Nächsten Freitag ist Black Friday: Erfahren Sie mehr über den Tag der Schnäppchenjäger

16.11.2018 14:00 | Ein Unternehmen gründen

black friday

Es ist wieder soweit: Nächste Woche Freitag am 23. November steht der Black Friday an! Black Friday ist der Tag für alle Schnäppchenjäger. Für 24 Stunden locken Geschäfte und Onlineshops wieder mit einmaligen Sonderangeboten und unfassbaren Rabattaktionen. Heute bereiten wir Sie auf den Tag vor, der ganz im Zeichen des Shoppings und Konsums steht. Erfahren Sie mehr über den Ursprung des Black Friday! Holen Sie das Maximum aus dem Tag heraus, der den Auftakt des Weihnachtsgeschäfts markiert.

Der Black Friday – was hat es eigentlich mit dem Tag der Sonderangebote auf sich?

Der Black Friday kommt aus den Vereinigten Staaten, wo dieser Feiertag bereits seit Jahrzehnten einen institutionalisierten Feiertag darstellt, auch wenn es sich dabei natürlich nicht um einen offiziellen Feiertag handelt. Der Black Friday findet traditionell am Freitag nach Thanksgiving statt. Da Thanksgiving immer am vierten Donnerstag im November zelebriert wird, gilt der Black Friday als Brückentag, der ganz im Zeichen des Shoppings steht. Denn Tag gilt als Start in ein traditionelles Familienwochenende und markiert feierlich den Beginn des Weihnachtsgeschäftes. Denn ein freier Tag mit der Familie lässt sich am besten mit einem ausgiebigen Bummel durch die Innenstadt verbringen!

Was hat es mit dem Ursprung des Black Friday auf sich?

Der Begriff Black Friday wurde zum ersten Mal im Jahre 1966 verwendet. Und zwar empfand das Philadelphia Police Department den Tag nach Thanksgiving überwältigend: Unzählige Menschen waren in den Städten unterwegs und läuteten nach dem familiären Erntedankfest das Shopping des Weihnachtsgeschäfts ein. Die Stadt war durch lange Staus und Menschenmassen verstopft. Von der Eröffnung bis zum Ladenschluss waren die Geschäfte überfüllt!

Es gibt drei populäre Theorien, die erklären, wo der Begriff etymologisch herkommt:

  • Zum einen wirken Menschenmassen auf den Straßen aus der Entfernung gesehen wie einen schwarzen Pulk. Darüber hinaus erinnert die Masse an Menschen an das Chaos nach dem Börsencrash von 1929, als die Menschen auf die Straße rannten, um ihre Ersparnisse vor den Banken zu retten. Chaos und Massen – überall!
  • Ebenso könnte der Name da herrühren, dass den Händlern an diesem Tag ein enormes Umsatzplus blüht. Auch die Händler, bei denen das Jahr nicht so umsatzstark verlief, haben nun die Chance schwarze statt roter Zahlen zu schreiben.
  • Ein umsatzstarker Tag sorgt ebenso dafür, dass die Händler schwarze Hände vom Geldzählen bekommen – die dritte sprachhistorische Erklärung zum Ursprung der Bezeichnung.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Black Friday in den USA

Da es sich beim Black Friday um einen Brückentag zwischen Thanksgiving und Wochenende handelt, blüht den Geschäften jährlich einer der umsatzstärksten Tage. In manchen Staaten haben Staatsangestellte sogar offiziell am „Day After Thanksgiving“ frei. So überrascht es nicht, dass der Black Friday ein wichtiger Tag für den US-amerikanischen Einzelhandel ist. Die Händler machen kaufwilligen Kunden ihre Produkte zu unschlagbaren Preisen schmackhaft, so dass ab dem Black Friday offiziell die Saison der Weihnachtseinkäufe beginnt. Am Black Friday klingeln die Kassen!

