Mit der Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit!

02.03.2018 15:50 | Ein Unternehmen gründen

mit der existenzgruendung aus der arbeitslosigkeit

Sind Sie arbeitslos und auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich selbstständig zu machen? Für viele Arbeitslose stellt die Erwerbslosigkeit oft ein Bruch in ihrem Arbeitsleben dar und sie sind durchaus bereit, etwas komplett Neues zu wagen. Hier erfahren Sie heute, wie Sie die Selbstständigkeit als einen sinnvollen Weg aus der Arbeitslosigkeit gehen können.

Mit der Existenzgründung neue Wege gehen!

Wenn Sie arbeitslos sind und über neue Herausforderungen nachdenken, ist Ihnen vielleicht auch schon einmal der Gedanke gekommen, dass Sie sich selbstständig machen könnten. Wichtig ist hier nur, dass Ihre Existenzgründung keine sogenannte „Notgründung“ darstellt, denn in solch einem Fall ist das Projekt meist zum Scheitern verurteilt.

Deshalb sollten Sie „Notgründungen“ aus der Arbeitslosigkeit unbedingt vermeiden:

Sie sollten eine Existenzgründung nur in Betracht ziehen, wenn Sie dies aus Überzeugung und Leidenschaft tun würden. Sprich, es bedarf einer zündenden Geschäftsidee, die gründlich durchdacht und wirtschaftsfähig ist. Dies ist zudem auch wichtig für die Kreditgeber, denn die wenigsten Unternehmungen können komplett frei von Fremdkapital finanziert werden. Wenn Ihre Geschäftsidee also nur halbgar durchgekaut wurde, werden Sie spätestens bei den Kreditgesprächen mit Kapitalgebern eine Abfuhr erhalten. Ihre Finanzierungsanträge und der Businessplan würden von den Kreditinstituten auf Herz und Nieren geprüft werden. Weist das Konzept Ihrer Existenzgründung keine ausreichende wirtschaftliche Tragfähigkeit auf, müssen Sie damit rechnen, dass den Kreditgebern das finanzielle Ausfallrisiko zu hoch ist. Sprich, Ihr Konzept würde nicht laufen und Sie wären zahlungsunfähig. Ein weiteres Problem dürften die finanziellen Eigenmittel sein. Viele Arbeitslose haben von ihrem Ersparten leben müssen, um die staatlichen Zahlungen aufzustocken, so dass ihr potentielles Eigenkapital geschrumpft ist. Bei geringen eigenen, finanziellen Ressourcen müssen Sie nämlich ebenso mit einer Ablehnung durch Kreditgeber rechnen.

Allein deshalb sind „Notgründungen,“ die mehr aus Mangels an Alternativen als aus Überzeugung versucht werden, oft hinfällig:

  • Das Fehlen einer zündenden Geschäftsidee
  • Hohe Ablehnungsquote der Finanzierungsanträge durch Kreditgeber
  • „Notgründungen“ fehlt es oft an der wirtschaftlichen Tragfähigkeit
  • geringes Eigenkapital erschwert Kreditwürdigkeit und Bonität

Mit Franchising neue, eigenständige Wege gehen!

Abgesehen von der herkömmlichen Existenzgründung könnten Sie aber auch mittels Franchising aus Ihrer Arbeitslosigkeit heraus gründen. Die Gründung mit Franchisesystemen in Deutschland wird zunehmend beliebter. Allein in 2016 gab es an die 160.000 Franchisebetriebe, die an die 700.000 deutschen Erwerbstätigen beschäftigten. Franchising ist immer wichtiger für die deutsche Wirtschaft und sehr interessant für diejenigen, die den Schritt in die Existenzgründung wagen möchten. Warum? Franchising ist ein sehr erfolgreiches Gründungsmodell, was den zukünftigen Franchisenehmern sehr viele Vorteile beschert.

Die Vorteile einer Existenzgründung mit Franchisemodell

Die Selbstständigkeit mittels Franchising hat viele Vorteile gegenüber der herkömmlichen Existenzgründung. Für Sie als Arbeitsloser bietet Franchising eine sehr zukunftssichernde und erfolgreiche Alternative zur Erwerbslosigkeit. Darüber hinaus bringt es auch durchaus sehr attraktive Verdienstmöglichkeiten mit sich.

