Millionen verdienen im Franchising: Geht das?

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Überlegen Sie, sich selbstständig zu machen? Franchising macht eine Gründung möglich, selbst wenn Sie über keine eigene, zündende Geschäftsidee verfügen. Wer allerdings den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchte, der fragt sich bestimmt, wie es zukünftig um seinen Verdienst stehen wird. Welche Summen sind als Franchisenehmer möglich – und lassen sich mit einem erfolgreichen Franchisestandort sogar Millionen verdienen? Unser heutiger Artikel schafft Klarheit!

Willkommen in der Welt des Unternehmertums! Lassen sich hier tatsächlich Millionen verdienen?

Während wir als Angestellter bei unserem zukünftigen Arbeitgeber vor der Einstellung unser Gehalt verhandeln, sieht es im Franchising als Unternehmer anders aus. Denn während sich als Angestellter das Gehalt verhandeln und klar beziffern lässt, sieht es als selbstständiger Unternehmer anders aus: Ihr Verdienst hängt von der Performance Ihres Betriebes und der Wirtschaftslage ab! Läuft es rund, fahren Sie satte Gewinne ein, steht die nächste Wirtschaftskrise bevor, sieht es dementsprechend düster aus. Nichts desto trotz spielt auch beim Franchising der Verdienst eine wichtige Rolle – schließlich soll sich die Gründung, die mit einem gewissen unternehmerischen Risiko eingeht, auch in finanzieller Hinsicht auszahlen. Von daher sollten Sie sich vor Ihrer Gründung klar machen, wie viel Sie als Franchise-Unternehmer zukünftig verdienen möchten.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Geschäftsplanung und kalkulieren Sie Ihren eigenen Verdienst!

Wussten Sie, dass angehende Gründer bei der Erstellung des Businessplans und der Kalkulation Ihrer Unternehmung oft einen groben Fehler machen? Und zwar vergessen sie oft, bei den unterschiedlichen Einnahmen und Ausgaben ihren eigenen Verdienst als Unternehmer einzuplanen. Kaum zu glauben, aber wahr! Damit das in Ihrem Fall nicht geschieht, möchten wir Ihnen aufzeigen, worauf es zu achten gilt!

Millionen verdienen als Franchise-Unternehmer: Darauf kommt es bei einer erfolgreichen Selbstständigkeit an!

Bevor Sie den Vertrag bei einer Franchisemarke unterschreiben, sollten Sie das Gespräch beim Franchisegeber suchen und in Erfahrung bringen, wie es historisch gesehen um die generelle Geschäftsentwicklung einer Vielzahl von Franchisestandorten steht. Handelt es sich hierbei um ein gutes Franchisesystem, wo dem Franchisegeber der Erfolg der eigenen Franchisenehmer wirklich am Herzen liegt, so sollte der Franchisegeber bereit sein, reale Zahlen vom Netzwerk vorlegen zu können. Und zwar ist das insofern wichtig, da Sie Ihre eigene Geschäftsplanung so auf konkreten Zahlen basieren können. Genau diese Unterstützung zeichnet schließlich auch den Erfolg vom Franchising aus: Franchisenehmer können sich auf umfassenden Support einstellen und profitieren somit meist von einem besonderen Vorteil gegenüber herkömmlichen Gründern, die die Selbstständigkeit komplett in Eigenregie angehen.

Allerdings ist es damit nicht getan…

Im nächsten Schritt liegt es nun an Ihnen, sich einige Fragen ehrlich zu beantworten. Und zwar sollten Sie sich darüber klar werden, bei welcher Summe Ihr Jahreseinkommen zukünftig liegen soll. Gründen Sie nur in Teilzeit ist die Summe sicherlich überschaubarer, machen Sie sich mit einem Konzept selbstständig, was Ihnen hohe Investitionskosten abverlangt, so sollten Ihnen klar sein, dass sich diese Summe auch möglichst zeitnah amortisieren sollte. So kann es der Fall sein, dass Ihr Jahreseinkommen in gewisser Weise auch von der Investitionshöhe beeinflusst wird.

Um mehr Klarheit zu bekommen, sollten Sie sich folgende Fragen ehrlich beantworten:

Nutzen Sie sämtliche Informationen, die Sie von Ihrem Franchisegeber erhalten, und Zahlen, die Ihnen vorliegen, um Ihren künftigen Verdienst möglichst scharf kalkulieren zu können.

  • Mit wie viel Geld möchten Sie Ihren monatlichen Lebensunterhalt bestreiten?
  • Welche Kosten fallen in Ihrem Privatleben an, die Sie monatlich decken müssen und wie viel Geld möchten Sie eventuell sparen?
  • Mit wem möchten Sie Ihren Lebensunterhalt gegebenenfalls vergleichen können?
  • Wie möchten Sie arbeiten? Bequem und flexibel von zu Hause oder in einem eigenen Geschäftsgebäude oder Büroraum? In welcher Qualität möchten Sie arbeiten?
  • Wie viel Arbeitszeit, Mühe und Hingabe möchten Sie für Ihre Gründung aufbringen?
  • Welche Erwartungen haben Sie an Ihr Unternehmen? Wie soll sich Ihr Unternehmen entwickeln?

