Steuerberater: Kompetente Unterstützung für Ihre Selbstständigkeit

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steuerberater kompetente unterstützung

Keiner mag sie und doch kommt niemand darum herum: Die Rede ist von Steuern. Diese sind eine Geldleistung der Bürger, welche jedoch ohne Gegenleistung des Staats erfolgt. Der Steuerzahler erhält also keine Dienstleistung und auch kein Produkt für sein Geld. Steuern gelten in den meisten Fällen als die Haupteinnahmequelle der heutigen Staaten. Sie schwanken stetig und deren Höhe ist abhängig von den unterschiedlichsten Faktoren. Aus diesem Grund ergeben sich immer wieder aufs Neue Streit und Konflikte.

Trotzdem bleibt den Mitgliedern der Gesellschaften nichts anderes übrig, als diese Zahlungen zu akzeptieren und zu leisten. Mindestens einmal im Jahr müssen die Staatsbürger dann auch noch eine Steuererklärung abgeben, die bei nicht guter Organisation und Strukturiertheit zu einer wahren Belastungsprobe und zu einem erbitterten Kampf werden kann. Die Fachsprache und die vielen komplizierten Regelungen haben schon zu so manchem häuslichen Streit geführt und bereiten der Mehrheit der Bevölkerung immer wieder Kopfzerbrechen. Da der Staat sich über die Komplexität dieser Aufgabe bewusst ist, wurde der Beruf des Steuerberaters eingeführt, der den betroffenen Personen ganz schnell Abhilfe schaffen kann. Doch nicht nur Privatpersonen müssen sich mit diesem Thema ausgiebig beschäftigen, sondern auch selbstständige Unternehmer. Der Steuerberater hilft Franchisenehmer und -geber beispielsweise bei der Buchführung und dem Jahresabschluss und stellt sicher, dass alles mit rechten Dingen zu geht.

Wie hilft der Steuerberater dem Franchisegeber konkret?

Die Gründung des Franchiseunternehmens

Bei der Eröffnung eines Unternehmens auf dem nationalen Markt werden Selbstständige mit vielen Anforderungen konfrontiert, die oft zeit- und arbeitsaufwendig sind. Sieht man sich diesen Aufgaben alleine gegenübergestellt, kann es dazu führen, dass sich diese ganz schnell zu unüberwindbaren Hindernissen entwickeln, die das gewünschte Vorhaben unmöglich machen. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, einen Steuerberater zu engagieren, der Ihnen dabei hilft, aus einer Geschäftsidee ein erfolgreiches Unternehmen zu formen. Einen positiven Aspekt stellt vor allem seine Objektivität bei der Bewertung Ihres Vorhabens dar. Er wird Ihnen klar und deutlich sagen, ob ihre Idee Potenzial zur heutigen Zeit an dem gewählten Ort hat, oder ob das Projekt schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist. Da man bei der Gründung eines Unternehmens stets einen Businessplan erstellen muss, kann dieser unter Einbezug der fachlichen Meinung und dem Expertenwissen Ihres Steuerberaters konzipiert werden. Vor allem in finanziellen Fragen wird dieser in der Lage sein, Ihnen unter die Arme zu greifen.

Die Geburt des Franchisenetzwerkes

Auch wenn ein Steuerberater zusätzliche Kosten bedeutet, die man sich vor allem in der Anfangsphase einer Unternehmensgründung sparen möchte, bringt dessen Einbindung in die betrieblichen Abläufe nur Vorteile. Denn der Erfolg eines Franchiseunternehmens stellt sich durchschnittlich bereits nach 18 Monaten ein und ab diesem Zeitpunkt gilt es, sich aktiv auf die Suche nach Franchisenehmern zu machen. Im Zuge dessen müssen Verträge aufgesetzt werden, Modalitäten geklärt werden und Franchiseleitfäden und -handbücher erstellt werden.

Im Anschluss sollte ein gemeinsamer Plan ausgearbeitet werden, der sich mit der Expansion des Unternehmens beschäftigt. Es sollte festgelegt werden, ob sich das Franchisenetzwerk ausschließlich innerhalb der nationalen Grenzen bewegen soll, oder ob in naher Zukunft auch auf internationaler Ebene agiert werden soll. Standort-, Markt- und Zielgruppenanalysen müssen in diesen Prozess miteingeschlossen werden und sollten unter den prüfenden Augen ihres Steuerberaters vollzogen werden.

