MASTER & MULTI-UNIT FRANCHISING KONFERENZ IN WIEN

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Wien, die wunderschöne Hauptstadt an der Donau. Dort fand dieses Jahr vom 28. bis 29 Januar die 2020 Master und Multi-Unit Franchising Konferenz statt. Zwei Tage lang haben sich etwa 25 weltstarke Aussteller von hauptsächlich amerikanischen Marken aber auch eine Generation von Multi-Unit-, Multi-Brand- und Master-Franchise-Führern versammelt, mit dem Ziel, ihr Wachstum in Europa zu stärken und zu beschleunigen oder gar neu zu starten.

Diese exklusive Gruppe schafft die Zukunft des Franchisings auf dem Markt, in den USA und in anderen Ländern. Während einige noch dabei sind, sich auch im europäischen Raum zu repräsentieren, sind die einen oder anderen Marken bereits vertreten. Diese Führungskräfte haben sich mit kniffligen Fragen befasst und offene Gespräche darüber geführt, was als nächstes für ihre Master- und Multi-Unit-Unternehmen passieren wird. Einige der stärksten des Geschäfts haben sich eingehender mit den Chancen und Herausforderungen befasst, denen Franchisenehmer mit mehreren Einheiten, mehreren Marken und Master-Franchisenehmern gegenüberstehen.

Der Multi-Unit Franchisenehmer Herr Andreas Schwerla, dem in Österreich bereits zehn Fastfood Restaurants der McDonald’s Kette gehören, hielt als Gast einen Vortrag und gab „best practice“ Ratschläge und Erfahrungswerte, wie man im deutschsprachigen Raum erfolgreicher Multi-Unit Franchisenehmer wird und welchen Support seitens des Franchisenehmers besonders wichtig ist. Außerdem kam der juristische Aspekt bei dieser Konferenz nicht zu kurz. Es wurden Methoden und Themen besprochen, damit zusammenhängende geschäftliche Probleme vermieden werden können,die für die Erweiterung der Multi-Unit- und Master-Franchise von entscheidender Bedeutung sind.

Andere Themen der Key Notes waren Inspiration, Management und Erfolgskultur. Zusammenfassend kann man behaupten, dass wenn man sich die Statistik zum Anteilsbesitz von Franchisenehmern ansieht, die Anzahl der Franchisenehmer die mehr als einen Standort und diejenigen, die mehr als eine Marke betreiben, sehr beeindruckend ist.

Diese Konferenz ist sowohl für Einsteiger als auch für Experten in dieser Materie geeignet. Sie ermöglicht, unterstützt und motiviert Unternehmer in ihrem Vorhaben. Diese Konferenz findet einmal im Jahr und nur auf Einladung statt. Sie bringt eine weltweite Gemeinschaft von Franchisegebern zusammen, die darauf aus sind, sich mit wachsenden Franchisenehmern zusammenzutun. Insgesamt haben rund 150 Personen, unter anderem auch Sponsoren an der Konferenz teilgenommen und fast alle haben das Event bei der gemeinsamen Abschluss Gala im Wiener Rathauskeller ausklingen lassen. Eine hervorragende Atmosphäre, um sich untereinander nochmal auszutauschen und neue und interessante Partnerschaften zu knüpfen.

Was genau ist Franchise?

Franchising ist eine geschäftliche Methode, sich selbstständig zu machen. Es handelt sich um eine Art von partnerschaftlicher Kooperation zwischen dem Franchisegeber und dem Franchisenehmer.
Man kauft als zukünftiger Franchisenehmer ein bereits bestehendes Geschäftsmodell und um diese Leistung überhaupt in Anspruch nehmen zu dürfen, zahlt man zuerst eine Eintrittsgebühr und während der Dauer der Partnerschaft eine Gebühr, die vom Umsatz abhängt und je nach Franchisegeber unterschiedlich hoch ausfällt. Es gibt bereits viele Modelle, welche eine niedrige Eintrittsgebühr für interessierte Existenzgründer anbieten, um den Einstieg auch weniger wohlhabenden Gründern zu ermöglichen und diesen Schritt somit insgesamt attraktiver zu gestalten.
Manche Franchisegeber legen sogar bereits bei Einstieg in das Unternehmen eine Garantie für einen Mindestumsatz nach einer gewissen Zeit im Unternehmen fest.

