Mail Marketing: Diese 5 Fehler sollten Sie vermeiden!

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Mail Marketing: Diese 5 Fehler sollten Sie vermeiden!

Jeder von uns kennt es uns, eher wenige lieben es: E-Mail-Marketing. Dutzende von Werbemails flattern jeden Monat in die Postfächer Deutschlands. Daher ist es für Unternehmer besonders wichtig, sich von anderen Mails abzuheben und für wirklich interessante Inhalte zu sorgen, die nicht direkt in den Spam-Ordner verschoben werden. Wir zeigen Ihnen, wie gutes Mail Marketing funktioniert und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

E-Mail-Marketing ist eine beliebte Form von Werbung, bei der ein Kunde oder ein potentieller Kunde direkt angesprochen werden kann. Ins E-Mail-Postfach schauen die meisten Deutschen ohnehin mehrmals pro Woche, sodass jedermann schnell und ohne geringen Kostenaufwand erreicht werden kann. Bedingung dafür ist natürlich, dass das Unternehmen die E-Mail-Adressen Ihrer „Zielpersonen“ kennt. Denn ohne E-Mail-Adresse gibt es kein E-Mail-Marketing. Logisch, oder?

Die Bedeutung von E-Mail-Marketing für die deutsche Wirtschaft

Allein schon an Hand einer simplen Statistik lässt sich abschätzen, wie wichtig E-Mail-Marketing für deutsche Unternehmen ist: Laut einer Studie von absolit Consulting betreiben hierzulande etwa 95 Prozent der 5.000 größten Firmen aktives Mail Marketing. Eine solch große Anzahl an Nutzern kann nicht irren: E-Mail-Marketing ist nützlich, wenn es um die Erreichung von Unternehmenszielen geht. Natürlich betrifft das Ganze sowohl „normale“ Firmen als auch Franchiseunternehmen. Hier ist in der Regel der Franchisegeber für das E-Mail-Marketing verantwortlich.

Die genaue Bedeutung von E-Mail-Marketing zu ermitteln, fällt dagegen schwer. Einen Return on Investment (ROI) zu berechnen, ist nahezu unmöglich, denn heutzutage können Menschen nahezu überall mit Werbung in Kontakt kommen, ob in traditionellen Medien, über soziale Netzwerke oder eben über Mails. Welcher dieser Kontakte letztlich den Ausschlag zur Kaufentscheidung gibt, ist schwierig zu ermitteln. „Campaign Monitor“ hat es dennoch gewagt, einen ROI zu seinen E-Mail-Marketing-Projekten zu berechnen und kam auf einen Wert von 44 Dollar je ausgegebenem Dollar.

Sollte dieser Wert wirklich realistisch sein, wäre das eine enorme Möglichkeit für Firmen – bessere Erfolgsraten verspricht keine andere Werbemaßnahme. Möglich wird die starke Rentabilität bei E-Mail-Kampagnen vor allem dadurch, dass diese kaum Kosten verursachen. Klar, ein (oder mehrere) Mitarbeiter muss sich darum kümmern und wahrscheinlich muss eine professionelle Software bezahlt werden. Doch diese Kosten halten sich in einem engen Rahmen, zumindest im Vergleich zu Werbemaßnahmen im Fernsehen, in der Zeitung oder auf Facebook und Co.

Übrigens: Generell wird zwischen zwei Arten von E-Mail-Marketing unterschieden. Diese Ausdrücke sollten Ihnen ein Begriff sein:

  • one-to-many: Eine E-Mail wird an alle Empfänger genau gleich versendet. Jeder erhält den gleichen Inhalt.
  • one-to-one: Eine E-Mail ist speziell auf den Empfänger zugeschnitten. Das heißt, dass der Empfänger beispielsweise persönlich mit seinem Namen angesprochen wird und eventuell sogar personalisierte Produktempfehlungen oder Ähnliches erhält.

Die wichtigsten Kennzahlen für E-Mail-Marketing

Wie bereits erwähnt: Die Effektivität einer Mailing-Maßnahme zu evaluieren, fällt schwer. Dennoch gibt es einige Kennzahlen, die Unternehmern bei der Beurteilung ihrer Strategie weiterhelfen. Die wohl wichtigste Statistik ist die der Öffnungsrate, denn ohne Öffnung der Mail geht beim E-Mail-Marketing nichts. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Marketing liegt diese im Durchschnitt bei solchen Kampagnen bei 50 %. Heißt: Nur jede zweite Werbemail wird geöffnet.