Heutzutage gibt es Franchiseunternehmen, welche ihren Franchisepartnern freie Hand bei der Steuerberatung lassen. Dies bedeutet natürlich weniger Arbeitsaufwand für den Franchisegeber in erster Linie, kann allerdings auch das Gegenteil bewirken. Eine andere Alternative besteht darin, eine zentrale Steuerberatung für das gesamte Franchiseunternehmen zu beauftragen. Durch die unterschiedlichen Geschäftsstellen in allen Teilen Deutschland kann sich der Franchisegeber sicher sein, dass alle Franchisenehmer in unmittelbarer Nähe Beratung zur Verfügung haben.

Wie kann der Steuerberater den Franchisenehmer unterstützen?

Vor Beginn der Partnerschaft

Bevor das Abenteuer des eigenen Unternehmens überhaupt startet, gilt es sich den passenden Franchisegeber auszusuchen. Neben Kriterien wie

  • Branche
  • Leistungen
  • Ruf
  • Umsatzprognosen
  • Marktpräsenz
  • Zielgruppen
  • Entwicklungstendenzen
  • Gefordertes Kapital
  • Corporate Culture
  • Etc.

sollte auch stets ein Blick auf die Franchisegebühren geworfen werden. Denn diese können das geplante Projekt unter Umständen zum Scheitern verurteilen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Franchisegebühren:

  1. Die Gebühren, welche als Betriebsausgaben gehandhabt werden und im betreffenden Jahr sofort beglichen werden müssen
  2. Die Gebühren, welche auf die gesamte Vertragslaufzeit aufgeteilt werden und in Intervallen abgezahlt werden.

Diese Zahlungen garantieren, dass der Franchisenehmer von bestimmten Leistungen profitiert wie Schulungen, Fortbildungen oder Werbemaßnahmen. Weiterhin können die Gebühren für eingeräumte Rechte, die Lizenz an sich und die Vermittlung von Wissen, Know How und Geschäftspartnern stehen. Die Gebühren können für das aktuelle Betriebsjahr gelten, oder aber auch in Form von Vorauszahlungen für die Folgejahre stehen.

Bei den vielen Zahlen, Vorgaben und Fakten kann der Existenzgründer schon leicht mal den Überblick verlieren und es gegebenenfalls schlecht einschätzen, auf welche Höhe sich diese Franchisegebühren letztendlich belaufen werden. In Folge dessen muss überschlagen werden, ob der Gewinn die Ausgaben deckt und mit welchen steuerlichen Abzügen noch zusätzlich zu rechnen ist. Aus diesem Grund ist es nur jedem Existenzgründer ans Herz zu legen, auf den fachkundigen Rat eines Steuerberaters zu vertrauen.

Gleiches gilt im betrieblichen Alltag. Für Existenzgründer mit mehreren Franchisebetrieben gelten andere steuerliche Regeln, als für Franchisepartner, die nur eine Filiale leiten. Außerdem wird es auch immer kompliziert, wenn das Ausland mit ins Spiel kommt. Bestimmte Richtlinien und Vorgaben müssen beachtet werden, die von Fall zu Fall ganz unterschiedlich gehandhabt werden können. Um sich vor falschen Entscheidungen zu schützen und somit hohen Strafen zu entgehen, sollte also stets der Steuerberater kontaktiert werden.

Die Franchisegeber sind natürlich stets bestrebt, die laufenden Franchisebetriebe zu überwachen und zu kontrollieren. Für diese Aufgabe ist die Systemzentrale zuständig. Sie gibt Acht, dass sich die Franchisepartner die vorgegebenen Standards zu Herzen nehmen und Regeln einhalten. Dies kann beispielsweise den Umgang mit dem Personal und der Kundschaft betreffen, sich auf die Hygienestandards beziehen oder die betrieblichen Abläufe meinen. Gleichzeitig sind die Franchisenehmer allerdings auch dazu verpflichtet, die Systemzentrale auf dem neuesten Stand zu halten. Dies geschieht durch das Schicken von Daten, Zahlen und Fakten, die mit dem Betrieb und Vertrieb in Zusammenhang stehen. Durch diese Angaben kann die Systemzentrale Rückschlüsse über die Entwicklung der Niederlassung im Vergleich zu den anderen Partnern ziehen und falls nötig entsprechende Schritte einleiten. Die betriebswirtschaftliche Auswertung – kurz BWA – welche dafür von Nöten ist, muss monatlich übermittelt werden und kann in Absprache mit dem Steuerberater angefertigt werden.

