Selbstständig & erfolgreich! 10 Dinge, die Sie wissen müssen

04.10.2018 15:30 | Ein Unternehmen gründen

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Wenn Sie überlegen, sich mit einem eigenen Business selbstständig zu machen, dann sollten Sie über eine Existenzgründung via Franchising nachdenken. Ein eigener Betrieb im Rahmen eines Franchisesystems ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft: Sie profitieren von der Markenbekanntheit, der Erfahrung und der Expertise Ihres Franchisegebers. Jedoch sollten Sie folgende 10 Tipps bedenken, bevor Sie sich als Franchisenehmer selbstständig machen.

1. Wenn Sie in ein Franchisesystem investieren möchten, dann sollten Sie das Geschäftskonzept in seiner Gänze verstehen!

Bevor Sie darüber nachdenken, in ein Franchisesystem zu investieren, sollten Sie zunächst erst einmal das Geschäftskonzept der Marke vollständig blicken und verstehen. Denn ein Franchisekonzept ist meist relativ komplex aufgebaut: Es besteht aus mehreren Businesseinheiten und organisatorischen Strukturen. Jedes einzelne Konzept hat seinen eigenen Franchisevertrag, der zu unterschiedlichen Bedingungen ausgestaltet werden kann. Je nach Branche sollten Sie ebenso mit zahlreichen Fachtermini rechnen. Wenn es Ihnen schwerfällt, die Fachbegriffe der Branche und rund um das Franchising komplett zu verstehen, dann sollten Sie sich in die Materie weiter einlesen und beispielsweise ein Franchise Glossar zur Hand nehmen.

2. Schauen Sie unterschiedliche Franchisekonzepte genauer an!

Sobald Sie sich zum Thema Franchising eingelesen haben, geht es im nächsten Schritt darum, sich einzelne, interessante Konzepte genauer anzuschauen. Für einen guten Überblick über die unterschiedlichen Branchen und Marken bieten sich unsere Seiten von Punkt Franchise an. Hier finden Sie relevante News rund um Franchising und erhalten einen Einblick, was für Konzepte die einzelnen Branchen für Sie bereithalten. Nutzen Sie unterschiedliche Suchkriterien, um das zu finden, wonach Sie suchen. Achten Sie bei Ihrer Suche darauf, welche Franchisegeber aktuell auf der Suche nach neuen Franchisenehmern sind.

3. Geben Sie sich mit Franchise-Experten ab!

Als Gründer können Sie nur erfolgreich sein, wenn Sie gut beraten sind. Kein Geschäftsmann verfügt von Anfang an über alle Skills, die es bedarf, um ein Business erfolgreich zu führen – jeder fängt einmal klein an! Ein Franchisebetrieb wird rechtlich und finanziell eigenständig vom Franchisenehmer geführt. Aus diesem Grund sollten Sie als zukünftiger Franchisenehmer gute Berater um sich scharen, um sicherzustellen, dass Ihre Unternehmung gut und langfristig profitabel läuft. Sorgen Sie dafür, dass Sie Rechts- und Finanzexperten an Ihrer Seite haben, die bereits Erfahrung in der Franchisewirtschaft gemacht haben.

4. Finden Sie heraus, was am besten zu Ihnen passt

Nun gilt es herauszufinden, was für eine Art von Franchise am besten zu Ihrer Persönlichkeit und Ihren Talenten passt. Denn schließlich bringt es nichts, ein eigenes Geschäft zu eröffnen, wenn Sie selbst dafür nicht die notwendige Erfahrung oder relevanten Qualifikationen mitbringen. Ebenso sollten Sie Freude an der Art von Arbeit haben, da dies für die nächsten Jahre Ihre Einkommensquelle sein wird. Wenn Ihnen die Arbeit schwerfällt, dann ergibt es keinen Sinn, sich mit dem Konzept selbstständig zu machen. Nehmen Sie sich also ein wenig Zeit und horchen Sie in sich hinein, was Ihre Stärken und Schwächen sind und welche Art von Arbeit Sie erfüllt. Diese Informationen sollten es möglich machen, dass Sie eine wohl überlegte Entscheidung treffen können.

5. Kristallisieren Sie das passende Franchisesystem für sich heraus!

Wenn Sie sich die einzelnen Franchisesysteme genauer anschauen, dann sollten Sie direkt eine Favoritenlisten erstellen. Dies ist auf vielerlei Weise möglich: Zunächst einmal sollten Sie einen Blick auf das Eigenkapital werfen, was Ihnen zur Verfügung steht. Das gibt Ihnen eine Idee darüber, mit welchem Budget Sie zu arbeiten haben und welche Franchisesysteme aus finanzieller Sicht überhaupt in eine engere Auswahl kommen können. Darüber hinaus sollten Sie schauen, nach was für Arbeitsbedingungen Sie suchen: Möchten Sie in Teilzeit oder lieber in Vollzeit arbeiten? Möchten Sie Ihr eigenes Lokal eröffnen oder von zu Hause aus arbeiten?

6. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem zukünftigen Franchisegeber auf!

Wenn Sie für sich geklärt haben, welche Franchisesysteme für Sie in Erwägung kommen können, sollten Sie Ihren zukünftigen Geschäftspartner kontaktieren. Beim Franchising werden Sie sehr viel Kontakt mit dem Franchisegeber und der Franchisesystemzentrale haben. Aus diesem Grund sollten Sie ein gutes Gefühl haben, wenn Sie sich mit dem Franchisegeber austauschen. Sie sollten sich gut aufgenommen und verstanden fühlen – das ist eine gute Basis für eine ehrliche, offene Beziehung!

7. Tauschen Sie sich mit bereits bestehenden Franchisenehmern aus!

Abgesehen vom Franchisegeber sollten Sie auch zu aktuellen Franchisenehmern Kontakt aufnehmen. Diese können Ihnen einen guten Einblick in das System geben und ihre eigenen Erfahrungen mit Ihnen teilen. Checken Sie die Aussagen des Franchisegebers gegen: Wie nehmen die Franchisenehmer die Marke wahr? Fühlen Sie sich gut aufgehoben? Wie profitabel sind die einzelnen Betriebe wirklich? Das wird Ihnen einen guten Einblick in das Leben als Franchisenehmer geben. Solch ein Austausch mit aktuellen Franchisenehmern ist von unglaublichem Wert, da er Ihnen eine Idee darüber gibt, ob die Rolle als Franchisenehmer auch tatsächlich zu Ihnen passt.

8. Bereiten Sie Ihren eigenen Businessplan vor!

Auch als Franchisenehmer müssen Sie einen Businessplan erstellen! Dieser sollte fertig gestellt sein, bevor Sie den Franchisevertrag unterschreiben. Ein Businessplan ist sehr hilfreich für die Planung Ihrer Existenzgründung: Zunächst einmal nützt er Ihnen, sich über Ihre wirtschaftlichen Ziele der nächsten Jahre Gedanken zu machen. Darüber hinaus ist ein Businessplan unabdingbar, wenn Sie mit Kapitalgebern sprechen und Fremdkapital beschaffen möchten. Die meisten Franchisegeber helfen ihren Geschäftspartnern bei der Erstellung dieses Schlüsseldokuments. Sollte dies nicht der Fall sein, dann können Sie ihn aber bezüglich Daten und Kennzahlen rund um das Franchisesystem löchern. Nutzen Sie diese tatsächlichen Daten und Werte, um Ihren eignen Betrieb zu kalkulieren.

9. Lesen Sie den Franchisevertrag aufmerksam durch!

Sobald Sie den Franchisevertrag unterzeichnet haben, sind Sie rechtlich an das Franchisesystem gebunden. Aus diesem Grund sollten Sie vorab auf Nummer sicher gehen und das Dokument sehr sorgfältig lesen. Sie sollten sich in jeglicher Hinsicht darüber bewusst sein, worauf Sie sich vertraglich einlassen. Stehen Sie zu 100 Prozent hinter Ihrer Entscheidung! Falls Sie das Gefühl haben, dass irgendetwas nicht passt, dann sollten Sie Abstand von dem Franchisesystem nehmen.

10. Gehen Sie die Fremdkapitalbeschaffung an!

Nun geht es darum, das nötige Kapital für die Gründung zu beschaffen. Im Regelfall nehmen Franchisenehmer einen Kredit auf, der die Investition in das Franchisesystem bis zu 70 Prozent deckt. Allerdings liegt das immer daran, wie es um Ihre eigene Bonität steht und wie die Geldgeber Ihren Businessplan einschätzen. Die meisten Franchisegeber stellen sicher, dass ihre zukünftigen Geschäftspartner bei den finanziellen Fragen nicht vollkommen allein gelassen werden – hier können Sie sich an sich auf die Unterstützung Ihres Franchisegebers verlassen!

Fazit

Bevor Sie sich also mit einem eigenen Franchisesystem selbstständig machen, gibt es Einiges, was Sie zu bedenken haben. Zukünftige Franchisenehmer sollten sich also darauf einstellen, dass Sie viel Zeit für Recherchen aufbringen müssen. Zudem sollten Sie alle Aussagen vom Franchisegeber und Kapitalgebern auf ihre Richtigkeit überprüfen! Als zukünftiger Unternehmer sollten Sie stets Köpfchen beweisen und für sich selbst denken. Aus diesem Grund wird vom Franchisegeber vorausgesetzt, dass Sie eine gut durchdachte Entscheidung getroffen haben, wenn Sie den Franchisevertrag dann letztlich unterzeichnen.

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