Ständig müde und schlapp? "You are not tired, you are ununspired!"

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Franchising als Ausweg aus der Unzufriedenheit im Job

Den Großteil unserer Inspiration nehmen wir aus Dingen, die wir mit Leidenschaft verfolgen. Sei es unser Hobby oder unser Beruf. Im Optimalfall lässt sich sogar beides miteinander kombinieren.

Wer sich aber Tag für Tag aufs Neue dazu motivieren muss, den Weg ins Büro anzutreten, sollte sich fragen, ob wohl genau dieses Arbeitsleben die richtige Entscheidung ist.

Nicht jeder ist dafür gemacht, den Regeln eines Vorgesetzten zu folgen und immer wieder die gleichen Aufgaben abzuarbeiten. Die Lösung? Der Weg in die Selbstständigkeit.

Beruf ist nicht gleich Berufung

Wenn Sie über längere Zeit mit enormer Müdigkeit zu kämpfen haben, sollten Sie dies früher oder später hinterfragen. Gerade im Arbeitsleben kann diese Sie ausbremsen und Ihre Leistung senken.

Natürlich kann es sein, dass Sie lediglich zu wenig Schlaf bekommen, doch wenn sich dieser Faktor ausschließen lässt, sollten Sie darüber nachdenken, was Sie tatsächlich bremst.

Vielen Arbeitnehmern fällt es schwer, den tatsächlichen Sinn hinter ihrer Arbeit zu erkennen. Auch wenn es im Beruf zwar nicht schlecht läuft, haben Sie das Gefühl, dass Sie kein größeres Ziel verfolgen.

So ist und bleibt es ein Job wie jeder andere und Arbeitstage dauern eine gefühlte Ewigkeit. In diesem Fall lohnt es sich, die eigenen Werte und Ziele zu hinterfragen. Fragen Sie sich, was Sie antreibt und motiviert und welcher Beruf Sie erfüllt. Wenn Sie auch langfristig keine Chancen sehen, Ihre Situation bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber zu ändern, ist es möglicherweise an der Zeit, einen neuen Karriereweg einzuschlagen.

Ihr eigenes Unternehmen: Wovon Sie in der Selbstständigkeit profitieren

Dass sich jährlich tausende von Menschen für die eigene Existenzgründung entscheiden, passiert nicht ohne Grund. Natürlich handelt es sich dabei um einen großen Schritt, der viel Verantwortung mit sich bringt, doch gleichzeitig profitieren Unternehmer von einer Reihe bedeutender Vorteile:

  • Sie haben mehr Kontrolle: Machen Sie sich selbstständig, sind Sie Ihr eigener Chef. Die meiste Zeit folgen Sie den Regeln, die Sie aufsetzen und treffen eigene Entscheidungen für Ihr Unternehmen.
  • Sie suchen sich aus, mit wem Sie arbeiten: Als Angestellter haben Sie nur selten ein Wort mitzusprechen, wenn es an die Auswahl der Mitarbeiter geht. Wenn Sie nicht mit Ihren Kollegen klarkommen, können Sie wenig daran ändern. Mit Ihrem eigenen Unternehmen sieht es anders aus: Sie können sich genau für die Mitarbeiter entscheiden, die am besten in Ihre Firma passen.
  • Sie können höhere Gewinne erzielen: Natürlich hängt es vom individuellen Unternehmen ab, wie viel Gewinn eingespielt wird. Generell lässt sich allerdings festhalten, dass diese Summen höher ausfallen als Ihr Gehalt in einem reinen Angestelltenverhältnis. Wer Geduld hat und Zeit in den Erfolg seiner Firma investiert, kann dafür entsprechend viel zurückbekommen.
  • Sie können Ihre Arbeit flexibler gestalten: Ob Sie von Zuhause oder im Büro arbeiten wollen, sei es morgens oder abends – als Unternehmer teilen Sie sich Ihre Arbeitszeiten so ein, wie Sie es möchten. Natürlich müssen Sie dennoch alle nötigen Projekte abarbeiten, doch wann Sie das tun ist letztendlich Ihnen überlassen.
  • Sie suchen sich Ihre Kunden aus: Was für die Wahl Ihrer Angestellten gilt, lässt sich auch auf Ihre Kunden anwenden. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Punkt, denn nicht immer werden Sie sich mit den Ansichten Ihrer Kunden anfreunden können. Haben Sie das Gefühl, Ihre Sichtweisen passen einfach nicht zusammen, können Sie sich ganz einfach gegen eine Zusammenarbeit entscheiden.
  • Sie folgen Ihrer Leidenschaft: Dieser Vorteil steht bei einer Vielzahl von Gründern an der Spitze der Liste. Das eigene Hobby zum Beruf zu machen fördert die Motivation und somit die eigene Leistungsfähigkeit.

