Schwanger arbeiten: Wieso Franchising eine großartige Alternative für Mütter ist!

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Schwanger arbeiten: Wieso Franchising eine großartige Alternative für Mütter ist!

Um den Haushalt auch während der Schwangerschaft finanziell zu versorgen, entscheiden sich werdende Mütter oft dazu, ihrer geregelten Arbeit nachzugehen. Das findet oft als Mitarbeiter eines Unternehmens statt, ist oft aber auch mit der eigenen Existenzgründung verbunden – zum Beispiel dann, wenn sich Schwangere dafür entscheiden, als Franchisegeber oder Franchisenehmer tätig zu werden. Dabei kann sich ein Franchise als enorm profitabel erweisen. Vor allen Dingen familienfreundliche Franchisesysteme sorgen oft dazu, dass sich werdende Mütter gut aufgehoben fühlen. Wir erklären, woran Sie solche Unternehmen erkennen und was es während der Schwangerschaft zu beachten gilt.

Mutterschaftsurlaub als Franchisenehmerin

Als Franchisenehmer gelten andere Voraussetzungen in der Schwangerschaft als bei regulären Angestellten – schließlich führen Sie Ihr eigenes Unternehmen, auch wenn Sie eine noch größere Organisation hinter sich haben. Dementsprechend sieht der Weg in den Mutterschaftsurlaub hier etwas anders aus. Gerade deswegen sollten Sie sich für ein Franchise entscheiden, das sich mit Ihren Plänen vereinbaren lässt.

Arbeiten Sie als Franchisenehmer und sind bereits schwanger oder aber haben Pläne für die Zukunft, kann es sein, dass Sie gewisse Kompromisse mit dem Franchisegeber eingehen müssen, um die für Sie passende Lösung zu finden. Während viele Franchisegeber sich darum bemühen Ihnen die Unterstützung zu geben, die Sie im Mutterschaftsurlaub benötigen, können sich solche Kompromisse bei anderen als schwieriger herausstellen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie wissen, wie Sie mit solch einer Situation umgehen sollten.

Familienfreundliches Franchising

Viele Franchiseunternehmen sind sich bewusst, dass es bei einigen ihrer Mitarbeiterinnen den Punkt geben wird, an dem der Wunsch nach einer Familie in den Vordergrund rückt und sie Zeit und Freiraum brauchen, um diesen zu planen. Gerade familienfreundliche Unternehmen wollen dennoch nicht auf kompetente Mitarbeiter verzichten, selbst wenn diese Zeit für Ihre Familie einplanen müssen. Solche Firmen bieten werdenden Müttern beispielsweise die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten oder ihre Arbeitszeit wenn benötigt flexibler aufzuteilen.

Diese Art von Franchiseunternehmen finden sich in manchen Branchen häufiger als in anderen, wobei die Idee familienfreundlicher Unternehmen sich dennoch generell zunehmender Beliebtheit erfreut. Wenn Sie planen, ins Franchising einzusteigen, aber bereits wissen, dass Sie sich Kinder wünschen, sollten Sie sich bereits im Voraus informieren, wie die Familienpolitik in den für Sie interessanten Unternehmen aussieht. Dabei sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Ist Teilzeitarbeit komplett ausgeschlossen, sodass Sie als Franchisenehmer stets in Vollzeit arbeiten müssen?
  • Gibt es festgelegte Ziele, die erreicht werden müssen und können Sie diese auch in Teilzeit erreichen?
  • Gibt es im Franchisesystem Vorgaben bezüglich der Mindestdauer, die die Filiale Ihres Standortes geöffnet sein muss?

Nicht immer beinhalten Verträge Informationen darüber, wie Schwangerschaften gehändelt werden. Deswegen ist es wichtig, Sie den Franchisegeber direkt darauf ansprechen, um beispielsweise zu klären, in welcher Form ein Mutterschaftsurlaub stattfinden kann.

Solche Regelungen können sich wie bereits erwähnt von Unternehmen zu Unternehmen unter-scheiden. So ist es in einigen Franchisesystemen der Fall, dass Ihre Aufgaben während des Mut-terschaftsurlaubs von Mitarbeitern aus anderen Gegenden übernommen werden können. In ande-ren Fällen übernehmen Manager Ihre Aufgaben. Das funktioniert selbstverständlich nur, wenn Sie genug Gewinn erzielen, um einen solchen Manager einzustellen.

Schwanger in der Selbstständigkeit – was muss ich beachten?

