Selbstcoaching: Tipps für Franchise-Unternehmer

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Coaching ist heutzutage in aller Munde: Es gibt zahlreiche Coaches, die ihre Klienten in den unterschiedlichsten Lebensbereichen beraten und unterstützen. Vor allem die Ernährung und Gesundheit, das Konfliktmanagement, beim Ausbilden von Führungskräften und die Persönlichkeitsentwicklung zählen zu den wichtigsten Domänen im Coaching. Ein Coach ist dafür da, um seinem Klienten bei der beruflichen wie auch privaten Weiterentwicklung weiterzuhelfen oder das Selbstmanagement besser angehen zu können. Aber ist es auch möglich, sich selbst zu helfen in einer Form von Selbstcoaching? In diesem Artikel klären wir Sie darüber auf, wie Sie selbst zu Ihrem eigenen Coach werden können und was die Vor- und Nachteile daran sind.

Was bedeutet eigentlich Selbstcoaching?

Beim regulären Coaching sitzt ein Coach seinem Klienten, dem Coachee, als Sparringpartner gegenüber. Während der Coaching-Session berät er ihn, gibt ihm Feedback und regt ihn zur Selbstreflexion an. Wie bereits angemerkt lässt sich das Coaching auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche anwenden. Mithilfe von Zielfindungsprozessen, Einstellungsveränderungen und intensiver Ressourcenarbeit sorgt der Coach dafür, dass sein Coachee mehr Lebensqualität und -zufriedenheit, mehr Selbstbewusstsein und Souveränität sowie mehr Authentizität und Erfolg erlangt. Gerade im Business-Kontext geht es oft um das Konfliktmanagement, die Stärkung der eigenen Führungsrolle, das Ausleben der Work-Life-Balance sowie ein besseres Zeit- und Stressmanagement.

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Nur wie gestaltet sich der Prozess beim Selbstcoaching?

Bei dieser Art von Coaching ist der Coachee zeitgleich auch sein eigener Coach. Der Coach leitet seine eigene Selbstanalyse ein, um seine persönlichen Kompetenzen für sich selbst sowie seine Beziehung und das Verhalten zu anderen zu optimieren. Im Rahmen vom Selbstcoaching eignet man sich Tools und Methoden an, um sich selbst in krisenbehafteten oder gestressten Situationen ohne externen Coach oder Therapeuten helfen zu können.

Deshalb ist Selbstcoaching für Franchise-Unternehmer sinnvoll:

Gerade auch für Sie als Franchise-Unternehmer stellt das Selbstcoaching eine hilfreiche Methode dar, um Ihr gesamtes Potential auszuschöpfen und sich über Ihre eigenen Ziele und Wünsche klar zu werden. Schließlich führen Sie einen eigenen Betrieb inklusive Mitarbeiter, für die Sie verantwortlich sind, so dass ein intensives und umfassendes Selbstmanagement der Schlüssel für mehr Erfolg ist!

Selbstcoaching: Wie Sie sich selbst helfen können?

Gerade in der heutigen Zeit der Digitalisierung und Technologisierung unterliegen wir ständigen Veränderungen, müssen stets flexibel bleiben und diese Neuerungen positiv gestimmt in unseren Alltag integrieren. Jedoch fällt es uns umso schwerer mit Veränderungen umgehen, desto älter wir werden: Die Entwicklung unseres persönlichen Werte- und Normensystems ist mit Ende 20 abgeschlossen, so dass wir ein geringeres Maß an Flexibilität aufweisen, obwohl wir weiterhin den Veränderungen ausgesetzt sind und mit diesen umgehen müssen. Dabei äußern sich diese Veränderungen sowohl in unserem Privatleben als auch in der modernen Berufswelt. Und unsere Aufgabe ist es, diesen Veränderungsprozess positiv aufzunehmen und ihn aktiv zu gestalten.

Genau aus diesem Grund ist das Selbstcoaching auch so hilfreich: Es gibt uns nützliche Tools an die Hand, um Orientierung und Klarheit zwischen all den unterschiedlichen Möglichkeiten und Veränderungen zu sehen: Welche Optionen bieten sich mir aufgrund der veränderten Berufsbilder? Was sind meine Werte für die Führung eines Unternehmens? Habe ich überhaupt das Zeug zum Unternehmer? Machen Sie hierzu unseren Persönlichkeitstest für Gründer!

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Welche Tools und Methoden kommen beim Selbstcoaching zum Einsatz?