Wer sollte einen Steuerberater zu Rate ziehen?

In unserer heutigen Zeit ist es gang und gäbe, dass nicht der Franchisegeber über einen eigenen Steuerberater verfügt, der das gesamte Franchisenetzwerk betreut und welchen die einzelnen Franchisenehmer im Problemfall zurate ziehen können, sondern häufig besitzen die Partner jeweils ihren persönlichen Berater. Dies kann jedoch oftmals zu Problemen führen. Denn der Steuerberater ist zwar an die individuellen Bedürfnisse des Franchisepartners angepasst und kennt dessen Kennzahlen, Daten und Fakten in- und auswendig, trotzdem kann sich dessen Arbeitsweise jedoch enorm von den angestrebten Vorstellungen des Franchisegebers unterscheiden.

Denn auch wenn die jeweiligen Steuerberater der einzelnen Partner ausgezeichnet ausgebildet und fachlich kompetent sind, unterscheiden sich deren Ansichten doch sehr voneinander, wodurch ein heterogenes System innerhalb des Franchiseunternehmens entsteht. Die gegebenen Informationen der Steuerberater entsprechen nicht unbedingt den Standards oder die Fristen der Buchhaltung werden auf unterschiedliche Zeitpunkte festgelegt, was es äußerst schwer macht für den Franchisegeber, angemessene Vergleiche der Franchisenehmer herzustellen.

Dies steht vor allem damit in Zusammenhang, dass der Steuerberater nicht ausreichend Fälle im Laufe seiner Karriere bearbeitet hat. Durch die frühe Fixierung auf nur einen Kunden oder eine beschränkte Anzahl an Klienten, wird es dem Steuerberater immer schwerer fallen, objektive Beurteilungen abzugeben und die Beratung dementsprechend optimal zu gestalten. Steuerberater sollten im Hinblick darauf deswegen eher wie ein Allgemeinarzt agieren. Dieser hat eine Vielzahl an Kunden, deren alltägliche Probleme zu lösen sind. Sollte der Fall zu besonders oder zu komplex werden, schickt er die Kundschaft an einen Spezialisten, der sich besser mit der Thematik auskennt. In diesem Rahmen sollte eigentlich auch die Steuerberatung umgesetzt werden, sodass standardisierte Vorgehensweisen und Lösungen angewendet werden können.

Eine systemübergreifende Steuerberatung ist also eine anstrebenswerte Sache, die so einige Vorteile mit sich bringt:

  • Die Franchisepartner können sich Zeit und Arbeit ersparen, da Erklärungen im Bezug auf das Geschäftskonzept unnötig sind. Der Steuerberater kennt sich dank seiner übergreifenden Funktion bestens mit dem Franchiseunternehmen aus und kann seine individuelle Beratung durch den direkten Vergleich mit den anderen Partnern perfektionieren.
  • Ein uniformer Qualitätsstandard ist gesichert, da die Steuerberatung nicht individualisiert betrieben wird.
  • Die internen Vergleiche werden erleichtert, da die betriebswirtschaftlichen Auswertungsdichten und -zeitpunkte aufeinander abgestimmt sind.
  • Ein Steuerberater setzt nicht verschiedene Buchhaltungsprogramme ein, sondern immer das gleiche System, wodurch die Auswertung und der Vergleich der einzelnen Franchisenehmer erleichtert wird.
  • Durch die Uniformität der Abläufe ergeben sich Vorteile im Bezug auf die Kosten, die Entwicklung und den Wettbewerb.

Fazit

Die Steuerberatung eines Franchiseunternehmens birgt ausschließlich Vorteile. Durch den fachkundigen Berater werden Arbeitsabläufe erleichtert, Verwirrung aus dem Weg geschafft und das Unternehmen wird vor allem vor Strafen und Sanktionen bewahrt. Jeder Franchisegeber sollte sich im Vorfeld der Expansion jedoch Gedanken darüber machen, ob diese unternehmensübergreifend oder individuell geregelt werden sollte. Denn was letztendlich die richtige Wahl für Ihr eigenes Unternehmen ist, können nur Sie selbst wissen.

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