Selbstständig machen: Geschichten über erfolgreiche Franchisegründer

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Das Franchisesystem gibt es schon lange, in Europa ist es jedoch so richtig erst in den 1970er Jahren angekommen. Wer schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, könnte mit dem Lizenzsystem seinen Traum zur Wirklichkeit machen. Unternehmensgründungen sind nämlich mit vielen Risiken verbunden und beinhalten so einige Hindernisse und Fallstricke, auf die Unerfahrene gerne hereinfallen.

Weiterhin sind die Banken meistens wenig geneigt, einem Existenzgründer ohne festen Arbeitsplatz den gewünschten Kredit zur Verfügung zu stellen. Die Geldbeschaffung ist also eine echte Mammutaufgabe, da es nicht viele Unternehmer gibt, die ihren alten Job behalten können und es gleichzeitig schaffen, ein Unternehmen eigenständig aufzubauen. Doch wer vom Franchising schon einmal gehört hat, wird wissen, dass dies eine wirklich gute Alternative zur selbstständigen Gründung eines Unternehmens darstellt. Denn hat man sich auf eine Branche festgelegt und einen passenden Franchisegeber gefunden, kann die Existenzgründung viel einfacher und schneller vonstattengehen.

Denn der Franchisegeber besitzt bereits ein Franchisenetzwerk und natürlich seine eigene Firma, weswegen er ein wahrer Profi ist bei geschäftlichen Gründungen. Er verfügt über eine fachlich kompetente Systemzentrale, welche die Franchisenehmer bis zum Break Even begleiten. Diese Systemzentrale erklärt den Franchisepartnern den Alltag, unterstützen sie bei sämtlichen Abläufen und Vorgängen in der eigenen Niederlassung und haben stets ein offenes Ohr für jegliche Fragen und Probleme, die auftauchen können.

Zudem erkauft sich der Franchisenehmer die Marken- und Namenrechte und erhält von seinem Franchisegeber den erarbeiteten Kundenstamm, die Geschäftspartner und natürlich das Know How. Franchising bietet also vor allem Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Wenn wir Sie von diesen allerdings noch nicht überzeugen konnten, bringen dies vielleicht die folgenden Geschichten von erfolgreichen Franchisegründern zustande.

Hairfree

Hairfree ist ein 2004 gegründetes Unternehmen, welches mittlerweile Marktführer in europäischen Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz ist. Das Unternehmen hat sich auf die dauerhafte Haarentfernung spezialisiert und überzeugt die Kundschaft durch die fachmännische Beratung von Hautexperten.. Franchisenehmern verspricht das Kosmetikunternehmen einen monatlichen Verdienst von bis zu 15.000 Euro, dessen Tendenz grundsätzlich steigend ist.

Denn jährlich verbucht hairfree einen Wachstum von 37 Prozent und konnte seinen Umsatz von 500.000 Euro im Jahre 2005 auf unglaubliche 33 Millionen Euro im Jahr 2017 steigern. Am deutschen Wirtschaftsmarkt gilt das Unternehmen somit als Geheimtipp im Bereich des Franchisings. Der ideale Franchisenehmer von hairfree verfügt bereits über unternehmerische Erfahrung, muss aber keine Branchenkenntnisse mitbringen. Die hairfree Academy bietet nämlich umfassende Seminare und Schulungen an, die wirklich jeden ausgezeichnet auf die bevorstehende Arbeit vorbereitet.

Familie Walde

Die Familie hat sich 2006 dazu entschieden, in das Unternehmer hairfree einzusteigen. Sie hatten schon seit längerer Zeit die Selbstständigkeit angestrebt, doch von vornherein war klar, dass dies nur mit der Hilfe eines Franchiseunternehmens vollzogen werden sollte. In die engere Auswahl kam für die Familie Walde Kartuschenkönig, die Deutsche Bahn und hairfree. Das Unternehmen, welches bekannt für seine Expertise in der dauerhaften Haarentfernung ist, konnte Familie Walde am meisten überzeugen. Die Eröffnung des ersten eigenen Instituts erfolgte dann auch knapp ein Jahr später.

