Selbstständig machen: Trennen Sie sich von diesen sechs Eigenschaften, um Erfolg zu haben

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selbstständig sechs eigenschaften

Das Franchising ist ein großartiges Vertriebssystem, das es Unternehmen ermöglicht, sich in kürzester Zeit schnell auszubreiten und Franchisenehmern den Traum der Selbstständigkeit verwirklicht. Trotzdem birgt die Position eines Unternehmensleiters so manche Lücken und Tücken, die es zu überwinden gibt. Denn als Franchisenehmer besitzt man viel Verantwortung und man trifft im Laufe seine Karriere immer mal wieder auf Situationen, die nicht so einfach zu bewältigen sind. Im Franchising gibt es zwar ein Regelbuch für die geschäftlichen Abläufe, eine Anleitung für das richtige Verhalten als Franchisenehmer und Chef eines Unternehmens gibt es jedoch nicht. Das kann den einen oder anderen schon manchmal an den Rand der Verzweiflung bringen. Doch keine Sorge, mit unserem Guide, geben wir Ihnen einige Anhaltspunkte, welche Charaktereigenschaften Sie unbedingt aus Ihrem Repertoire verbannen sollten, um erfolgreich ein Unternehmen zu leiten.

1. Komm ich nicht heute, dann komm ich eben morgen

Auch wenn Sie sich im Franchising schon auf ein bereits bestehendes Unternehmen verlassen und umfassende Hilfe in Anspruch nehmen können und auch erhalten, heißt das nicht, dass Sie sich entspannt zurücklehnen und auf der faulen Haut liegen können. Mit dem Franchising ist gerade am Anfang der Existenzgründung viel Arbeit und Mühe verbunden. Denn dies ist die alles entscheidende Zeit in Ihrer Karriere. Sie müssen den Franchisegeber davon überzeugen, dass sie bereit sind, hart für den Erfolg des Unternehmens zu arbeiten und mit Herzblut und vollem Einsatz bei der Sache sind. Schließlich repräsentieren Sie seine Marke und seinen Namen. Die Verträge im Franchising haben stets eine begrenzte Laufzeit und sollte Ihr Franchisegeber nicht mit Ihrer Arbeitsmoral einverstanden sein, werden Sie sich ziemlich schnell wieder in einem Angestelltenverhältnis befinden. Es heißt also, jeden Tag mit viel Motivation, Ehrgeiz und Engagement zu starten und zu beweisen, dass Sie genau der Richtige für diesen Job sind.

Weiterhin geht es in der Wirtschaft auch immer in erster Linie darum, die Kundschaft zufriedenzustellen. Der deutsche Markt ist überschwemmt mit Betrieben aller Art, die alle um die Aufmerksamkeit der Kundschaft buhlen. Der Wettkampf und die Konkurrenz sind hart und sollten niemals unterschätzt werden. Deswegen gilt es mit außergewöhnlichen Angeboten, Innovationen und Aktionen auf sich aufmerksam zu machen, um die Konkurrenz auszustechen und die Kundschaft stattdessen in die eigenen vier Wände zu locken.
Zuletzt ist man den Schritt in die Selbstständigkeit natürlich nicht umsonst gegangen und hat sich dies gründlich überlegt. Man war motiviert und hatte ein Ziel vor Augen: etwas zu erreichen und seine persönlichen Wünsche und Bestrebungen in die Realität umzusetzen. Es wäre schade, dies durch Faulheit aufs Spiel zu setzen. Denn im Endeffekt sind Sie der Einzige, der unter der eigenen Bequemlichkeit am meisten leidet. Mit einem Minimum an Arbeitseinsatz generiert man schließlich nur ein Minimum an Profit und es sollte stets bedacht werden, dass ein Unternehmen nur so erfolgreich ist, wie die Arbeit, die man hineinsteckt und die Zeit, die man bereit ist, zu investieren. Also krempeln Sie die Ärmel hoch und stürzen Sie sich in die Arbeit!

