Selbstständigkeit anmelden: Wieso Sie lieber Franchisenehmer werden sollten!

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Viele Arbeitnehmer haben den Wunsch, sich selbstständig zu machen. Sie möchten ihr eigener Chef sein und eventuell eine eigene Geschäftsidee umsetzen. Es ist eine große Entscheidung, sich selbstständig zu machen, da viele organisatorische und auch finanzielle Punkte mit daran hängen. Außerdem muss man auch der Typ für die Selbstständigkeit sein. Denn in der Branche ist man zwar sein eigener Chef, allerdings sind manche Dinge auch unsicherer und man muss ein großes Durchhaltevermögen und Geduld haben. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit in ein Franchiseunternehmen einzusteigen. Als Franchisenehmer übernimmt man die Geschäftsidee vom Franchisegeber und setzt diese unter den Vorgaben des Franchisegebers in seinem eigenen Unternehmen um. Man ist sein eigener Chef und ein komplett eigenständiger Unternehmer. Auf der anderen Seite ist das finanzielle Risiko geringer, da die Marke am Markt schon bekannt ist und sich die Geschäftsidee bewährt hat.

Um sich selbstständig zu machen, muss man seine Selbstständigkeit anmelden. Das ist im Prinzip nicht so schwierig.

Unterschied freiberufliche Selbstständigkeit und Gewerbetreibende

Grundsätzlich brauchen Freiberufler eine eigene Steuernummer und dann können sie loslegen. Als Gewerbetreibende muss man das Gewerbe bei Institutionen anmelden.

Man muss also zunächst feststellen, ob die zukünftige selbstständige Tätigkeit unter eine freiberufliche Selbstständigkeit fällt. Denn genau davon hängt ab, ob und wo man die Selbstständigkeit anmelden muss. Allerdings ist es an diesem Punkt nicht immer ganz einfach die Abgrenzung zum Gewerbe zu bestimmen. Generell liegt die Bestimmung zu freiberuflichen Tätigkeiten beim Finanzamt. Man kann sich aber nach einer Formel richten. Grundsätzlich führen Freiberufler eine künstlerische, erzieherische, wissenschaftliche oder schriftstellerische Tätigkeit aus. Hierbei muss kein Gewerbe angemeldet werden, da sie nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Dazu gehören die sogenannten Katalogberufe wie

  • Rechtsanwälte
  • Journalisten
  • Steuerberater
  • Ingenieure
  • Dolmetscher

Dann werden durch das Gesetz noch ähnliche Berufe zugelassen wie zum Beispiel

  • Fotografen
  • Künstler
  • Diätassistenten
  • Unternehmensberater

Nun ist es der Fall, dass die Freiberufler kein Gewerbe anmelden müssen. Allerdings müssen sie trotzdem Behörden aufsuchen und sich bei diesen melden. Zunächst müssen sie zum Finanzamt und sich dort melden. Dies muss spätestens vier Wochen, nachdem die selbstständige Tätigkeit begonnen hat, erfolgen. Dort muss ein Fragebogen ausgefüllt werden und dann erhält man seine Steuernummer. Für einige führt der Weg dann weiter zu der zuständigen berufsständigen Kammer, der Standeskammer. Selbstständige, deren Beruf kammerpflichtig ist, sind zum Beispiel Ärzte, Notare, Rechtsanwälte oder Ingenieure. Wenn Selbstständige in eine Kammer treten müssen, müssen sie auch einem der Versorgungswerke der Kammer beitreten. Daraus resultieren dann auch die Beiträge für die Rentenversicherung. Es gibt aber auch andere freie Berufe, die verpflichtend Geld an die gesetzliche Rentenversicherung zahlen müssen. Das sind beispielsweise Hebammen oder freie Dozenten. Den anderen Selbstständigen in freien Berufen bleibt dann die Wahl, ob sie freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen oder ob sie privat für ihre Rente sorgen. Für selbstständige Künstler und Publizisten gibt es die Künstlersozialkasse. So können sie auch einen Zugang zum System der gesetzlichen Sozialversicherung bekommen und damit auch Leistungen aus der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung erhalten. Hier müssen sich die Selbstständigen also auch selber anmelden.

