Selbstständig machen direkt nach der Uni: Das geht mit Franchising!

16.05.2018 08:00 | Ein Unternehmen gründen

selbstständig nach uni

Lange und schlussendlich erfolgreich studiert, und dann fällt man in ein großes Loch voll vergeblicher Bemühungen. Wer schlau ist, schaut sich schon während der akademischen Lehrzeit nach dem passenden Job um, den er nahtlos übergreifend antreten kann, manche fahren sogar zweigleisig und stimmen ihre Ausbildung daraufhin ab. Das ist im Franchising oft mehr noch als anderswo gut möglich, vorausgesetzt, dass man sich selbstständig machen will. Sein eigener Herr zu sein kann einem nach zahlreichen Repetitorien sehr verlockend erscheinen.

Selbstständig machen mit einem geprüften Franchising

Die entscheidenden Kriterien liegen mitunter klar auf der Hand, es gilt lediglich, sie auf ihre Eignung für den persönlichen Bedarf hin abzuklopfen. Nach Jahrzehnten der eigenen Orientierung sollte man eigentlich abschätzen können, was man will, manchmal aber ist es ganz und gar nicht so. Wer sein Wissen aus Büchern bezieht, hat gelegentlich Schwierigkeiten damit, die wahrgenommene Praxis einzuordnen. Sie sperrt sich förmlich dagegen, ehernen Prinzipien zu folgen, sodass man Flexibilität beweisen und einiges bereits Gelernte und als unumstößlich Angenommenes schlicht über den Haufen werfen muss. Allein die Vielzahl von adaptierten Fremdwörtern derart zu übersetzen, dass auch Außenstehende sie verstehen, fällt mitunter gar nicht leicht.

Abheben und auf der Erde landen mit dem Franchising

Halten Sie stets Basiskontakte aufrecht, wenn Sie in höheren Sphären schweben, vergessen Sie nicht, dass ein Uni-Leben endlich ist. Es soll der angemessenen Vorbereitung auf spätere Phasen dienen, manchmal steht stattdessen jedoch zunächst ein kleiner Schock ins Haus. Um keine unüberwindlichen Gräben klaffen zu lassen, sind diverse Praktika erdacht, während derer der gewonnene Eindruck jedoch beschränkt bleiben kann. Schnuppern Sie als BWL-Student doch mal in einen Franchisebetrieb hinein mit der Begründung, dass Sie Ihre hart erarbeiteten Erkenntnisse auf deren Anwendbarkeit hin testen wollen. Womöglich brechen Sie Ihr Studium daraufhin bald ab. Es könnte aber auch sein, das Sie auf jemanden treffen, der Ihnen die weiterhin einzuschlagende Richtung weist.

Stufenweise und bedächtig auf das Treppchen klettern

Große Pläne sind nicht verkehrt, man sollte sie fassen, solange sie sich der Umsetzung noch entziehen. Zwar muss man ein klares Ziel vor Augen haben, um etwas zu erreichen, doch es muss keine allzu konkreten Formen annehmen, bevor man die Bedingungen dafür nicht kennt.

  • Wer zum Meister werden will,
  • kann zuvor die Gesellenprüfung absolvieren,
  • gerade Überflieger legen Wert darauf.

Sie durchlaufen die verschiedenen Stadien eben ein wenig schneller als andere, können aber dennoch jederzeit auf schon Bewältigtes zurückgreifen. Modulartig baut sich auf, was zu einem umfassenden Komplex gedeihen soll, der Anfang ist gemacht, wenn der erste Schritt nicht in die Irre führt. Obwohl: Zu diesem Zeitpunkt geht eine ratsame Umkehr noch ungeschorener vonstatten als dann, wenn man erst eine Menge investiert hat.

