Warum sind Schulungen so wichtig für Franchisenehmer?

05.08.2018 17:00 | Ein Unternehmen gründen

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Wenn man mit Franchisenehmern spricht, warum sie sich für Franchising entschieden haben statt eigenständig zu gründen, so sagen die meisten, dass die Einarbeitung und das Training durch den Franchisegeber ausschlaggebend war. Die Unterstützung durch die Franchisesystemzentrale ist das, was die Gründung erleichtert. Gute Franchisesysteme machen sich dafür stark, dass die neuen Unternehmer bestens ausgebildet werden. Die Schulungen im Franchising sind also das Besondere. Wenn auch Sie überlegen als Franchisenehmer in ein Franchisesystem zu investieren, dann sollten Sie darauf achten, was Ihnen der Franchisegeber bietet, wenn es um das Thema Schulungen und Trainings geht.

Schulungen im Franchising – das macht den feinen Unterschied!

Als Franchisenehmer erhalten Sie in der Regel umfassende Schulungen, so dass Sie mit unterschiedlichsten Berufserfahrungen als Quereinsteiger einen eigenen Betrieb gründen und führen können. Sie haben die Franchisegebühr zu entrichten, allerdings erhalten Sie im Gegenzug eine Grundausbildung und weiterführende Trainings. Diese Schulungen sorgen dafür, dass Sie alle relevanten Aspekte erlernen, die für das Tagesgeschäft relevant sind. Der Franchisegeber kann Sie bestens einarbeiten, weil er weiß, worauf es bei der Ausführung seines Geschäftskonzeptes ankommt. Diese sind nämlich die Begründer der unternehmerischen Idee und haben ihr Konzept im Laufe der Jahre perfektioniert und weiterentwickelt. Aus diesem Grund wissen sie, worauf es ankommt.

Diese Leistungen sollten Sie als Franchisenehmer erhalten

Wenn Sie als Franchisenehmer in ein Franchisesystem investieren, sollten folgende Leistungen seitens des Franchisegebers enthalten sein – jede einzelne dieser Leistungen ist entscheidend für Ihren Erfolg.

  • Technisches Training

Ihr Training wird sich vor allem um den Inhalt des Franchisehandbuches drehen. Das Handbuch dient nämlich als Bedienungsanleitung und Nachschlagewerk für alle Franchisenehmer. Das macht es zu dem zentralen Dokument für die Neuunternehmer. Es enthält alle relevanten Qualitätsstandards sowie Abläufe und Prozesse des Franchisesystems. Gute Franchisesysteme sorgen dafür, dass ihre Geschäftspartner sehr umfassende, detaillierte Handbücher überreicht bekommen, so dass ihnen eine sehr gute Basis für das Training und die Einarbeitung vorliegt.

In den meisten Fällen finden die anfänglichen Schulungen für Franchisenehmer in einer Art Klassenraum statt. Im Laufe dieses Trainings erlernen die neuen Geschäftspartner alles relevante Wissen, was nötig ist, um einen eigenen Franchisebetrieb zu führen. Für die erste Einarbeitung gibt es keinen fixen, zeitlichen Rahmen. Vielmehr liegt dies eher an der Komplexität des Franchisesystems, so dass es meist zwischen ein paar Tagen oder aber mehreren Monaten dauert.

Im Anschluss an die Schulungen im Klassenraum geht es im nächsten Schritt dann in die praktische Welt, wo die neuen Geschäftspartner in einem Betrieb eingearbeitet werden. Dies kann in Ihrem Franchisebetrieb oder aber einem bereits bestehenden Betrieb stattfinden. Der Fokus liegt hier vor allem darauf, dass Sie das theoretische Wissen in die Praxis umwandeln. Nutzen Sie dieses praxisorientierte Training, um ein Gefühl von Sicherheit für Ihre eigene Eröffnungsfeier zu bekommen.

  • Management Skills

Abgesehen von dem technischen Fachwissen müssen die neuen Geschäftspartner aber natürlich auch in der Lage sein, den Betrieb managen und führen zu können. Als Franchisenehmer sind Sie für das Tagesgeschäft verantwortlich, so dass Sie auch eine betriebswirtschaftliche Schulung erhalten. Diese umfassen Aspekte wie die Unternehmens- und Finanzplanung, Rechnungswesen, Recruiting und Personalführung.

