Startup Köln: Die vielversprechendsten Konzepte aus dem Rheinland

22.04.2019 08:08 | Ein Unternehmen gründen

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Immer mehr motivierte Menschen mit der passenden Gründerpersönlichkeit machen sich mit einer innovativen Geschäftsidee oder einem erfolgreichen Franchisesystem selbstständig.

Der Traum, sein eigener Chef zu sein, verlockt jedes Jahr zahlreiche Angestellte dazu, mit einer Unternehmensgründung in die Selbstständigkeit zu wechseln. Auch in Köln finden sich zahlreiche vielversprechende Existenzgründer wieder, die sich mit Ihren Ideen in den verschiedensten Branchen am Markt etablieren. Im Folgenden finden Sie eine Liste mit 5 von den vielversprechendsten neuen Start-ups aus dem Rheinland.

1. Limmaland

Rabea Knippscheer und Stefanie Gärtner haben sich mit einer besonders individuellen Geschäftsidee selbstständig gemacht. Ihr Start-up Limmaland fand bei Ikea Inspiration. Der Name des dynamischen Start-ups kommt vom schwedischen „Limma“, was auf Deutsch so viel wie „kleben“ bedeutet. Damit wird bereits das Produkt angedeutet. Die beiden Gründerinnen verkaufen Klebefolien für Ikea Möbel fürs Kinderzimmer. Die Idee dahinter war, es den Menschen zu ermöglichen, sich die schlichten und schönen Möbel von Ikea zu kaufen und dann aber individuell zu gestalten. Viele Menschen haben das Bedürfnis danach, etwas Individuelles in den eigenen vier Wänden zu haben. Ihnen wird mit diesem Start-up ermöglicht das Kinderzimmer kreativ zu gestalten. Auf der Homepage des Start-ups finden sich:
• Vorgefertigte Folien zum Bestellen
• Inspiration
• Optionen zur Selbstgestaltung

2015 bekam das Unternehmen nur ein Jahr nach der Gründung den Kölner Preis der Wirtschaftsjunioren. Die Mission der beiden Gründerinnen ist es, Kinder zur Kreativität und zum Spielen anzuregen.

Dabei bietet sich den Eltern auch eine ideale Möglichkeit, alten, schlichten Möbeln wieder einen neuen Schliff zu verpassen. Das Start-up legt auch besonderen Wert auf die Auswahl der Materialien. Da es sich um Produkte für Kinder handelt, sind diese immer kindgerecht ausgewählt. Das Team der innovativen Gestalter hat sich mittlerweile auf 5 ausgeweitet und das Unternehmen wächst kontinuierlich weiter.

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2. Kerbholz

Die Idee für das kreative Start-up holten sich zwei der Gründer, Matthias Köppe und Mauritius Blees, in Mexiko. Sie verbrachen ein paar Monate dort und bemerkten, dass Holz hier auf eine völlig andere Art eingesetzt wurde, als in Deutschland oder generell Europa. Häuser, Boote, Besteck, Schmuck, die diversesten Gegenstände fanden sie hier in Holz ausgearbeitet. Zurück zuhause in Köln entstand dann mit Adrian Roepe und Nils Niendieker das Start-up Kerbholz.

Der Name kommt dabei vom mittelalterlichen Kerbholz in das Kerben zur Erinnerung an Schulden eingeritzt wurden. Die Gründer haben die Idee jedoch umgedreht und wollen das Kerbholz für schöne Erinnerungen verwenden. Das Kerbholz Produkt soll für den Kunden ein treuer Begleiter und Erinnerungsträger sein.
Verkauft werden mittlerweile:
• Uhren
• Sonnenbrillen
• Brillen
• Schmuck
• Anderes Zubehör

Einzigartig ist neben den Produkten auch die Philosophie, die das 2012 gegründete Start-up auszeichnet. Das Team ist immer um einen respektvollen Umgang untereinander, mit den Kunden und dem Planeten bemüht. Das Thema Nachhaltigkeit war den Gründern dabei von Beginn an ein wichtiges Anliegen.

Mit 10 % der Jahresgewinne unterstützt Kerbholz den Designing to Sustain e. V., der die Spenden in verschiedene Projekte für die Umwelt steckt. Das erste davon: die Reinigung der Meere von Plastik und die Wiederverwertung dessen. Mit dieser Philosophie macht das junge Start-up deutlich, dass erfolgreiche Unternehmen nicht von Profitgier getrieben sein müssen und dass auch die Geschäftswelt einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten pflegen kann.

