Qualifikationen erwerben: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter

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Die Mitarbeiter stellen das Humankapital eines Unternehmens dar. Sie sind entscheidend für den Unternehmenserfolg und die Produktivität eines Unternehmens. Aus diesem Grund sollten sie auch mit der entsprechenden Sorgfalt behandelt werden: Denn durch Schulungen und gezielte Weiterbildungen können sie weitere Qualifikationen erwerben, die einem Unternehmen zu dem entsprechenden Wettbewerbsvorteil verhelfen. Gleiches gilt auch für das Franchising. Und genau aus diesem Grund sollten Sie als Franchisegeber wie auch als Franchisenehmer das Thema Schulung und Qualifikation sehr ernst nehmen. Erfahren Sie in unserem heutigen Artikel, worauf es bei Mitarbeiterschulungen im Franchising ankommt.

Schulung, Qualifikation und Weiterbildung – der Schlüssel zum Erfolg!

Als Franchisegeber sollten Sie das Thema Mitarbeiterschulung sehr ernst nehmen, da Sie zum einen Ihre neuen Franchisenehmer initial schulen und ins System einarbeiten und zum anderen auch stetig Weiterbildungsmaßnahmen für Ihre Geschäftspartner wie auch deren Mitarbeiter anbieten sollten, da dies den Erfolg Ihrer Franchisemarke sicherstellt und sich obendrein auch positiv auf die Mitarbeitermotivation auswirkt – und die bekommt letztlich auch der Kunde zu spüren.

>> Mehr zum Thema Mitarbeitern finden Sie hier:

Warum spielen Schulungen im Franchising eine so große Rolle?

Das Besondere am Franchising ist die Tatsache, dass sich sogar Quereinsteiger ohne die relevante Berufserfahrung mit einem etablierten Konzept selbstständig machen können. Und zwar liegt das unter anderem daran, dass es für diese Art von Jobs oft keine spezifischen Ausbildungsberufe gibt, die von Berufsverbänden, der Industrie- und Handelskammer oder den Handwerkskammern angeboten werden. Zahlreiche Franchise-Unternehmen sind in speziellen Branchen aktiv oder aber sie bieten Services in ausgewählten Marktnischen an. Der Vorteil am Franchising ist, dass es sich hierbei um ein Vertriebsmodell handelt, was arbeitsteilig organisiert ist. Sprich: Der Franchisegeber bietet in seiner Systemzentrale oft zahlreiche Services an, die er gebündelt für das gesamte Franchisenetzwerk anbietet, während sich die Franchisenehmer lediglich auf das stark standardisierte Tagesgeschäft in ihren Franchisebetrieben spezialisieren. Das bedeutet, dass neue Geschäftspartner schnell die Arbeitsprozesse erlernen und sich im System zurechtfinden können. Diese Einarbeitung geschieht meist über mehrere Wochen und stellt sicher, dass die neuen Franchisenehmer gründlich eingearbeitet werden, damit sie die hohen Qualitätsstandards des Franchise-Unternehmens auch an ihrem eigenen Standort umsetzen können. Es kommt immer individuell auf das jeweilige Franchisekonzept an, allerdings sind meist die Social Skills kritischer als eine einschlägige Berufserfahrung. So achtet der Franchisegeber meist mehr darauf, ob es sich beim Franchisenehmer um ein Verkaufstalent oder den geborenen Manager handelt – denn diese Eigenschaften sind meist eine erfolgsversprechendere Qualifikation als eine einschlägige Berufserfahrung.

Wie läuft die Einarbeitung im Franchising ab?

In der Regel übernimmt die Franchisezentrale die Ausbildung der neuen Franchisenehmer. Handelt es sich um ein Master-Franchise im Ausland, so führt der nationale Master-Franchisenehmer meist die Schulung in seinem Pilotbetrieb durch. Neben der Grundausbildung der Franchisenehmer profitieren diese außerdem auch von Weiterbildungsmaßnahmen, damit das System ständig up-to-date ist. Darüber hinaus werden meist auch die Mitarbeiter der Franchisenehmer intensiv eingearbeitet. Die richtige Qualifikation macht nun einmal den entscheidenden Unterschied!

Wie laufen Mitarbeiterschulungen im Franchising ab?

Der Franchisegeber sorgt in der Regel dafür, dass die Franchisenehmer initial eingearbeitet werden und darüber hinaus auch kontinuierlich Weiterbildungen erhalten. Denn gute Franchisesysteme wissen, dass stetige Mitarbeiterschulungen ein wichtiger Aspekt der Personalentwicklung sind. Und letztlich profitieren nicht nur Franchisenehmer und ihre Mitarbeiter von diesem lebenslangen Lernen, sondern das gesamte Franchisesystem.

