Selbstständig machen Kosten: Das kommt auf Sie zu

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Wer sich selbstständig machen möchte, der sollte gewisse Kosten bei seiner Liquiditätsplanung berücksichtigen. Denn als selbstständiger Unternehmer kommen auf einmal ganz andere Kosten auf einen zu als es als Angestellter der Fall war. Der Vorteil beim Franchising ist, dass Sie ein bereits stehendes Geschäftskonzept von einem Franchisegeber übernehmen und an Ihrem eigenen Standort umsetzen. Hierzu zählen auch der Know-How-Transfer beim Onboarding-Prozess und zahlreiche Unterstützungen während der Vorbereitung und Planung der Gründung. Nichts desto trotz möchten wir Ihnen heute einmal hilfreiche Aspekte zum Thema selbstständig machen und Kosten nennen, damit Sie einen allumfassenden Überblick bekommen und alles im Blick behalten!

Selbstständig machen: Kosten für Ihre Gründung

Auch wenn Sie mit Franchising in die Selbstständigkeit starten, so sollten Sie folgende Kostenpunkte für Ihre Gründung berücksichtigen:

  • Gründungskosten
  • Bürokosten
  • Inventarkosten
  • Reise- und Veranstaltungskosten
  • Kosten für Softwares und Lizenzen
  • Marketingkosten

In der Regel unterschätzen viele, die sich selbstständig machen, die Kosten für ihre Gründung. Aus diesem Grund möchten wir die wichtigsten Aspekte der einzelnen Kostenblöcke beleuchten, damit Sie mit mehr Klarheit das Gründungsprojekt angehen können.

Gründungskosten: Rechtliche Essentials für Neuunternehmer

Die meisten Gründer wählen zunächst einmal die Form einer Einzelfirma beziehungsweise des Einzelunternehmers. Je nach Tätigkeit wird hierfür ein Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet oder aber man ist als Freiberufler tätig. Wer ein Gewerbe für seine Tätigkeit anzumelden hat, der sollte bedanken, dass für die Gewerbeanmeldung eine Gebühr erhoben wird. Hier kommt es immer darauf an, wo sich der Wohnort befindet, denn je nach Region variieren die Kosten für die Gewerbeanmeldung zwischen 15 und 65 Euro. Sollte man in Österreich gründen wollen, können die Kosten sogar bei über 100 Euro liegen!

Andere Rechtsformen wären Kapital- oder aber Personengesellschaften. Für diese Rechtsform sollten Sie bedenken, dass die Kosten für das selbstständig machen höher sind, da Notargebühren sowie Kosten für die Handelsregistereintragung fällig werden. Außerdem sind bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft 25.000 Euro Stammkapital als Kapitaleinlage nötig. Darüber hinaus hilft der Notar oft bei anderen relevanten Angelegenheiten wie dem Entwurf der Gesellschafterliste oder aber der Überwachung der Stammkapitaleinzahlung. Allerdings müssen diese Zusatzleistungen auch bezahlt werden, so dass Sie bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft damit rechnen müssen, dass die Notargebühren bei rund 900 Euro liegen können.

Bürokosten: Wichtiger Bürozubehör für einen reibungslosen Ablauf im Alltag

Natürlich hat ein jeder Papier, Briefklammern, Tacker, Briefmarken und Stifte zu Hause in seinem Haushalt für den täglichen Bedarf. Wenn man sich selbstständig macht, sollte man die Qualität und die Verfügbarkeit dieses essentiellen Bürozubehöres nicht unterschätzen. Gerade diejenigen, die sich mit einem Online Franchise selbstständig machen und bequem von zu Hause im Home Office arbeiten, sollten diesen Kostenpunkt auf dem Schirm haben, denn auch hier fallen die einen oder anderen Kosten an. Vor allem wenn man hin und wieder in einem Co-Working-Space oder einem eigenen Büro in Ruhe arbeiten möchte, dann sollten die Mietkosten bedacht werden, die monatlich bei gut 350 Euro liegen können.