Franchisegeber lassen diesen Teil der Schulung für Franchisenehmer meist von einem Dienstleister unterrichten, schließlich handelt es sich hier um sehr allgemeines Wissen – ganz gleich die Art des Franchisesystems. Allerdings ist es die Aufgabe des Franchisegebers, dass dieser sicherstellt, dass Sie auch in dieser Hinsicht Training erhalten, damit Sie Ihren eigenen Betrieb erfolgreich führen können. Gerade für Neuunternehmer ist dieses Training sehr hilfreich, weil es sicher stellt, dass Sie ohne vorherige Berufserfahrung Ihr eigener Boss werden können.

  • Laufende Unterstützung

Damit ist es mit den Schulungen im Franchising aber noch nicht getan. Gute Franchisesysteme sorgen dafür, dass Sie sowohl in der wichtigen Anfangsphase und auch darüber hinaus Unterstützung erhalten. Schließlich ist auch dem Franchisegeber an Ihrem Erfolg gelegen.

Hin und wieder werden Sie sicherlich das Gefühl haben, dass Sie die anfängliche Einarbeitung gerne noch einmal auffrischen würden. Das ist vollkommen normal, da Sie beim ersten Training nahezu mit Informationen überladen werden und es somit schwer ist, alles angemessen aufzunehmen. Aus diesem Grund sind die laufenden Unterstützungen so wichtig, sie stellen sozusagen eine kleine Auffrischung Ihres Wissens dar.

Der Franchisegeber oder seine Partnermanager nehmen eine Art Mentor-Rolle für Sie ein – sie bieten sowohl emotionale als auch praktische Unterstützung an. Gute Franchisegeber wissen, dass sie sich auch auf die Entwicklung und die Zufriedenheit ihrer Geschäftspartner fokussieren und diese nicht nur stumpf den Anweisungen des Franchisehandbuches folgen sollten.

Die laufenden Unterstützungsmaßnahmen sollten sich auf Ihre Führungsqualitäten fokussieren. Schließlich haben Sie in ein Franchisesystem investiert und möchten, dass es sich auszahlt. Nun sind Sie am Zug! Es macht einen Unterschied, ob Sie in der Lage sind Ihr Personal zu führen und nicht nur zu managen. Wenn Ihre Mitarbeiter zufrieden sind, sind sie produktiver bei der Arbeit, setzen sich für eine höhere Kundenzufriedenheit ein – und das ist wiederum wichtig für eine gute Performance Ihres Betriebes.

  • Unterstützung beim Marketing

Sie wissen also, worauf es beim Managen Ihres Betriebes ankommt, Sie können sich auf hilfreiche Unterstützung seitens des Franchisegebers und der Systemzentrale verlassen und Ihre Mitarbeiter sind glücklich und zufrieden. Nun geht es darum, Ihre zukünftigen Kunden anzulocken. Denn ohne Kunden ist Ihre Unternehmung zum Scheitern verurteilt.

Deshalb kommt dem Marketing eine große Rolle zu. Gerade für neue Franchisenehmer mag die Wissenschaft des Marketings verwirrend und überwältigend erscheinen. Aus diesem Grund haben Franchisenehmer neben der Franchisegebühr auch eine Marketinggebühr zu zahlen. Denn ganz gleich wie bekannt Ihr Franchisesystem ist, der Markt ist hart umkämpft, so dass dem Marketing eine sehr wichtige Rolle zukommt.

Was die Unterstützung beim Marketing angeht, so stattet der Franchisenehmer Sie in der Regel mit Materialien und Vorlagen aus, was Ihnen eine Idee gibt, wie Sie Ihren Betrieb bewerben können. Halten Sie sich an die Vorgaben des Franchisegebers, der kennt seine Zielgruppe schon seit Jahren! Für die Eröffnung erhalten Sie oft sogar noch personelle Unterstützung aus der Franchisezentrale, so dass Sie den großen Tag mit Ruhe und bester Unterstützung begehen können.

Bedenken Sie, dass es schließlich die Aufgabe des Franchisegebers ist, dass er Ihnen die wichtigsten Werkzeuge an die Hand gibt, so dass Sie Ihren Betrieb wirtschaftlich erfolgreich führen können. Nutzen Sie also die Instrumente, mit denen man Sie ausstattet. Für den anhaltenden Erfolg eines Franchisenetzwerkes sollte jeder Franchisenehmer umfassende Schulungen zur Einarbeitung und daran anschließend weiterbildende Maßnahmen erhalten. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie sich vernachlässigt fühlen, was den Support durch den Franchisegeber angeht, so sollten Sie dies auf jeden Fall ansprechen. Schließlich entrichten Sie monatlich Ihre Gebühren an den Franchisegeber, die solche Unterstützungen und Trainings finanzieren.

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