Das kann verschiedene Gründe haben. Teils landen Mails direkt im Spam-Ordner (dort werden Mails deutlich seltener geöffnet), teils hat der Adressat keine Zeit oder Lust für die Öffnung, teils sind Betreff und Subheader nicht interessant genug. Doch dazu später in diesem Artikel mehr.

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Eine weitere Kennzahl bei E-Mails ist die Klickrate. In den meisten Fällen enthalten Mails nämlich Links, auf die verwiesen wird und auf die die Leser möglichst klicken sollten. Mittels einer professionellen Software lässt sich ermitteln, wie viele Leser der Mail auf den oder die Links geklickt haben. Ebenso ist es durch solch eine Lösung möglich, sich die Öffnungsrate anzeigen zu lassen.

Fünf Fehler, die man nicht begehen sollte

E-Mail-Marketing ist wichtig, das sollten Sie aus dem ersten Teil dieses Artikels mitgenommen haben. Doch wie sieht gutes Mail Marketing aus? Wir möchten an Hand von fünf typischen Fehlern zeigen, wie es nicht geht – und wie Sie als Franchisenehmer, Franchisegeber oder Unternehmer es besser machen können.

Fehler Nr. 1: Fehlende Relevanz

Eine E-Mail einfach so verschicken, ohne damit ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, ist schon rein logisch betrachtet nicht empfehlenswert. Und für Unternehmen schon zweimal nicht. Wenn Sie eine E-Mail verschicken, darin allerdings kein Anliegen erkennen lassen, nervt das den Empfänger nur. Die Folge: Die Mail wird schnell gelöscht oder in den Spam-Ordner verschoben. Dies hat nicht nur Konsequenzen für die aktuelle Mail, sondern auch für zukünftige Mails von Ihrer Seite: Ihr Ansehen verschlechtert sich, und damit sinken Öffnungs- und Klickraten.

Sorgen Sie daher dafür, dass Ihre Mails für den Empfänger relevant sind. Klar, das wird nicht immer zu 100 Prozent gelingen, vor allem dann nicht, wenn Sie eine one-to-many-Strategie verfolgen. Machen Sie aber Ihren Kunden möglichst deutlich, welchen Nutzen Sie von der E-Mail haben könnten und warum sich das Klicken auf einen Link lohnt – das ist schließlich in vielen Fällen das direkte Ziel.

Fehler Nr. 2: Uninteressanter Betreff und Subheader

Bei E-Mails werden meist nur der Betreff, der Absender und der sogenannte „Subheader“ angezeigt. Der Subheader besteht dabei im Normalfall aus den ersten Wörtern der Mail. Damit der Empfänger die Mail öffnet, müssen Betreff und Subheader also so interessant wie möglich gestaltet werden. Am besten sollte im Betreff direkt auf das Ziel der Mail eingegangen werden. So erhöht sich die Öffnungsrate und Sie kommen dem Ziel Ihrer E-Mail-Kampagne näher.

Fehler Nr. 3: Kein Responsive Design

Klar, eine E-Mail ist keine Hochglanz-Broschüre. Dennoch sollte das Design Ihrer E-Mails ansprechend sein und an möglichst viele Endgeräte (Computer, Tablet, Smartphone) angepasst sein. Nur so hat der Empfänger wirklich Lust, die gesamte E-Mail durchzulesen und eventuell auf den angegebenen Link zu klicken. Nicht auf den Bildschirm optimierte Werbemails schrecken eher ab.

Fehler Nr. 4: Call-to-Action vergessen

Wie schon erwähnt: Oftmals ist das Ziel einer E-Mail-Kampagne, über einen Link auf die eigene Webseite weiterzuleiten. Daher ist es fatal, diesen Link oder den sogenannten „Call-to-Action“-Button zu vergessen. Der Empfänger benötigt eine solche Handlungsempfehlung, damit er wirklich auf Ihre Webseite zugreift. Selbst nur wegen einer Mail eine Adresse einzutippen oder nach Ihrer Firma zu googlen, ist den meisten zu viel Aufwand.

Fehler Nr. 5: Ausschließlich Text oder ausschließlich Bilder

Die gesunde Mischung macht’s. Eine Mail nur mit Text zu gestalten, sieht uninteressant und meist sogar unprofessionell aus. Designelemente oder Bilder sollten vorhanden sein, um den Inhalt der Mail nutzerfreundlich zu transportieren. Gleichzeitig sollte auf zu viele Bilder verzichtet werden – dann wirkt die Mail überladen und wird eventuell auf dem Smartphone nicht richtig angezeigt. Finden Sie also einen Mittelweg, der professionell und ansprechend wirkt.

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