2007 wurde die Gründung des Betriebs in Singen gefeiert. In der Startphase boomte das Geschäft sofort und die Kunden kamen in Scharen in die Niederlassung von hairfree. Aus diesem Grunde entschlossen sich die Waldes auch schon ein Jahr später die zweite Filiale in Konstanz auf den Markt zu schicken.

Krankheitsbedingt musste die Familie leider im Jahr 2011 einen der beiden Betriebe aufgeben, waren jedoch positiv von dem Rückhalt und der Unterstützung des Unternehmens überrascht. Da die Familie fast seit Beginn des Unternehmens im Franchisenetzwerk ist, konnten sie die Entwicklungen von hairfree gut beobachten.

Hairfree hat in dieser Zeit den Terminkalender durch ein Softwareprogramm ausgetauscht und beruft nun regelmäßige Telefonkonferenzen und Erfolgstreffen ein, um die Partner stetig zu motivieren und zu unterstützen. Hairfree hält sich stetig auf dem Laufenden und ist bestrebt, sein System zu modernisieren. Mittlerweile konnte die Familie in neue Geschäftsräume umziehen und sind froh darüber, die Arbeit von Zuhause aus regeln zu können. Grundlegend sagt die Familie Walde, dass hairfree ein sicherer und zuverlässiger Partner ist, der gute Zukunftschancen auf einem beständigen Markt anbietet.

Simone Voltmer

Die Familie Voltmer stand vor einer schwierigen Entscheidung. Denn Simones Mann wurde mit 45 Jahren arbeitslos. Ein Schicksalsschlag, der niemals leicht zu verkraften ist, doch ab einem gewissen Alter das Risiko birgt, nicht so schnell einen passenden Job zu finden. Kurzer Hand machte sich der 45-Jährige auf den Weg und besuchte den Franchise-Verband in Nürnberg. Dort konnten viele Anregungen geholt werden und die Familie war schließlich vollständig von dem Konzept des Franchisings überzeugt. Da Bekannte von Simone Voltmer bereits im Franchising tätig waren und sich eben auch hairfree als Franchisepartner ausgesucht hatten, fühlte sich die Familie sofort zu dem Franchiseunternehmen hingezogen.

Die Voltmers traten also mit hairfree in Kontakt und übernahmen in kürzester Zeit zwei Niederlassungen in Mannheim. Viele andere Franchiseunternehmen hatten der Familie zuvor abgesagt mit der Begründung, dass 45 Jahre ein zu hohes Alter für einen Einstieg darstelle. Zudem hätten die Voltmers als Quereinsteiger keinerlei Chance in der Franchisebranche. Durch die starke Partnerbetreuung und die umfassenden Schulungen wurden die Voltmers bei hairfree jedoch optimal auf ihren zukünftigen Alltag vorbereitet und fühlten sich dementsprechend auch sicher und gut aufgehoben. Simone Voltmer und ihr Mann konnten durch die Zusammenarbeit mit hairfree Betriebe eröffnen und finden dennoch die Zeit, ihren Kindern bei Hausaufgaben und im alltäglichen Leben zu helfen. Könnte sich Simone Voltmer nochmals entscheiden, würde sie immer wieder den Weg mit hairfree an ihrer Seite gehen.

MRS.SPORTY

Das Unternehmen möchte sich bewusst von der bestehenden Konkurrenz auf dem Fitness- und Gesundheitsmarkt abgrenzen und hat deswegen ein Fitnessstudio entwickelt, dass lediglich für Frauen zugänglich ist. Die Damen jeder Altersklasse haben bei MRS.SPORTY die Möglichkeit ihre Fitness- und Gesundheitsziele zu erreichen, ohne sich unwohl oder beobachtet zu fühlen. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen erfüllt werden.

MRS.SPORTY ist mit über 540 Clubs in insgesamt sieben Ländern in Europa vertreten und beweist dadurch, dass dieses besondere Konzept aufzugehen scheint und den versprochenen Erfolg bringt.

