Smiley’s – das Pizza Franchise für Ihre Selbstständigkeit?

Veröffentlicht am

letztes Update: 12.04.2019

smiley pizza franchise

Überall sieht man sie: Fahrradkuriere. Sie quälen sich zu jeder Tageszeit bergauf und bergab und ihre Räder sind bepackt mit gigantischen Boxen. In sämtlichen Farben flitzen sie durch enge Gassen oder stark befahrene Straßen, stets ihr nächstes Ziel vor Augen. Ihre Aufgabe: die sichere Belieferung hungriger Kunden, die schon sehnsüchtig auf ihr bestelltes Essen warten. Von Salaten und kleinen Snacks über Pizza, Pasta und Wraps bis hin zu Nachtischen - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

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Der Lieferservice ist geboren !

Ganz egal, ob Sie Ihr Mittagessen für die Arbeit daheim liegen gelassen haben, oder abends beim gemütlichen Relaxen auf der Couch feststellen, dass Ihr Kühlschrank leer ist, Lieferdienste sind die Antwort. Ein Unternehmen jedoch sticht dem aufmerksamen Passanten immer wieder ins Auge: Smiley’s Pizza Profis. Dies liegt natürlich zum einen an dem auffälligen Rot, dass die Firma zusammen mit dem lächelnden Emoticon als ihr Markenzeichen gewählt hat. Zum anderen liegt dies in den vielen Niederlassungen begründet, die das Unternehmen seit ihrer Entstehung 1988 errichtet hat. Mit mehr als 60 Betrieben hat sich das Franchiseunternehmen in bisher zwölf Bundesländern etabliert und ist weiterhin auf der Suche nach motivierten Existenzgründern. Die Geschäftsidee kam dem Gründer Ingo Graetz bei einem Besuch in den USA. Und was im Land der tausend Möglichkeiten umsetzbar ist, sollte doch auch in Deutschland machbar sein, oder? Graetz hatte Glück, die Deutschen waren bereit und so heiß auf die Pizza auf Rädern, dass er schon bald sein Unternehmen expandieren musste und andere mit ins Boot holen musste. Der Lieferservice war geboren worden.

Was macht die Lieferdienste so attraktiv?

Für den Kunden ist die Antwort ganz einfach: die Bequemlichkeit. Nach einem langen Arbeitstag fühlen sich nur wenige noch in der Lage dazu, die gemütlichen vier Wände zu verlassen, sich erneut durch den Feierabendverkehr zu kämpfen, um in einem überfüllten Restaurant zu speisen. Der Verbraucher spart sich das Kochen und noch wichtiger: das Aufräumen. Die Speisen können ohne Hose oder im Schlafanzug verspeist werden. Benimmregeln, denen man sich zweifelsohne im Restaurant unterwerfen muss, gelten im eigenen Heim nicht. Des Weiteren galten die Deutschen schon immer als Workaholics. Zeit ist Geld. Wer sich das Kochen und Aufräumen spart, kann die gewonnen Stunden sinnvoll in andere Tätigkeiten investieren. Vor allem, weil man sich durch die Essensbestellungen auch das zeit- und nervenaufreibende Einkaufen im Supermarkt spart. Laut dem GfK – einem deutschen Marktforschungsinstitut mit Sitz in Nürnberg - fiel die Zahl der Supermarkt- und Fachmarktbesuche in den Jahren 2012 bis 2016 um rund 6 % ab. Und dieser Trend scheint sich in nächster Zeit nicht einzustellen, sondern ganz im Gegenteil noch zu verstärken! Die Deutschen haben also immer weniger Lust, ihre Zeit mit der Suche nach Essen zu verschwenden.

Einfacher geht es nicht

Dies sollte den aufmerksamen Franchisesuchenden aufhorchen lassen. Die heutige Gesellschaft wird immer mehr von Automatisierungsprozessen angezogen. Neue Technologien, wie das Bestellen über das Internet oder per App sprechen die Kunden dabei natürlich extrem an. Denn einfacher geht es wirklich nicht:

  • Internetseite des gewünschten Lieferservice öffnen
  • Postleitzahl eingeben (Weiterleitung zum betreffenden Store)Speisekarte öffnen
  • Gericht aussuchen
  • Lieferdetails eintragen (Name und Adresse, Abholung oder Lieferung, gewünschter Lieferzeitpunkt)
  • Zahlungsart auswählen (Zahlung vor Ort oder per Bankkarte)
  • Auf den Lieferanten warten
  • Guten Appetit!