Franchising als aussichtsreiche Alternative

All die Vorteile, die mit der Gründung eines Unternehmens einhergehen, finden sich auch im Franchising wieder – und das Konzept ist vielversprechend.

Franchising stellt eine Art Partnerschafts-System dar, in der ein Franchisenehmer die Lizenz zur Nutzung eines erprobten Geschäftsmodells erwirbt. Der Gründer des ursprünglichen Unternehmens wird als Franchisegeber bezeichnet. Beide Handlungspartner agieren dabei als rechtlich und finanziell selbstständige und unabhängige Unternehmen.

Franchisegeber zeichnen sich dabei unter anderem durch folgende Pflichten aus:

  • Die Vermittlung vorvertraglicher Informationen zum Franchising
  • Die Übertragung des nötigen Know-hows
  • Beratung-, Unterstützungs- und Informationspflicht des Franchisenehmers
  • Betreuung des Franchisenehmers, beispielsweise durch die Entwicklung neuer Geschäftsideen
  • Belieferung des Franchisepartners mit den nötigen Produkten

Der Umfang der jeweiligen Pflichten wird dabei im Franchisevertrag festgehalten.

Doch wer viel Einsatz in das eigene Unternehmen steckt, kann eine Menge zurückbekommen.

Gerade im Franchising können Gründer von einer Reihe unterschiedlicher Faktoren profitieren, die herkömmlichen Unternehmern verwehrt bleiben. Erwähnenswert ist vor allen Dingen die Expansionskraft, die ein Franchise mit sich bringt.

Wo andere Existenzgründer ein hohes Kapital aufbringen müssen, um die Expansion ihres Unternehmens voranzutreiben, haben Franchisegeber es einfacher. Durch die Investitionen ihrer Partner kann sich das System enorm schnell aufbauen und so eine höhere Position auf dem Markt einnehmen.

Als Franchisegeber haben Sie Ihre Augen und Ohren zudem überall. Partner können Sie stets über neue Aktivitäten und Konkurrenz informieren, wodurch Sie Ihr System stets weiterentwickeln können.

Der Franchisenehmer wiederum verpflichtet sich dazu

  • die entsprechenden Franchisegebühren zu zahlen
  • den Betrieb nach den Grundsätzen des Franchisesystems zu führen
  • Grundsätze und Merkmale des Systems einzuhalten
  • den Absatz der Franchiseprodukte zu fördern
  • regionale Werbe- und verkaufsfördernde Maßnahmen durchzuführen

Auch eine Karriere als Franchisenehmer macht sich selbstverständlich nicht unbezahlt. Zunächst lässt sich festhalten, dass Sie sich als Partner eines Franchisesystems mit einem geringeren Risiko auseinandersetzen.

Sie investieren in eine Marke, die Kunden bereits kennen und annehmen. Im Rahmen dessen sieht Ihre Marketingstrategie auch anders als die anderer Unternehmer aus. Durch den Franchisegeber haben Sie einen kompetenten Partner an Ihrer Seite, der Ihnen bei der Werbung hilft und bereits weiß, welche Strategien funktionieren.

So müssen Sie nicht bei null anfangen, sondern können auf den Kenntnissen des Gründers aufbauen.

Nicht zuletzt kommt Ihnen natürlich auch das komplette Netzwerk des Franchisesystems zu Nutze. Während Einzelunternehmer andere Firmen als Konkurrenz ansehen, können Sie auf andere Franchisenehmer als Ihre Partner bauen.

So können Sie Erfahrungen austauschen und vom gegenseitigen Feedback profitieren, um sich über Kundenwünsche und Änderungen des Marktes auszutauschen.

Wer täglich daran zweifelt, ob er sich für den richtigen Beruf entschieden hat, sollte seine Pläne überdenken. Gerade in einem Angestelltenverhältnis kann es schwierig sein, aus dem Alltagstrott auszubrechen. Wer sich jetzt zur Selbstständigkeit entscheidet, kann von interessanten Karrieremöglichkeiten profitieren und seine Leidenschaft zum Beruf machen.

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