Für mehr Klarheit: Erstellen Sie eine übersichtliche Excel-Tabellen!

Egal, ob Sie 50.000, 500.000 oder aber Millionen verdienen möchte, es ist essentiell, dass Sie sich klar mit Ihrem zukünftigen Verdienst auseinandersetzen. Erstellen Sie in einer detaillierten Excel-Tabelle eine Übersicht über folgende fünf Kategorien:

  • Benennen Sie Ihre unterschiedlichen Kostenpositionen
  • Listen Sie Ihre aktuellen Kosten auf
  • Überlegen Sie sich, welche Kosten Sie vorübergehend einsparen können
  • Kalkulieren Sie das zukünftige Budget für die ersten fünf Jahre nach der Gründung
  • Überlegen Sie sich, wie sich Ihr Lebensunterhalt langfristig gestalten soll

Diese Kategorien helfen Ihnen, Ihren monatlichen Lebensunterhalt aktuell sowie perspektivisch scharf kalkulieren zu können. Sie erhalten einen Überblick, wo Sie in Ihrem Privatleben Einsparungen vornehmen können, damit Ihnen ausreichend Kapital zur Verfügung steht, um Ihren eigenen Franchisestandort an’s Laufen zu bringen! Ebenso hilft solch eine Auflistung, um zu schauen, ob ein bestimmtes Franchisesystem auch in finanzieller Sicht Ihren Erwartungen entspricht und somit überhaupt attraktiv für Sie ist!

Als Franchise-Unternehmer Millionen verdienen? Darauf kommt es bei der Berechnung Ihres Unternehmergehaltes an!

Wenn Sie als Franchisenehmer Ihre Produkte und Services am Markt vertreiben, dann zahlen die Kunden Ihnen den Brutto-Preis. Sprich: Auf die Netto-Beträge müssen noch je nach Ware oder Service eine 7- oder 19-prozentige Mehrwert- beziehungsweise Umsatzsteuer aufgeschlagen werden. In manchen Fällen entfällt die Umsatzsteuer sogar. Abzüglich dieser Steuer verbleibt der Netto-Umsatz in Ihrem Unternehmen. Außerdem müssen Sie noch unternehmensrelevante Steuern begleichen, die je nach Rechtsform des Unternehmens die Gewerbe- oder Körperschaftssteuer umfassen.

Es bleibt der Netto-Umsatz abzüglich der Kosten zur Erbringung Ihrer Waren- und Dienstleistung!

Allerdings müssen Sie hiervon noch die Kosten abziehen, die Sie tätigen mussten, damit Sie Ihren Kunden den Service oder aber die Ware überhaupt bieten konnten. So kann es sein, dass Sie Rohstoffe von Zulieferern benötigen oder aber auf einen externen Dienstleister angewiesen sind, um Ihre Waren- und Dienstleistungen überhaupt erbringen zu können.

Und dann sind da noch die laufenden Kosten, die Sie nicht vergessen dürfen!

Im nächsten Schritt sollten Sie auch die monatlichen Kosten bedenken, die nötig sind, damit Sie Ihrer Tätigkeit als Franchise-Unternehmer überhaupt nachgehen können. So haben Sie die Kosten für Ihre Mitarbeiter in Form der Gehälter zu zahlen, die Miete für die Geschäftsräume zu tragen, Versicherungen und Tilgungen für Kredite zu begleichen sowie die Kosten für Telefon- und Internetanschluss zu tätigen, etc. Außerdem sollten Sie bedenken, dass Sie als Franchisenehmer eine monatliche Gebühr an den Franchisegeber zu zahlen haben. Sie sehen also: Auch hier verstecken sich kostentechnisch wichtige Posten, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen! Das als Einführung in die Betriebswirtschaftslehre…

Ihr endgültiges Netto-Einkommen:

Was nach Absatz aller Kosten am Ende des Monats vom Umsatz bleibt, das ist Ihr Unternehmergehalt. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Einkommen einkommensteuerpflichtig ist! Final sollten Sie noch die Beiträge für Ihre Krankenversicherung sowie Ihre Altersvorsorge bedenken!

Millionen verdienen als Selbstständiger?

Sie sehen also: Es gibt Vieles zu bedenken, wenn Sie sich als Franchisenehmer selbstständig machen möchten. Und von Ihrem Unternehmergehalt gehen noch zahlreiche Abzüge ab, die Sie nicht unterschätzen sollten. Je nach Franchisesystem sind unterschiedliche Summen möglich, was der Verdienst angeht. Dabei werfen kleinere Systeme meist weniger ab als die großen, was auch aufgrund der niedrigeren beziehungsweise höheren Investitionskosten und der damit verbundenen Amortisation geschuldet ist. Allerdings können Sie davon ausgehen, dass Sie als Multi-Unit-Franchisenehmer, der mehrere eigene Standorte koordiniert, interessante, finanzielle Gewinne kassieren! Es ist oft schwer, eine pauschale Antwort zu geben, allerdings sollten Sie sich merken, dass beim Franchising alles möglich ist – hier lassen sich selbst Millionen verdienen!

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