Die Tools helfen Ihnen, mehr Klarheit über Ihre Ziele und Wünsche zu erlangen und zu erkennen, welche Schritte Sie zukünftig unternehmen sollten, um diese Ziele auch tatsächlich Realität werden zu lassen. Je nach Coaching-Methode sollten Sie unterschiedlich viel Zeit einplanen – wobei der große Vorteil beim Selbstcoaching ist, dass Sie sich selbst die Zeit freischaufeln können, wenn Ihnen danach ist, ohne sich nach den zeitlichen Kapazitäten eines externen Coaches richten zu müssen.

Die Essenz beim Selbstcoaching: Mit den richtigen Fragen zum Ziel!

Wer sich selbst coachen möchte, der sollte damit beginnen, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen – und dazu gehören selbstverständlich auch unangenehme Fragen, die unter die Haut gehen und gegebenenfalls unerfreuliche Tatsachen ans Licht bringen. Denn wer etwas an sich verändern möchte, der muss sich selbst auch mit unangenehmen Erkenntnissen konfrontieren, ehrlich zu sich sein, Konsequenzen aus diesen Ergebnissen ziehen und trotz alle dem – oder genau deswegen – liebevoll im Umgang mit sich selbst sein. Auch beim Selbstcoaching sind Sie als Coachee die einzige Person, die etwas verändern kann. Wer mit diesem Prozess überfordert sein sollte, der kann daraufhin immer noch zusätzliche Unterstützung von außen in Form eines Coaches oder Therapeuten suchen.

Selbstcoaching: Die 3 Fragen, die mehr Klarheit bewirken!

Beim Coaching stehen folgenden 3 Fragen immer im Mittelpunkt, um sich selbst besser kennen zu lernen und die wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale herauszuarbeiten:

  • Wer bin?

Die erste Frage dreht sich zunächst um die eigenen Werte und Normen. Diese entscheiden darüber, wie wir Dinge wahrnehmen und wo wir uns selbst im Weg stehen – sowohl im Alltag wie auch im Berufsleben.

  • Was will ich?

Werden Sie sich Ihrer Stärken und Ihres gesamten Potentials bewusst. Über welche Eigenschaften verfügen Sie, was macht Sie aus? Was ist Ihnen wichtig? Horchen Sie tief in sich hinein, ohne sich dabei zu verurteilen!

  • Wie kann ich das erreichen?

Die letzte Frage ist lösungsorientiert, hier stehen konkrete Lösungsansätze zur Diskussion, um so ergebnisorientiert ans eigene Ziel zu gelangen. Nutzen Sie einen Perspektivwechsel: Verändern Sie die eigene Sichtweise, um das Problem zu lösen. Oft kommt man weiter, wenn man mit einer neuen Sichtweise oder aber einem anderen Blickwinkel die Möglichkeiten und Handlungsoptionen betrachtet.

Was sind die Vor- und Nachteile beim Selbstcoaching?

Wer sich mit sich selbst beschäftigt, lebt mehr im Einklang mit seinen Wünschen und Bedürfnissen und ist zufriedener. Im Business-Kontext können Sie so als Franchise-Unternehmen das Beste aus sich als Führungskraft herausholen und somit Ihr Team optimal herausfordern und so eine Leistungssteigerung Ihres Unternehmens bewirken.

Die Vorteile am Selbstcoaching sind ganz klar die Flexibilität, die Kostenersparnis und die Tatsache, dass man sich selbst noch am besten kennt. Wer sich selbst coacht, der braucht keine Terminabsprachen und muss keinen Anfahrtsweg einplanen. Das Coaching kann immer dann stattfinden, wenn einem selbst danach ist. Außerdem kann man das Selbstcoaching mehr oder weniger kostengünstig vornehmen: Gerade in der anfänglichen Gründungsphase sollte man seine finanziellen Aufwendungen reduzieren. So sollte zwar Zeit für das Recherchen und das Coaching eingeplant werden, allerdings können für Materialien und Online-Kurse Unkosten entstehen. Und schließlich kennen Sie sich selbst am besten, was das Coaching mitunter leichter macht. Schließlich muss man keinem Gegenüber komplexe Zusammenhänge erklären.

Der große Nachteil am Selbstcoaching ist, dass keine ausreichende Auseinandersetzung stattfindet und das konstruktive Feedback ausbleibt: Denn beim Coaching übernimmt der Coach die Funktion eines Sparringpartners und leitet den Auseinandersetzungsprozess, so dass selbst unsere blinden Flecke besser sichtbar werden. Außerdem können wir durch einen Coach eine andere, objektive Meinung von außen erhalten, die neue Impulse gibt, und wir erhalten Feedback von einer außenstehenden Person, was unserer Entwicklung sehr zuträglich sein kann, da wir uns selbst manchmal gedanklich auf dem Irrweg befinden.

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