Plastikmüll vermeiden: 4 Tipps die Sie in Ihrem Franchise-Unternehmen umsetzen können

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plastikmuell vermeiden

Was im vergangenen Jahrhundert als bahnbrechende Erfindung gehypt wurde, ist mittlerweile zum weltweiten Problem geworden, was wirklich niemand mehr übersehen kann: Vom Plastikmüll ist hier die Rede! Der einstige Wunderstoff, der günstig in der Herstellung ist und Produkte länger haltbar macht, ist zu einem ernsten Problemfall geworden. Erschreckend ist vor allem, dass wir vor allem heute trotz gesteigertem Umweltbewusstsein eine kontinuierlich steigende Müllmenge aufweisen. In 2015 fielen 18,2 Millionen Tonnen an Verpackungsmüll an, knapp zehn Jahre vorher lag die Summer noch bei 13,6 Tonnen. Die Zahlen des Plastikmülls sind erschreckend und alarmierend zugleich! Höchste Zeit also, dass Sie in Ihrem Unternehmen als Franchisegeber oder Franchisenehmer aktiv werden und den Plastikmüll an Ihrem Standort reduzieren. Anbei ein paar hilfreiche Tipps für einen glücklicheren blauen Planeten.

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Plastikmüll: Wie der Wunderstoff zum globalen Problemfall wurde…

Der revolutionierende Kunststoff veränderte unsere Lebensweise stark. Auch wenn Plastik das Aufbewahren von Lebensmitteln vereinfacht hat und unsere moderne to-go-Konsumgesellschaft stark befeuert hat, so hat der Plastikmüll sehr negative Folgen auf unsere Umwelt gehabt. Auch wenn Deutschland als Recycling-Weltmeister dargestellt wird, so werden zahlreiche Kunststoffabfälle nicht recycelt oder verbrannt und landen stattdessen auf Deponien oder aber in unseren Weltmeeren. Jährlich verschmutzen rund 30 Millionen erschreckende Tonnen Plastikmüll unsere Ozeane, so dass sich gigantische Müllstrudel im Meer aufgetan haben. Unser blauer Planet wird langsam aber sicher zu einer globalen Müllkippe, wenn wir nicht endlich aktiv werden und unsere Gewohnheiten ändern!

>>> Lesen Sie hier mehr zu dem Thema, wie Sie den Verpackungsmüll reduzieren oder aber auf nachhaltige Art und Weise ersetzen können. Setzen Sie auch beim Franchising auf zukunftsträchtige Konzepte und Geschäftsideen!

Ein Schritt in die richtige Richtung: Setzen Sie auf plastikfreie Alternativen im Büro!

Im EU-weiten Vergleich steht Deutschland relativ schlecht dar, was die Plastikmüll-Bilanz angeht: Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hat herausgefunden, dass die deutschen Bundesbürger mehr als sechs Kilogramm an Plastikmüll als der EU-Durchschnitt erzeugt. In der Bundesrepublik werden 37,4 Kilogramm Abfall aus Plastikverpackungen erzeugt. Dieser Wert wird nur von Irland, Luxemburg und Estland pro Kopf getoppt. Da Deutschland ein bevölkerungsreiches Land ist, schneiden wir in absoluten Zahlen dementsprechend also noch schlechter ab. Zeit zu handeln! Neben den Haushalten sind vor allem auch Behörden und Unternehmen angesprochen, ein plastikfreieres Leben zu promoten. Anbei möchten wir Ihnen 4 Tipps geben, wie Sie in Ihrem Franchise-Unternehmen den Plastikmüll vermeiden können.

4 Tipps: So reduzieren Sie effektiv den Plastikmüll in Ihrem Franchise-Betrieb!

1. Kaffeekapseln ade: Irrsinnige Preise und Berge von Plastikmüll!

Viele Unternehmen haben sich die berühmt-berüchtigten Kapselkaffeeautomaten angeschafft. Frisch gemahlener Kaffee in kleinen Plastik-Kügelchen lässt sich mit einfach bedienbaren Kaffeemaschinen zubereiten. Eine revolutionäre Idee, wäre da nicht die immensen Mengen an Abfall, die diese Erfindung als nettes Nebenprodukt erzeugt! Diese Kaffeemaschinen schaden nicht nur der Umwelt, sondern darüber hinaus ist der Kaffee obendrein auch noch irrsinnig teuer! Rechnet man die Tassenportion auf einen Kilopreis hoch, so zahlt man hier rund 70 Euro für das Kilo. Das ist nicht nur teuer, sondern auch hochgradig schädlich für unsere Umwelt!

Wer einen Franchise-Betrieb mit mehr als 20 Mitarbeitern führt, der sollte auf einen Kaffeevollautomaten setzen. Diese sind zwar in der Anschaffung teuer, allerdings amortisieren diese sich relativ flott und der Kaffee ist so langfristig auch billiger. Solche Vollautomaten benötigen nur Wasser, Bohnen und Strom. Wichtig ist nur, dass die Automaten auch regelmäßig gereinigt werden.

