Small Talk nutzen: Mit der richtigen Kommunikation gelingt Networking in der Franchise-Welt

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Wer beruflich erfolgreich sein möchte, der sollte in der Lage sein, richtig kommunizieren zu können. Das gilt für diejenigen, die den nächsten Schritt auf der Karriereleiter einnehmen möchten wie auch zukünftige Unternehmer und Franchisenehmer. Der richtige Small Talk ist ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg. Denn wer die Kunst des Plauderns beherrscht, der kann auf elegante Art und Weise das Eis in Gesprächen mit Unbekannten brechen und einen positiven ersten Eindruck hinterlassen. Guter Small Talk hilft uns, neue berufliche Kontakte zu knüpfen. Erfahren Sie heute mehr, wie Sie an Ihrer Kommunikation arbeiten können, um in der Welt des Franchising erfolgreich zu sein.

Warum ist Small Talk überhaupt so wichtig?

Beim Small Talk handelt es sich um ein lockeres Alltagsgespräch, was keinen formalen Regeln unterliegt und umgangssprachlich geführt wird. Gelungener Small Talk ist eine entscheidende Allzweckwaffe für Erfolg, die universal einsetzbar ist! Es geht dabei primär darum, mit Mitmenschen, Fremden beziehungsweise Kollegen ins Gespräch zu kommen. Sei es der Plausch in der Kaffeeecke mit den Kollegen, eine zwanglose Konversation in der Bahn mit Fremden oder aber das Networking mit potentiellen Geschäftspartnern auf einer Veranstaltung. Führt man die Kunst des Small Talks richtig aus, versprüht man Freude, Charme, Witz und vor allem Charisma – man bringt sein Gegenüber zum Lachen und zeigt, dass man Humor hat. Dadurch, dass wir uns zufällig und informell austauschen, können wir gute Laune erzeugen und so letztlich auch die Sympathie und das Vertrauen des Gesprächspartners für uns gewinnen. Und das wiederum stellt die perfekte Überleitung vom Small Talk zum Big Talk dar.

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Was macht die Leichtigkeit des Small Talks aus?

Der richtige Gesprächseinstieg ist deshalb so wichtig, weil es eine gute Atmosphäre für Weiteres schafft. Ein lockeres Gespräch dient vor allem dazu, sich erst einmal unverbindlich auszutauschen. Man gibt ein wenig von sich preis und schaut, welche Gemeinsamkeiten man hat. Wer die richtige Kommunikation mit der entsprechenden Gestik und Mimik verbindet, der wird meist als charismatisch und sympathisch wahrgenommen. Da Small Talk universal einsetzbar ist, gibt es Momente, wo ein kleiner Schwatz einfach nur erheiternd ist, allerdings gibt es auch Situationen, in denen es essentiell ist, galant das Eis zu brechen und mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu treten.

  • Im Vorstellungsgespräch: Die ersten Momente beim persönlichen Kennenlernen entscheiden bereits darüber, ob man die Sympathie des Personalverantwortlichen für sich gewinnen kann. Ein positiver, zwangloser Small Talk ist wichtig für ein exzellentes Auftreten beim Interview!
  • Am ersten Tag im neuen Job: Wir alle kennen das Gefühl, wir sind neu im Betrieb und lernen die zukünftigen Kollegen oder Mitarbeiter kennen. Hier ist es wichtig, einen bleibenden wie auch positiven ersten Eindruck zu hinterlassen.
  • Beim Kundenbesuch: Auch bei geschäftlichen Terminen sollten Sie stets in der Lage sein, locker-flockig eine Konversation zu starten. So können Sie die geschäftliche Stimmung auflockern – das ist insofern hilfreich, da der Kunde Sie besser kennenlernen kann und mehr Vertrauen zu Ihnen schöpft.
  • Beim Besuch von Messen und Networking Events: Bei solchen Events geht es primär um das Networking. Sie besuchen mit Gleichgesinnten eine Veranstaltung mit dem Ziel, sich auszutauschen und besser zu vernetzen. Knüpfen Sie Kontakte und profitieren Sie von zahlreichen beruflichen Chancen! Gerade auch bei Franchisenehmer-Events ist dies wichtig!

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Wie führt man Small Talk?

