erzielen. Dieser Artikel klärt Sie darüber auf, welche Kosten anfallen und welche Gewinne realistisch sind – sowohl für Franchisegeber als auch für Franchisenehmer.

Franchising als effizientes Mittel für Franchisegeber, um Ihre Umsätze nachhaltig zu steigern – darauf kommt es an!

Sie haben ein unternehmerisches Gesamtkonzept entworfen, mit dem Sie nun weiter expandieren möchten. Hier bietet sich Franchising als ein erfolgsversprechendes Vertriebskonzept an, mit dem Ihr Unternehmen nachhaltig und effizient wachsen sowie expandieren kann. Das Attraktive am Franchising ist, dass Sie, wenn Sie es richtig angehen und passend aufziehen, satte Gewinne erzielen können.

Was macht ein gewinnträchtiges Franchisesystem aus?

Hier kommt es vor allem auf eine robuste Infrastruktur an, die dem Franchisesystem zugrunde liegt. Sie sollten vor dem Aufbau eines Franchisesystems also genau recherchieren, wie sich Ihre Investition, sprich die Weiterentwicklung in ein Franchisesystem, amortisieren wird und finanziell tragen lässt. Dies geschieht vor allem über den richtigen Einsatz und die passende Höhe folgender Gebühren:

  • Die Franchisegebühr
  • Die laufenden, monatlichen Gebühren
  • Die Marketinggebühren

Schauen wir uns die einzelnen Gebühren einmal im Detail an:

  • Die einmalige Franchisegebühr

Wenn Sie passende Franchisenehmer rekrutiert haben, dann erwerben diese zu Beginn der Geschäftsbeziehung die Lizenz für die Nutzung der Schutzmarke und der Marke. Die Höhe dieser initialen Gebühr hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Diese einmalige Franchisegebühr kann als Entschädigung verstanden werden, um die Kosten, die Sie für die Rekrutierung und die Einarbeitung Ihrer Franchisenehmer zu tragen haben, zu decken. Im Gegenzug überreichen Sie dem Franchisenehmer die Markenrechte, so dass dieser Ihre Produkte und Service unter Ihrem Namen vertreiben kann. Und zwar ist er somit bestens auf seine Geschäftstätigkeit vorbereitet.

Hier ist es natürlich verlockend, relativ hohe Kosten anzusetzen, um seine eigenen Kosten möglichst schnell wieder heraus zu holen. Allerdings wäre das nur zur kurzsichtig gedacht: Denn wenn Sie initialen Gebühren zu hoch ansetzen, könnte es der Fall sein, dass Sie potentielle Franchisenehmer, die eigentlich bestens für Ihr Business gemacht wären, abschrecken. Hier sollte also Vorsicht geboten sein. Es kann nicht Ihre Absicht sein, von den Einstiegsgebühren Gewinn zu machen. So kann es nämlich sein, dass Sie letztlich jedweden potentiellen Investor anziehen, der bereit ist, die höhere Summe zu zahlen – ohne dass dieser tatsächlich für den Job wie gemacht ist.

  • Die laufenden Franchisegebühren

Diese haben Ihre Franchisenehmer für die laufende Unterstützung zu entrichten. Sie decken die Kosten decken, die anfallen, um das Franchisesystem weiter zu entwickeln.

Diese Gebühren werden oft von profitablen Franchisesystemen eingesetzt, um als Franchisegeber Gewinn zu machen. Denn diese Gebühren werden in der Regel als Prozentsatz an den Brutto- oder Nettoumsatz gekoppelt und steigen somit mit zunehmendem Erfolg der einzelnen Betriebe der Franchisenehmer. Je mehr Ihre Franchisenehmer verdienen, desto mehr verdienen also auch Sie als Franchisegeber.

Diese Art der Berechnung für die laufenden Gebühren versichert Ihren Franchisenehmern, dass Sie sie auch in bester Hinsicht unterstützten werden und für sie da sind. Es sollte schließlich Ihre Absicht sein, dass der Erfolg Ihrer Franchisenehmer stets Top-Priorität hat, damit auch Sie von den lukrativen Gewinnen profitieren können.

