Pressearbeit: Die Go's und No-Go's um Ihr Franchise bekannt zu machen!

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Worauf müssen Sie beim Thema Presse und Franchising achten?

Das Franchising ist ein äußerst bekanntes und beliebtes Konzept, um sich heutzutage selbstständig zu machen. Franchisenehmer profitieren von einem erleichterten Markteintritt, sichern sich die Unterstützung und Hilfe ihres Franchisegebers und verhindern durch dessen Erfahrung und Know-how Fehler und falsche Entscheidungen! Und auch wenn Franchisenehmer einen viel leichteren Einstieg in die Selbstständigkeit haben, als die klassischen Existenzgründer, ist vor allem die Anfangsphase trotzdem kein Zuckerschlecken.

Denn trotz Beratung durch die Systemzentrale und den Franchisegeber muss der Franchisenehmer vor allem zu Beginn der Selbstständigkeit sehr viel harte Arbeit in seinen Betrieb stecken. Denn der deutsche Wirtschaftsmarkt ist überflutet von Unternehmen. Ein Unternehmen mehr oder weniger fällt hier unter Umständen möglicherweise kaum auf.

Es gilt also das Hauptaugenmerk vor allem auf das Marketing zu legen, um den Bekanntheitsgrad des eigenen Betriebs zu steigern. Ein guter Anfang ist immer, wenn man eng mit der Presse zusammenarbeitet, denn diese kann zur positiven Entwicklung des Unternehmens maßgeblich beitragen. Beim Umgang mit der Presse gibt es allerdings einige Dos und Don‘ts, die Sie unbedingt beachten sollten, um Ihr Franchise bekannt zu machen.

1) Die Go‘s bei der Zusammenarbeit mit der Presse

Vernetzung

In unserer heutigen Zeit spielen die Medien eine entscheidende Rolle, um Kunden zu akquirieren. Diese werden nun nämlich weniger durch Flyer oder Prospekte auf Unternehmen aufmerksam, sondern beziehen ihre Informationen in erster Linie aus dem Internet, der Zeitung und dem Radio. Aus diesem Grund ist es von enormen Vorteil, wenn Sie Ihre unterschiedlichen medialen Auftritte aufeinander abstimmen und somit einen einheitlichen Eindruck bei der Kundschaft hinterlassen.

Denn wer sich beim persönlichen Interview mit einer Zeitschrift oder der Zeitung als modern und innovativ gibt, jedoch über eine veraltete und überarbeitungsbedürftige Webseite verfügt, wirkt wenig vertrauensvoll. In diesen Punkt mit eingeschlossen ist die Vernetzung mit den Social Media-Plattformen und der unternehmenseigenen Werbung.

Persönlicher Kontakt

Wer den Wert der Werbung erkannt hat, wird wissen, dass es für Unternehmer unumgänglich ist, einen guten und persönlichen Kontakt mit der Presse zu pflegen. Wenn sich ein Journalist also für Ihr Unternehmen interessiert, sollten Sie alles daran setzen, dass er einen guten Eindruck von Ihnen gewinnt und in Zukunft weiterhin mit Ihnen zusammen arbeiten möchte.

Laden Sie den Journalisten deswegen zu Pressekonferenzen, dem Tag der offenen Tür oder anderen interessanten Veranstaltungen ein. Dies wirkt sehr aufmerksam und dient natürlich auch dem Zweck, dass eventuell ein positiver Bericht über Ihr Unternehmen erscheint. Weiterhin ist es sehr wichtig, dass Sie dem Journalisten zeigen, dass Sie seine Arbeit schätzen und an einer engen Zusammenarbeit interessiert sind.

Halten Sie also Ihnen aufgetragene Deadlines oder ausgemachte Termine ein. Verkomplizieren Sie seine Arbeit nicht durch das Einschicken schlechter Texte oder Bilder mit schlechter Qualität. Und achten Sie vor allem auf einen respektvollen Umgang.

Regelmäßigkeit

Werbung lebt natürlich immer von der Regelmäßigkeit, denn nur so bleibt man auf dem deutschen Wirtschaftsmarkt relevant und bleibt den Kunden im Kopf hängen. Um dieses Ziel also zu verfolgen, sollten Sie regelmäßige Pressemitteilungen herausgeben. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie nicht lediglich Werbetexte publizieren möchten, um sich gut zu vermarkten.

