Samocca: Erfahren Sie mehr über das Social-Franchise-System

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samocca social franchise

Die Gastronomie ist auch heute noch in Deutschland eine Industrie, die sich äußerster Beliebtheit erfreut. Sie ist nur ein Bereich des Gastgewerbes, der allerdings eine große Anzahl von Betrieben unter seinem Namen vereint. Zur Gastronomie in Deutschland zählen unter anderem 73.000 Restaurants und Gasthöfe, 34.000 Imbissbuden, 4.200 Bars und Nachtclubs und 11.500 Cafés. Diese Branche generiert in Deutschland rund 56 Milliarden Euro pro Jahr. Somit ist die Gastronomie ein ertragreiches Geschäft, das jedoch gleichzeitig auch vielen Menschen einen festen Arbeitsplatz bietet.

Außer den klingenden Kassen birgt die Gastronomie allerdings auch noch weitere Vorteile. Es ist eine abwechslungsreiche Arbeit, die sich durch den regen Kundenkontakt auszeichnet. Wer sich gerne mit dem aktuellsten Tratsch und Klatsch auf dem neusten Stand hält, wird in dieser Branche ganz sicher auf seine Kosten kommen und bestimmt auch so einige Freundschaften schließen.

Weiterhin ist es leicht, Kunden fest an sich zu binden. Wenn der Service passt und man hier und da ein paar nette Worte mit der Kundschaft austauscht und sich gar ihre Namen und Vorlieben merkt, dürfte deren Rückkehr nicht lange auf sich warten lassen. Die Gastronomie bietet den Kunden allerdings auch einen Ort der Begegnung und des Kontakts.

Cafés, Restaurants und Bars sind Standorte, an welchen man sich entspannt, sich etwas gönnt und sich mit Freunden und Familie austauscht. Das soziale Miteinander steht an oberster Stelle. Diese außergewöhnliche Eigenschaft der Gastronomie ist auch den Gründern des Franchiseunternehmens Samocca ins Auge gestochen, weswegen sie sich sicher waren, dass Cafés genau die richtigen Voraussetzungen besitzen, um ihre Wünsche und Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Das Konzept des beliebten Cafés möchten wir Ihnen im folgenden Artikel näherbringen und vielleicht eröffnen Sie ja auch schon bald Ihre eigene Niederlassung unter dem Namen Samocca!

1) Die Grundidee des Social-Franchise-Systems Samocca

Die erste Niederlassung des Cafés Samocca wurde im Jahr 2003 im Auftrag der Samariterstiftung Neresheim gegründet. Diese Stiftung existiert bereits schon seit dem Jahr 1885 und fusionierte 1975 mit dem Fürsorgeheimen Leonberg-Oberensingen. Die Samariterstiftung ist ein Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg und bietet soziale Dienstleistungen in Baden-Württemberg an. Insgesamt betreibt die Stiftung etwa 60 Häuser, die sich der Altenpflege, der Hilfe von Menschen mit Behinderungen und der Sozialpsychiatrie widmen. Durch diese große Anzahl an Einrichtungen ist die Samariterstiftung in der Lage rund 4.000 Senioren und Menschen mit Behinderung oder Krankheit zu betreuen.

Die mehr als 30 Standorte der Samariterstiftung verteilen sich auf neun Landkreise und bieten ungefähr 2.800 Menschen einen Arbeitsplatz. Die Mitarbeiter sind bestrebt, die Bewohner ihrer Einrichtungen fest in das soziale Leben der Gemeinden zu integrieren und sie somit zu einem festen und angesehenen Bestandteil der Gesellschaft zu machen.

Dies ist auch der Hauptgrund, warum 2003 das Café Samocca eröffnet wurde. Denn die Samariterstiftung wollte ihre Schützlinge nicht nur betreuen, sondern wirklich am alltäglichen Leben teilnehmen lassen. Dazu gehört nun auch mal ein Arbeitsalltag und viele der Bewohner der Einrichtungen haben sich nichts sehnlicher gewünscht, als zu arbeiten.