Des Weiteren muss man sich als Selbstständiger auch bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Sie sind die Träger der Unfallversicherungen für Unternehmen. Dies muss bis eine Woche nach Beginn der Selbstständigkeit geschehen. Falls man als Selbstständiger einen Mitarbeiter einstellt, muss er für sich eine Betriebsnummer bei der Arbeitsagentur beantragen. Diese Nummer benötigt man dafür, um den Mitarbeiter bei der Sozialversicherung und der Krankenkasse anzumelden. Dies gilt auch für die Beschäftigung eines Mini-Jobbers oder eines Auszubildenden. Natürlich muss man sich als Selbstständiger auch um eine Krankenversicherung kümmern. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann auch eine wichtige Rolle spielen. Außerdem sollte man sich informieren, ob man auch eine Rechtsschutzversicherung benötigt und ebenso eine Haftpflichtversicherung.

Ein Gewerbe anzumelden ist etwas aufwendiger als eine Selbstständigkeit anzumelden. Dazu muss man zum Gewerbeamt gehen. Außerdem braucht man bei einem Handwerksberuf auch einen Eintrag bei der Handwerkskammer. Das Gewerbeamt gibt dann die Informationen an die Berufsgenossenschaft, das Ordnungsamt, das Finanzamt und an die IHK weiter.

Selbstständigkeit im Franchiseunternehmen

In einem Franchiseunternehmen besteht der Vorteil, dass der Franchisenehmer keine eigene Geschäftsidee benötigt und von der bereits bewährten Idee des Franchisegebers profitieren kann. Was auch eine wichtige Rolle spielt, ist, dass der Franchisegeber dem Franchisenehmer mit Rat und Tat zur Seite steht. Das ist ein wichtiger Punkt in einem Franchiseunternehmen. Der Franchisenehmer ist nicht allein auf weiter Flur und kann von dem Know-how des Franchisegebers und auch der anderen Franchisenehmer profitieren. Dadurch können bereits gemachte Fehler vermieden werden und die Abläufe im Unternehmen verbessert werden. In einem Franchiseunternehmen gibt es sowohl Teilzeit- als auch Vollzeitmodelle. Außerdem kann der Franchisenehmer sich in so gut wie allen Branchen und Bereichen selbstständig machen. Da sind dem Franchisenehmer keine Grenzen gesetzt. Zudem geht er ein geringeres finanzielles Risiko ein und wird vom Franchisegeber in allen Belangen unterstützt. Denn dieser weiß genau, wie sein Unternehmen funktioniert und kann den Franchisenehmer genau anleiten.

Und bei all diesen Vorteilen der Selbstständigkeit ist man natürlich als Franchisenehmer ein eigenständiger Unternehmer. Man geht eine Partnerschaft mit dem Franchisegeber ein. Natürlich muss man sich aber auch als Franchisenehmer selbstständig melden oder ein Gewerbe anmelden. Allerdings kann man auch hier auf den Rat des Franchisegebers zurückgreifen. Generell ist es ratsam, wenn man sich als Gründer beim Finanzamt, Steuerberater oder einem Gründungszentrum Hilfe sucht. So ist es auf jeden Fall ausgeschlossen, dass man einen wichtigen Schritt übersieht.

Auch wenn man nicht weiß, in welchen Bereich die eigene Selbstständigkeit fällt, kann man sich Hilfe bei den einzelnen Posten suchen. Denn dieser Punkt sollte genau geklärt werden, da wie bereits erklärt die Vorgehensweise dann jeweils eine andere ist. Auch sollte vor der Anmeldung genau recherchiert werden, welche Dokumente benötigt werden. Auf diese Weise kann die Wartezeit bei der Anmeldung verkürzt werden und auch der Prozess kann so schneller abgehandelt werden. In einem Franchiseunternehmen gründet man mit einem Netz und doppeltem Boden. Die Risiken sind geringer gehalten und trotzdem ist man ein eigenständiger Unternehmer. Zwar bleiben einem die Bürokratie und Anmeldungen nicht erspart, aber man kann auch das Know-how der Franchisenehmer und des Franchisegebers zurückgreifen. So gehen einem die Gänge zum Amt leichter von der Hand.

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