Steuerberater: 5 Punkte die Sie beachten sollten, wenn Sie die richtige Entscheidung treffen wollen

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Die Existenzgründung mit Franchising bringt viele Vorteile mit sich. Gründer können sich mit einer etablierten Geschäftsidee selbstständig machen, ohne die Risiken einer Startup Gründung auf sich zu nehmen. Mit der Unterstützung und dem Rückhalt der Franchisezentrale fallen nicht nur viele Risiken, sondern auch einige Aufgaben für die Franchisenehmer weg. Doch auch beim Franchising muss man sich als selbstständiger Unternehmer um einige bürokratische Angelegenheiten kümmern. Eine davon sind die Steuern.

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Brauchen Sie einen Steuerberater?

Wer den Schritt in die Existenzgründung wagt, steht vor vielen verschiedenen Herausforderungen. Franchisenehmer erfahren in der Regel ein hohes Maß an Unterstützung durch die Franchisezentrale. Diese hilft bei Themen wie Finanzierung, Standortauswahl und Organisatorisches. Doch viele andere Aufgaben fallen allein den Franchisenehmern zu. Diese sind rechtlich gesehen genauso selbstständige Unternehmer wie Startup Gründer, und damit kommt auch einiges an Pflichten auf sie zu. Da die Gründung gerade für Einsteiger in die Geschäftswelt eine herausfordernde und hektische Zeit sein kann, empfiehlt es sich, Berater heranzuziehen. Vor Allem Steuern sind hier ein Thema, das nicht vernachlässigt werden sollte.

Wofür sind Steuerberater zuständig?

Die Beratung eines kompetenten Steuerberaters muss sich jedoch nicht auf das Thema Steuern beschränken. In folgenden Bereichen können Sie Unterstützung finden:
• Steuerberatung
• Gründungsberatung
Finanzierungsplanung
Beratung beim Businessplan

Ein Steuerberater hilf Ihnen vorerst dabei, Ihre Finanzen, vor allem die Steuern, im Blick zu behalten. Hier fallen einige Aufgaben an, die für frisch gebackene Gründer eine knifflige Herausforderung darstellen können. Gerade in der ersten Phase der Existenzgründung haben viele Franchisenehmer beide Hände voll. Um sich selbst zu entlasten und Fehler zu vermeiden ziehen sie einen Steuerberater zur Seite, um ihnen bei folgenden Aufgaben im Thema Steuern behilflich zu sein:

• Umsatzsteuer
• Körperschaftssteuer
• Lohnsteuer
• Vorsteuerabzug
• Sozialversicherung der Angestellten
• Steuererklärungen
• Bilanzen
• Gewinn- und Verlustrechnung
• Buchhaltung

Auch bei der Entwicklung des Businessplans kann Ihnen ein Steuerberater behilflich sein, denn auch hier dreht sich einiges um das Thema Finanzen. Steuerberater stehen Gründern oft auch mit einer Gründungsberatung zur Seite.

Wie wählen Sie den richtigen Steuerberater aus?

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, einen Steuerberater aufzusuchen gibt es nun einige Punkte zu beachten. Nicht jede Art Berater eignet sich gleich gut für verschiedene Geschäftsmodelle oder Branchen. Demnach ist bei der Auswahl einiges an Vorsicht gefragt. Folgende 5 Punkte sollen Ihnen einen Überblick darüber geben, welche Kriterien für die Entscheidung wichtig sein können.

1. Erfahrung im Franchising
2. Erfahrung in der Branche
3. Tätigkeitsfeld des Beraters
4. Kosten
5. Subjektiver Eindruck

Erfahrung im Franchising

Da Steuerberater verschiedene Aufgaben übernehmen, empfiehlt es sich, für Sie als Franchisenehmer, einen auszuwählen, der sich im Franchising auskennt. Es bringt Ihnen nicht viel, wenn Sie einen Steuerberater haben, der zwar jahrelange Erfahrung im Thema Finanzen mitbringt und gute Buchhaltungskenntnisse vorzeigen kann, aber noch nie mit Franchisesystemen zusammengearbeitet hat. Denn jedes Geschäftsmodell hat seine Eigenheiten, die berücksichtigt werde sollten. Erkundigen Sie sich also, ob der Steuerberater auch für andere Franchisenehmer tätig ist und Erfahrung mitbringt.
Es ist auch von Vorteil, wenn der Berater auch bereits mit Franchisegebern zusammengearbeitet hat. Denn je umfangreicher die Kenntnisse über die Franchisewirtschaft, desto besser für Sie und Ihr Unternehmen.

