Insolvenz: Diese Start-Ups sind gescheitert - umgehen Sie das Risiko mit Franchising

01.02.2019 17:00 | Ein Unternehmen gründen

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Wer gründen möchte, der hat heutzutage viele Möglichkeiten. Der Kreativität und dem Unternehmergeist sind keine Grenzen gesetzt. Hat man seine eigene Geschäftsidee entwickelt, bietet es sich an, sich mit einem Start-up in Eigenregie selbstständig zu machen. Allerdings sollte man nicht zu vorschnell gründen und sein Business lieber gut durchdenken, denn öfter als man denkt, müssen die hippen Start-ups Insolvenz anmelden. Sicherer ist eine Gründung mit Franchising! Als Franchisenehmer führen Sie das Geschäftskonzept eines Franchisegebers aus, was sich bereits am Markt etablieren konnte. Das minimiert Ihr Risiko als Gründer spürbar! Erfahren Sie hier mehr über das Für und Wider der Start-ups und die Insolvenz!

Genial und doch gescheitert: Start-ups und die Insolvenz!

Gründen, schaffen, kreieren – aber auch das Scheitern gehört zu der Unternehmenswelt dazu. Manche Konzepte kommen groß raus und bescheren Gründern einen üppigen Geldsegen, andere ernten finanzielle Engpässe oder aber ihre Businessidee stellte sich einfach als großer Flop heraus.

Scheitern statt Erfolg – wenn die Geschäftsidee nach hinten losgeht

Die Mentalität „einfach mal machen“ ist sehr präsent heutzutage. Das Gute daran ist, dass so viele einfach Dinge wagen und sich auf Neues einlassen. Diese lässige Lebenseinstellung hat was von US-amerikanischer Leichtigkeit und dort kann es ja schließlich auch jeder vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen. An sich ist diese optimistische Grundeinstellung zuträglich für ein florierendes und kreatives Miteinander – man spürt förmlich den positiven Geist, von dem die tüftelnden Gründer und kreativen Köpfe im Silicon Valley, in Tel Aviv und Berlin angetrieben werden. Und nur durch solch eine förderliche Umgebung können schließlich auch große (disruptive) Ideen entstehen, nur so ist Fortschritt möglich. Allerdings sorgt dies auch hin und wieder dazu, dass Start-ups kommen und wieder gehen. Das Scheitern ist genauso Teil unseres wirtschaftlichen Treibens. Aber: Wollen Sie derjenige sein, der mit Finanzierungsengpässen und einer Insolvenz zu kämpfen hat?

Was sorgt für das Scheitern bei Start-ups?

Die Gründe für das Scheitern oder die Insolvenz eines Start-ups können sehr vielfältig sein. Vielleicht war die Idee grandios, aber der Markt und die Konsumenten noch nicht bereit dazu. Das Timing kann also durchaus mit hineinspielen. Teilweise scheitern Unternehmen aber auch, weil die Geschäftsidee noch nicht reif genug war. Bei anderen Start-ups kann auch das Team selbst der Grund für das Scheitern gewesen sein. Und bei wiederum anderen kommt es zu Finanzierungsengpässen. Auch wenn die Idee großen Erfolg versprach, so hat sich das Modell vielleicht nicht schnell genug auf die Beine stellen lassen, dass in der Zwischenzeit das Geld der Investoren ausgegangen ist. Das Resultat: Es droht die Insolvenz!

Pleiten, Pech und Pannen: Gescheiterte Start-ups und die Insolvenz

Im März 2018 ereilten uns zahlreiche Insolvenz-Meldungen von Start-ups. Dabei waren es die unterschiedlichsten Konzepte, die gescheitert sind. Was steckte dahinter?

MyCouchbox – die Abo-Box zum Snacken

Die Idee hinter der MyCouchbox war, dass die Abonnenten monatlich eine Auswahl an süßen, saurigen und salzigen Snacks nach Hause geliefert bekommen. Die Abonnenten erhielten so eine abwechslungsreiche Auswahl für einen entspannten Fernsehabend mit der Familie, einen aufregenden Fußballabend mit den Jungs oder einen spaßigen Mädelsabend. In der MyCouchbox war für jeden Geschmack etwas dabei!

400.000 Euro setzte das Start-up in 2017 um, in 2018 reichte der Umsatz aber nicht um alle Rechnungen zu bezahlen, Marketingaktionen erfüllten nicht das, was man sich erhofft hatte – und ohne Geld blieb letztlich das Wachstum aus. Eine Reihe von Faktoren spielte hier in das Scheitern mit hinein. Denn das Geschäft mit den Abo-Boxen birgt ein großes Risiko. Es kann funktionieren, allerdings geht man hier Geschäfte ein, ohne dass man alle Variablen der Gleichung kennt, so dass die vermeintlich erfolgreiche Idee oft im Ruin enden kann.