Gerade in der Selbstständigkeit ist es wichtig zu wissen, dass auch während der Schwangerschaft alles geregelt ist. Oft geht damit ein etwas höherer Aufwand einher, als es bei Angestellten der Fall ist, die Rechtslage wirkt oft unübersichtlich. Um nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu raten und stets einen Überblick über Ihre Rechte und Pflichten zu haben, sollten Sie auf folgende Punkte Rücksicht nehmen:

Mutterschutzfristen

In einem regulären Angestelltenverhältnis ist es so, dass angehende Mütter sechs Wochen vor dem Geburtstermin in den Mutterschutz gehen können. Diese Mutterschutzfristen fallen allerdings weg, wenn Sie selbstständig als Unternehmerin tätig sind. Stattdessen arbeiten Unternehmerinnen oft bis zur Geburt.

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Gerade deswegen ist es wichtig, finanzielle Rücklagen zu haben, um im Zweifelsfall ohne Einkommen zurechtzukommen. Denken Sie auch daran, dass Sie es möglicherweise nicht immer zur Arbeit schaffen, worüber Kunden rechtzeitig informiert sein sollten.

Mutterschutzgeld

Gerade in der Selbstständigkeit, wo Sie sich nicht Urlaub nehmen können wie Ihnen beliebt, ist es wichtig, finanziell gut aufgestellt zu sein. Aber auch Selbstständigen ist es möglich, Mutterschutzgeld beantragen. In diesem Fall gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Sind Sie zu Beginn der Mutterschutzfrist in der gesetzlichen Krankenversicherung und haben Anspruch auf Krankengeld, dann wird Ihnen Mutterschaftsgeld bezahlt. Dafür muss bei vielen Versicherungen ein Wahltarif mit Krankengeld abgeschlossen werden. Je nach Krankenkasse ist ein Umstieg allerdings noch während der Schwangerschaft möglich.
  • Als Privatversicherte zahlt Ihre Krankenkasse Ihnen kein Mutterschaftsgeld aus, allerdings haben Sie möglicherweise Anspruch auf andere Leistungen. Haben Sie beispielsweise einen Vertrag über Krankentagegeld abgeschlossen, können Sie während des Mutterschutzes Krankentagegeld beanspruchen
  • Auch vom Bundesversicherungsamt besteht die Möglichkeit, Geld zu bekommen. Das betrifft allerdings nur Mütter, die in einem Angestelltenverhältnis stehen. Gehen Sie also nebenbei noch einem anderen Beruf nach, ist es auch hier möglich, finanzielle Unterstützung zu bekommen.

Elterngeld

Auch wenn Sie sich selbstständig machen, müssen Sie nicht auf Elterngeld verzichten. Dabei sollten Sie beachten, dass sich Ihre Ausgaben oft weitaus höher stapeln als innerhalb eines Angestellten-verhältnisses. Kranken und Pflegeversicherung wollen bezahlt werden, aber auch an Rücklagen

zur Altersvorsorge sollten Sie denken. Ebenfalls gehören Miete und Versicherungen zu finanziellen Faktoren, die Sie nicht vergessen dürfen. Auch folgende Punkte gilt es zu beachten:

  • Wenn Sie Elterngeld beziehen, ist es möglich, nebenbei zu arbeiten – das darf die Grenze von 30 Wochenstunden allerdings nicht überschreiten. Was darüber hinaus verdient wird, wird auf das Elterngeld angerechnet.
  • Auch beide Eltern können in Elternzeit gehen, bekommen das Elterngeld aber dann nur bis zum siebten Lebensmonat des Kindes. Beide Elternteile bekommen dann allerdings 67 % ihres Nettoverdienstes.
  • Elterngeld kann maximal für 12 Monate beansprucht werden, Alleinerziehende können es allerdings 14 Monate lang beziehen.

Auch wenn Sie als Unternehmerin nicht die gleichen Voraussetzungen und Rechte wie innerhalb eines Angestelltenverhältnisses haben. So gibt es einige Franchises, die Ihnen die Schwangerschaft definitiv erleichtern und mit denen die Gründung Ihres eigenen Unternehmens ein voller Erfolg werden kann. Treten Sie Ihre Arbeit als Unternehmerin also bereits mit einem Kinderwunsch an, sollten Sie sich bereits dann informieren, welche Regelungen für Schwangere gelten. Denn wo andere Franchisegeber Ihnen entgegenkommen, werden es andere Ihnen nicht erleichtern. Sprechen Sie den Franchisegeber also direkt an, um herauszufinden, wie mit Schwangerschaften umgegangen wird.

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