Ein Konzept also, dass Potenzial hat und zukunftsorientiert ist. Zudem ist das Angebot der Lieferservice zumeist nicht nur auf Angebote der Speisekarte beschränkt. Der Kunde kann sich seine Pizza selbst kreieren, seinem Salat ein weiteres Dressing hinzufügen oder seine Nudeln mit zusätzlicher Schärfe versehen. Ein Service, den nicht jedes Restaurant anbietet. Dass das System Anklang findet, zeigen folgende Prognosen: Marktforscher stellten Einnahmen von 222,4 Millionen umgesetzten Euro im Jahre 2017 fest und gehen von einer rapiden Steigerung bis rund 421,2 Millionen Euro im Jahre 2023 aus.

Weitere Vorteile der Franchisenehmer neben dem vielversprechenden Umsatz

Menschen, die sich in ihrem aktuellen Job langweilen und nach neuen Herausforderungen sehnen, werden bei Smiley’s Pizza Franchise fündig werden. Franchising bei Lieferdiensten ist vor allem etwas für Existenzgründer mit Unternehmergeist. Wenn Sie gerne die Eigeninitiative ergreifen, kein Risiko scheuen und täglich motiviert in Ihren Arbeitstag starten, könnten Sie hier Ihre zukünftige Karriere vor sich haben.

Zudem mag es den ein oder anderen Interessierten gerade deswegen ansprechen, weil der Kundenkontakt ausbleibt. Franchisenehmer im Einzelhandel - ob Bäckerei, Supermarkt oder Sonnenstudio - müssen sich täglich auch mit den mündlich geäußerten Wünschen und Beschwerden der Kunden auseinandersetzten. Dies bedeutet, dass man stets sehr viel Geduld und auch Zeit einkalkulieren muss. Zeit, die der Franchisenehmer in Projekte investieren könnte, die seinen Interessen mehr entsprechen. Beispielsweise neue Marketingstrategien oder die Verbesserung der Produktionsabläufe. Denn genau dies ist ein Lieferservice im Endeffekt: eine Produktion. Sie und Ihre Mitarbeiter stellen ein Endprodukt her, das dem Verbraucher nach der Fertigstellung geliefert wird. Dies reduziert ihr Aufgaben auf organisatorische und administrative Herausforderungen. Sie können Ihrer Kreativität bei der Werbung über Social Media oder per Printmedien freien Lauf lassen. Die Effizienz Ihrer Mitarbeiter verbessern oder an der eigenen Kompetenz durch Schulungen und Weiterbildungen arbeiten.

Dies leitet zu einem weiteren positiven Aspekt. Die Standortauswahl. Als Existenzgründern ist es natürlich enorm wichtig, ein passendes Gebäude für die Umsetzung der Franchisepläne zu finden. Während andere Franchisenehmer enorme Vorgaben beachten müssen, um eine große Masse an Kunden anzuziehen, hat man es in der Branche der Lieferservice doch sehr viel einfacher. Es muss nicht viel Platz für Kundenparkplätze einkalkuliert werden, die Räume zur Warenausgabe können relativ klein gehalten werden und auch die äußere Fassade muss nicht unbedingt zum Eintreten einladen. Wichtig ist ein großer Bereich für die Herstellung und Lagerung des Essens, die Möglichkeit zur Expansion und eine einfache Belieferung durch die Lieferanten sollte garantiert sein. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass sich der Store trotzdem in der Mitte des Stadtgeschehens befindet, sodass eine schnelle Belieferung der Kunden durch die Fahrradkuriere gewährleistet ist.

Als Franchisepartner von Smiley’s profitieren sie natürlich schon ab der Gründungsphase von einem seit über 30 Jahren bewährten Franchisekonzept. Das Unternehmen weiß, welche Schwierigkeiten sich bei der Existenzgründung ergeben und greifen Ihnen deswegen gerne unter die Arme. Dies beginnt schon bei der Finanzierung. Ihr Startkapital sollte zu Beginn der Partnerschaft zwischen 120.000 Euro und 170.000 Euro liegen. Die große Differenz ergibt sich dadurch, dass die Mieten und Investitionssummen abhängig von der betreffenden Gegend sind, in der sie Ihren Store eröffnen wollen. Wer das Geld nicht in Form von Rücklagen vorweisen kann, wird einen Kredit aufnehmen müssen. Banken fordern vor allem bei so hohen Summen stets einen gut ausgearbeiteten Businessplan. Für den Franchisegeber hingegen stellt dies den Alltag dar. Begriffe, wie Finanzierungsplanung und Businesspläne sind Worte, mit denen die Experten des Franchisegebers täglich zu tun haben. Sie werden Ihnen also bei der Erstellung des Ihrigen gerne behilflich sind.