2. Die richtige Balance zwischen Harmonie und Respekt

Das Ziel eines jeden Unternehmers ist es, dass sich die Kunden und die Angestellten wohl im eigenen Unternehmen fühlen. Es muss ein gutes Arbeitsklima geschaffen werden, dass sich positiv auf die Kundenwerbung und -anbindung auswirkt und gleichzeitig die Arbeit für die Angestellten schön und angenehm macht. Sie als Leiter des Unternehmens bekleiden bei dieser Aufgabe eine tragende Rolle. Sie sollten stets ein freundliches Auftreten besitzen, offen mit Mitarbeitern und der Kundschaft umgehen und für jeden ein paar nette Worte oder einen flotten Spruch bereithalten. Dadurch kreieren Sie eine Atmosphäre, die dazu einlädt, dass man Ihre Niederlassung immer wieder gerne betritt.

Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass sie kein allzu kameradschaftliches Verhältnis zwischen sich und Ihren Angestellten kreieren. Sie sind und bleiben deren Vorgesetzter und sollten sich auch dementsprechend verhalten. Erhalten diese erst einmal den Eindruck, dass Sie auf der gleichen Stufe mit ihnen stehen, kann es schnell zu einem Mangel an Respekt kommen. Aufträge werden weniger bereitwillig ausgeführt, ihre Anweisungen inrage gestellt und der gesamte betriebliche Ablauf kommt ins Stocken. Die Angestellten beginnen sich Sachen herauszunehmen, die so einfach nicht gehen. Legen Sie also Wert auf ein distanziertes Verhältnis, dem es jedoch niemals an Höflichkeit fehlt.
Leider kommt es in Unternehmen trotzdem immer wieder zu Auseinandersetzungen, da die Angestellten immer wieder Ihre Autorität und Ihre Position anzweifeln werden. In diesen Fällen muss man das Harmoniestreben jedoch hinter sich lassen und seinen Standpunkt deutlich vertreten. Der Wille muss klar gemacht werden und man muss verdeutlichen, wer das Sagen hat. Zögern und Zurückhaltung ist hier fehl am Platz. Achten Sie jedoch stets auf Professionalität und den richtigen Ton.
Im Umgang mit dem Franchisegeber kann es durchaus auch mal Differenzen geben und auch hier sollten Sie niemals Ihre guten Manieren, Achtung und Respekt vergessen.

3. Einer für alle und alle für einen

Wie schon erwähnt, ist das Franchising ein System, das auf einer gemeinsamen Zusammenarbeit basiert. Sie haben nicht nur den Franchisegeber an Ihrer Seite mit dem Sie Ihre unternehmerischen Schritte absprechen und diskutieren müssen, sondern auch noch das Franchisenetzwerk. Die Verbindung zwischen den einzelnen Franchisenehmern wird von den Franchisegebern stets gefördert, da sich die Franchisepartner in der gleichen Position und Lage befinden und aufgrund dessen Erfahrungen austauschen können und sich gegenseitig unter die Arme greifen können. Die Gleichgesinnten können eine Orientierungshilfe darstellen, ob die eigenen Handlungen und Tätigkeiten im Unternehmen zielführend sind, oder ob es nicht doch eine bessere Möglichkeit gibt, um die Rentabilität der eigenen Niederlassung zu steigern. Um dies festzustellen, können Zahlen, Fakten und Informationen ausgetauscht werden. Und im Problemfall wird der ein oder andere Franchisepartner wohl stets ein offenes Ohr für die Erschwernisse haben und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Seien Sie also kein Einzelkämpfer, sondern halten Sie sich vor Augen, dass das Franchising seine Vorteile und Pluspunkte daraus zieht, dass es sich um ein partnerschaftliches System handelt. Teamplayer werden ein leichteres Spiel haben und auf langer Sicht auch mehr Erfolg haben. Und wer weiß, vielleicht führt die Zusammenarbeit ja auch dazu, dass sich aus Kollegen oder Geschäftspartnern Freunde entwickeln.