>>> Erfahren Sie hier mehr über die Geschäftsidee mit den Abo-Boxen!

Curated Shopping mit Kisura – Insolvenz konnte im letzten Moment abgewendet werden!

Kisura ist ein Start-up, was 2013 in Berlin gegründet wurde. Auch hier werden Pakete verschickt: Und zwar erhält der Abonnent Boxen mit persönlich zusammengestellter Frauenkleidung. Curated Shopping nennt sich das, betreutes Einkaufen. Eine Auswahl an Kleidungsstücken wird den Kunden anhand ihrer Vorlieben per Post zugestellt. Das Unternehmen beschäftigte 40 Mitarbeiter, bis es im Februar 2017 Insolvenz anmelden musste. Da eine Finanzierungsrunde geplatzt war, mussten die zwei Gründerinnen letztlich Insolvenz anmelden, um das Unternehmen von Grund auf zu sanieren.

>>>Erfahren Sie hier mehr, wie Sie als Unternehmer Ihr Privatvermögen schützen können.

Jedoch konnte die Insolvenz im letzten Moment abgewendet werden, weil das Start-up einen neuen Investor für sich gewinnen konnte. Ende gut, alles gut. Aber die Insolvenz musste aufgrund eines Liquiditätsengpasses letztlich trotzdem vorläufig angemeldet werden, was sicherlich für jeden Unternehmer ein sehr unschöner, harter Akt ist.

Statt Insolvenz – setzen Sie mit Franchising auf ein laufenden Geschäftskonzept!

Wer als Existenzgründer weniger Risiko auf sich nehmen möchte, der sollte auf ein bewährtes Geschäftskonzept setzen, was sich am Markt etablieren konnte. Anstatt dass Sie selbst das komplette unternehmerische Risiko eingehen und eine Geschäftsidee zur Marktreife bringen, erhalten Sie ein ausgereiftes Konzept an die Hand. Das macht eine Gründung mit System machbar!

Franchising – jede Nische, jeder Wirtschaftssektor ist vertreten!

Wer den Weg in die Selbstständigkeit beschreiten möchte, der kann in Deutschland allein aus rund 1.000 aktiven Franchisesystemen das Konzept auswählen, was am Besten zu ihm passt. Bekleidung, Gastronomie, Kosmetik und Beauty, Fitness, Consulting, Nachhilfe-Institute sowie die Kinderbetreuung – mit Franchising ist alles möglich! Wer auf der Suche nach einem passenden Konzept mit, der sollte sich ausreichend Zeit lassen und in sich hinein horchen: Was für eine Branche bereitet Ihnen Freunde? Was für Tätigkeiten führen Sie gerne aus? Und sind Sie in der Lage ein Team in menschlicher Hinsicht und ein Unternehmen in betriebswirtschaftlicher Hinsicht zu führen? Hier sollten Sie ehrlich mit sich selbst sein! Franchisegebern ist meist mehr daran gelegen, dass zukünftige Franchisenehmer über die relevanten Soft Skills verfügen, die für das Tagesgeschäft und das Unternehmertum wichtig sind, als dass Sie bereits einschlägige Berufserfahrung in der Industrie mitbringen. Das macht selbst eine Gründung für Quereinsteiger möglich!

Ohne Fleiß, kein Preis – auch beim Franchising gibt es Insolvenzen!

Dies ist keinesfalls als Hiobsbotschaft zu verstehen, sondern dies macht vor allem deutlich, dass Sie als Franchisenehmer ein rechtlich eigenständiger Unternehmer sind und der Erfolg Ihres Betriebes natürlich von Ihrem Einsatz gekrönt ist. Das heißt: Der Franchisegeber gibt Ihnen ein ausgereiftes Geschäftskonzept an die Hand, so dass es an Ihnen, Ihren Fähigkeiten, Ihrem Willen und Einsatz liegt, was Sie daraus machen. Sie erhalten ein funktionierendes Geschäftskonzept und umfassende Unterstützung, der Rest liegt bei Ihnen.

So kann selbst das Franchising keine Erfolgsgarantie aussprechen! Auch hier kann es selbstverständlich zu Insolvenzen kommen, denn zahlreiche Faktoren spielen in den Erfolg eines Unternehmens mit rein. Jedoch reduziert sich Ihr unternehmerisches Risiko zu scheitern spürbar, da Sie sich zumindest darauf verlassen können, dass das Geschäftskonzept marktreif ist!

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