Franchisewirtschaft: Die neue Statistik zeigt Positiventwicklung

05.05.2018 14:00 | Ein Unternehmen gründen

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Der Deutsche Franchiseverband ist eine Qualitätsgemeinschaft, der die Interessen von Franchisegebern und Franchisenehmern repräsentiert. Es handelt sich bei diesem Verband um eine Gemeinschaft, die mit Sitz in Berlin für die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen der deutschen Franchisewirtschaft einsteht. Anfang dieses Jahres hat der Deutsche Franchiseverband eine Befragung durchgeführt, um die neuen Franchisezahlen für das Jahr 2017 zu präsentieren. Das Resultat: Franchising in Deutschland läuft rund! Die Franchisewirtschaft überzeugt mit einer starken Positiventwicklung. Lernen Sie mehr über die aktuellsten Trends und Zahlen im Franchising!

Franchising in Deutschland – 2017 glänzt mit ungebrochenem Wachstum und positiven Zahlen!

Die aktuelle Befragung überzeugt mit einer weiteren Positiventwicklung. In vielen Bereichen verzeichnet das Franchising aktuell Wachstumszahlen, was auch für das aktuelle Jahr einen pushenden Ausblick gibt. Schauen wir uns einmal im Detail an, was für solch freudige Nachrichten gesorgt hat.

Als prägnante Zusammenfassung vorab lässt sich festhalten: Das vergangene Jahr überzeugte mit einer unglaublichen Dynamik. Die deutsche Franchisewirtschaft präsentierte sich mit Wachstumsraten auf allen Ebenen! Es konnten mehr Franchisepartner gewonnen werden, das Franchising hat sich als ein effektiver Jobmotor bewiesen und neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Natürlich geht eine Zunahme an Franchisenehmern und Franchisebetrieben auch mit einem gesteigerten Umsatz einher. In 2017 erwirtschaftete die deutsche Franchisewirtschaft ein sattes Plus von 8 Prozent zum Vorjahr, das heißt 2016. Der Umsatz betrug sage und schreibe 112,2 Milliarden Euro!

Folgende Entwicklungen haben zu dem Boom im Franchising beigetragen:

  • Eine Zunahme an Franchisepartnern sorgte für höhere Umsätze!
  • Eine brandneue Branchenumverteilung überrascht die Welt des Franchising – handelt es sich hierbei um eine nachhaltige Umverteilung oder stellt sie nur einen kurzfristigen Trend dar?
  • Das Multi-Unit-Franchising ist nun auch verstärkt in Deutschland auf dem Vormarsch!
  • Der Jobmotor Franchising überzeugt, indem er neue Arbeitsplätze schafft!

Schauen wir uns die Zahlen und Entwicklungen einmal im Detail an.

Mehr Franchisenehmer sorgen für höhere Gewinne – lassen Sie die Zahlen für sich sprechen!

Die statistischen Auswertungen des Deutschen Franchiseverbandes haben ergeben, dass die Anzahl an Franchisenehmern im letzten Jahr um 3,6 Prozent zugenommen hat. In 2017 nahmen 4.400 neue Franchisenehmer ihre Geschäftstätigkeit auf. Diese Zunahme ist deshalb so bedeutsam, da das Wachstumsplus in den Vorjahren stets um 1,8 Prozent pendelte. Folglich schlug 2017 mit dem doppelten Prozentsatz von 3,6 Prozent zu Buche.

In 2017 waren rund 124.000 Franchisenehmer in den circa 970 Franchisesystemen aktiv. Die Anzahl der Franchisebetriebe hat somit um knapp 2 Prozent im Vergleich zu 2016 zugenommen. In 162.000 Franchisebetrieben wurden in 2017 an die 707.000 Mitarbeiter beschäftigt. Hier betrug der Zuwachs an Mitarbeitern zum Vorjahr 1,3 Prozent.

Solch ein starker Wachstumstrend hatte natürlich eine überraschend hohe Umsatzentwicklung zur Folge. Ein dickes Umsatzplus von 8 Prozent verglichen zum Vorjahr ist ein klarer Indikator für eine sehr positive Entwicklung für die deutsche Franchisewirtschaft. Auch hier gilt: 2017 stellte einen überproportionalen Anstieg der vergangenen Jahre dar. 2017 war ein sehr erfolgreiches Jahr, was Wachstum auf allen Ebenen verzeichnete! Nicht nur die Franchisewirtschaft überzeugt mit Positivmeldungen, auch die bundesdeutsche Gesamtwirtschaft ist auf der Überholspur!

2017 überraschte ebenso mit einer Branchenneuverteilung!

Die Befragung des Deutschen Franchiseverbandes hat ergeben, dass sich die Branchenverteilung der deutschen Franchisewirtschaft im vergangenen Jahr zum ersten Mal neu verteilt hat.

Wie gehabt führt der Dienstleistungssektor immer noch mit 40 Prozent die Branchenverteilung an, allerdings hat die Gastronomie zum ersten Mal dem Handel die Schau abgelaufen. Und zwar machte die Gastronomie in 2017 27 Prozent aus, was sie zum ersten Mal vor den Handel platzierte! Der Handel musste sich im vergangenen Jahr mit 23 Prozent mit dem dritten Platz zufrieden geben. Schlusslicht ist wie gehabt das Handwerk mit 10 Prozent. Diese Branche stellt immer noch die kleinste Branche im Franchising dar, wobei auch hier in den letzten Jahren neue Franchise-Ideen auf den Markt gekommen sind.