Die Grundausbildung

Am Anfang der gemeinsamen Geschäftsbeziehungen werden die neuen Franchisenehmer meist in der Franchisezentrale mit einer Grundschulung ausgebildet. Neben der theoretischen Ausbildung findet auch eine praktische Komponente statt: Zahlreiche Franchisegeber komplettieren die grundlegende Ausbildung mit Hospitationen in bereits etablierten Betrieben. Ebenso zeichnen sich gute Franchisesysteme dadurch aus, dass sie den potentiellen Franchisenehmern vor der Unterzeichnung des Franchisevertrages einen Discovery Day anbieten. Nach der Eröffnung des Franchisebetriebes ist es sinnvoll, wenn der Franchisegeber oder aber der jeweilige Partner Manager, der sich um die Betreuung einzelner Franchisenehmer kümmert und Besuche vor Ort durchführt. So wird sichergestellt, dass die Franchisenehmer die Systemvorgaben einhalten und angemessen umsetzen.

>>> Informieren Sie sich hier zu den Feinheiten, die Sie vor Abschluss des Franchisevertrages prüfen sollten, und erfahren Sie mehr zur Bedeutung des Discovery Days im Franchising.

Die Bedeutung des Systemhandbuches

Die Franchisenehmer erhalten darüber hinaus Zugriff auf ein Franchisesystemhandbuch, was ein entscheidendes Instrument ist, wenn es um den Know-How-Transfer im Franchising geht. Hier ist sämtliches Wissen in Papierform oder aber digital – im sogenannten Intranet – niedergeschrieben. Finden systeminterne Änderungen statt, müssen diese unverzüglich im Handbuch geändert werden, damit alle Franchisepartner rechtzeitig darüber informiert werden. Das Systemhandbuch und das Intranet als die Know-How-Dokumentation eines Franchisesystems beschreiben und visualisieren die einzelnen Arbeitsschritte im Franchisebetrieb – sie stellen somit die Bedienungsanleitung des Franchisesystems dar.

Verbessern Sie die Qualifikation Ihrer Mitarbeiter kontinuierlich!

Als Franchisegeber sollte Ihnen daran gelegen sein, dass Sie ständig Fortbildungen, Seminare oder Workshops anbieten, um eine aktive Personalentwicklung zu fördern. Gerade wenn Sie als Franchisegeber Ihre Geschäftspartner schulen, geht es meist um Verkaufstechniken, kaufmännisches Wissen oder aber Marketing- und Vertriebsthemen. Ebenso bieten sich Franchisenehmer Events an, damit sich das gesamte Netzwerk besser kennen lernt. Nur durch einen regen Erfahrungsaustausch können sich die einzelnen Franchisenehmer untereinander auch besser helfen und das gesamte System kann davon profitieren.

>>> Lesen Sie hier, worauf es bei einem gelungenen Franchisenehmer Event ankommt!

Ein guter Franchisegeber weiß: Schulungen und Personalentwicklung sind der Schlüssel zum Erfolg

Von Mitarbeiterschulungen profitiert nicht nur der einzelne Franchisebetrieb, sondern das gesamte Franchise-Unternehmen. Denn Mitarbeiterschulungen erhöhen nachweislich die Motivation und Zufriedenheit von Mitarbeitern. Das Resultat: Das Franchise-Unternehmen bleibt fachlich up-to-date und kann sich weiterhin am Markt behaupten. Die Franchisenehmer und ihre Mitarbeiter können das Wissen aktiv im Unternehmen einbringen, was zu einer höheren Effektivität wie auch Produktivität führt. So erhöhen Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit!

Was zählt alles zu den Mitarbeiterschulungen?

Bereits eine gründliche Einarbeitung – wie es im Franchising üblich ist – zählt als eine Mitarbeiterschulung, da so an der Qualifikation der Franchisenehmer und ihrer Mitarbeiter gefeilt wird. Darüber hinaus können Franchisegeber Fortbildungen anbieten, die sicherstellen, dass das gesamte Netzwerk stets auf dem Laufenden bleibt, was in der Industrie vor sich geht. Hierbei handelt es sich wohl um die klassischste Art aller Mitarbeiterschulungen. Je nach Franchisesystem könnte es darüber hinaus noch relevant sein, dass Sie Workshops zu relevanten Soft Skills anbieten. Ist das Franchisesystem im Einzelhandel angesiedelt, ist es sicherlich sinnvoll, Kurse rund um Verkaufstechniken und Gesprächsführungen anzubieten. Für die Franchisenehmer selbst könnten Sie als Franchisegeber auch ein Buddy-Programm einführen, eine Art Mentoring, so dass erfahrenere Franchisenehmer den neuen Geschäftspartnern unter die Arme greifen und unterstützend beraten. Wahlweise kann dies natürlich auch ein eigens in der Franchisesystemzentrale angestellter Partner Manager übernehmen.

So schreiben Sie Zukunft mit Ihrem Franchise-Unternehmen!

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