>>> Erfahren Sie mehr über das Home Office und das Franchising:

Auch wenn es sich beim Büromaterial nur um kleine Kostenträger handelt, so sollten Sie nicht unterschätzen, dass sich auch hier die Kosten für Verbrauchsgüter im Büro durchaus aufsummieren können – auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist! Und gerade, wenn man nun auf eine bessere Qualität achtet, dann sollte man bei der Beschaffung von hochwertigen Produkten nicht knausern! Außerdem fallen auch die Kosten für Telefonie und Internet in diese Sparte. Je nach Tarif können sich diese auf 60 bis 100 Euro im Monat belaufen!

Die Kosten für das Inventar: Professionelles Arbeiten mit bestem Equipment!

Auch hier gilt: Wer sich von zu Hause aus selbstständig macht, der hat einige Kosten rund um den Schreibtisch herum zu stemmen. Natürlich besitzen die meisten bereits einen Laptop, eine Kamera, Telefon, Scanner und Drucker, allerdings können die Anschaffungskosten hier schnell in die Höhe schnellen. Denn sobald man sein Equipment professionell nutzt und damit sein Geld verdient, merkt man schnell, dass dieses oft mehr können muss! Die Tastatur ist beispielsweise non-stop im Einsatz und weist einen viel höheren Verschleiß auf, als wenn man nur in seiner Freizeit darauf herumklimpert. Die Kosten für das Equipment können also durchaus 1.000 bis 1.500 Euro im Jahr betragen.

Wer beim Franchising einen eigenen Store betreibt, der erhält meist Unterstützung, was die Inneneinrichtung und das Mobiliar des Standortes angeht. Auch wenn der Franchisegeber bei diesen Themen zur Seite steht und man die Einrichtung an die Corporate Identity des Franchisesystems anzupassen hat, so sollte man diesen Kostenpunkt bei seinem Finanzplan einkalkulieren!

Reise- und Veranstaltungskosten: Netzwerken und Kundenbesuche

Auch dieser Kostenblock kommt auf Franchisenehmer zu: Hin und wieder wird man an einer Veranstaltung teilnehmen, eine Messe oder aber Kunden besuchen. Hier gibt es die direkten Kosten für die Anreise in Form von Benzin, aber auch die indirekten Kosten für die Abnutzung des eigenen PKW. Alternativ findet die Anreise mit Zug oder Flieger statt. Auch an das leibliche Wohl sollten Sie denken – ein weiterer Kostenpunkt!

Kosten für Softwares und Lizenzen: IT, Datensicherung, die Cloud und Datenschutz

Auch wenn man in seinem Privatleben Open-Source-Programme und Freeware liebt, so werden Sie sich als Franchisenehmer umstellen müssen: Für Ihren neuen Arbeitsalltag werden einige Lizenzkosten auf Sie zukommen. Dies können ganz banale Dinge wie Microsoft Office, die DATEV Software für die Datenübermittlung an den Steuerberater oder ein Programm zur smarten Rechnungsstellung sein. Oft sind professionelle Lösungen kostenpflichtig, aber auch die bessere und komfortablere Wahl!

In Zeiten von Digitalisierung, Datensicherheit und DSGVO sollten Sie außerdem bedenken, dass Cloud-Lösungen in jedem Fall datenschutzkonform sein müssen. Allein für die Datensicherung können Sie mit 20 Euro pro Monat rechnen!

Die Marketingkosten: Kosten für Ihre Sichtbarkeit

Und dann gibt es da noch die Kosten für das Marketing. Beim Marketing handelt es sich um einen wichtigen Bestandteil, der über den Erfolg eines Unternehmens entscheidet. Dies umfasst das Schalten von Werbeanzeigen, eine überzeugende Corporate Identity sowie ein ordentliches Erscheinungsbild. Der Vorteil bei einer Gründung als Franchisenehmer ist, dass der Franchisegeber Ihnen im Marketing unter die Arme greift. Die Zurverfügungstellung einer ausgereiften Marketing- und PR-Strategie wird meist mit der monatlichen Werbegebühr abgegolten. Diese umfasst allerdings meist nur überregionale Werbemaßnehmen, so dass Sie selbst für das Marketing an Ihrem eigenen Standort verantwortlich sind.

Auch wenn beim selbstständig machen viele Kosten auf Sie zukommen, so sollten Sie die Bedeutung vom Marketing nicht unterschätzen! Denn die Sichtbarkeit am Markt ist entscheidend für ein erfolgreiches und nachhaltiges Business!

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