Franchising & Pop-up-Stores: Nutzen Sie den Trend „Franchise in a Box“ für sich!

02.05.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

pop up stores

Hat es mit dem Modell des Ladens im Geschäft zu tun, oder geht es hierbei um Regalbefüllung? Teils ja, teils nein, Franchise in a Box ist etwas ernst zu Nehmendes. Plötzlich sind sie da und manchmal auch schnell wieder weg, doch Franchising steht für Bleibendes. Wie man es anstellt, sehr mobil zu sein und sich dabei mit einem Minimum zu begnügen, ohne als vorübergehende Erscheinung abgehakt zu werden, erfahren Sie im Folgenden.

Franchising TO GO mit verlockenden Aussichten angereichert

Realer geht es selbstredend in der eigenen Wirklichkeit zu, doch ein kleiner Ausblick drauf sollte erlaubt sein. Ist es ein Zug der Zeit, dass begierige Kunden nur für eine kleine Weile in hellen Scharen strömen? Mit einem Blick über den großen Teich bestätigt sich diese Vermutung, und was von dort kommt, setzt sich oft auch hierzulande mit einiger Verspätung durch. Da heißt es, nicht zu zögern, wenn man zu den Männern und Frauen der ersten Stunden zählen möchte. Bringen Sie sich ein, landen Sie einen Raubzug, an Abwechslung die illustre Umgebung betreffend dürfte es Ihnen nicht mangeln. Das ist etwas für mobile und flexible Menschen, die ihre besten Jahre nicht mit Müßiggang verschwenden wollen.

Potenzielle Franchisenehmer als geeignete Ideen-Lieferanten

Franchise-Unternehmen hinken derzeit noch ein wenig hinterher und lassen sich von Großkonzernen einiges vormachen. Allein die Erfolgsquoten lassen jedoch kaum eine andere Wahl, als sich mit diesem Thema grundlegend auseinanderzusetzen. Man könnte natürlich einwenden, dass eben nicht alles für jeden geeignet ist, doch im Zweifelsfall zählt der Versuch. Vielleicht bedarf es eines Anstoßes von außen her, um die Dinge ins Rollen zu bringen. Auch Franchisegeber wollen ja gelegentlich auf Ideen gebracht werden, insofern steckt ein erhebliches Potenzial darin. Es geht weniger darum, sich mit Abgegrenztem zu begnügen, als vielmehr um die große Lösung.

Althergebrachtes auf die Bedürfnisse der Neuzeit übertragen

Womöglich haben Sie schon genügend Erfahrung an anderer Stelle gesammelt und wollen Ihre Kompetenz nun mit anderen Mitteln unter Beweis stellen. Machen Sie einen Vorschlag, der nicht auf taube Ohren stoßen muss, vor allem dann nicht, wenn man an das Ergebnis denkt. Stellen Sie Ihren Verkaufsraum unter neuer Flagge einfach dort auf, wo es sich für den Moment am meisten lohnt. Das ist in der Regel der Fall, wenn gerade ein Riesenandrang herrscht. Und ein gesundes Häppchen zwischendurch ist auch in der Pause eines spannenden Pokalspiels nicht zu verachten. Mit dem Standwesen von einst hat das aufstrebende Konzept nur im Ansatz zu tun und ist längst im Stadium seiner Verfeinerung begriffen.

Ein ausgefallenes Event nicht zuletzt für treue Kunden

Wer den Sport als Geräuschkulisse verabscheut, kann sich auch ein anderes belebtes Plätzchen suchen, um

  • geplante Erweiterungen des Sortiments vorab auf ihre Tauglichkeit hin zu überprüfen, oder
  • Bekanntes variantenreich in einer besonderen Atmosphäre anzubieten.

Wenn einer, den man schon seit Langem kennt, einem derart entgegenkommt, anstatt sich aufsuchen zu lassen, dann greift man doch zu und genießt die Besonderheit der Umstände. Das ist Erlebnis-Gastronomie, die nicht in dunklen Höhlen stattfindet, sondern auf offener Straße, wo man sich gut gelaunt begegnet.

