Die Top 25 Systemleistungen: vom Franchisegeber an die Partner

07.05.2018 07:40 | Ein Unternehmen gründen

system leistungen

Was ein Franchisenehmer von seinem Franchisegeber so alles bekommen kann, lässt sich an einer Hand kaum abzählen. Und wenn doch, dann sind Sie vielleicht am falschen Platz gelandet. Es geht auch nicht immer um die Anzahl, sondern vor allem ist die Qualität entscheidend. Überlegen Sie, was Sie sich wünschen würden und schauen nach, wo Sie es bekommen können. Das kann manchmal eine Weile dauern, Top-Leistungen sind kein Allerweltsartikel.

Hilfreiche Tipps auf der Suche nach dem idealen Franchising

Der eine bevorzugt dies, ein anderer jenes, Franchisenehmer können durchaus wählerisch sein. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie auch zu einem entsprechend hohen Kurs gehandelt werden. Machen Sie sich wertvoll, damit Sie die Wahl haben, geben Sie sich nicht mit dem Erstbesten zufrieden. Oder machen Sie sich darüber schlau, was andere Franchisesysteme zu bieten haben, vielleicht greift ja beizeiten etwas über. Zumindest ein Teil davon sollte auch im eigenen Hause verfügbar sein, wenn man sich mit dem Vorbild messen kann. Es ist nie zu spät, für eine Nachbesserung zu sorgen, besonders deswegen, weil sie auch zu höherer Leistung anspornen mag.

Franchisegeber und Franchisenehmer ziehen an einem Strang

Und neben die Freude am Erfolg tritt der langfristige Nutzen. Es könnte wohl auch sein, dass er nicht jedem klar wird. Auf die Vorlieben aller Beteiligten Rücksicht zu nehmen ist nicht gerade eine Kleinigkeit, allgemein Begehrtes steht gelegentlich im Gegensatz zu dem, was Einzelne wollen. Schwierig kann das werden, wenn etwas neu eingeführt wird, nachdem die Reihen bereits fest geschlossen sind. Es wird nicht immer vermeidbar sein, doch grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass nur angeboten wird, was auch gewollt ist. Sonst würde eine Extraleistung nur als Makel oder Beschwernis empfunden werden können, und das wäre nachgerade widersinnig.

Akzeptierte Standards im Franchising breiten sich aus

Im Prinzip gilt, dass nicht alles, was am meisten verbreitet ist, auch gleichermaßen gut sein muss. Wenn es aber fehlen sollte, fällt das umso schwerer ins Gewicht. Die Top 10 der Franchisegeber-Leistungen sind:

  1. Weiterbildung
  2. Systemhandbücher,
  3. eine Schulung zum Einstieg,
  4. Aktivitäten zur Steigerung der Markenausprägung und
  5. Beratungen in Fragen des Marketings.

In der zweiten Hälfte findet sich an erster Stelle die Betreuung vor Ort, dicht gefolgt vom Anberaumen einer jährlichen stattfindenden Tagung. Diesen beiden Highlights ist die Schützenhilfe bei der Investitionsplanung unmittelbar auf den Fersen, sofern es um Neugründungen geht. Die Schlusslichter in diesem Abschnitt bilden zugkräftige Werbung zur Eröffnung und guter Rat in kaufmännischen Dingen.

Annähernd ist die Sättigung vielerorts schon erreicht

Hier liegt der Verbreitungsgrad schon nur noch bei drei Vierteln, während er an der Spitze bis zur Deckungsgrenze tendiert und dabei dem Vorjahr gegenüber sogar noch ein wenig zugenommen hat. Das gilt durchweg mehr oder weniger, besonders stark bei der Weiterbildung, den Tagungen und vor allem für Breitenwirksames anlässlich des Beginns der Geschäftstätigkeit. Gewachsene Zurückhaltung dagegen ist im Falle der Unterstützung am Standort zu vermelden. Parallel dazu wurde das Seminarangebot geringfügig eingeschränkt, stärker der gesponserte Auftritt von Partnern im Internet. Für all dies mag es interne Gründe geben, die der Statistik vorenthalten bleiben.