Hier kann allerdings die Höhe der Investitionen sehr unterschiedlich sein. Im Dienstleistungsbereich zum Beispiel gibt es zahlreiche Konzepte, die keine zu großen Investitionen verlangen. Diese Branche ist die beliebteste im Franchising, wodurch interessierte Franchisenehmer zwischen einer großen Auswahl an Geschäftsideen auswählen können und von einer große Erfolgsgarantie profitieren.

Im Franchising unterscheidet man zwischen verschiedenen Formen: Master-, Multi-Unit- und Single-Unit Franchise.
Ein Masterfranchisenehmer „kauft“ sich eine größere Region oder sogar ein Land, in dem er dann für die Expansion und Gewinnung von Franchisenehmern verantwortlich ist.

Dieser hat mehrere Standorte beziehungsweise Gebiete, wie zum Beispiel ein Bundesland. Insofern erwirbt er das Recht, in einer Region oder in einem Land mehrere funktionierende Filialen aufzubauen, und ist somit gleichzeitig Franchisegeber. Zum Aufbau eines eigenen Franchisesystems ist Masterfranchising eine sehr attraktive Alternative für Unternehmen.
Die Vorteile für den Franchisegeber liegen in der geringen Investition und dem Potential, mit einem Partner vor Ort zu arbeiten.
Die Gefahr des Master-Franchising liegt in der geringen Bindung und Einflussnahme des Gründers des Franchiseunternehmens, was durchaus auch zu einer Verselbstständigung des Franchise-Partners führen kann. Deshalb ist ein passender Frachisevertrag umso wichtiger.

Beim Multi-Unit Franchise schließt der Franchisegeber mit dem Franchisenehmer einen Vertrag für eine bestimmte Region ab, der an einen sogenannten Gebietsentwicklungsplan gekoppelt ist, in dem genau festgehalten ist, wie viele Filialen der Franchisenehmer innerhalb eines gewissen Zeitraums eröffnen muss. Der Franchisenehmer führt alle Filialen selbst und darf aber keine Sub-Franchisen vergeben.

Ein Single-Unit-Franchisenehmer hingegen ist nur für einen Standort verantwortlich. Hier liegt der Unterschied ganz einfach in der Größe der Verantwortung, in der Investition und natürlich auch in den Eintrittsgebühren. Diese Methode ist in der Regel die beliebteste Variante für interessierte Gründer, welche noch keine großen Berufserfahrungen im Bereich der Selbstständigkeit gesammelt haben. Wenn dieser Schritt erfolgreich ist und der Franchisenehmer Lust auf mehr bekommt, ist es Zeit für den Schritt zum Multi- oder Master-Franchise. Der Vorteil hierbei ist, dass der Franchisenehmer nun gewisse Erfahrungen gesammelt hat und das Modell sowie die Werte des Unternehmens kennt und somit auch in anderen Ländern und Standorten vertreten kann.

Was spricht für eine Existenzgründung mit Franchising?

Generell birgt das Modell des Franchisings viele Vorteile und eignet sich daher für den Schritt in die Selbstständigkeit für alldiejenigen, die endlich unabhängig vom Chef und von den festgelegten Bürozeiten arbeiten möchten. Durch das etablierte Geschäftsmodell profitiert der Franchisenehmer von dem Know-How und der ständigen Unterstützung des Franchisegebers, wodurch das finanzielle Risiko im Gegensatz zur eigenständigen Selbstständigkeit durch die Gründung eines Unternehmens deutlich niedriger ausfällt. Auch bereits vor dem Einstieg in das Franchising unterstützt der Franchisegeber seine Franchisenehmer beispielsweise bei der Wahl des Standortes, welche den Erfolg des Unternehmens stark beeinflussen kann.

Außerdem ist der Franchisegeber verpflichtet, seinen Franchisenehmern Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass alle Franchisenehmer auf dem gleichen Wissensstand sind und gleichzeitig ist es die perfekte Möglichkeit für die verschiedenen Franchisenehmer, sich untereinander auszutauschen.

Des Weiteren nutzen viele Franchisegeber diese Gelegenheit, um Anregungen oder Verbesserungsvorschläge von den Franchisenehmern einzuholen und somit Prozesse innerhalb des Franchiseunternehmens effizienter zu gestalten. Somit können interessierte Franchisenehmer trotz des vorgeschriebenen Geschäftsmodells einen gewissen Einfluss auf Veränderungen in der Zukunft ausüben.

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