Subway-Franchisepartner verletzen australisches Arbeitsrecht

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Die Fast-Food-Kette Subway wurde erst kürzlich zu hohen Strafzahlungen verpflichtet, nachdem eine lange Untersuchung ergeben hatte, dass bis zu 18 australische Franchisepartner des Unternehmens ihr Personal entgegen der australischen Lohnvorschriften deutlich zu schlecht bezahlt hatten. So gab die unabhängige Behörde zur Gewährleistung fairer Arbeitsbedingungen Fair Work Ombudsmann (FWO) jüngst bekannt, dass eine Summe von 81.638,82 Dollar an unbezahlten Löhnen für 167 Subway-Mitarbeiter rückwirkend bis zum Jahr 2017 errechnet worden sei. Eine Untersuchungskommission der Behörde hatte Filialen von Subway-Partnern in New South Wales, Queensland und Victoria überprüft, nachdem anonyme Hinweise eingegangen waren, dass einige Franchise-Partner des Fast-Food-Giganten gegen australisches Arbeitsrecht verstoßen hätten.

22 Filialen untersucht

Nachdem sich die Hinweise in Bezug auf eine Verletzung des australischen Arbeitsrechts in diversen Filialen gehäuft hatten, wurde an 22 Subway-Standorten eine Untersuchung eingeleitet. Hierbei wurden 18 dieser Franchisebestriebe für nicht konform mit den australischen Lohnvorschriften befunden. Zu den Verstößen gehörten die Nichteinhaltung von Mindestlöhnen, fehlende Mitarbeiteransprüche auf Urlaub und Überstundenausgleich sowie die Nichtausgabe korrekter Gehaltsabrechnungen. In einem Fall konnte die Fair Work Ombudsmann (FWO) einen Franchisepartner zu einer Zahlung von 65.438 Dollar Strafe verpflichten. Dieser betreibt zwei Subway-Standorte in Sidney und hatte einem seiner Mitarbeiter mehr als 16.000 Dollar an Bezahlung vorenthalten.

Ausbeutung von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund?

Laut Sandra Parker von der FWO handelte es sich bei mindestens der Hälfte der Betroffenen um besonders junge Menschen mit einem Migrationshintergrund. Für viele dieser Mitarbeiter sei dies zudem der erste Job in Australien, weshalb sie sich ihrer Mitarbeiterrechte nicht immer gänzlich bewusst seien oder Angst hätten, die Probleme mit ihrem Chef anzusprechen, so Sandra Parker. Die Sprecherin der FWO betont zudem, man sei nun entschlossen, weiter gegen derartige Verstöße vorzugehen und auch die Franchisegeber würden aufgefordert, ihre Partner regelmäßig zu überprüfen. Andernfalls könne dies auch für sie zu rechtlichen Konsequenzen führen.

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