Das Café Samocca wurde zu diesem Zweck als eine Art Behindertenwerkstatt eröffnet. Diese zielen meistens darauf ab, Menschen mit Behinderung in das deutsche Arbeitsleben zu integrieren. Auch wenn die Samariterstifung schon über mehrere Behindertenwerkstätten verfügte, waren sie der Meinung das Cafés eine schöne Ergänzung zu dem bereits bestehenden Arbeitsangebot sein würde.
Doch wie kam es denn nun überhaupt dazu, dass die Cafés eröffnet wurden?

Ein ehemaliger Angestellter der Samariterstiftung hatte in seinem Urlaub eine kleine, schnuckelige Kaffeerösterei in Berlin besucht. Auch wenn eine Rösterei das Normalste für Deutsche sein sollte, betrachtete der ehemalige Mitarbeiter das kleine Café plötzlich mit anderen Augen und entdeckte, welches Potenzial sich in einem solchen Betrieb verbarg. Mit der damaligen Produktmanagerin Anita Höfer entwickelte er einen Plan zur Eröffnung des ersten Cafés Samocca.

Dieses sollte sich nicht an die bereits bestehende Werkstatt anschließen, sondern einen zentraleren Standort in der Innenstadt Aalen erhalten. Denn trotz dem Bestreben, das soziale Projekt so schnell wie möglich umzusetzen, war Anita Höfer klar, dass dies ein Konzept war, welches sich durch seine Beständigkeit und langfristige Planung auszeichnen sollte.

Denn Menschen mit psychischen Erkrankungen brauch vor allem eins: Routine und einen geregelten Tagesablauf. Das Projekt sollte also vor allem gelingen und Bestand haben. Im Zuge dessen wurden nicht nur Fachleute aus den eigenen Reihen in die Planung miteinbezogen, sondern auch externe Spezialisten hinzugezogen, die bei der Durchführung und Umsetzung des ersten Café Samocca behilflich waren. Wie alle Unternehmen orientierten sich die Experten dabei an den vorhandenen Zielgruppen, führten umfangreiche Markt- und Standortanalysen durch und stellten sicher, dass die Gründung reibungslos ablief.

2) Das Besondere an de Cafés Samocca

Das Konzept von Samocca scheint aufzugehen und dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, da sich die Cafés des Social-Franchise-System deutlich von ihrer Konkurrenz abheben. Sie sind eine Besonderheit in einem Meer aus Alltäglichem. Denn wer in eines der vielen Cafés Samocca eintritt, wird nicht darum herumkommen, seinen Besuch mit einem strahlenden Lächeln abzuschließen. Denn die Cafés zeichnen sich durch ihre moderne Einrichtung und ihren besonderen Flair aus, die zum Verweilen und Wiederkommen einladen. Sie haben den Anschein, als wären sie typische In-Cafés, welche die Trends nicht nur wahrnehmen, sondern diese sogar setzen. Die Einrichtung jedes einzelnen Cafés wurde mit viel Bedacht und Liebe zum Detail vorgenommen, sodass individuelle Orte entstehen, an welchen sich jeder wohlfühlt und immer wieder etwas Neues entdecken kann.

Gleichzeitig muss die Qualität des Services und der Produkte jedoch nicht leiden, sondern ganz im Gegenteil: Die Mitarbeiter, die zu vier Fünfteln Menschen mit einer psychischen Behinderung sind, stecken ihr Herzblut in die Arbeit und freuen sich über jeden erfolgreichen Vorgang während ihrer Schicht.

Das übrige Fünftel der Angestellten sind pädagogisch ausgebildete Fachkräfte, die sicherstellen, dass die Bedürfnisse der Kunden und der Mitarbeiter gleichermaßen erfüllt werden. Menschen mit Behinderungen sind nämlich genauso in der Lage Arbeiten und Aufgaben auszuführen, es sollten lediglich die nötigen Arbeitsmittel bereitgestellt werden, damit aus Harmonie nicht doch einmal Überforderung wird. Um dem vorzubeugen, werden außerdem ausgefeilte Arbeitspläne aufgestellt, die den Mitarbeitern gezielte Vorgaben zu jedem einzelnen Arbeitsschritt machen. So werden Routine und geregelte Abläufe einstudiert, die selbst bei einer hohen Arbeitsbelastung noch eingehalten werden können.