Jetzt bleibt es abzuwarten, wie nachhaltig diese Neuverteilung auch tatsächlich ist. Es kann sein, dass es sich hierbei nur um einen momentanen Trend handelt. Vielleicht stellt 2017 allerdings auch den Anfang eines Wandels dar? Die Statistiken der nächsten Jahre werden zeigen, wie nachhaltig diese Entwicklung tatsächlich sein wird.

Was die unterschiedlichen Entwicklungsgrade der einzelnen Franchisesysteme angeht, so gaben mehr als die Hälfte – stolze 53 Prozent – der befragten Franchisegeber an, dass sie sich in der Expansionsphase befänden. An die 16 Prozent sind der Reifephase, während sich 14 Prozent im vergangenen Jahr noch im Aufbau befanden. Auch diese Zahlen zeigen eindeutig, dass die Franchisewirtschaft weiter auf Expansionskurs ist. Dieser Expansionshunger soll auch für 2018 noch nicht abnehmen: In der Regel planen die Franchisesysteme im Schnitt 10 neue Geschäftspartner für Ihr Business zu akquirieren. Das zeigt ganz klar und deutlich: Die Franchisewirtschaft blickt motiviert und positiv ihrer Zukunft entgegen!

Times of Change: Agilität und Multi-Unit-Franchising verändern die Franchisewirtschaft!

Nicht nur die Gesamtwirtschaft, auch die Franchisewirtschaft ist im Wandel. Die Millennials und disruptive Ideen drängen auf den Markt, so dass ein agileres Denken gefragt ist. Die Konsumenten und Zielgruppen verändern sich. Die technologischen Entwicklungen mit einem Bedeutungszuwachs der Onlinewelt und Social Media verändern Marketingstrategien und die konventionellen Herangehensweisen. Aber auch neue, disruptive Geschäftsideen drängen auf den Markt und verlangen etablierten Playern und Jungunternehmern zugleich mehr Agilität und Innovationskraft ab. Es ist an der Zeit neue – wenn auch unkonventionellere – Wege zu beschreiten.

Was den Expansionshunger der deutschen Franchisenehmer angeht, so hat sich das Multi-Unit-Franchising als eine interessante Variante erwiesen. Franchisenehmer, die bereits erfolgreich einen Franchisebetrieb führen, setzen auf den Aufbau weiterer Betriebe. So können sie ihre gemachten Erfahrungen sinnvoll und gewinnbringend einsetzen. Davon zeugen auch die Zahlen der Franchisenehmer: Während bisher Angestellte, Fach- und Führungskräfte mit 24 Prozent als Adressatengruppe Nummer eins als neue Franchisenehmer schlechthin galten, so wurden sie nun knapp von bestehenden Unternehmern mit 25 Prozent überholt. Als dritte Gruppe mit 18 Prozent finden sich die bestehenden Franchisenehmer wieder, die auf das Multi-Unit-Franchising setzen. Eigene Mitarbeiter machen einen Prozentsatz von 10 Prozent aus und das Schlusslicht bilden Hochschulabsolventen.

Das bedeutet für die Franchisegeber, dass sie ihre Expansionsstrategien beziehungsweise ihre zukünftige Partnerakquise überdenken sollten. Das Multi-Unit-Franchising ist nun auch in Deutschland auf dem Vormarsch – es wird das Zukunftsthema der nächsten Jahre sein!

Franchising ist ein wichtiger Jobmotor für die deutsche Wirtschaft!

Im vergangenen Jahr hat das Franchising zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen. An die 10.000 Arbeitnehmer sind dank Franchising in Lohn und Brot. Insgesamt sind 707.000 Menschen in Franchise-Unternehmen in verschiedenen Modellen tätig – in Voll- oder Teilzeit oder aber als geringfügig Beschäftigte. Verglichen zu 2016 waren 2017 1,3 Prozent mehr Arbeitnehmer in der Franchisewirtschaft beschäftigt.

Franchisesysteme sind deshalb ein so beliebtes Modell, da sie auf eine stark spezialisierte Arbeitsteilung setzen. Die Franchisenehmer werden umfassend von ihren Franchisegebern umsorgt, unterstützt und eingearbeitet. Sie kümmern sich primär um den Geschäftsaufbau und die Kundenakquise, während der Franchisegeber wichtige Aufgaben in seiner Systemzentrale für all seine Geschäftspartner kostengünstig übernimmt. Diese reichen vom Accounting und der Rechnungslegung bis hin zur Erstellung überregionaler Werbematerialien. Jeder führt klar definierte Aufgaben aus, während alle von einer großen, starken Marke profitieren. Ein gutes Franchisesystem verfügt über eine bekannte Marke mit hochmotivierten und zufriedenen Franchisenehmern sowie Mitarbeitern. Wenn die Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber begeistert sind, dann sind sie in der Regel die besten Botschafter für die Akquise neuer, talentierter Partner.

Setzen auch Sie auf Franchising! Profitieren Sie von einem ungehinderten Wachstumstrend mit Rekordraten, positiven Statistiken und einem gesteigerten Systemumsatz. Werden auch Sie ein Teil der deutschen Franchisewirtschaft!

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