3. Wotch

Mauricio Pipers Start-up Wotch, mit Sitz in Köln, zeigt wieder einmal, dass unser Zeitalter des technologischen Wandels das ideale Umfeld bietet, sich mit einer Geschäftsidee selbstständig zu machen. Noch nie gab es so viele Probleme, deren Lösung am Markt gefragt ist.

Moderne Smartwatches finden sich bereits überall am Markt, doch was tut der Kunde, wenn er an seiner eleganten Armbanduhr hängt, oder schlicht und einfach viel Wert auf traditionelles, elegantes Design legt? Wotch bietet den Kunden die Möglichkeit, beides zu kombinieren. Mit Smart-Funktionen im Band der Armbanduhr können den Käufern viele verlockende Gadgets geboten werden, wie:
• Display am Verschluss
• Benachrichtigungen
• Fitnesstracker
• Bezahlung via NFC

Das Start-up befindet sich dabei noch in der Frühphase und die erste Limited Edition wird bald gelauncht. Der Gründer hat zuerst die Finanzierung für sein Unternehmen selbst getragen. Später hat er sein Unternehmen dann mit der Hilfe von Coworking-Spaces, Inkubatoren und Coaches ausgebaut. Mittlerweile steht auch ein kompetentes, erfinderisches Team hinter dem Gründer und seinem innovativen Start-up.

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4. Evopark

Ein weiteres Start-up, das sich mit dem technologischen Wandel beschäftigt. Ziel des Unternehmens ist es, den Kunden das Parken in den Städten einfacher zu gestalten. Viel Verkehr und vor allem Staus können durch ein geordnetes Parksystem vermieden werden. Das Start-up bietet folgende Vorteile:
• Elektronische Parkkarte
• Navigation zu freien Parkplätzen
• Automatisches Öffnen der Schranken
• Bargeldlose Bezahlung am Monatsende
Durch die Navigation zu einem der freien Parkplätze in der Nähe wird den Kunden die umständliche Suche erspart. Wenn sie in einer Parkgarage angekommen sind, wird die elektronische Parkkarte automatisch von der Antenne der Parkgarage gescannt und der Schranken automatisch geöffnet. Am Monatsende findet eine Anrechnung der gesamten Parkvorgänge statt, somit erübrigt sich die andauernde Kleingeldsuche beim Ausparken.

5. Radbonus

Hier werden die beiden Themen technologische Wende und Umweltbewusstsein geschickt in einer App kombiniert. Die Idee der Gründerin Nora Grazzini war es, Radfahrer für die Wahl des Fahrrades anstatt des Autos zu belohnen. Und so funktioniert’s:
• App herunterladen
• Kilometer fahren
• Rabatte und Prämien bekommen.

Durch das Smartphone werden die gefahrenen Kilometer getrackt und für eine gewisse Anzahl bekommen die Kunden dann Rabatte oder Prämien in den Onlineshops der Partner. 50 km etwa entsprechen 5 % Nachlass, mit 100 km bekommen die Kunden 10 % Nachlass. Beim Erreichen bestimmter Kilometergrenzen nehmen die Kunden dann auch an verschiedenen Auslosungen teil. In gewissen Zeiträumen gibt es dann Challenges. Kommt jemand auf die festgelegte Kilometerzahl in der angegebenen Zeit, darf derjenige an der Auslosung teilnehmen. Schummeln zahlt sich dabei nicht aus, denn fährt jemand über einen längeren Zeitraum über 45 km/h, zählt diese Strecke nicht.

Finanziert wird das Ganze über Provisionen am Warenkorb und die Boni kommen von Krankenkassen, Arbeitgebern und Onlineshops. Auch dieses Kölner Start-up setzt ein deutliches Zeichen für einen verantwortungsbewussten, zukunftsorientierten Umgang mit der Erde.

Durchstarten in Köln

Bei all diesen innovativen, jungen Start-ups bleibt jedoch immer Platz für neue Ideen. Wer sich mit einem dynamischen, zukunftsorientierten Unternehmen selbstständig machen möchte, ist hier sicher nicht fehl am Platz.

Sie sind daran interessiert, ein Start-Up zu gründen, wie etwa Helpling in 80 Tagen und suchen noch nach passenden Start-Up Geschäftsideen für Ihr eigenes Unternehmen?

Sind Sie sich auch der Risiken und den Herausforderungen bei der Finanzierung für Start-Ups bewusst und haben Sie bereits über Franchising als Alternative nachgedacht?

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