Manches hat sich als überdimensioniert erwiesen

Sie führt jedoch mitten hinein ins gespickte Feld weiterer Faktoren, die für die Wahl des Franchisegebers ausschlaggebend sein können. Nicht überall wird der Standort auf seine Eignung hin analysiert, auch der gemeinsame Einkauf bleibt einem knappen Viertel aller Franchisenehmer vorenthalten. Weiterhin abnehmend, aber immer noch weit verbreitet sind die PR über die Grenzen der Region hinaus, Marketinghandbücher und die Planung von Investitionen eingeführter Betriebe. Damit ist das Mittelfeld bereits durchschritten, womit die letzten Zehn ins Spiel kämen, angeführt von den leicht reduzierten Seminaren im Angebot. In der Rangliste direkt darunter steht aktionsbezogene Werbung, und erst dann taucht die akribische Erfassung des Marktumfelds auf.

Die Statistik bringt Ursächliches an den Tag

Stark im Vormarsch begriffen sind vergleichende Erhebungen verschiedener Betriebe, und das sollte zu denken geben, nützt es doch nicht nur dem einzelnen Franchisenehmer, sondern in erster Linie wohl dem Franchisegeber. Es stützt indes auch den Zusammenhalt im System. Warum sollte einer mehr als andere leisten können oder müssen? In der Gegenüberstellung entschlüsseln sich Faktoren, die als ursächlich dafür anzusehen sind, sodass alle davon profitieren können. Kaum weniger beliebt zeigt sich die Werbung im näheren Umfeld, wobei der Einzugsbereich schon recht groß ausfallen kann. Exakte Grenzen werden dabei selten gezogen, vieles lässt sich auch nur schlecht verallgemeinern.

Gebietsschutz unter zwei Drittel gerutscht

Mit Ausnahme der bereitgestellten Hilfen bei der Finanzierung auf Platz 25 am Ende der Skala zeigen sich durch die Bank rückläufig:

  • die Internetpräsentation von Franchisepartnern (21),
  • ein gewährter Schutz des Gebiets (22),
  • ortsunabhängige Werbemaßnahmen (23) und erstaunlicherweise auch
  • die Verständigung via Intranet (24).

Das eine oder andere mag sich vorerst noch unzureichend eingespielt haben, auf manchen Feldern hat man vielleicht hier und da nicht die besten Erfahrungen gemacht. Es muss jedoch nicht heißen, dass es dabei bleibt, und die Differenzen zwischen verschiedenen Systemen können ganz erheblich sein. Nicht jedes Konzept lässt sich in einen Zusammenhang einordnen, der zwangsläufig zu nivellierenden Ergebnissen führt.

Nur wenige schwimmen gegen den Strom

Trends sind daran nur bedingt abzulesen, und sie könnten ohnehin nicht für jeden gelten, zumal immer einige Ausreißer dabei sein werden, deren Extremwert durch die Masse gegenläufig Orientierter aufgehoben wird. Was für viele zur Maxime avanciert, muss für den Einzelnen nicht gelten. Franchisesysteme sind bei aller Übereinstimmung in wesentlichen Punkten doch auch immer individuell geprägt; wenn einer dem Regulären nicht entspricht, mag es Motive dafür geben, die zu erforschen sind. Erst dann lässt sich ein abgewogenes Urteil darüber abgeben.

Zahlen sprechen oft eine klare Sprache

Dennoch dienen Ermittlungen des generellen Verhaltens als brauchbarer Anhaltspunkt. Mit ihnen ist leicht zu überschauen, wohin die Branche tendiert, Auffälligkeiten bieten den Anlass dafür, genauer nachzuhaken. So kommt man ins Gespräch und kann sein Gegenüber mit Richtwerten konfrontieren, die zur Rechtfertigung auffordern. Mit aktuellen Ergebnissen im Hinterkopf braucht man sich nicht unterschieben zu lassen, dass die Entwicklung in diametral entgegen gesetzter Richtung verläuft, kann sich aber Gedanken darüber machen, warum so etwas gegebenenfalls behauptet wird. Statistiken klären auf.

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