Wenn Sie sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen, wissen Sie zunächst noch nicht einmal, wie Ihr Produkt oder Ihr Service am Markt ankommen würde. Dies wissen natürlich auch die Banken und Kreditgeber, was die Finanzierung mit Fremdkapital oft erschwert. Wenn Sie sich allerdings mit einem Franchisemodell selbstständig machen, profitieren Sie meist von einer höheren Kreditwürdigkeit. Die Kapitalgeber schätzen das unternehmerische Risiko und ein Scheitern in diesem Fall oft als geringer ein als es bei der herkömmlichen Selbstständigkeit der Fall ist. Das Geschäftskonzept ist erprobt und hat sich am Markt bewährt, die Marke ist bei den potentiellen Kunden bereits bekannt und typische Gründungsfehler können meist vermieden werden, da ein erfahrener Franchisegeber zur Seite steht.

Anstatt dass Sie unternehmerisch bei null anfangen, können Sie als Franchisegeber von etablierten Qualitätsstandards, effizienten Arbeitsabläufen und attraktiven Einkaufsvorteilen bei Großlieferanten profitieren. Ebenso haben Sie Zugriff auf überregionale Marketingkonzepte, die der Franchisegeber mit größter Sorgfalt entwickelt hat. Hier sparen Sie bares Geld, da der Entwurf eines Marketingkonzeptes sehr teuer und zeitaufwändig ist. Das heißt also, wenn Sie mittels Franchising in die Existenzgründung starten, sparen Sie gegenüber herkömmlichen Gründern enorm viel Zeit, Nerven und Geld ein.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Attraktive Verdienstmöglichkeiten
  • Profitieren Sie von der Markenbekanntheit des Franchisesystems
  • Höhere Kreditwürdigkeit bei Banken dank erprobtem Geschäftskonzept
  • Typische Gründungsfehler können durch Unterstützung des Franchisegebers vermieden werden
  • Profitieren Sie von tollen Marketingleistungen durch den Franchisegeber
  • Sparen Sie Zeit, Nerven und Geld ein und starten Sie direkt auf der Überholspur!

Erfüllen Sie die Anforderungen eines Existenzgründers?

Egal ob Sie nun erwerbslos sind oder sich in einem Angestelltenverhältnis befinden, eines muss einfach stimmig sein: Ihr persönliches Anforderungsprofil muss für die Existenzgründung gemacht sein!

Als Franchisenehmer sind Sie zwar rechtlich und finanziell selbstständig, allerdings sind Sie noch immer von den Vorgaben Ihres Franchisegebers abhängig. Das heißt, Sie tragen das volle unternehmerische Risiko, sind aber nicht komplett frei in Ihren Entscheidungen. Die Geschäftspolitik des Franchisegebers nimmt stets Einfluss auf Ihre Tätigkeit. Andererseits gibt dies vielen Franchisenehmern auch sehr viel Sicherheit bei den ersten Schritten in ihre Existenzgründung.

Auch wenn sich Franchisesysteme in der Regel an Jedermann richten und oft auch Quereinsteigern eine völlig neue Möglichkeit bieten, so sollten Sie in jedem Fall betriebswirtschaftliche Basiskenntnisse mitbringen. Darüber hinaus sind soziale Fertigkeiten enorm wichtig: Als Franchisenehmer wird es Ihre Hauptaufgabe sein, neue Kunden zu akquirieren und alte zu binden. Sie sollten also eine sogenannte people’s person sein, Ihre Mitarbeiter motivieren und führen sowie als Verkaufstalent den Kunden gegenüber auftreten können.

Und dann sollten Sie über eine sehr große Portion Motivation und Eigeninitiative verfügen. Diese treiben Sie an. Dank dieser Eigenschaften schaffen Sie es, Ihr Business mit Leidenschaft und Biss weiter auszubauen. Zu guter Letzt benötigen Sie dann noch das nötige Kleingeld, was Franchisegeber und Banken gleichermaßen als notwendiges Eigenkapital ansetzen. Wenn Sie aus der Arbeitslosigkeit gründen, qualifizieren Sie sich allerdings für zahlreiche Gründungszuschüsse und Förderprogramme – sprechen Sie am besten direkt mit Ihrer Agentur für Arbeit.

  • Zwischen Selbstständigkeit und Vorgaben von oben
  • Betriebswirtschaftliche Basiskenntnisse
  • Soziale Fertigkeiten für Mitarbeiterführung und Verkaufsgespräche
  • Verfügbarkeit über ausreichende finanzielle Mittel gegeben?

Dank Franchising erfolgreicher in die Existenzgründung

Ein weiterer Vorteil der Existenzgründung via Franchisesystem ist, dass Franchisegründer nachweislich erfolgreicher als herkömmliche Gründer sind. Studien der Universität Münster vom Franchising & Cooperation Institut haben befunden, dass über 80 Prozent der Franchisegründer nach 3 Jahren noch aktiv waren, während nur noch 70 Prozent der herkömmlichen Existenzgründer ihrer Tätigkeit noch im Vollerwerb nachgingen.

Sind Sie bereit für Ihre eigene Existenzgründung?

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