Und genau das ist auch der Grund, warum viele Geschäfte an diesem Tag schon früher öffnen als sonst: Ab fünf Uhr morgens öffnen viele Handelsketten in den frühen Morgenstunden ihre Pforten und locken mit unschlagbaren Angeboten. Deshalb stehen viele Menschen bereits nachts in Schlagen vor den Eingangstüren, um die heißesten Schnäppchen zu ergattern. Jährlich kommt es sogar zu tumultartigen Kämpfen, wenn es darum geht, die besten Schnäppchen zu ergattern.

Der Black Friday in Zahlen

Interessanterweise ist der Black Friday erst seit 2005 für die höchsten Umsätze des Jahres bekannt. Im vergangenen Jahr gaben die US-Amerikaner rund acht Milliarden Dollar an dem Tag aus, was eine Zunahme um 18 Prozent zu 2016 darstellte. Mit der gestiegenen Bedeutung des eCommerce nutzt der Internethandel meiste den Cyber Monday, um am Montag nach Thanksgiving mit Sparaktionen und Rabatten zu locken!

Wie äußert sich der Black Friday im deutschsprachigen Raum?

Auch in Deutschland hat der Black Friday an Bedeutung gewonnen: Apple war das erste Unternehmen, was im Jahre 2006 mit Rabatten warb – auch wenn das Unternehmen dabei nicht explizit vom Black Friday sprach. Es handelte sich lediglich um ein eintägiges Shopping Event. Seit 2013 wird der Black Friday in einem größeren Rahmen zelebriert: Denn in dem Jahr warben 500 Händler mit speziellen Black Friday Angeboten. Seit dem letzten Jahr ist rund 90 Prozent der Deutschen das Konzept des Black Friday bekannt und sie erfreuen sich außergewöhnlicher Rabatt-Angebote.

Ein interessanter Unterschied zu dem Black Friday in den USA ist, dass die meisten Rabatte in Deutschland eher im Netz zu finden sind. In den USA findet das Event vor allen in den Geschäften und Filialen der Einzelhändler statt. In Deutschland schlagen die meisten Schnäppchenjäger online zu: Rund 55 Prozent der Konsumenten nehmen die Aktionen der Online-Shops wahr. Lediglich 35 Prozent nutzen neben dem Internet auch die Sonderaktionen in den Filialen. Und nur 10 Prozent stürzen sich ausschließlich auf die Aktionen und Rabatte im Einzelhandel.

Zahlen und Fakten zum Black Friday in Europa:

Im deutschsprachigen Raum erfreuen sich die Konsumenten zahlreicher Sparangebote.

Wer spart am meisten? Und wer gibt am meisten aus?

Die Österreicher sind sie Schnäppchenjäger im deutschsprachigen Raum. Sie geben im Schnitt 234 Euro aus, sparen durch die Angebote aber zeitgleich auch rund 264 Euro pro Einkauf. Die Schweizer sparen pro Einkauf rund 150 CHF, während sie im Schnitt nur 138 CHF pro Einkauf pro Kopf ausgeben. Die Deutschen sparen 248 Euro und geben 211 Euro aus.

Während die Österreicher und Schweizer vor allem in den Einkaufszentren und Filialen fündig werden, nutzt ein geringerer Anteil der Bevölkerung das Netz für ausgiebiges Online-Shopping.

Was wird am meisten am Black Friday geshoppt?

An erster Stelle im deutschsprachigen Raum steht vor allem die Kleidung, zu der auch Accessoires gehören. Hiernach folgen elektronische Produkte, Schuhe und Kosmetik. Wer als Käufer vom Black Friday profitieren möchte, der kann aufgrund der Rabatte bis zu 80 und 90 Prozent sparen. Kunden sparen im Schnitt bis zu 55 Prozent des ursprünglichen Verkaufspreises.

Auch das Franchising kann seinen Umsatz am Black Friday ankurbeln, indem Franchisenehmer mit attraktiven Rabatten werben. Feiern auch Sie als Franchisenehmer den Tag des Konsums und bieten Sie Ihren Kunden heiße Angebote, denen niemand wiederstehen kann. So machen Sie nicht nur bereits gewonnene Kunden glücklich, sondern können auch durchaus Neukunden für sich gewinnen.

Andere aktuelle Artikel

0 Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Übrige Zeichen: 250