2. Getränke und Durstlöscher: „Aus Einweg mach Mehrweg!“

Viele Unternehmen, Franchisegeber und Franchisenehmer haben erkannt, dass sie die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter erhöhen können, wenn diese ausreichend trinken. Neben Kaffee spielt also auch das Wasser im Büroalltag eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund bieten zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeiter kostenlos Getränke an. Soweit so gut, allerdings sollte man auch hier eine nachhaltige Strategie verfolgen und Einweg-Flaschen tunlichst vermeiden! Ein Mensch sollte im Schnitt zwischen zwei bis drei Litern Flüssigkeit täglich zu sich nehmen. Stammt diese Flüssigkeit aus Plastik-Einweg-Flaschen, türmen Sie in kürzester Zeit eine große Müllmenge in Ihrem Büro oder Betrieb an.

Statt Einweg PET-Flaschen können Sie stattdessen auf Gallonen-Wasserspender inklusive Pappbecher setzen – allerdings können auch hier nachhaltigere Varianten zum Einsatz kommen: Denn schließlich verfügen wir in Deutschland über eine sehr hohe Wasserqualität, was das Leistungswasser angeht. Hier gibt es Filter- und Reinigungssysteme, die diese Qualität sogar noch erhöhen. Wer es gerne spritzig hat, der kann ein auf einen Wasseraufsprudler setzen, der erfrischendes Mineralwasser herstellt. Dieses lässt sich sogar mit stylischen, wiederbefüllbaren Glasflaschen kombinieren, so dass das Trinken direkt mehr Freude bereitet – und die Weltenmeere profitieren obendrein davon, dass Sie effektiv Plastikmüll vermieden haben!

3. Schreibwaren ohne Plastik ausgeben!

Wer einen Blick auf seinen Schreibtisch wirft, der merkt schon gar nicht mehr, dass er umgeben von Kunststoff ist! Kugelschreiber, Textmarker, Schnellhefter, Radiergummis – zahlreiche der Verbrauchsartikel, die wir täglich nutzen, um unsere Arbeit zu verrichten, sind aus Kunststoffen gefertigt. Und dabei gibt es plastikfreie wie auch nachhaltige Alternativen: Textmarker gibt es auch zum Nachfüllen und auch bei Kugelschreibern lassen sich die Minen austauschen. Setzen Sie lieber auf mehrfach wiederbefüllbare Alternativen! Auch Mappen, Ordnungssysteme und Klarsichthüllen bestehen meist aus Plastik.

Setzen Sie daher direkt schon in der Franchisezentrale auf nachhaltige Optionen. Denn all diese Verbrauchsartikel werden meist vom Franchisegeber oder aber Franchisenehmer selbst bereitgestellt und auf Masse gekauft. Nutzen Sie die Größenvorteile Ihres Franchisenetzwerkes und setzen sie auf umweltfreundliche Produkte. Heutzutage kommt das auch bei den Mitarbeitern selbst gut an. Gehen Sie mit dem Zahn der Zeit!

Gleiches gilt auch für Kundengeschenken! Verabschieden Sie sich von den tausendfach bestellten Plastikprodukten und setzen Sie bewusst auf ökologische Materialien. Das kommt gut an und lässt sich nebenbei auch sehr positiv in die Marketingstrategie Ihres Franchise-Unternehmens einbauen. So generieren Sie heutzutage den entscheidenden Mehrwert für Ihren Kunden – und natürlich auch für unseren Planeten!

4. Plastikfreie Mittagspausen – mit grünem Gewissen snacken können!

Wenn Ihr Betrieb nicht über eine eigene Kantine verfügt, so müssen sich die Mitarbeiter selbst ihr Essen von zu Hause mitbringen, zum Bäcker um die Ecke oder zum Asiaten gegenüber. Hier kann es mitunter schwer sein, den Plastikmüll effektiv zu reduzieren, da das Essen beim Imbiss meist inklusive Plastikbesteck überreicht wird. Reden Sie den Mitarbeitern ins Gewissen, so dass diese stattdessen das Mehrwegbesteck aus der Küche nutzen. Und geben Sie Jutebeutel aus, damit sie ihre Einkäufe ohne Plastiktüte transportieren können.

Stellen Sie außerdem ausreichend Container und Boxen für Essensreste zur Verfügung, um den Einsatz von Frischhalte- und Alufolien zu unterbinden. Statt der umweltschädlichen Folie können Sie auf wiederverwendbare Materialien setzen, die in Bienenwachs und Jojobaöl getränkt wurden und abwaschbar sind – die clevere, nachhaltige Alternative, die den entscheidenden Unterschied!

Plastikfrei im Büro? Werden Sie zum Vorbild für andere Franchisemarken!

Sie sehen also: Im Büro begegnet uns eine Menge Plastik! Schätzungen des Fraunhofer Instituts gehen davon aus, dass wir jährlich bis zu 60.000 Tonnen Plastikmüll einsparen können, wenn Büros stärker auf Produkte setzen, die aus recyceltem Material bestehen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um den Arbeitsalltag in Ihrem Betrieb plastikfreier zu gestalten und Kunststoffe ganz und gar zu vermeiden.

Nutzen Sie unsere Tipps, um den Plastikmüll in Ihrem Unternehmen zu reduzieren und machen Sie den Anfang! Natürlich kann man gewisse Verhaltensmuster nicht von heute auf morgen ändern. Wichtig ist es aber, selbst mit einer Vorbildfunktion voran zu gehen und den Großteil des Plastikmülls einzusparen. Motivieren Sie Ihre Kollegen und implementieren Sie Maßnahmen, um unnötigen Plastikmüll zu vermeiden.

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