Sondern geben Sie den Journalisten etwas Interessantes, mit dem sie arbeiten können. Es steht außerdem außer Frage, dass Sie falsche Angaben machen und gefälschte Informationen weitergeben. Denken Sie daran, dass die Wahrheit stets ans Licht kommt und es durchaus auch negative Schlagzeilen gibt.

Erfolgskontrolle

Um sicherzustellen, dass durch die Pressearbeit die unternehmenseigenen Ziele verfolgt werden, ist es wichtig, dass diese Zusammenarbeit langfristig geplant wird. Legen Sie sich also passende Strategien und Maßnahmen bereit, die Ihr Vorhaben unterstützen und vorantreiben. Wie bereits gesagt, kann die Presse ein entscheidender Faktor sein, der den Erfolg Ihres Unternehmens determiniert. Achten Sie also auch darauf, dass Sie regelmäßige Erfolgskontrollen durchführen, um Ihre eingesetzten Methoden zu überprüfen.

2) Die No-Go‘s bei der Zusammenarbeit mit der Presse

Unangemessenes Verhalten

Wie bereits angesprochen, ist es nur zu Ihrem Vorteil, wenn Sie die Journalisten, von denen ja schließlich Sie etwas wollen, gut behandeln. Halten Sie sich also an Vereinbarungen und vergessen Sie niemals Ihre guten Manieren.

Ein Punkt, der hier auch dazu gehört, ist der Versuch, Journalisten zu erpressen oder zu schmieren. In Deutschland herrscht die sogenannte Pressefreiheit und die Journalisten reagieren – ganz zu Recht – in den meisten Fällen sehr ungehalten, wenn der Versuch gestartet wird, deren Meinungsfreiheit zu manipulieren und zu beeinflussen.

Weiterhin ist es mehr als unprofessionell und unangebracht während Interviews über die Konkurrenz zu lästern und Klatsch und Tratsch zu verbreiten. Dies hat im professionellen Geschäftsalltag nichts verloren, sondern sollte eher im privaten Kreis besprochen werden. Es wirft vor allem auch kein gutes Licht, wenn Sie sich durch die Fehler anderer profilieren möchten.

Schlussendlich sollte noch erwähnt werden, dass es kein Journalist schätzt, wenn seine Arbeit kritisiert wird und extrem unter die Lupe genommen wird. Ärgern Sie sich also nicht über gekürzte oder veränderte Texte. Die Journalisten sind klar darüber im Bilde, was man veröffentlichen kann und was nicht. Außerdem müssen Sie sich oftmals an eine bestimmte Wortzahl halten. Telefonterror, böse E-Mails und Beschwerden sind also mehr als unangebracht und fördern keineswegs Ihre Reputation bei der Presse.

Unregelmäßigkeit

Genauso sehr wie Journalisten Zuverlässigkeit schätzen, verachten Sie Unregelmäßigkeit und Unzuverlässigkeit. Verlieren Sie also nach einigen wenigen Pressemitteilungen nicht die Lust, sondern achten Sie darauf, dass die Zusammenarbeit mit der Presse fest in Ihrer Agenda verankert ist.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Sie die Presse stets zu Ihren Veranstaltungen einladen und über bevorstehende Aktionen informieren. Sollten Sie dies mal vergessen, kann es durchaus sein, dass Ihr vertrauter Journalist mal in seinem Stolz verletzt ist und nun weniger dazu neigt, Ihnen einen Gefallen zu tun.

Fazit

Wie Sie sehen, muss auch die Zusammenarbeit mit der Presse sorgfältig geplant werden. Denn auch hier gibt es so einige Fettnäpfchen, in die vor allem Existenzgründer gerne treten. Um diese zu umgehen, sollten Sie sich also unbedingt eine Strategie zurechtlegen und an dieser festhalten. Stellen Sie sicher, dass Sie die Journalisten mit dem nötigen Respekt behandeln und sich an vereinbarte Termine und Abmachungen halten. Sollten Sie sich in Zukunft an unserer Liste orientieren, kann jedoch überhaupt nichts mehr schief gehen.

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