Aktuelle Trends: Über die Rolle von Millennials in der Franchisewirtschaft

09.06.2018 17:30 | Ein Unternehmen gründen

millennials in der franchisewirtschaft

Franchising erfreut sich wachsender Beliebtheit – und das vor allem auch bei den Millennials! Der Grund? Ein Franchise zu eröffnen wird immer häufiger als eine willkommene Alternative zu anderen eher unsicheren und teilweise sogar unbeliebten Jobs betrachtet. Und zwar denken immer mehr Millennials darüber nach, ein Franchise zu eröffnen. So hat sich in der Franchisewirtschaft in den letzten Jahren viel getan: Die jungen Leute haben in Franchisesysteme investiert oder sogar selbst neue Konzepte entworfen.

Millennials und das Franchising – das ist die Zukunft!

Nach globalen wirtschaftlichen Krisen hat sich die Lage wieder beruhigt, allerdings gehören befristete Jahresverträge der Vergangenheit an. So sind vor allem junge Leute vom Franchising begeistert: Anstatt dass sie einem unsicheren, befristeten Verhältnis nachgehen, machen sie sich lieber selbstständig. Andere haben das Franchising für sich entdeckt, da sie in den herkömmlichen Jobs einfach keinen Sinn sehen können.

Das interessante am Franchising für die Millennials ist vor allem, dass man zwar selbstständig ist, sich aber mit der Mammutaufgabe nicht allein gelassen fühlen muss.

In der aktuellen Wirtschaftslage, die vielen Veränderungen unterworfen ist, ist nichts mehr wirklich sicher. Startups verändern mit ihren disruptiven Ideen das bekannte Denken und alteingesessene Denkweisen. Die Tugenden des 21. Jahrhunderts lauten Agilität und Flexibilität!

Aber auch die Millennials selbst werden kreativ: Sie erfinden Dinge und nutzen daraufhin das Franchising, um so ihren Absatzmarkt auf eine relativ kostengünstige und überschaubare Weise auszurollen. Diese neuen Franchisekonzepte finden dann vor allem auch bei anderen Millennials Anklang, so dass oft tatsächlich auch zahlreiche junge Franchisenehmer zu dem Netzwerk gehören. Woran liegt das? Deren Konzept zieht weitere junge Menschen an, da es sich hierbei nicht um einen dieser herkömmlichen, typischen, „langweiligen“ Jobs handelt.

Wer sind diese Millennials?

Grob gesagt handelt es sich bei den Millennials um die Altersgruppe, die zwischen den frühen 1980ern und 1997 geboren sind. Viele dieser jungen Leute haben in den letzten Jahren ein verstärktes Interesse daran gezeigt, ein eigenes Franchise zu eröffnen. Die Millennials sind eine aufstrebende Macht, was die Franchisewirtschaft angeht: Denn mit jedem Jahr zeigen die jungen Leute mehr und mehr Interesse an einer Selbstständigkeit via Franchising.

Deshalb passen Millennials und Franchising so gut zusammen!

Heutzutage gibt es bereits viele Millennials, die erfolgreich mittels Franchising in die Existenzgründung gestartet sind. Und Sie werden für die Franchisewirtschaft immer attraktiver, denn Franchisegeber suchen sie!

Das liegt ganz einfach an zwei Gründen:

I. Viele der aktuellen Franchisenehmer sind in die Jahre gekommen und werden bald in Rente gehen. Aus diesem Grund sind die ausscheidenden Franchisenehmer auf der Suche nach Interessenten, die ihren Franchisebetrieb übernehmen möchten.

II. Die Millennials werden in den nächsten Jahren zu der wichtigsten Kundschaft für die Franchisemarken. Von daher liegt es in der Natur der Sache, Millennials einzustellen. Sie wissen, worauf es den gleichgesinnten Millennial-Konsumenten ankommt.

Millennials – ein anderer Lifestyle

Fakt ist, die Millennials fragen andere Produkte und Dienstleistungen als ältere Generationen nach. Während früher Fast Food „in“ und im Kommen war, dreht sich heute alles um Bewusstsein, Gesundheit und körperliche Fitness. Ein neuer Lifestyle wird nachgefragt und wer kann ihn besser bedienen als die Millennials selbst?