  • Die Marketinggebühren

Diese Gebühren dienen dazu, die Kosten für das Entwerfen einer überregionalen Marketingkampagne zu decken. Sie versorgen Ihre Franchisenehmer schließlich mit einem nationalen PR-Programm, was dazu dient, die Bekanntheit der gesamten Marke zu steigern – wovon jeder einzelne Franchisenehmer mit seinem Betrieb profitiert. Aus diesem Grund ist ein Beitrag ihrerseits nachvollziehbar.

Ebenso wie auch die laufenden Gebühren fallen die Marketinggebühren im monatlichen Turnus an und wird anhand eines Prozentsatzes berechnet, der sich nach dem Brutto-Umsatz richtet. Die Kosten, die für Marketingkampagnen anfallen, sollten von Ihnen eher als eine notwendige Investition in Ihr Franchise betrachtet werden und sollten nicht dazu dienen, um Ihre Franchisenehmer zusätzlich zur Kasse zu bitten.

Worauf kommt es bei den Franchisenehmern an?

Beim Franchising geht es sicherlich nicht nur darum, um Geld zu machen. Franchising ist eine exzellente Möglichkeit, um ohne Vorerfahrung und Businessidee als Unternehmer durch zu starten. So erhalten Sie umfassende Unterstützung, während Sie ihren eigenen Betrieb führen.

Obacht: Erwartungen treffen auf die Realität!

Es ist natürlich sehr schwer, um vorab eine klare Antwort zu geben, wie viel Geld Sie als Franchisenehmer zukünftig machen werden. Denn dies wird letztlich von vielen Faktoren beeinflusst, die den Gewinn stark steigen oder einstürzen lassen: Die von Ihnen gewählte Branche, Ihr Standort, die Größe des Franchisesystems, die Unterstützungen durch den Franchisegeber, Ihre eigene Motivation – und so weiter und so fort.

Bevor Sie sich dazu entscheiden, Franchisenehmer zu werden, müssen Sie sich klar machen, wie viel Geld Ihr Franchisebetrieb machen wird und wie viel Gewinn das System für Sie ausschütten wird. Fakt ist aber, dass Sie davon ausgehen können, dass Ihr persönlicher Gewinn gut unter dem legen wird, was Ihr Betrieb tatsächlich generiert. Das liegt ganz einfach daran, dass Sie gewissen finanziellen Zahlungen nachzukommen haben: Sie müssen die laufenden Franchise- sowie die Marketinggebühren an den Franchisegeber abtreten, Sie müssen die Miete für Ihren Standort, die Gehälter Ihrer Mitarbeiter, Versicherungsbeiträge und Steuern zahlen und sehr wahrscheinlich auch die von Ihnen aufgenommenen Kredite bedienen. Alle diese Aufwendungen beeinflussen Ihren Cashflow!

Auf folgende Dinge sollten Sie achten, bevor Sie in ein Franchisesystem investieren:

Auch wenn die möglichen Gewinne eines Franchisesystems sehr reizvoll aussehen, so ist der Einstieg in ein Franchisesystem keine Erfolgsgarantie! Schließlich müssen Sie selbst auch mit viel Herzblut und Initiative arbeiten, damit Ihr Betrieb auch tatsächlich Gewinne abschüttet.

Diese Fragen sollten Sie sich also vorab beantworten, um sicherzustellen, dass das Franchisesystem auch wirklich das Richtige für Sie ist:

  • Wie hoch liegen die Gesamtkosten für die Investition für das Franchise?
  • Wie kann ich diese Kosten finanziell tragen?
  • Wie ist das Businessmodell aufgebaut und kann ich auch wirklich Profit damit machen?
  • Wann werde ich meinen Break-Even-Point erreichen?
  • Wie hoch liegen die Kosten für die laufenden Gebühren?
  • Wie viel Betriebsmittel benötige ich?

Viele dieser Fragen kann Ihnen sicherlich Ihr zukünftiger Franchisegeber beantworten. Sprechen Sie zusätzlich mit bereits aktiven Franchisenehmern, um sicherzustellen, dass die genannten Kosten für den Betrieb eines Standortes auch wirklich realistisch angesetzt wurden. Aktive Franchisenehmer sind oft eine sehr gute und vertrauensvolle Informationsquelle, wenn es darum geht, die von dem Franchisegeber genannten Kosten tatsächlich zu verifizieren.

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