2. Erfahrung in der Branche

Dasselbe gilt in der Branche, in der Sie arbeiten. Hier stellt sich auch die Frage, wie viel Erfahrung Sie selbst mitbringen. Sind Sie schon seit Jahren Experte auf einem Gebiet und wollen sich darin nun als Franchisenehmer selbstständig machen, muss Ihr Berater vielleicht kein Experte auf dem Gebiet sein. Viele Franchisesysteme bieten jedoch Quereinsteigern die Chance, sich mit ihrem Konzept selbstständig zu machen. Wenn Sie als Neuling in eine Branche einsteigen, brauchen Sie jedoch einen Berater, der sich auf dem Gebiet auskennt.

3. Tätigkeitsfeld des Beraters

Suchen Sie sich, wenn möglich, keinen Berater aus, der alles übernimmt. Je mehr sich ein Experte in seinem Gebiet eingrenzt, desto besser werden seine Kenntnisse in diesem auch sein. Finden Sie jemanden, der sich um alle möglichen Themenfelder kümmert, kann es sein, dass der Service dann darunter leidet. Dies muss zwar nicht der Fall sein, dennoch schadet es nicht, jemanden auszuwählen, der sich genau auf Ihrem Gebiet befindet.

4. Kosten

Wenn Sie sich für einen Steuerberater entscheiden, sollten Sie auf keinen Fall die Kosten alleine als Kriterium heranziehen. Ein billiger Steuerberater, der Sie vielleicht schlecht berät, kostet Sie am Ende mehr, als Sie mit ihm eingespart haben. Dennoch bedeutet das nicht, dass Sie ein Vermögen ausgeben müssen. Wie bereits erwähnt, gibt es unterschiedliche Berater, die unterschiedlich viele Aufgaben übernehmen. Entscheiden Sie also, was genau Sie brauchen und ob Sie auf den einen oder anderen Service verzichten können, um etwas Budget einzusparen. Vielleicht brauchen Sie einfach auch keinen umfassenden Allroundservice. Erkundigen Sie sich bei den jeweiligen Steuerberatern, welchen Service diese anbieten und inwieweit sich dieser individuell gestalten lässt.

5. Subjektiver Eindruck

Auch der subjektive Eindruck, den Sie bei Ihrem Berater haben, darf bei der Auswahl ein Rolle spielen. Das heißt keinesfalls, dass Sie nach Sympathie alleine entscheiden sollte, völlig müssen Sie diese aber auch nicht außer Acht lassen. Beobachten Sie Ihr Bauchgefühl bei den Gesprächen mit den verschiedenen Beratern. Sie werden mit Ihrem Steuerberater im Laufe Ihrer Zusammenarbeit viele Themen durchkauen und damit auch einiges an Zeit mit diesem verbringen. Ein Berater kann noch so kompetent sein, wenn Sie nicht auf einer Wellenlänge sind, können Konflikte bei der Zusammenarbeit entstehen. Wenn Sie ein paar Berater in der engeren Auswahl haben und diese sich alle für Ihre Zwecke eignen würden, können Sie also getrost instinktiv eine Entscheidung treffen.

Mit einem Steuerberater in die Existenzgründung starten

Ein Steuerberater begleitet Sie bei einigen schwierigen Aufgaben der Existenzgründung und auch darüber hinaus. Sie sollten also Wert darauf legen, dass Sie hier eine überlegte Auswahl treffen. Wenn Sie feststellen, dass Sie mit Ihrer Wahl nicht zufrieden sind, scheuen Sie nicht davor zurück, eine neue zu treffen. Denn ein gut ausgewählter Steuerberater kann Ihnen nicht nur das Leben erheblich einfacher machen, sondern Ihnen auch einiges an späteren unnötigen Kosten einsparen. Haben Sie sich schon für ein Franchisesystem entschieden? Haben Sie bereits einen Steuerberater? Wenn nicht, dann haben Sie hier schonmal ein paar Richtlinien gefunden, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen können.

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