Schenken macht glücklich: Wie Glück und Gaben zusammenhängen

18.03.2019 18:00 | Diverse Themen - Trends

Schenken macht glücklich

Geben ist seliger denn Nehmen. Schenken ist eine alte Tradition, und in allen Kulturen und Ländern verbreitet. Geschenke werden überall auf der Welt als Form des sozialen Handelns ausgetauscht.

„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“, sagt man in Deutschland. Stimmt das?

Überlegen Sie sich, wie Sie sich selbst fühlen, wenn Sie ein Geschenk erhalten. Macht es Sie glücklich? Und wie vielen Sie sich, wenn Sie auf der anderen Seite stehen und jemandem etwas schenken? Wie hängen Glück und Schenken zusammen?

Was Geschenke mit unserer Stimmung zu tun haben

Verschiedene Studien erforschen, ob Schenken glücklich macht. Es gibt nur wenige Beweise dafür, dass Schenken glücklich macht. Es gibt auch nur wenige Beweise dafür, dass es ein Weg in eine höhere Ebene des Glücklichseins ist, anderen Menschen zu helfen. Die Frage bleibt also offen, was die Ursachen von Glück sind – doch das ist die wissenschaftliche Ebene. Glück hat etwas mit Psychologie zu tun und am Ende ist jeder Mensch individuell. Aus diesem Grund kann es kaum allgemeingültige Aussagen oder Ergebnisse geben, die eine endgültige Antwort zu einem Thema wie diesem liefern. Schenken, Helfen und Geben an sich ist immer eine Frage der Persönlichkeit des Schenkenden, des Helfers, des Gebers ist und letztlich ist es auch eine Frage von dessen persönlichen Motiven. Der Grund, warum jemand etwas für andere tut, ist entscheidend bei der Klärung der Frage, ob der Gebende mit dem was er tut, glücklich wird.

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Eine weitere Frage, die man in diesem Zusammenhang stellen sollte: Macht es glücklich, beschenkt zu werden? Ja, als Kinder waren wir unvoreingenommen und haben uns über Geschenke immer gefreut. Erwachsene Menschen hingegen gehen mit Geschenken anders um als Kinder. Wir sehen ein Geschenk nicht mit kindlich naiven Augen, sondern machen uns meist viele Gedanken: Warum bekomme ich nun ein Geschenk? Ist das nicht viel zu teuer?

Glückliche Menschen geben mehr

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Menschen und Schenkenden: Da ist ein Mensch, dem es wirtschaftlich sehr gut geht – aber er ist geizig. Er gibt einfach nichts her. Und grundsätzlich macht er immer den Eindruck, als habe er keine besonders gute Laune. Und dann gibt es noch das pure Gegenteil: Den Menschen, der immer oder zumindest oft lacht, dem es wirtschaftlich eigentlich nicht so gut geht, der aber immer ein Herz für andere Menschen hat und den Sie als sehr großzügig erleben. In jedem Land kennt jeder Mensch mindestens einen Menschen, der dem einen oder dem anderen Typus entspricht. Ganz offenbar ist es so, dass glückliche Menschen viel mehr zu geben haben, deswegen auch viel häufiger andere Menschen beschenken oder ihnen einfach Gutes tun. Nun stellt sich natürlich die Frage: Sind diese Menschen glücklicher als andere Menschen, weil sie häufiger Gutes tun? Oder tun Sie Gutes, weil sie glücklicher sind als andere Menschen?

Diese Überlegungen führen zur Frage, warum Menschen anderen etwas schenken. Ist es uneigennützig oder stecken andere Absichten dahinter, wie etwa die Erwartung einer Gegenleistung?

Schenken und Geben unter Freunden und Familie

Weniger ist oft mehr, weshalb wir den Fokus weg von den großen Dingen und hin zu den kleinen, alltäglichen Dingen legen: Die Geschenke unter Freunden und Verwandten, die Unterstützung, die wir uns in unseren engsten Kreisen gegenseitig leisten. Wir schenken nicht nur an Weihnachten oder zu Geburtstagen, sondern häufig auch einfach mal so.

Hier liegen natürlich Motive zugrunde, die der Gebende hat. Im engsten Kreis der Familie oder der Freunde möchte der Schenkende dem Beschenkten eine Freude machen. Denn es tut gut zu sehen, dass der Beschenkte sich freut, dass ihn das Geschenk glücklich macht. Also geht es im Grunde nur in zweiter Linie darum, den anderen glücklich zu machen. An erster Stelle steht möglicherweise tatsächlich der Wunsch nach dem eigenen Glücksgefühl, nach dem sich der Schenkende sehnt und das ausgelöst wird durch seine großzügige Geste.

Ganz offenbar ist das nicht der Fall. Und auch an dieser Stelle muss man sich Gedanken machen zu den zugrunde liegenden Motiven desjenigen, der nichts schenken mag oder einfach niemals auch nur im Traum darüber nachdenkt. Die logische Kette kennen wir bereits: Wir schenken jemandem etwas und der Beschenkte freut sich. Je größer die Freude ist, umso freudiger reagiert der Beschenkte auch und umso größer ist das Glücksgefühl, das wir selbst empfinden – angesichts dieser Freude.

Die logische Schlußfolgerung: Schenken wir einer bestimmten Person niemals etwas, dann aus dem einfachen Grund, dass das Glücksgefühl des Beschenkten überhaupt kein Glücksgefühl in uns selbst auslöst.

Das klingt kompliziert, ist es aber vielleicht nicht einmal, wenn wir das Ganze logisch aufrollen und uns in die Lage eines Menschen versetzen, der einem anderen Menschen etwas schenkt. Wenn wir keinerlei Lust haben, einen anderen Menschen zu erfreuen, dann ganz einfach deswegen, weil es uns nichts bedeutet, wenn dieser Mensch sich freut.

Dies wiederum bedeutet, daß wir nicht nur für den Beschenkten, sondern auch für uns selbst schenken. Wir würden es aber nicht tun, wenn uns dieser andere Mensch gleichgültig wäre. Und genau deswegen spielt es eigentlich in der Alltagspsychologie überhaupt keine Rolle, ob wir mit dem Schenken eigene Motive befriedigen oder nicht.

Franchiseideen für glückliche Kunden

Schenken macht also glücklich. Als Gründer können Sie Kunden dabei helfen, dieses Glücksgefühl zu erleben. Wir haben hier eine Reihe von Franchiseideen, mit denen Sie Schenkenden das Schenken erleichtern:

 

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