Haben Sie keine Angst davor, Small Talk zu führen. Es handelt sich dabei lediglich um ein Gespräch, was zwei Unbekannte oder aber Bekannte miteinander verbindet. Beim Small Talk kann man herausfinden, ob man auf derselben Wellenlänge ist und zusammen passt. Entscheidend für den Small Talk ist, dass Sie einen möglichen Gesprächsaufhänger finden und einfach loslegen! Neben dem Icebreaker kommt es außerdem auf Ihre Mimik und Körpersprache an. Es bietet sich an, die Unterhaltung mit einer offenen Frage zu beginnen, die nicht nur mit einem kurzen Ja oder Nein beantwortet werden kann. Überwinden Sie sich und machen Sie den Anfang. Das Gute am Small Talk ist nämlich, dass er auf einem Erfolgsschema basiert – und dieses kann ein jeder erlernen.

Auch im Franchising kommt es auf die richtige Kommunikation an – schließlich stellt die Franchisemarke ein großes Netzwerk an, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Sie sind ein Team! Sollten Sie sich als Franchisegeber oder Franchisenehmer auf branchenspezifischen Events und Messen befinden, können Sie von dem Gettogether mit Ihren Peers profitieren. Suchen Sie den Austausch und bereichern Sie sich gegenseitig!

Wichtige Tipps für erfolgreichen Small Talk!

  • Zunächst einmal gilt: Überwinden Sie sich! Den meisten fällt der erste Satz schwer. Wagen Sie es einfach!
  • Halten Sie Blickkontakt und lächeln Sie: So signalisieren Sie eine offene, interessierte und sympathische Haltung. Dies stellt einen wichtigen ersten Schritt dar.
  • Die Basis für eine gelungene Konversation ist aufrichtiges Interesse: Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner Respekt und schenken Sie diesem Ihr volles Gehör. Nur so kann er sich auf das Gespräch mit Ihnen einlassen!
  • Äußern Sie sich positiv: Durch gut gestimmte Aussagen sorgen Sie für eine nette Atmosphäre. Wer möchte schon jemandem zuhören, der nur nörgelt und an allem was auszusetzen hat?!
  • Für den Gesprächseinstieg können Sie sogar über Belangloses sprechen: Denn jedes Thema eignet sich für einen kurzen Schnack. Auf einem Event können Sie über Ihre Anreise, das Essen, die Redner oder den Programmablauf sprechen.
  • Stellen Sie ein paar Fragen: Geben Sie Ihrem Gegenüber die Chance, über sich selbst zu reden. Schließlich gefällt es jedem, von sich selbst zu erzählen.

Auch wenn ein Gespräch gut einsteigt, kann es passieren, dass etwas schief läuft. Gerät eine nette Konversation ins Stocken, achten Sie darauf, was dies verursacht haben kann. Und zwar kann es passieren, wenn einer der Gesprächspartner einen großen Redeanteil einnimmt, sprich: Einer führt quasi einen Monolog, während sich der andere nicht mehr aktiv in das Gespräch einbringen kann. Dabei ist die Grundidee eines Gesprächs der aktive Austausch von Menschen. Lange Monologe können auch ein Versuch sein, verzweifelt seine Nervosität oder Unsicherheit zu überspielen. Ein ausgewogener Redeanteil ist entscheidend für einen Dialog! Vielleicht haben Sie aber auch einfach für den Einstieg ein Thema gewählt, was Ihren Gesprächspartner einfach nicht interessiert. Sollte dieser nichts zum Thema beitragen können, liegt es entweder daran, dass er sich nicht hierfür interessiert oder aber absolut keinen Schimmer von der angesprochenen Thematik hat. In beiden Fällen ist ein Themenwechsel angebracht, damit der Small Talk wieder Fahrt aufnimmt!

Vom Small Talk zum Big Talk…

Ist der Einstieg erst einmal gelungen, können Sie langsam aber sicher vom Small Talk zum Big Talk überleiten. Haben Sie erst einmal abgecheckt, dass Sie inhaltlich und beruflich zusammen passen, wird sich das Gespräch von sich aus zuspitzen. In der Regel endet der Small Talk damit, dass man beispielsweise einen Termin für einen ausgiebigeren Austausch vereinbart. Bei solch einem Gespräch haben Sie dann mehr Zeit und Ruhe, weitere Details auszutauschen.

Nutzen Sie unsere Tipps, wenn Sie das nächste Mal eine Messe oder Informationsveranstaltung besuchen. Der richtige Small Talk vereinfacht das Networking um ein Vielfaches!

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