4. Überschätzen Sie sich nicht

Eine eigene Niederlassung zu führen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Franchisegeber bereiten ihre Franchisenehmer durch Schulungen, Seminare und eine Ausbildung zu Beginn der Tätigkeit auf ihre zukünftige Position vor. Bei BackWerk müssen die Franchisenehmer dementsprechend mehrere Wochen selbst mit anpacken und sich den Betrieb aus der Perspektive eines Angestellten anschauen. Sie müssen backen, den Backofen füllen und leeren, die köstlichen Leckereien verkaufen und die Vitrinen und Regale sauber halten. So erhalten die Franchisenehmer einen guten Einblick in die Arbeit ihrer Angestellten und können diesen gegebenenfalls auch helfen, sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten.

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Gleichzeitig werden die Franchisepartner allerdings auch im administrativen Bereich geschult. Es werden die Marketing- und Werbestrategien besprochen, die richtige Personalführung dargelegt und die unternehmerischen Prozesse durchgesprochen. Manche tun sich leichter bei dieser Thematik, doch für andere kann dies durchaus eine große Herausforderung werden. Schüchternheit und Scheu ist hier jedoch nicht angebracht! Sie müssen in Zukunft ein Unternehmen leiten und sollten sich bestens mit allen Bereichen auskennen! Zögern Sie also nicht und fragen sie nach Hilfe und Unterstützung! Das ist nichts, für das man sich schämen sollte!
Manche Unternehmen, wie das Gartenzauberwerk oder hairfree ermöglichen es vor allem auch Quereinsteigern, sich den Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen. Ohne die Ausbildung als Florist, Gärtner oder Kosmetiker ist es zwar durchaus machbar den alltäglichen Betrieb zu bewerkstelligen, jedoch kann man sich auch ganz leicht Abhilfe verschaffen. Denn Sie selbst sind für die Einstellung und Rekrutierung Ihres Personals verantwortlich. Scheuen Sie sich also nicht dafür das nötige Fachpersonal einzustellen und sich das ein oder andere von diesem abzuschauen oder beibringen zu lassen.

5. Ordnung ist etwas für Primitive, das Genie beherrscht das Chaos

Dieser Spruch von Albert Einstein, mag wohl zu seiner Zeit Hand und Fuß gehabt haben, heute ist dies jedoch nicht mehr anzuraten. Im Franchising gibt es viele Regeln und Vorgaben, die es einzuhalten gibt. Und selbst bei der eigenständigen Gründung eines Unternehmens muss man sich bewusst machen, dass Ordnung wirklich das halbe Leben darstellt. Die Verwaltung sollte gut organisiert und strukturiert werden, sodass stets alle betreffenden Dokumente sofort gefunden werden können.
Dies ist auch speziell in Bezug auf den Datenschutz wichtig. Seit der neuen Verordnung gelten strengere Regelungen und höhere Strafen werden bei Verstößen verhängt. Es sollte also ein eindeutiges System vorhanden sein, um die Sicherung und Sicherheit der Daten zu garantieren.

6. Sturheit ist unangebracht

Im Franchising sind sie Teil einer bestehenden Marke, die sich ihren Namen und Erfolg bereits auf dem Markt erkämpft hat. Der Franchisegeber hat sich sein eigenes Imperium aufgebaut und bewiesen, dass seine Methoden und Mittel funktionieren und Hand und Fuß haben. Es existieren Regeln und Vorgaben, die Sie als Franchisenehmer einzuhalten haben und Eigensinnigkeit ist hier leider fehl am Platz. Denn es handelt sich hier um eine Partnerschaft mit klaren Richtlinien. Machen Sie also sich und Ihrem Franchisegeber das Leben nicht unnötig schwer, indem Sie sich stur und quer stellen. Haben Sie etwas Vertrauen, denn Ihr Franchisegeber weiß, was er tut.

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