Claudia Heuer

Claudia personifiziert die typische, moderne Frau. Sie besitzt eine Familie mit Mann und Kindern und hatte dementsprechend neben Alltag und Berufsleben wenig Zeit für sich und ihre Hobbys. Ihr Angestelltenverhältnis entsprach jedoch nie so wirklich ihren Vorstellungen und sie träumte schon seit langer Zeit von der beruflichen Selbstständigkeit. Als sie das Training bei MRS.SPORTY begann, formte sich relativ schnell die Idee in ihrem Kopf, doch selbst ein eigenes Fitnessstudio unter dem Namen MRS.SPORTY zu eröffnen.

Durch die Flyer und Infobroschüren war sie zuvor auf diese Möglichkeit aufmerksam geworden und fing nun damit an, sich ausgiebig über das Franchisesystem zu informieren und die zahlreichen Chancen zu entdecken, die ihr damit in den Schoß gelegt werden. Mittlerweile bringt Claudia Heuer Sport, Familie und Arbeit leicht unter einen Hut und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Durch die Arbeit hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht und freut sich jeden Tag aufs Neue, ihre Kundschaft in ihrem eigenen Betrieb begrüßen zu können.

DAS FUTTERHAUS

In den 1980er Jahren beschloss Herwig Eggerstedt selbstständig zu werden und entwickelte das Konzept für seinen Traum: DAS FUTTERHAUS. Seit dieser Zeit hat sich viel getan. Eggerstedt hat ein Franchisenetzwerk entwickelt, das sich in den nächsten Jahren auf ein Minimum von 700 Märkten in ganz Deutschland erstrecken soll. Durch seine Franchisenehmer ist es ihm indes gelungen, einen Umsatz von mittlerweile 344 Millionen Euro zu erwirtschaften. Eine Summe, die überzeugt!

Irene Nagel

Irene Nagel konnte sich schon immer für Tiere begeistern und hatte deswegen auch nach ihrer Schulzeit eine Ausbildung im Zoofachhandel abgeschlossen. Doch bereits früh merkte die Unternehmerin, dass sie nach mehr strebte und es sich durchaus gut vorstellen konnte, ihr eigener Chef zu werden. Vor der Gründung eines eigenen Unternehmens schreckte Frau Nagel allerdings zurück und entschloss sich somit, ein passendes Franchiseunternehmen zu suchen, dass ihre Interessen und ihre fachliche Kompetenzen miteinander vereinte. DAS FUTTERHAUS schien ihr die perfekte Wahl zu sein und bis heute bereut sie ihre Entscheidung nicht. 1994 eröffnete sie ihre erste Filiale in Kiel.

Dies war der typische DAS FUTTERHAUS-Markt, der sich auf eine Größe von 300 m² erstreckte. Trotz des Erfolgs ihres Betriebes hatte Irene Nagel stets Angst, als Frau nicht ernst genommen zu werden und sich dauerhaft hinter den Männern anstellen zu müssen. Schnell merkte sie allerdings, dass DAS FUTTERHAUS keine Unterschiede zwischen den Franchisenehmern machte und alle Partner als gleichwertig und ebenbürtig ansah.

Durch die gewonnene Sicherheit und das gute Gefühl, welches ihr DAS FUTTERHAUS gab, wagte die Unternehmerin schon bald eigene Ideen und Wünsche zu äußern, die sogar Gehör fanden und in die Tat umgesetzt wurden.

Denn dank ihrer Erfahrung im Zoofachhandel hatte Irene Nagel stets den Wunsch besessen, auch lebende Tiere bei DAS FUTTERHAUS zum Verkauf anzubieten und somit die Tiere wieder ein Stück weit in ihren täglichen Alltag zu integrieren. Die Idee stieß auf so viel Begeisterung beim Franchiseunternehmen, dass mittlerweile ein Konzept entwickelt wurde, um den Verkauf von lebendigen Tieren möglich zu machen und dies deutschlandweit umzusetzen. Irene Nagel ist mehr als zufrieden mit ihrem Franchisegeber und verfügt mittlerweile bereits über fünf Märkte in der Region Kiel.

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