Durch Seminare und Schulungen zu Beginn Ihrer Partnerschaft bereitet Sie das Unternehmen außerdem auf alle Aufgaben vor, die als Leiter eines Smiley’s Stores anfallen:

  • Auseinandersetzung mit dem firmeneigenen Kassensystem (online und manuell)
  • Vorstellung der Hauptlieferanten und Erklärung des Logistiksystems
  • Personalführung und -management
  • Darlegung des Lagersystems
  • Werbemaßnahmen (Social Media, Flyer, Mailings, Annoncen)
  • Kundenkontakt (Beschwerden, Bindungsprogramme)
  • Planung und Steuerung des Unternehmens
  • Zentralisierung des Wareneinkaufs

Weiterhin profitieren Sie von der etablierten Marke, die sich vor allem in Norddeutschland Namen und guten Ruf geschaffen hat. Das deutsche Unternehmen lässt sich von der amerikanischen Konkurrenz nicht unterbuttern, die mehr auf Quantität als auch Qualität zu bauen scheint. Bei Smiley’s wird viel Wert auf die Regionalität gelegt. Dies umfasst nicht nur die Auswahl der Produkte. Denn außer Frage steht, dass der Firmengründer Ingo Graetz der Verwendung von Analogkäse zustimmt. Käse aus regionalen Betrieben, Pastrami von glücklichen, deutschen Kühen und Gemüse aus lokalem Anbau sind ein Muss für den Gründervater. Er geht jedoch noch viel weiter: Die Küchenausstattung, Verpackungen, Mitarbeiter und Dienstleister sollen hauptsächlich aus Deutschland stammen. Diese Firmenphilosophie schindet natürlich großen Eindruck bei den Einwohnern des Bundesstaates. Der Verbraucher möchte sich weiter wegbewegen von billigen Importen aus dem Ausland und drängt zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft. Dadurch orientieren sich wohl auch die ein oder anderen Konsumenten eher an Smiley’s Pizza, als am amerikanischen Marktführer.

Welches Eigenkapital ?

Sollten Sie die positiven Aspekte des deutschen Franchisegebers überzeugt haben, müssen Sie zu Beginn der Partnerschaft ein Eigenkapital von mindestens 50.000 Euro vorweisen können. Das Unternehmen verlangt zudem eine Einstiegsgebühr von 7.500 Euro. Im Laufe der gemeinsamen Zusammenarbeit, die auf ein Minimum von fünf Jahren festgelegt ist, werden sie jeden Monat etwa 4 % Ihrer Einnahmen an den Franchisenehmer abgegeben und es wird zusätzlich eine Werbegebühr von ca. 1,5 % fällig.

Fazit

Eine Existenzgründung ist ein sehr großer Schritt. Damit ist nicht nur viel Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden, sondern auch ein hohes finanzielles und privates Risiko. Im privaten Bereich werden Sie stetig Abstriche machen müssen, um den Erfolg Ihres Unternehmens zu garantieren. Im finanziellen Bereich können Sie bei Versagen Ihr Geschäft und sogar Ihr privates Eigentum verlieren. Deswegen sollten Sie Ihre Möglichkeiten genau abwägen. Prüfen Sie mehrere Standorte, mehrere Finanzierungsmöglichkeiten und allem voran verschiedene Franchisegeber. Der Offensichtlichste ist oftmals nicht immer der Beste. Manchmal mausern sich doch die kleineren Unternehmen zu den zukünftigen Marktführern heran. Sollten Sie an Ihrer Entscheidung zweifeln, oder einfach noch einen letzten Anstoß brauchen, machen Sie es wie die Kunden der Lieferdienste: Informieren Sie sich im Vorfeld über die Unternehmen!

>> Lesen Sie auch: Diese 3 Fragen sollten Sie sich zum Franchising stellen!

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