Verkaufsraum den jeweiligen Erfordernissen anpassen

Was das Prinzip so ökonomisch macht, ist der Aspekt, dass man sich mit seinem Flächenbedarf der Situation anpassen kann. Wenn man es doch nur so genau wüsste, wie viele Kunden morgen kommen! Warum nicht auch in dieser Hinsicht Flexibilität an den Tag legen? Erweiterbare oder auch zu verkleinernde, von ihrem Design her sehr ansprechende Container wären des Rätsels Lösung, dann herrscht immer volles Haus. Droht es, eng zu werden, gerät man nicht in Panik, sondern hängt einfach einen Meter dran. So wird kein Platz im Inneren verschwendet, der Eindruck, dass nicht viel los ist, kann nicht entstehen. Genauso wenig zeigt man sich überfordert und weiß mit Schwankungen zurechtzukommen.

Von drückenden Lasten befreit ans Werk gehen

Der verehrten Kundschaft soll es als Einladung nicht nur in einem Sinne dienen. Es werden sowohl diejenigen zu schätzen wissen,

  • die sich allzu schnell beengt fühlen,
  • als auch solche mitmischenden Naturen, die besonders darauf stehen.

Man müsste halt ein bisschen schauen, wer da im Anmarsch ist, nicht immer lässt es sich vorhersehen. Doch mit etwas Übung sollte es gelingen. In einem überschaubaren Bereich kann man ungleich besser jonglieren als umgeben von belastendem Gemäuer, das sich nicht füllen will und trotzdem kostet. Wenn am mobilen Standort lange keiner Halt macht, dann baut man eben ab und kehrt so schnell nicht wieder.

Die Fühler ausstrecken: mal hier, mal dort

Es könnte indes sein, dass lediglich der Zeitpunkt falsch gewählt war. Auch dergestalt kann man Erkundigungen einziehen, ohne dass es großartig ins Gewicht fällt. Womöglich ist die Akzeptanz gerade dort viel größer, wo es die Analyse nicht vermutet hätte. Und selbst wenn es mit dem Verkauf hapern sollte, bleibt immer noch der nicht zu unterschätzende Werbeeffekt. Auch in dieser Beziehung kann man sich einem Franchise-Unternehmen empfehlen, das kostet ja nicht mal sehr viel, kann aber immensen Nutzen haben. Es ist fast eine Art Geschäft auf Gegenseitigkeit, das sich da anbahnen will, die besonderen Konditionen wären im Einzelfall auszuhandeln.

Einen Promoter zur Verfügung haben

Man könnte das Konzept der Pop-up-Stores sogar als Anbahnung dahingehend verstehen, den Leuten draußen zu zeigen, was es ein paar Ecken weiter Gutes gibt. Dann müssen sie nicht länger herumirren, sondern finden zielgerichtet dahin, wo sie von selbst so leicht nicht aufgetaucht wären. Mithilfe des mobilen Standbeins ließe sich sogar die Chance für eine eventuelle Standortverlagerung ausloten, in jedem Fall wird das Einzugsgebiet erweitert. Eigentlich könnte fast jeder Franchisebetrieb etwas Rollendes mit Langzeitwirkung in seiner Nähe gut gebrauchen, es wäre auch mit mehreren zu teilen.

Ziemlich sicher eine Probe wert

Kostenersparnis prägt die eine Seite der Medaille, ihr rückwärtiger Teil steht für Wachstum und eine Belebung dessen, was manchmal vor sich hin zu schlummern droht. Neue Ideen habe immer etwas für sich; wenn nicht genug dabei herauskommt, verwirft man sie halt wieder. Nicht alles, was den Amerikanern gut bekommt, muss auch anderswo Furore machen, doch wie es sich im Einzelnen damit verhält, das wäre zu probieren.

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