Die Hürden für Millennials: Die Arbeitserfahrung und Finanzielles

Nur leider handelt es sich bei den Millennials in der Regel um noch sehr junge Leute, die noch nicht die umfassende Arbeitserfahrung machen konnten und noch nicht ausreichend Zeit hatten, um ein finanzielles Polster anzusparen. Deshalb passen viele Franchisegeber die Bedingungen für ihre potentiellen, jungen Franchisenehmer an: Sie bieten spezielle Finanzierungsmodelle an und bilden die neuen Franchisenehmer vor der Geschäftseröffnung sehr intensiv aus. Wer als Franchisegeber an seine wirtschaftliche Zukunft und seine Rentabilität denkt, der passt sein Franchisesystem an: Denn schließlich bieten die Millennials als neue Geschäftspartner ein enormes Potential!

Der Einfluss der Millennials auf die Franchisewirtschaft

Weltweit realisieren Franchisegeber, welches Potential hinter der Akquise von Millennials als Franchisenehmern steckt. Auf einer Konferenz der Canadian Franchise Association in Kanada gab es neulich beispielsweise einen Workshop, wie man erfolgreich Millennials für sein Unternehmen gewinnen kann und wie man sein Management und seine Kommunikationsstrategie ändern sollte, um diese Zielgruppe besser anzusprechen. Hier wurde dafür plädiert, dass sich Franchisesysteme an die neuen Gegebenheiten anpassen sollten, um die Millennials auf sich aufmerksam zu machen. Denn schließlich stellen die Millennials die nächste Generation im Franchising dar!

Viele der Millennials finden ein strukturiertes, kontrolliertes Geschäftsumfeld für Ihre Existenzgründung sehr attraktiv – und genau das macht natürlich auch das Franchising aus, aber nicht alle der jungen Leute sind für diese Art von Mindset gemacht.

Franchising, Millennials und die Kosten für den Erwerb einer Franchiselizenz

Auch junge Unternehmer haben das Franchising als eine sehr attraktive Möglichkeit für sich entdeckt, um ihre eigene Geschäftsidee zu multiplizieren und einen größeren Absatzmarkt nachhaltig einzunehmen. Denn um eine Geschäftsidee zu einem Franchisesystem weiterzuentwickeln kommen auf den Franchisegeber natürlich Kosten zu. Allerdings rechnet sich Franchising insofern, da sie so ihr Konzept auf einfache und effiziente Art und Weise vervielfachen können. Der Franchisegeber, der das unternehmerische Gesamtkonzept entworfen hat, identifiziert die Erfolgsfaktoren seiner Geschäftsidee, standardisiert die Arbeitsprozesse und macht sein Konzept so multiplizierbar. Anstatt dass er selbst in Eigenregie ein aufwändiges Filialsystem betreiben muss, nimmt er die Expansion mithilfe von Franchisenehmern vor. So kommen natürlich am Anfang Kosten auf ihn zu, was die Entwicklung angeht, aber danach wird das System zu einem Selbstläufer und die ursprüngliche Investition amortisiert sich bei der passenden Geschäftsidee schnell. Steigender Absatz führt zu einem steigenden Umsatz – so einfach ist das!

Je nach dem wie erfolgreich ein Geschäftskonzept im eigenen Land ankommt, so kann man in einem nächsten Schritt darüber nachdenken, mit einer Master-Franchise-Lizenz auch international tätig zu werden. Schließlich sind die Grenzen des Nationalstaates heutzutage in der globalisierten Welt keine wirklichen Grenzen mehr. Wir wachsen mehr und mehr zusammen. Und die Rolle der Millennials wird auch in den nächsten Jahren noch wichtiger werden: Es handelt sich dabei um eine sehr findige Altersklasse, die die aktuelle Arbeitswelt noch weiter verändern und den Status Quo hinterfragen wird. Zudem handelt es sich bei dieser Generation um eine sehr clevere Truppe, die den Veränderungen der heutigen wirtschaftlichen Welt, frohen Mutes und optimistisch entgegenblicken! Die Zukunft kann kommen!

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