3) Das Konzept von Samocca

Samocca sind Cafés, die über eine eigene Kaffeerösterei verfügen und ihre Gerichte in liebevoller Handarbeit selbst zubereiten und anrichten. Das Speiseangebot von Samocca wird unter dem Namen Deli zusammengefasst, was eigentlich bezeichnend für die vielen Delikatessenläden ist, die sich in der amerikanischen Hauptstadt tummeln. Diese Wort steht bei Samocca allerdings auch für das englische Wort delicious, was so viel wie lecker, delikat und köstlich bedeutet. Und genau das sind die Speisen und Getränke von Samocca!

Der Kaffee von Samocca wird als Spezialitätenkaffee bezeichnet. Dieser zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Bohnen aus präzise ausgewählten Anbaugebieten stammt. Sind die gewünschten Bohnen bestellt, wird penibel darauf geachtet, dass diese nicht nur den Transport beschädigt werden. Nach dem Import bleibt das Aroma der Bohnen durch die passende Aufbewahrung erhalten und kann dementsprechend zu einem Spezialitätenkaffee verarbeitet werden. Dies geschieht in der unternehmenseigenen Rösterei, die sich im Café befindet. Die Zubereitung ist ein ausgeklügelter Prozess, der besonders schonend und durch aufwendige Methoden vonstattengeht.

Die importierten Kaffeebohnen erhält Samocca wirklich von allen Orten auf der Welt! Von Indien, bis Peru über Äthiopien ist wirklich alles dabei! Da das Franchiseunternehmen auch einen Onlineshop betreibt, kann der hochwertige Kaffee auch bestellt werden. Da der Kaffee allerdings nach dem Mahlen ziemlich schnell zubereitet werden sollte, damit er sein ganzen Geschmackspotenzial entfalten kann, wird er nur in relativ kleinen Mengen versandt.

Außer den koffeinhaltigen Spezialitäten bietet Samocca seinen Kunden jedoch noch weitere Artikel: In der Chocolaterie von Samocca werden beispielsweise nicht nur Pralinen und Tafelschokolade mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen hergestellt, sondern auch mit Schokolade überzogene Früchte und Kekse angeboten. Weiterhin werden einzigartige Teesorten, Trinkschokolade und Liköre vertrieben. Der Feigen-Wodka erfreut sich besonderer Beliebtheit! Im Geschenkshop können Geschenkkörbe, Becher, Geschenkkartons und noch vieles mehr erstanden werden.

Da die Artikel alle in der Behindertenwerkstatt hergestellt werden, kann im Onlineshop auf individuelle Wünsche eingegangen werden. Die Kunden können ihre bevorzugte Verpackung auswählen und können sie mit einem Artikel ihrer Wahl füllen. Falls es sich um Schokolade handelt, können sogar Sonderwünsche wie der Bruch der Schokolade oder deren Schmatz-Sorte geäußert werden.

In einigen Cafés von Samocca, beispielsweise in der Niederlassung in Augsburg werden Frühstücke und kleine Snacks vertrieben. Die Gerichte werden alle ausnahmslos von den Angestellten zubereitet, wodurch noch mehr Arbeitsplätze bereitgestellt werden können.

4) Der perfekte Franchisepartner für ein Café beim Social-Franchise-System Samocca

Samocca wurde von der Samariterstiftung gegründet, die sich spezial darum bemüht, außergewöhnliche Menschen in das normale Leben zu integrieren. Aus diesem Grund können auch ausschließlich Einrichtungen der Behindertenhilfe ein Franchisepartner von Samocca werden.

Denn eine Voraussetzung für die Franchisepartnerschaft ist die Integration von mindestens vier Fünftel an Mitarbeitern, die über eine mentale Behinderung verfügen. Diese Menschen sollen eine Chance im Leben bekommen und die gleichen Möglichkeiten wie jeder andere Mensch haben. Mit diesem Ziel vor Augen sucht Samocca beständig nach Partnern, die diese Philosophie teilen und diesen besonderen Menschen eine Beschäftigung und einen festen Arbeitsplatz bieten wollen. Wer dabei noch eine außergewöhnliche Liebe für Kaffee in sich vereint, ist herzlich im Team von Samocca willkommen.

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