Im Sessel zu sitzen reicht nicht immer aus

Demgegenüber führt auch ein direkter Weg vom Uni-Abschluss zur Position des Chefs im Franchising. Er eignet sich jedoch nur für solche Menschen, die zeitlich nicht über Gebühr belastet sein wollen, trotzdem viel Geld verdienen und hauptsächlich hausgemachte Risiken eingehen möchten. Mit einem Wort: Sie neigen zur Bequemlichkeit. Wofür hat man sich denn die ganze Zeit geschunden, wenn sich das jetzt nicht auszahlt? Allein die Vorstellungen von einer gut dotierten Angestelltentätigkeit stimmen oftmals mit der Wirklichkeit nicht überein. Das Gerangel um den besten Platz bricht unter Umständen schon sehr lange vor dessen Einnehmen los und setzt sich dann auf einer anderen Ebene fort. Auch hierbei muss man seine Standfestigkeit beweisen und ist Intrigen mitunter hilflos ausgeliefert.

Theorie und Praxis sollten sich ergänzen

Natürlich lässt es sich in die Selbstständigkeit starten, ohne universitär geprägt zu sein. Erfahrungen im Vertrieb können Studierende bestenfalls nebenberuflich sammeln, der Praktiker ist ihnen in diesem Punkt oft meilenweit voraus. Doch ihm kann andere Übung fehlen, sodass im Prinzip schwer zu sagen ist, wer die besseren Karten hat. Ideal muss es auch nicht sein, als Studienzweck die Selbstständigkeit anzugeben, aber es hat etwas für sich, wenn man den Plan konsequent verfolgt. Von beidem das Beste dürfte ohnehin die optimale Lösung sein, auf die Mischung kommt es an. Ein Häppchen davon, dann wieder eins vom anderen Ufer; sie sollten ebenso schmackhaft wie abwechslungsreich sein, gelegentlich kann man sich auch mit Extremen konfrontieren.

Hilfreiche Vorschau auf zu Erwartendes

Solange alles noch im Ungefähren schwebt, kann man sich das Experimentieren leisten, wenn es ernst geworden ist, sollte man dazu nur noch im gesicherten Rahmen tendieren.

  • Zudem könnte es schwerfallen, die geeignete Fachrichtung einzuschlagen,
  • doch sie dient manchmal auch als sich entwickelnder Anlass für einen Wechsel.

Gerade dazu können selbst initiierte Schnupperkurse beitragen, tragfähige Beziehungen sind rechtzeitig anzuknüpfen. Ob der Franchisegeber aber die nötige Geduld aufbringt, steht auf einem anderen Blatt. Wenn sich die Chance ergibt, kann man ja auch abspringen und sich ein lohnendes Einkommen verschaffen, anstatt Semestergebühren zu entrichten. Dabei ist man dann schon eingearbeitet, wenn auch ein anderes Kaliber ansteht.

Langfristige Planung überprüfen

Auf jeden Fall geben Studierte sich nicht mit dem Cafébetrieb zufrieden, es sei denn, sie hätten exorbitante Zuwachsraten ausgemacht. Grundsätzlich spricht nicht viel dagegen, doch gerne darf es auch etwas ganz Spezielles sein. Es könnte wohl problematisch werden, das Richtige vorab auszuwählen, zumal sich in der Zwischenzeit noch dies oder das ergeben dürfte. Die vornehmste Eigenschaft des entschlossenen Franchisenehmers ist aber dessen Flexibilität, wobei man sich jedoch auch nicht verzetteln sollte. Und den Überblick nicht zu verlieren, das gehört zu jedem Geschäft dazu. Lassen Sie sich den Wind der Wirklichkeit beizeiten um die Nase wehen, urteilen Sie nicht nur anhand von vorgewiesenen Fakten, pflegen Sie Ihren Spürsinn und bilden sich beständig fort.

Keine voreiligen Schlüsse

Wer den Kopf voll hat mit nutzlosem Zeug, wird kaum beherzt die Initiative ergreifen; sich aus Verzweiflung darauf zu stürzen, ist indes auch kein Ausweg. Finden Sie Ihr Gleichgewicht und lernen, Entscheidungen zu treffen, solange die noch nicht von unabwendbaren Konsequenzen begleitet werden. Je jünger Sie sind, desto öfter dürfen Sie sich vertun, nur keine Katastrophen anziehen. Man kann nicht immer wissen, ob sich das zugeteilte Zeitbudget entsprechend rentiert, manchmal fällt das Glück vom Himmel. Verbissenheit führt meist ausschließlich in verträglichem Maß zum Ziel.

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